Die letzte längere Tour liegt nun schon ein paar Monate zurück. Es wird also Zeit den Rucksack wieder zu packen und die Wanderschuhe zu schnüren. Gesagt getan!
Ab Freitag diese Woche sind wir beide im hohen Norden unterwegs. Reisebericht & Fotos wie immer am Anschluss. Somit kann ich das ganze mit meinem Lieblingsatz beenden:
Wir sind dann mal wech…… ;)
Unser Fazit nach dem ersten Besuch auf der OutDoor ist durchweg positiv. Wir konnten viele neue Kontakte knüpfen und bestehende pflegen. Für Outdoorinteressierte ist diese Messe eine absolute Reizüberflutung. In 2 Tagen haben wir es leider nicht ansatzweise geschafft alle Stände wirklich intensiv aus der Nähe zu betrachten.
Ein paar Neuigkeiten möchten wir euch aber trotzdem kurz vorstellen.
Hilleberg präsentierte mit dem Saitaris ein neues Zelt, welches die Vorteile von Geodät und Tunnelzelt vereint. Das 4 Personenzelt dürfte für die Winterwanderer unter uns ein Highlight darstellen. Von der Messe haben wir euch für den ersten Eindruck ein paar Bilder des Zeltes mitgebracht.
Technische Details:
Mit der Eden Zeltserie richtet sich die Firma GoLite an alle, die ihr Rucksackgewicht weiter nach unten drücken wollen. Für Solowanderer stellt eben auch das Zelt meist mit die schwerste Postion auf der Packliste dar. Wer aber wie ich trotzdem gerne in einem richtigen Zelt schlafen möchte und nicht unter einem Tarp, der sollte sich das Eden 1 mal genauer anschauen. Schließlich bringt das komplette Zelt inkl. Gestänge, Heringen und Packsack gerade einmal 1540g auf die Waage. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an GoLite und die Bergfreunde für diese Testmöglichkeit.
Zum Lieferumfang gehören neben dem Eden 1 (1035g):
- 3 DAC Featherlite 9mm Gestänge (340g)
- 12 Heringe von DAC (165g)
technische Details:
- Packmaß: 52 * 14 * 10cm
- Material Außenzelt: silikonisiertes 15 Denier Ripstop-Nylon mit einer Wassersäule von 1200mm
- Material Innenzelt: 20 Denier Polyester No-See-Um Mesh
- Material Boden: 70 Denier 190T Nylon Teffeta mit einer Wassersäule von 3000mm
- Länge Innenzelt: 254cm
- Breite Innenzelt: an der breitesten Stelle 94cm
- Höhe Innenzelt: 114cm
Aufbau:
Der erste Aufbau im Garten gestaltete sich sehr einfach. Wer im übrigen die Bedienungsanleitung sucht, wird im Packbeutel fündig. Diese ist dort eingenäht. Ist mir allerdings erst auf dem zweiten Blick aufgefallen. Kommen wir zurück zum Aufbau. Wie bei jedem Tunnelzelt werden alle Gestänge nach und nach eingefädelt. Durch die farbliche Markierung der Gestänge und der jeweiligen Gestängekanäle ist das schnell korrekt erledigt.
Die OutDoor öffent nun bereits zum 17. mal ihre Pforten vom
15. – 18. Juli in Friedrichshafen für Fachbesucher.
In den letzten Jahren konnten wir das Treiben nur über die Medien verfolgen. In diesem Jahr sind wir selbst am Start und können uns ein Bild über die unzähligen Angebote und Neuentwicklungen am Markt machen.
Leider steht uns nur die Zeit von Freitag Abend bis Sonntag zur Verfügung. Es wird also ein enger Zeitplan. Schließlich gilt es möglichst viel zu entdecken.
Wir freuen uns auf die Messe und auch darauf neue Bekanntschaften zu schließen und alte Bekannte wieder zu treffen.
Für alle IPhone und IPod Touch Besitzer gibt es mit der OutDoor App einen kostenlosen und nützlichen Begleiter. Hallenplan, Programmübersicht und Händlerverzeichnis im praktischen Taschenformat.
Auf keiner unserer Reisen fehlt der Fotoapparat. Schließlich stecken in jedem Foto meist schöne Erinnerungen. Zur kompletten Fotoausrüstung gehört für mich auch ein Stativ. Sei es für Langzeitbelichtungen, HDR Aufnahmen oder für die Bilderserie zum Erstellen eines Panoramas. Es gibt viele Situationen wo ich auf ein Stativ nicht verzichten möchte.
Leider musste ich das aber bisher aus einem einzigen Grund: die Stative waren zu schwer. Zumindest die, die eine DSLR stabil tragen können ohne beim kleinsten Windstoss umzufallen. Gute Stative wiegen dann schon oft um die 2kg. Man kauft sich viele Dinge um das Rucksackgewicht auf längeren Touren zu minimieren. Da passt ein 2kg Stativ mit unhandlicher Transportgröße nicht ins Konzept. Gut eine DSLR auch nicht, aber diesen Luxus gönne ich mir.
Lange habe ich gesucht. Für die ersten Versuche entschied ich mich für einen Gorillapod. Leicht und in gewissen Situationen auch gut zu gebrauchen. Im schwedischen Fjäll oder auf Wintertour fehlten hierbei allerdings die nötige Höhe und die Befestigungsmöglichkeiten. Es ist einfach umständlich sich immer erst den passenden Platz suchen zu müssen.
Weiter ging die Suche. Fündig bin ich bei der Firma Benro geworden. Ein Carbonstativ inkl. Kugelkopf und Schnellwechselplatte. Die technischen Details haben überzeugt und das Stativ musste ich mir einfach näher anschauen.
Hier die nakten Daten im Überblick inkl. aufgeschraubtem Kugelkopf:
Dieses Wochenende wurden meine Füsse und Beine in Vorbereitung auf die Fjällräven Classics einer kleinen Bewährungsprobe unterzogen. Für dieses Unternehmen hatte ich mir bereits vor einem Monat einen Abschnitt auf dem Jurasteig ausgesucht. Der Jurasteig ist ein Rundweg von ca. 230km durch den Naturpark Bayrischer Jura. Aufgeteilt ist er in 12 Etappen zwischen 14 und 27km. Zudem gibt es 17 Schlaufenwege, die sich hervorragend für kurze Tagestouren eignen. Wieso also in die Ferne schweifen, wenn man einen Fernwanderweg direkt vor der Tür hat?
Natürlich bin ich nicht die komplette Distanz angegangen, sondern hatte mir die ersten beiden Etappen für meinen Trainingslauf ausgewählt und wollte von Kelheim zurück nach Regensburg laufen. Eine grobe Abschätzung auf der Karte ließ mich von ca. 60km ausgehen. Das sollte erstmal genug sein für den Anfang.
Am Samstag war es endlich so weit. Das Wetter hätte besser kaum sein können – ich gebe zu ein paar Grad weniger hätten auch gereicht ;) Also hab ich meinen Deuter Act Trail mit Proviant, 4 Liter Wasser und diversen anderen Sachen, die man eben so dabei hat, wie Erste Hilfe Set, Regenklamotten – die hätte ich mir sparen können, uvm. Am Ende war sogar die Kamera im Gepäck – schließlich sollte das Gewicht des Rucksacks auch einigermaßen realistisch sein und so waren die 10kg schnell zusammen. Nach einem ausgiebigen Frühstück fährt mich Tomie mit dem Auto zum Ausgangspunkt meiner Wanderung nach Kelheim.
Gegen 10Uhr sind wir am touristischen Zentrum Kelheims, der Schiffsanlegestelle. Der Rucksack ist schnell dort wo er hingehört und dann verabschiede ich mich bis zum Abend und mische mich unter den Besucherstrom entlang der Anlegestelle. Der Weg ist bestens markiert und so führen mich die Schilder quer durch die Innenstadt von Kelheim.
Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit. Der Feiertag und somit das lange Wochenende wollte auch dieses Mal genutzt werden. Zusammen mit Martin (TheOtherFace) entschieden wir uns für den Watzmann als Reiseziel. Die Anreise am Mittwoch Abend ging alles andere als gut los. Regen, Regen und nochmals Regen. Alles andere als perfekte Voraussetzungen. Zusätzlich hatte es ein paar Tage vorher laut der Watzmannhaus Webcam noch Neuschnee gegeben.
Egal, jetzt waren wir einmal da, nun wollten wir auch da hoch ;) Donnerstag morgen startete ich mit Vorsprung und war bereits nach wenigen Höhenmetern froh, dass heute keine Sonne scheint. Mir war auch so warm genug. Mein Ziel war es das Watzmannhaus in unter 4 Stunden zu erreichen. Caro und Martin überholten mich zwar kurz vorm Ziel, trotzdem war ich mit der Zeit von 3:50h inkl. Pausen sehr zufrieden. Somit war die erste Etappe geschafft.
Als Geocacher musste natürlich der naheliegende Schatz (GCYRHO) gehoben werden. Auf dem Foto sieht man auch schön die Nebelsuppe durch die wir aufgestiegen sind. Von der Fotolocation aus war selbst das Watzmannhaus 2 Minuten später nicht mehr zu erkennen.
Den Rest vom Tag verbrachten wir mit Quatschen, Karten zocken und ….
Die Nacht im Bettenlager war angenehm erholsam und somit stand einem weiteren Aufstieg nix im Wege.
Das Wetter war noch immer nicht besser, also wurde das Frühstück bis zur Schmerzgrenze ausgedehnt. Schließlich wollten wir auf dem Gipfel auch in den Genuss der phantastischen Aussicht kommen.
Auch an diesem Tag sind die beiden anderen wie eine V1 Richtung Gipfel gestürmt. Naja, jeder in seinem Tempo. Ich genieße schließlich die Landschaft. Gut, in der Wolke ein blöder Spruch – aber was solls ;) Langsam aber stetig ging es den ersten Anstieg hinauf. Manch einer denkt (inkl. ich) da oben ist der höchste Punkt erreicht, dem ist aber nicht so. Nach dem ersten “Gipfel”, den man da so sieht, geht es noch ein ganzes Stück weiter.
Ab diesem Zeitpunkt hatten wir Glück und die Wolken rissen auf. Schlagartig bestand Sonnenbrandgefahr. Durch Schneefelder die mich manchmal bis zur Hüfte verschlungen, kämpfte ich mich weiter Richtung Gipfelkreuz.
Nach knapp 3 Stunden mit dieser Aussicht belohnt zu werden ist einfach traumhaft.




