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	<title>CATHOHI &#187; Touren</title>
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		<title>Staufenüberschreitung &#8211; Hochstaufen &#8211; Zwiesel</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 19:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wurde mal wieder Zeit Martin (Freak) einen kleinen Besuch abzustatten. Ziel der kleinen Wochenendtour war die Staufenüberschreitung. Gegen 9 starteten wir bei herrlichem Sonnenschein Richtung Padinger Alm, um dann gemütlich über den Steinernen Jager zum Reichenhaller Haus (Staufenhaus) aufzusteigen. Die Sonne brannte und man hatte es schnell bereut die Sonnencreme mal wieder nicht rechtzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde mal wieder Zeit <a href="http://theotherface.wordpress.com/2011/05/11/staufenuberschreitung/" target="_blank">Martin (Freak)</a> einen kleinen Besuch abzustatten. Ziel der kleinen Wochenendtour war die Staufenüberschreitung.</p>
<p>Gegen 9 starteten wir bei herrlichem Sonnenschein Richtung Padinger Alm, um dann gemütlich über den Steinernen Jager zum Reichenhaller Haus (Staufenhaus) aufzusteigen. Die Sonne brannte und man hatte es schnell bereut die Sonnencreme mal wieder nicht rechtzeitig aufgetragen zu haben. Der Aufstieg ist abwechslungsreich und die Aussicht auf Bad Reichenhall entschädigt für die Höhenmeter.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3449" title="IMG_0538.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3452&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="450" id="IFid6" class="ImageFrame_None" alt="IMG_0538.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Angekommen am ersten Gipfel gab es natürlich erst einmal ein wenig Flüssigkeit und die Hitze verdoppelte entsprechend die Wirkung :)</p>
<p>Ein paar Meter hatten wir noch vor uns, also zogen wir weiter über die Barthelmad Richtung Mittelstaufen. Hier hatte Martin für eine kleine Überraschung und ausreichend Nährstoffe gesorgt. So gut habe ich noch nie am Berg gegessen. Die Aussicht tat ihr übriges dazu. Da schmeckten Käsefondue und ein paar Steaks gleich viel besser. Und gegen Rotwein hatte ich noch nie etwas einzuwenden ^^</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3454" title="IMG_0581.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3457&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="450" id="IFid7" class="ImageFrame_None" alt="IMG_0581.JPG"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3458" title="IMG_0618.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3461&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="450" id="IFid8" class="ImageFrame_None" alt="IMG_0618.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Am nächsten Morgen hatten wir nach einem traumhaften Sonnenaufgang noch ein paar Höhenmeter vor uns. Der Weg ist wirklich zu empfehlen, ab und zu ein paar Klettereinlagen, die auch meist durch ein Seil gesichert sind. Dafür wurden wir mit traumhaften Aussichten in alle Richtungen belohnt.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3462" title="IMG_0668.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3465&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="450" id="IFid9" class="ImageFrame_None" alt="IMG_0668.JPG"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3466" title="IMG_0684.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3469&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="450" id="IFid10" class="ImageFrame_None" alt="IMG_0684.JPG"/></a></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Planet drückte zwar und die Wasserreserven gingen langsam zu Ende, trotzdem standen wir zum Schluss erfolgreich auf dem Zwiesel. Wenn jetzt nicht immer das runter latschen wäre ^^</p>
<p>Eine super Tour, die mich aber auch mal wieder daran erinnert hat, dass ich das öfters tun sollte. Kann für die Kondition nicht schaden :)</p>
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		<title>Hardangervidda &#8211; im Winter von Finse nach Haukeliseter</title>
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		<comments>http://www.cathohi.de/home/2011/04/hardangervidda-im-winter-von-finse-nach-haukeliseter#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 12:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hardangervidda]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfahrt Endlich ist es soweit! Seit ein paar Stunden sitzen wir im Auto und fahren Richtung Fredrikshavn. Auf dem Weg zu unserer Fähre Richtung Norwegen, genauer gesagt nach Oslo. Eine weitere Station auf dem Weg in die Hardangervidda. Im Gepäck 2 Pulkas und 2 mal Skiausrüstung. Das Auto wird in der Nähe des Hafens in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anfahrt</strong><br />
Endlich ist es soweit! Seit ein paar Stunden sitzen wir im Auto und fahren Richtung Fredrikshavn. Auf dem Weg zu unserer Fähre Richtung Norwegen, genauer gesagt nach Oslo. Eine weitere Station auf dem Weg in die Hardangervidda. Im Gepäck 2 Pulkas und 2 mal Skiausrüstung. Das Auto wird in der Nähe des Hafens in Fredrikshavn geparkt und wir reisen als Fußgänger mit seltsamen Gepäck mit der Fähre nach Oslo.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3054" title="Hardangarvidda-5755.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3057&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid47" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5755.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Vor Ort geht es mit dem Bus zum Bahnhof und dort in den Nachtzug nach Finse, dem Start unserer Tour.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 1: 04.03.2011</strong></p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3058" title="Hardangarvidda-5763.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3061&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid48" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5763.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Hier sind wir also. 4:15Uhr. Es ist noch dunkel, es schneit und stürmt. Zeit die Daunenjacken rauszuholen. Zum loslaufen alles andere als optimale Bedingungen, außerdem müssen die Thermoskannen noch gefüllt und die Ski gewachst werden. Wir nutzen den Warteraum des Bahnhofs um richtig wach zu werden und um alles vorzubereiten. Gegen 7Uhr lassen wir unsere Thermoskannen im Hotel Finse 1222 mit heißem Wasser füllen und schnallen danach unsere Ski und Pulka an. Los geht&#8217;s. Ziel ist Haukeliseter. Eine komplette Querung der Hardangervidda von Nord nach Süd.</p>
<p>Überrascht bemerken wir die Birkenzweige, welche den Weg Richtung Kraekkja und Kjeldebu markieren. So werden Karte und GPS nur gelegentlich herausgeholt um sich zu orientieren, wie viel der Strecke schon abgelaufen ist. Der Weg führt uns gemächlich immer wieder auf und ab. Die Sicht ist okay und der Wind nimmt stetig zu.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3074" title="Hardangarvidda-5772.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3077&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid49" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5772.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Gerade als wir überlegen eine Pause einzulegen, kommt vor uns ein dunkler Punkt ins Blickfeld und wir identifizieren 2 rote Pulkas daneben. Als wir näher kommen, machen wir einen Abstecher zu diesem Lager &#8211; das Zelt zu nennen wäre geprahlt, eher 2 Bauplanen, die irgendwie festgesteckt wurde, deshalb fragen wir leicht besorgt nach ob alles in Ordnung ist. Nachdem eine Stimme unter der Plane versicherte, dass alles fein ist gehen wir weiter.</p>
<p>Den Versuch hinter einem großen Stein windgeschützt eine kurze Pause zu machen brechen wir ab, weil uns der aufgewirbelte Schnee ins Gesicht schneit. Also ziehen wir weiter. Der Wind spielt mit uns. Eine Böe schiebt uns einfach in den Tiefschnee und reißt unsere Pulkas um. Verdattert schauen wir uns an, lachen und versuchen uns wieder auf die Beine zu stellen. Ab jetzt gehen wir schubweiße in den Phasen wo der Wind sich sammelt und versuchen den Sturmböen einfach im Stand entgegenzuhalten. Selbst die flachen Anstiege sind nur mit Mühe zu nehmen, deshalb packen wir die Kurzfelle aus und ziehen sie auf die Ski.</p>
<p>Am frühen Nachmittag haben wir genug, außerdem macht sich leichte Müdigkeit breit. Wir suchen in der Nähe des Midnutvadnet eine zumindest etwas vom Wind geschützte Stelle und bauen unser Zelt auf. Nach einem kleinen Nachmittagsschlaf, verlegen wir das Kochen ins Absid &#8211; Lachs mit Reis. Lecker! Wir füllen noch die Thermoskannen auf und versuchen das Flattern des Zeltes im Wind auszublenden und zu schlafen.<span id="more-1504"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 2: 05.03.2011</strong><br />
Als wir die Augen öffnen flattert es noch immer. Wir frühstücken und entscheiden uns noch eine Mütze Schlaf zu gönnen, da beim Blick aus dem Zelt nicht wirklich viel zu erkennen war. Gegen Mittag kommt die Sonne raus und wir machen uns bereit zum weitergehen. Skibrille auf und los. Wir ändern unseren ursprünglichen Plan. Statt die längere, aber flacherer Strecke über die Seen, gehen wir nun doch die etwas kürzere, aber dafür bergigere Route. Mehrere fast alpine Abfahrten meistern wir mit gelegentlichem Schneekontakt. Bei einem Sturz werde ich von meiner Pulka überfahren ;) Der Wind schwächt im Laufe des Tages ab.</p>
<p>Am Nachmittag bauen wir bei fast Windstille das Zelt kurz vor dem letzten Anstieg zur Kjeldebu auf, kochen im Freien und genießen den Sonnenschein bis das Wasser fertig ist.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3094" title="Hardangarvidda-5792.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3097&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid50" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5792.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Der obligatorische Blick auf die Karte, auf das was noch vor uns liegt und die Gewissheit einer Hütte am nächsten Tag lassen und voller Vorfreude einschlafen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 3: 06.03.2011</strong><br />
Dieser Tag beginnt so wundervoll wie der Abend zuvor endete. Windstille und Sonnenschein. Was will man mehr? Und dann auch noch die Aussicht auf eine Hütte. Vollkommen entspannt bauen wir das Zelt ab, während der Schnee für den Tee auf dem Kocher schmilzt. Hochmotiviert gehen wir also den Anstieg an und nehmen uns Zeit die herrliche Landschaft zu genießen &#8211; wenn die Sicht schon mal so gut ist.</p>
<p>Kurz vorm höchsten Punkt für diesen Tag legen wir eine Teepause ein. In der Sonne ist es herrlich warm, sodass nicht mal die Daunenjacke aus der Pulka geholt werden muss. Danach geht es bergab und eben weiter.</p>
<p>Auf einmal taucht die Kjeldebu in der Ferne auf. Mit dem Etappenziel vor Augen legen wir die letzten Kilometer zügig zurück.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3122" title="Hardangarvidda-5881.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3125&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid51" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5881.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Vorort angekommen suchen wir die &#8220;richtige&#8221; Hütte und werden schnell fündig. Wir räumen die Pulkas fast vollständig aus und das typische Hüttensyndrom bricht aus. Im Nu ist die gesamte Hütte mit unseren Sachen belegt. Die Schlafsäcke hängen über den Leinen und die Daunenjacken an den Kleiderhaken.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3130" title="Hardangarvidda-5884.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3133&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid52" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5884.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir sind froh jetzt erst mal alles trocknen zu können. Alles hat ziemlich viel Feuchtigkeit gezogen die letzten 2 Tage, da im Zelt stets über 0°C waren und sich deshalb keine Eiskristalle sondern Wassertropfen als Kondenz an den Zeltwänden niedergeschlagen haben. Klingt total bescheuert, aber es ist fast zu warm um zu zelten! Bei -10 bis -15°C.</p>
<p>Nachdem wir ordentlich Chaos verbreitet haben, checken wir den Proviantraum. Wir entdecken eingelegte Pfirsiche und Ananas &#8211; davon muss auf jeden Fall eine Dose dran glauben. Auch sonst sind wir von dem Angebot dort überrascht. Allerdings halten wir uns fürs Mittag- und Abendessen an unsere Essensvorräte aus der Pulka &#8211; Nudeln mit Schinkenwurst, Zwiebeln und geriebenen Käse steht auf dem Speiseplan. Damit verschwinden locker 1,5kg aus dem Gepäck :D</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3138" title="Hardangarvidda-5888.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3141&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid53" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5888.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Nebenbei läuft das Radio, bis wir endlich der Wettervorhersage lauschen. Viel verstehen wir nicht. Außer &#8220;sterk storm fra sørvest&#8221; &#8211; sowas wollten wir eigentlich nicht hören. Aber das Wetter fragt eben nicht.</p>
<p>Als es dunkel ist ruft mich Tomie von draußen. Ungläubig fragt er: &#8220;Sind das Polarlichter?&#8221; Ich bin mir auch nicht sicher, weil sie so tief am Horizont stehen. Später bestätigt sich der Verdacht. Allerdings sind sie extrem schwach und auch nicht sonderlich schön :(</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 4: 07.03.2011</strong><br />
Bevor der Wecker klingelt höre ich Tomie schon am Kamin herum rumpeln. Ich kriech also auch aus dem Bett. Danach geht‘s ans Panncake backen! Dazu etwas Marmelade aus dem Proviantraum &#8211; lecker! Wir schalten nochmal das Radio an, sie wiederholen die Wetterprognose vom Vorabend &#8220;sterk storm fra sørvest&#8221;. Der Blick aus dem Fenster lässt uns hoffen, dass es schon nicht so schlimm wird. Die Sicht ist gut und der Wind weht nur leicht.</p>
<p>Gegen 9Uhr sind wir startklar für die nächste Etappe. Wir wollen gegen Mittag in Duranut sein. Mal wieder geht es zu Beginn bergauf. Mit jedem Abschnitt wird die Steigung steiler. Außerdem zieht der Wind an. Deshalb machen wir nur einen kurzen Stopp um etwas zu trinken und ziehen ansonsten bis Duranut einfach durch, auch wenn die Hütten scheinbar nicht näher kommen, als diese im Sichtfeld sind.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3154" title="Hardangarvidda-5933.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3157&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid54" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5933.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Dort angekommen suchen wir uns ein windgeschütztes Plätzchen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3170" title="Hardangarvidda-5954.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3173&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid55" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5954.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3182" title="Hardangarvidda-5979.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3185&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid56" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5979.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Nach fast einer Stunde verlassen wir etwas widerwillig Duranut um noch ein paar Kilometer zu machen. Wir lassen uns über den See pusten.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3190" title="Hardangarvidda-5987.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3193&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid57" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-5987.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Bei Bjoreidalshytta nutzen wir die Gelegenheit im Windschutz einer Hütte unser Zelt aufzubauen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3198" title="Hardangarvidda-6001.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3201&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid58" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6001.jpg"/></a></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 5: 08.03.2011</strong><br />
Der Wind hat abgeflaut. Von Sonne jedoch keine Spur. Die Routine beim Pulka packen macht sich bemerkbar. Den bergigen Teil hatten wir ja gestern, deshalb verstauen wir die Kurzfelle im Rucksack und tragen ein paar Schichten Wachs auf.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3214" title="Hardangarvidda-6006.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3217&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid59" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6006.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Das Gelände ist nur leicht wellig, von daher eine gute Wahl. Gegen Mittag lässt sich die Sonne blicken. Allerdings hat diese eine Ladung Wind im Gepäck&#8230;selbstverständlich Gegenwind! In Hellehalsen suchen wir kurz an einer Hütte Schutz vorm Wind für eine Pause.</p>
<p>Wir überlegen das Zelt direkt hier aufzubauen. Aber es ist noch mitten am Tag und deshalb gehen wir noch ein paar Kilometer weiter. Windschutz kann man weit und breit vergessen und auch der weitere Streckenverlauf lässt nicht darauf hoffen. Klar in Sandhaug ist die Hütte, aber der Wind ist ermüdend.</p>
<p>Deshalb bauen wir mitten im Sturm vollkommen ungeschützt neben einem Steinmännchen unser Zelt auf. Wir sind froh aus dem Wind heraus zu kommen und verschwinden umgehend ins Zelt. Wirklich behaglich ist die Situation trotzdem nicht. Tomie unternimmt den Versuch am Steinmännchen das Wasser fürs Abendessen zu kochen, aber schon beim Verlassen des Zeltes reißt der Wind den Topfdeckel mit sich. Der Deckel ist ruck zuck über alle Berge und hinterher rennen ist einfach nur witzlos. Schöner Versuch, aber vollkommen fruchtlos. Deshalb schachte ich dann doch das Absid aus, damit wir dort das Wasser kochen können. Die Schaufel ist nicht sonderlich effizient als Deckelersatz, aber immerhin besser als ganz ohne.</p>
<p>Bevor wir versuchen uns dem Geräuschpegel des Zeltes im Sturm durch Schlaf zu entziehen, rufe ich nochmal nach draußen: &#8220;Wir hatten schon genug Wind! Jetzt ist aber auch mal wieder gut! Morgen will ich nix mehr davon hören!&#8221;&#8230;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 6: 09.03.2011</strong><br />
Ich glaube nicht, dass der Wind wirklich von meinem Geschimpfe am Vorabend beeindruckt war, aber es ist nahezu windstill als wir aufwachen. Dafür schneit es. Aber alles ist besser als Wind! Außerdem wollen wir heute nur noch bis Sandhaug weiterziehen.</p>
<p>Aber bevor es losgehen kann, muss zunächst das Zelt freigeschaufelt werden. Und selbstverständlich alles in die Pulkas gepackt werden.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3222" title="Hardangarvidda-6045.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3225&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid60" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6045.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3218" title="Hardangarvidda-6044.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3221&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid61" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6044.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Die Aussicht auf die warme Hütte sorgt für beste Laune und  gute Beine.</p>
<p>Deshalb sind wir gegen Mittag schon an unserem Tagesziel.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3230" title="Hardangarvidda-6087.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3233&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid62" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6087.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir sehen Licht im Hauptgebäude, also steuern wir dieses an. Als wir „Hallo!“ sagen, werden wir von der Hüttenwärtin freundlich wegen einer Sonderveranstaltung in die Selbstbedienungshütte geschickt. Zum Glück hatten wir noch nicht angefangen auszupacken ;) Was zu erwähnen ist: hier gibt es Limo und Cola und sogar Bier…</p>
<p>Wir ziehen  mit Sack und Pack in die Selbstbedienungshütte ein&#8230;</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3234" title="Hardangarvidda-6088.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3237&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid63" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6088.jpg"/></a></div>
</div>
<p>&#8230; – ich brauch nicht extra zu erwähnen, dass unser Zeug scheinbar jeden Winkel der Hütte belegt! Danach nutzen wir die Gelegenheit für ausgiebige Körperpflege.</p>
<p>Wir sind gerade damit fertig, da nähert sich draußen eine größere Gruppe mit Pulkas. Wer soll das sein, wenn nicht Martin Hülle mit seinen Tourteilnehmern? Diese Annahme bestätigt sich wenige Minuten später, als die fünf auf eine kurze Rast in die Hütte kommen.</p>
<p>Wir unterhalten uns über die letzten Tage und die Wetter- und Schneeverhältnisse und was wohl noch so kommen wird. Schließlich sind sie entgegengesetzt unterwegs, wenn auch nicht ganz auf unserer geplanten Route. Sie haben ihr Etappenziel jedoch noch nicht erreicht und ziehen weiter. Wir verabschieden uns und wünschen uns gegenseitig noch schöne Tage und besseres Wetter.</p>
<p>Am Nachmittag treffen 2 Engländer ein und am frühen Abend wird die „Hüttenbesatzung“ noch von drei weiteren deutschen Skitourengehern komplettiert. Wir verbringen einen amüsanten Hüttenabend in einer lustigen Runde!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 7: 10.03.2011</strong><br />
Wir starten den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück und guter Unterhaltung. Dann trennen sich unsere Wege. Die 3 Deutschen gehen nach Duranut zu ihrem Auto. Die Engländer nach Lågaros. Und Tomie und ich peilen Litlos an. Aber die Hütte wollen wir erst morgen erreichen. Wir starten bei verhaltenem Sonnenschein über den See. Das diffuse Licht lässt nur schwer Konturen erkennen, weshalb wir oft vollkommen überrascht in Schneewehen einsinken.</p>
<p>Da dieser Abschnitt der Strecke noch nicht markiert ist, müssen wir uns nun auch selbst um die Navigation kümmern. Es trübt sich immer mehr zu. Ab un zu setzt leichter Schneefall ein. Es ist schwer fixe Punkte zur Orientierung in der Ferne auszumachen, deshalb verlassen wir uns auf das GPS. Ich wage trotzdem immer mal einen Blick auf die Karte. Ich wähne uns allerdings zwei Kilometer weiter als wir tatsächlich sind. Deshalb folge ich Tomie etwas skeptisch links um einen Berg mit einer steilen Flanke, die sich noch steiler in einem Flussbett verläuft. Meine Pulka kippt ständig um. Das kostet Kraft. Ich beginne wegzurutschen und in mir macht sich leichte Panik breit, weil ich die Situation nur schwer kontrollieren kann. Aber mit Tomies Hilfe, der meine Pulka immer wieder aufrichtet, komm ich aus der &#8220;Gefahrenzone&#8221;.</p>
<p>Jetzt ist erstmal eine Pause fällig nach der ganzen Aufregung. Dort stellt sich dann auch raus, dass wir noch längst nicht dort sind wo ich meine zu sein und somit auch, wieso wir links und nicht rechts um den Berg gelaufen sind ;)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3238" title="Hardangarvidda-6112.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3241&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid64" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6112.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Im weiteren Verlauf wird der Schnee immer tiefer. Wir stochern uns Meter um Meter voran. Wir halten auf eine Wechte zu, da die Konturen nur schwer zu erkennen sind, aber wir drehen rechtzeitig ab. Gerade als wir auf den Bismarvatnet herunter blicken, zeigt sich auch die Sonne wieder &#8211; wir haben Sicht! Das motiviert und wir ziehen unsere Spuren einsam über den See.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3242" title="Hardangarvidda-6115.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3245&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid65" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6115.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Der Schnee ist hier tief und locker. Hier scheint es die letzten Tage nicht geweht zu haben. Entsprechend anstrengend ist der kurze Anstieg nach dem See. In der Ferne sehen wir zwei andere Skiwanderer mit Pulka, aber unsere Wege treffen sich nicht. Wir gehen noch eine Weile weiter und treffen dann vermutlich auf ihre Spuren, die das vorankommen etwas erleichtern.</p>
<p>Als unser letzter Tropfen Tee ausgetrunken ist, entschließen wir uns einen Zeltplatz zu suchen. Bei Windstille und fast wolkenlosem Himmel bauen wir das Zelt auf. Nebenbei läuft der Kocher, so dass wir Essen können, als das Zelt eingeräumt ist.</p>
<p>Danach lassen wir den Tag nochmal Revue passieren und schauen voller Vorfreude auf den nächsten Abschnitt, bevor wir einschlafen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 8: 11.03.2011</strong></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3250" title="Hardangarvidda-6133.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3253&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid66" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6133.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir kriechen aus dem Zelt und stellen fest, dass von den Spuren, denen wir am Tag zuvor zum Schluss gefolgt sind nix mehr zu sehen ist. Wind und Schnee sei dank :/ Also doch wieder selbst den richtigen Weg suchen.<br />
Wir starten bei ganz guter Sicht. Auf dem Weg zum Ambjørgsvadnet wird es wieder trübe. Die leichte Abfahrt dorthin ist wirklich interessant, weil man quasi nix sieht. Nur mit Mühe erkennen wir den See. Ich bilde mir ein noch Konturen zu erkennen, also übernehme ich die Navigation. Erstmal bis zur Insel. Diese soll eigentlich nur kurz geschnitten werden. Am Ende laufen wir jedoch quer drüber ;)</p>
<p>Lediglich die Aussicht auf die Abfahrt zur Hütte, lässt uns den 100 Hm Anstieg vom See motiviert angehen. Die reinste Schinderei! Und man sieht nicht mal wieviel man noch vor sich hat.  Selbstverständlich liegt auch hier wieder weicher und tiefer Schnee. Ich habe teilweise das Gefühl, dass wir keinen Meter vorankommen. Aber nachdem es uns wieder kräftig entgegen stürmt ist es dann doch irgendwann geschafft.<br />
Und jetzt nur noch runter. Ich schieb mich an und um nicht vom Weg abzukommen, schaue ich dabei aufs GPS. Ich sehe nur das Display vom GPS und meine Ski über die der Schnee weht. Ich freue mich wie locker man hier einfach rutschen kann, ohne etwas tun zu müssen. Als ich den Kopf hebe, fällt mir auf das ich stehe. Manchmal ist die Realität schon gemein ;)<br />
Als wir in der Hütte in Litlos angekommen sind freuen wir uns riesig. Draußen ist es alles andere als schön.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3254" title="Hardangarvidda-6159.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3257&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid67" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6159.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir heizen ein und checken danach den Vorratsraum. Tomie hat in Sandhaug Appetit auf Köttbullar bekommen. Deshalb verzichten wir auf unsere Tütenmahlzeit und kochen Nudeln und eine Dose Köttbullar. Zum Nachtisch gibt es lecker Kekse mit Schokocreme und Fruchtcocktail und Pfirsiche während es draußen kräftig stürmt.</p>
<p>In der Hütte gibt es leider kein Radio, aber mir fällt ein, dass mein MP3 Player auch eine Radiofunktion hat. Deshalb versuchen wir einen Sender zu finden, um eventuell die Wettervorhersage zu hören. Wir bekommen Empfang, aber vom Wetter bekommen wir nix mit, aber ständig wird etwas von Katastrophe und Atomkraft und Japan wiederholt. Wir diskutieren eine Weile darüber was da wohl passiert sein kann, bevor wir in die Betten krabbeln.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 9: 12.03.2011 </strong><br />
Als wir aus dem Fenster schauen stürmt es noch immer. Wir frühstücken in aller Ruhe. Keine Wetterbesserung.</p>
<p>Erst nach dem Mittag kommt die Sonne raus und der Wind flaut ab. Also geht es weiter.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3262" title="Hardangarvidda-6166.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3265&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid68" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6166.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Ziel ist vorerst das andere Ufer des Kvennsjøen zu erreichen. Auf dem Abschnitt über den Litlosvatnet nehmen wir scheinbar jede Schneewehe mit, die der See bereithält &#8211; deshalb kommen wir auch nur mühsam voran. Im weiteren Verlauf ist der Schnee jedoch nicht mehr so tief.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3270" title="Hardangarvidda-6170.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3273&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid69" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6170.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Am ursprünglichen Tagesziel angekommen, entschließen wir aufgrund des schönen Wetters und den guten Beinen, gleich noch den ersten Anstieg Richtung Hellevassbu hinter uns zu bringen. Bei einer Pause mit ausgiebigem Sonnenbad &#8211; wenn sie sich schon mal zeigt ;) &#8211; packen wir die Kurzfelle aus und bereiten die Ski vor.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3274" title="Hardangarvidda-6180.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3277&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid70" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6180.jpg"/></a></div>
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<p>Die Höhenmeter sind schnell überwunden &#8211; dank der festen Schneedecke.</p>
<p>Auf dem Plateau genießen wir den Rückblick nach Litlos.</p>
<p>Wir folgen ein paar verwehten Scooterspuren bis zum Tuevatni, wo wir einen wundervollen Platz finden, um das Zelt aufzubauen. Ungefähr Halbzeit bis zur Hellevassbu. Windtechnisch eher ungünstig, aber im Moment ist es nahezu windstill und der kleine Hügel im Nordosten wartet nur darauf von mir bestiegen zu werden ;)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3282" title="Hardangarvidda-6198.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3285&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid71" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6198.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3286" title="Hardangarvidda-6201.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3289&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid72" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6201.jpg"/></a></div>
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<p>Es ist so mild, dass wir den ganzen Abend das Zelt offen lassen, während wir draußen sitzen. Erst nach Sonnenuntergang verziehen wir uns ins Zelt. Echtes Traumwetter!</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3294" title="Hardangarvidda-6236.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3297&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid73" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6236.jpg"/></a></div>
</div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 10: 13.03.2011 </strong><br />
Wind! Wie sollte es anders sein? Die Sicht ist auch alles andere als gut, deshalb schlafen wir noch ein paar Stunden länger. Hilft aber auch nix.</p>
<p>Aussicht auf Besserung gibt es auch nicht, deshalb starten wir einfach. Durch den Tiefschnee. Scheinbar überall ist nur Tiefschnee. Deshalb haben wir auch nix von der ersten Abfahrt. Nur, dass wir unten angekommen wieder 150Höhenmeter rauf müssen :/ Wir sind froh oben anzukommen und freuen uns auf die &#8220;krasse Abfahrt&#8221;. Aber bis auf die letzten etwas steileren Stiche zur Hellevassbu will es nicht so wirklich rutschen. Kurz vor der Hütte kommt dann richtig Spass auf. Ich kann die nicht erkennbare Abfahrt irgendwie stehen, aber Tomie reißt es von den Ski &#8211; dabei geht unsere Karte verschütt &#8211; aber wir können sie retten.</p>
<p>Dann beginnt ein entspannter Hüttenabend&#8230;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 11: 14.03.2011 </strong></p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3326" title="Hardangarvidda-6249.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3329&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid74" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6249.jpg"/></a></div>
</div>
<p>&#8230;und es folgt ein relaxter Hüttentag. Da wir noch 5 Tage bis zu unserer geplanten Rückreise haben, entscheiden wir uns einen Tag in Hellevassbu zu bleiben. Die Sicht ist sowieso nicht die Beste und ein Ruhetag kann auch nicht schaden. Bis Haukeliseter sind es nur noch 2 Tagesetappen. Notfalls auch 3.</p>
<p>Weil wir nicht ganz untätig rumhängen wollen, räumen wir die Hütte auf und holen neues Holz aus dem Schuppen. Da wir keine Kerzen in der Hütte finden, suchen wir in der kleinen Hütte nebenan. Hätten wir geahnt, dass diese zugänglich ist, wären wir wohl tags zuvor dort eingecheckt, aber jetzt ist die große Hütte warm und deshalb bleiben wir auch dort.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3306" title="Hardangarvidda-6240.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3309&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid75" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6240.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3318" title="Hardangarvidda-6244.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3321&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid76" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6244.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir lesen im Hüttenbuch und machen unseren ersten Eintrag auf dieser Tour. Jetzt da sie fast zu Ende ist und es schon was zu erzählen gibt.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3334" title="Hardangarvidda-6257.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3337&amp;g2_serialNumber=2" width="400" height="600" id="IFid77" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6257.jpg"/></a></div>
</div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Tag 12: 15.03.2011 </strong><br />
Der Tag beginnt mit einem Panncake-Frühstück. Danach verlassen wir die Hellevassbu. Zuerst müssen wir wieder bergauf. Hab ich schon erwähnt, dass überall Tiefschnee ist? Wir sinken jedenfalls mit jedem Schritt tief ein. Wir erreichen die Knutsbu gerade rechtzeitig für eine Pause. So kommen wir wenigstens für kurze Zeit aus dem kalten Wind raus.</p>
<p>Kurz nachdem wir unseren Weg fortsetzen und das anderen Ufer des Sees erreichen, taucht eine Gruppe von 5 Norwegern/-innen mit schweren Rucksäcken vor uns auf. Sie kommen aus Haukeliseter, haben auch schon eine Nacht im Zelt verbracht und wollen von uns wissen, wie weit es noch bis zur Hellevassbu ist. Nach einem kurzen Gespräch ziehen sie in unseren und wir in ihren Spuren weiter. Das ist deutlich leichter zu gehen und wir machen richtig Meter. Am Årmotvatni treffen wir auf frische Scooterspuren, die das vorankommen nochmals beschleunigen. Das Tagesziel ist eigentlich erreicht. Wir wollen nun jedoch noch bis zum Mannevatn gehen, schließlich ist es noch früh am Nachmittag und wir sind gerade warmgelaufen.</p>
<p>Der Anstieg hinauf zum See ist total ätzend und ich mach drei Kreuze als der geschafft ist. Voll fixiert auf die Spur der 5 Norweger ziehe ich fast am See vorbei. Tomie fragt etwas irritiert: &#8220;Wollen wir  jetzt durchziehen?&#8221; Wir machen eine Pause und schauen auf die Karte. Nochmal 120 Höhenmeter rauf und dann bergab und flach. Die paar Meter hoch schaffen wir jetzt auch noch und dann warten 400 Höhenmeter Abfahrt und ein Restaurant auf uns&#8230; Also gehen wir weiter. Als wir den höchsten Punkt erreichen, sind wir sichtlich erleichtert. Nur noch bergab. Wenn das nix ist!</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3346" title="Hardangarvidda-6272.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3349&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid78" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6272.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3350" title="Hardangarvidda-6286.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3353&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid79" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6286.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Von wegen! Gerade als der gekvistete Streckenabschnitt beginnt geht es munter kurze, steile Hügel rauf und wieder runter und wieder rauf. Die Pulka bleibt ständig in der Spur klemmen, was das Vorankommen speziell bergauf erschwert. Ich brech in Jubel aus, als ich vor der letzten Abfahrt nach Haukeliseter steh. Das ist mal ne Abfahrt. Etwas verhalten starte ich den Slalom hinab. Das ist wirklich ein toller Abschluss einer wunderschönen Tour trotz mäßigem Wetter.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3354" title="Hardangarvidda-6293.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3357&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid80" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6293.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3358" title="Hardangarvidda-6296.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3361&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid81" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6296.jpg"/></a></div>
</div>
<p>In Haukeliseter angekommen stürmen wir das Restaurant. Wir begießen das Ende unserer Nord-Süd-Querung mit Bier und bestellen uns Fleisch! Wir sind uns einig, dass wir die Strecke andersrum nicht hätten laufen wollen – auch nicht mit Rückenwind ;)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Rückreise </strong><strong><br />
</strong>Mit dem Bus fahren wir zurück nach Olso.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=3366" title="Hardangarvidda-6301.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3369&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid82" class="ImageFrame_None" alt="Hardangarvidda-6301.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Dort geht es dann weiter mit der Nachtfähre nach Dänemark. Die Dusche in unserer Kabine ist eine echte Wohltat.</p>
<p>Nach einer erholsamen Nacht auf dem Meer steigen wir in Fredrikshavn wieder in unser Auto und fahren nach Hause&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Durchs Wimbachtal zum Funtensee</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 12:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon eine Weile her, aber es wird Zeit auch dieser schönen Tour einen kleinen Artikel zu widmen. Zusammen mit Martin, Basti &#38; Susi haben wir die Tage um Allerheiligen genutzt die Berge unsicher zu machen. Als üblicher Startpunkt wurde mal wieder der Parkplatz an der Wimbachbrücke genutzt. Durch das Wimbachtal ging es gemütlich bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon eine Weile her, aber es wird Zeit auch dieser schönen Tour einen kleinen Artikel zu widmen.</p>
<p>Zusammen mit <a href="http://theotherface.wordpress.com/" target="_blank">Martin</a>, <a href="http://barleybreeder.wordpress.com/" target="_blank">Basti &amp; Susi</a> haben wir die Tage um Allerheiligen genutzt die Berge unsicher zu machen. Als üblicher Startpunkt wurde mal wieder der Parkplatz an der Wimbachbrücke genutzt.</p>
<p>Durch das Wimbachtal ging es gemütlich bis zur Wimbachgrieshütte. Die Schneeverhältnisse waren noch recht human und so blieb genug Zeit um den ein oder anderen Geocache auf der Route zu heben. Hier wurden auch die ersten Nichtcacher als Bergehilfe und zu Fotodiensten verpflichtet :)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2879" title="DSC_4754.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2882&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid96" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4754.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2887" title="DSC_4759.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2890&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid97" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4759.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2903" title="DSC_4764.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2906&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid98" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4764.jpg"/></a></div>
</div>
<p><span id="more-1483"></span>Die Wimbachgrieshütte war bereits geschlossen. Aber das schöne Wetter lud zu einer ausgedehnten Pause ein. Schließlich hatten wir genug Zeit. Weiter ging es zum Trischübelpass. Die lange Pause hatte sich gelohnt, den der Schnee wurde immer tiefer, was zumindest mir das vorankommen deutlich erschwerte. Gut Ding will Weile haben und so ging es gemächlich hoch zum Pass.</p>
<p>So ergaben sich genügend  Gelegenheiten das ein oder andere Foto zu machen. Der Ausblick war Traumhaft.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2895" title="DSC_4761.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2898&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid99" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4761.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2907" title="DSC_4768.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2910&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid100" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4768.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wie Martin schon treffend in seinem <a href="http://theotherface.wordpress.com/2010/11/14/wimbachtal-und-funtensee/" target="_blank">Reisebericht</a> erwähnte, hatten wir alle schön unauffällige Zelte dabei. Wir genossen den Abend bei Glühwein und lecker Essen. Es blieb Zeit für jede Menge Spass.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2915" title="DSC_4783.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2918&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid101" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4783.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2919" title="DSC_4791.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2922&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid102" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4791.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Der nächste Morgen überraschte uns mit einem herrlichen Sonnenaufgang, der Lust auf mehr machte.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2931" title="DSC_4808.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2934&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid103" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4808.jpg"/></a></div>
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<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Tagesziel Kärlingerhaus war schließlich gesteckt. Erst einmal mussten wir einige Höhenmeter durch den Schnee nach unten um schließlich Richtung Oberlahner-Steig abzubiegen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2943" title="DSC_4818.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2946&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid104" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4818.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2947" title="DSC_4820.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2950&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid105" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4820.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Laut Karte sah dieser schwieriger aus als er dann schlussendlich war. Der restliche Weg zum Kärlingerhaus hat sich dann jedoch noch etwas gezogen, aber uns erwartete ein gemütlicher Winterraum, den wir nutzten um einen schönen Abend zu verbringen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2967" title="DSC_4846.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2970&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid106" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4846.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2971" title="DSC_4851.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2974&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid107" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4851.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Über die Saugasse ging es am nächsten Morgen zurück zum Königssee. Eine wahre Freude für jeden mit Knieproblemen :)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2979" title="DSC_4860.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2982&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid108" class="ImageFrame_None" alt="DSC_4860.jpg"/></a></div>
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<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Von Sankt Bartholomä startete just in time ein Boot zurück nach Schönau. Eine schöne Tour die nach Wiederholung schreit.</p>
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		<title>&#8220;Nice little walk&#8221; im Kebnekaise Gebirge</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 18:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich ist es soweit &#8211; Urlaub! Am 23.07.2010 starten wir nach der Arbeit mit dem Auto gen Norden. Richtig, wir fahren mit dem Auto. Und weil wir unterwegs noch was für unsere Cachestatistik tun wollen, nehmen wir auch nicht die Fähre sondern fahren durch Dänemark und über die Öresundbrücke. Aber so weit sind wir noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<p>Endlich ist es soweit &#8211; Urlaub! Am 23.07.2010 starten wir nach der Arbeit mit dem Auto gen Norden. Richtig, wir fahren mit dem Auto. Und weil wir unterwegs noch was für unsere Cachestatistik tun wollen, nehmen wir auch nicht die Fähre sondern fahren durch Dänemark und über die Öresundbrücke. Aber so weit sind wir noch nicht.</p>
<p><strong>Anreise</strong><br />
 Auf der Autobahn ist überraschend wenig los, sodass wir gut voran kommen und gegen 2:00 Uhr Kolding in Dänemark erreichen. Dort suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und versuchen im Auto ein wenig Schlaf zu bekommen &#8211; erholsam ist was anderes, deshalb entschließen wir nach ca. 5 Stunden das mit dem Schlafen aufzugeben und uns dem ersten Highlight unserer Reise zu widmen: dem Koldinger Powertrail.</p>
<p>Als kleine Einstimmung aufs Wandern werden so ungefähr 10km zurückgelegt. Ca. alle 200m muss man sich bücken, um einen Microcache aufzuheben und zu loggen. Das artet regelrecht in Stress aus &#8211; wir brauchen dringend einen Stempel! Logbucheintrag, im Gehen den Cache auf dem GPS als gefunden markieren und den nächsten anpeilen, nebenbei noch eine Fieldnote auf dem Ipod speichern &#8211; da kommt man schon mal ins stolpern und kaum ist man fertig, ist man schon am nächsten Cache angekommen. Zum Glück sind nicht mehr alle Dosen aktiv&#8230; Aber die Sonne scheint und nach den ersten 7 Caches hat man das Prozedere optimiert und kann auch die Landschaft ein wenig genießen. Gegen halb 11 sind unsere ersten 28 dänischen Caches gefunden und wir setzten unsere Fahrt mit dem Auto fort, schließlich haben wir noch einige Kilometer vor uns.</p>
<p>Nicht ganz 2 Stunden später sind wir zumindest schon mal im richtigen Land &#8211; Schweden! Hier nehmen wir die Inlandsstrasse, schließlich ist die Anreise schon Urlaub und wir haben Zeit.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2603" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2606&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid167" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-1.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Pausen machen wir dort, wo das GPS auch einen Cache ankündigt bzw. wo es unser Hunger befiehlt. 22 Uhr biegen wir auf einen Rastplatz ab und stellen umzingelt von Mücken unser Zelt auf &#8211; die Nacht ist wesentlich bequemer und entspannender. Trotzdem treibt es uns am nächsten morgen um halb 7 weiter. Die Mücken fallen zur Begrüßung über uns her und wir verfluchen, das Deet so weit weggepackt zu haben. Heute liegen ca. 900km vor uns. Ziel ist Trollforsen bei Moskosel &#8211; eine der größten Stromschnellen Europas.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2607" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2610&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid168" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-2.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Echt beeindruckend welche Wassermassen sich dort in kürzester Zeit ihren Weg suchen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2611" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2614&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid169" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-3.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2615" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2618&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid170" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-4.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Natürlich gibt es auch hier jede Menge Mücken, aber heute sind wir vorbereitet :P Es ist bewölkt und beginnt ab und zu zu nieseln.</p>
<p>Auch am nächsten Morgen werden wir nicht von einem atemberaubenden Sonnenaufgang geweckt, sondern bauen unser nasses Zelt gegen 7 Uhr ab und gegeben uns auf die letzten 400km im Auto.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2619" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2622&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid171" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-5.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<p>Ziel Nikkaluokta. Unterwegs rufen wir schon mal dort an und buchen das Boot für den nächsten Tag, um so 12km durch die Vistasvagge abkürzen zu können. Bevor wir endgültig in die Pampa abbiegen kaufen wir in Kiruna noch unsere Frühstücksverpflegung für die Tour, eine Packung Nudeln und 2 Bier fürs Abendessen. Dann verdrücken wir noch einen Burger mit Pommes zum Mittag &#8211; typisch schwedisches Essen eben ;)</p>
</div>
<p>14 Uhr erreichen wir den Ausgangspunkt für unsere Tour &#8211; Nikkaluokta. Wir melden uns an, bezahlen die Parkgebühren fürs Auto und unsere Bootsfahrt und bauen dann das Zelt auf. Nächste Amtshandlung ist eine ausgiebige Dusche. Wir legen sofort Mückenmittel auf und dann räumen wir das Auto aus, packen schon mal grob unsere Rucksäcke und sortieren den sonstigen Kram im Auto scheinbar ohne System und so ist es an diesem Tag nicht das letzte Mal, dass wir den Kofferraum komplett umräumen ;) Aber solange man sich bewegt wird man wenigstens von den Mücken verschont.</p>
<p>Zur Zubereitung des Abendessens haben sie uns so weit, wir packen das Mückennetz aus. Wir fangen damit an und alle anderen auf dem Zeltplatz ziehen nach. Allerdings kann man so weder essen noch Bier trinken, also ertragen wir die Mücken in unserem Gesicht und beeilen uns mit dem Verzehr von Nudeln und Bier ;) Danach geben wir uns geschlagen und verziehen uns ins Zelt, wenigstens hier hat man Ruhe vor den Biestern. Das kann ja lustig werden in der Vistasvagge&#8230;dann setzt der Regen ein und wir machen die Augen zu.</p>
<p><strong>Tag 1: 27.07.2010</strong><br />
 Am nächsten Morgen immerhin kein Regen, es ist bewölkt und ein leichter Wind geht, nahezu keine Mücken. Trocken wird das Zelt trotzdem nicht. Unsere Zeltnachbarn werden mich leise verfluchen, als ich versuche durch kräftiges Schütteln wenigstens einen Großteil des Wassers vom Zelt zu bekommen ^^ Danach nutzen wir noch ein letztes Mal für die nächsten Tage das Servicehaus, packen die Rucksäcke und Frühstücken. Ich werde erst auf den letzten Drücker fertig mit meinem Gepäck.</p>
<p>Punkt 8 Uhr sind wir am Bootsableger, wo ca. 3 Sekunden zuvor unser Fahrer eintrifft. Etwas herrisch und in einem Tonfall, der keinen Widerspruch erlaubt, weißt er Tomie an die Leinen los zu machen und ich soll mir die Schwimmweste anziehen. Nachdem Tomie seinen Teil erledigt hat und auch auf dem Boot ist, müssen wir uns alle auf eine Seite des Bootes lehnen (ob Bug- oder Steuerbord entzieht sich meiner Kenntnis), damit sich das Regenwasser an einer Stelle im Boot sammelt und abgeschöpft werden kann. Dies erledigt der &#8220;Kapitän&#8221; selbst und Tomie legt in der Zeit seine Schwimmweste an.</p>
<p>Dann geht die Fahrt los. Tomie ist begeistert und ruft mir zu: &#8220;Das ist ja wie in den Mangroven!&#8221; Ein paar Enten finden unsere Fahrt nicht so lustig und ergreifen die Flucht.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2623" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2626&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid172" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-6.jpg"/></a></div>
<p><span id="more-1446"></span></div>
<p>Das Wasser ist überraschend klar und flach. Als wir im Schritttempo eine Flachstelle überwinden, meinen wir schon das war&#8217;s, aber es geht noch ein paar Kilometer weiter. Am Ziel angekommen werden wir wieder im Befehlston instruiert: Westen in die Tasche und den Reißverschluss zu! Wir verabschieden uns, empfangen noch ein paar Hinweise, wie wir zum Weg finden und beste Wünsche für die nächsten Tag, dann zieht er winkend von dannen. Wir stehen kopfschüttelnd am Ufer und machen uns startklar, während die Mücken über uns herfallen.</p>
<p>Wir beginnen also unseren &#8220;Nice little walk&#8221; durch den Birkenwald. Pfitsch, pfatsch&#8230; &#8220;naja, wir sind ufernah. Wird bestimmt gleich besser!&#8221; versuche ich mich aufzumuntern. Tomie genießt es mit seinen Lundhags Syncro durch den Sumpf zu stapfen. Ich habe glücklicherweise meine Gamaschen an. Die Mücken nerven trotz leichtem Niesel &#8211; auch diesbezüglich keimt leise Hoffnung auf Besserung in mir auf.</p>
<p>An diesem Tag lag ich jedoch in allen Punkten daneben. Wenn ich den Matsch zu Beginn schon als unangenehm empfunden hab, dann konnte ich mich über manche Abschnitte auf unserer ersten Etappe erst Recht freuen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2627" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2630&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid173" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-7.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Außerdem Büsche, bzw. halbe Bäume, die ihre nassen Blätter an unseren Hosen abstreifen &#8211; herrlich! Wasser von oben, unten und auch noch von der Seite. Dazu dieser nervende Ton der blutrünstigen Sauger im Ohr. Das Mückennetz wird nicht mehr abgesetzt! Irgendwann entscheide ich mich, meine klatschnasse Hose gegen die Regenhose zu tauschen &#8211; hätte man ja auch schon früher auf die Idee kommen können.</p>
<p>Der Weg ist deutlich länger, als wir gestern Abend auf der Karte abgeschätzt haben, deshalb entscheiden wir uns nicht erst an der 3. Brücke einen Zeltplatz zu suchen, sondern stellen bereits an der 2. unser Zelt direkt vor einen Shelter.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2631" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2634&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid174" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-8.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Dieser ist prädestiniert zum Klamotten trocknen. Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Hütte und der Begrüßung durch den Bewohner, einen Lemming, genehmigen wir uns ein Bad in den eiskalten Fluten des Bachs bis mal wieder der Regen einsetzt.</p>
<p>Die Klamotten hängen wir in den Shelter und legen uns ins Zelt, werfen noch einen Blick auf die Karte und harren der Dinge &#8211; also dem Regen und der Mücken. Wir sind uns einige, dass Regen besser ist als Mücken. Dann wird noch schnell Wasser gekocht, in die Tüte gekippt und gegessen, bevor wir versuchen einzuschlafen.</p>
<p><strong>Tag 2: 28.07.2010</strong><br />
 Eine lange, unruhige Nacht ist vorbei. Der Regen scheinbar auch. Leichter Wind &#8211; wir wagen uns also raus und prüfen die Mückenlage. Noch ist alles bestens, also können wir das Frühstück nach draußen verlegen.</p>
<p>Die Klamotten im Shelter sind noch genauso nass wie wir sie dort aufgehängt haben, also wird jede Leine am Zelt behangen und die Klamotten trocknen zügig im leichten Wind und sporadischem Sonnenschein.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2635" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2638&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid175" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-9.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Heute wartet der erste längere Anstieg auf uns. 500 Hm müssen bis zur Kaskasvagge überwunden werden. Wir packen nach einem ausgiebigen Frühstück also unsere trockenen Klamotten und das trockene Zelt zusammen und begeben uns auf die nächste Etappe.</p>
<p>Für die letzten Kilometer durch den Wald ziehen wir diesmal gleich die Regenhose an, aber wie der Zufall will völlig umsonst. Die Sträucher und Bäume sind trocken und wir bleiben es heute also auch. Aber lieber so als andersrum :)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2639" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2642&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid176" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-10.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2643" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2646&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid177" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-11.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2647" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2650&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid178" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-12.jpg"/></a></div>
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<p>Bei einer ausgedehnten Rast wechseln wir die Regenhose wieder gegen die Traverse Pro, schließlich sind wir oberhalb der Baumgrenze und das Klima in der Regenhose nicht wirklich angenehm. Die Aussicht auf die Vistasvagge ist grandios und Mücken scheint es hier auch keine zu geben. So macht wandern bzw. Pause machen Spaß.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2651" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2654&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid179" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-13.jpg"/></a></div>
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<p>Ein neugieriges Rentier schaut uns aus der Ferne dabei zu. Beim Blick auf die Karte entschließe ich mich, einen kleinen Umweg über den Gipfel des Njunni zu machen &#8211; kein wirkliches Highlight, weil mit 1040m nicht wesentlich höher als der Pass an sich. Tomie spart sich die Extrameter und wartet auf mich. Zwei Rentiere beobachten meinen &#8220;Gipfeltriumpf&#8221; als scheue Zaungäste. Das Panorama ist herrlich, auch wenn die Gipfel der Berge um mich herum von Wolken verhangen sind.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2655" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2658&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid180" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-14.jpg"/></a></div>
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<p>Nächstes Ziel ist die Kaskasvagge Stugan, die wir gegen 14 Uhr erreichen. Dem Hüttenfieber verfallen entscheiden wir nicht weiter zu gehen und unser noch ca. 8km entferntes Basecamp zu beziehen, sondern die Nacht hier zu verbringen. Das Wetter läd zu einem Sonnenbad ein. Also Kochen wir uns einen Kaffee und suchen uns ein schönes Plätzchen mit unseren Isomatten vor der Hütte, um das schöne Wetter und die geniale Kulisse zu genießen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2663" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2666&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid181" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-16.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2667" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2670&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid182" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-17.jpg"/></a></div>
</div>
</div>
<div>Außerdem fangen wir an darüber zu philosophieren welcher Berg dann morgen bestiegen werden muss, einig werden wir uns jedoch nicht &#8211; mal sehen wer Recht behält.</div>
<p>Wir nutzen die Gelegenheit ein paar unserer Klamotten zu waschen, betreiben intensive Fußpflege, räumen in unseren Rucksäcken herum und tun was man eben so tut um einen halben Tag an einer gemütlichen Hütte zu verbringen&#8230;</p>
<p><strong>Tag 3: 29.07.2010</strong><br />
 Kurz vor 6 Uhr sind wir schon am Frühstücken. Vor der Hütte haben wir ein passendes Plätzchen dafür gefunden. Die Sonne strahlt und macht es angenehm warm &#8211; herrlich. Kein Wind und trotzdem keine Mücken &#8211; anscheinend sind wir sie nun endgültig los ^^</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2671" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2674&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid183" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-18.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Bestens gestärkt ziehen wir also weiter in das Tal hinein um uns ein geeignetes Plätzchen für unser Basislager zu suchen, schließlich so meinen wir zumindest, werden wir uns dort ein paar Tage aufhalten&#8230;</p>
<p>Wir queren die Brücke und steigen ganz langsam und kontinuierlich parallel zum Fluss ca. weitere 400 Hm übers Geröll auf.</p>
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<p>Eine Fuhrt steht heute auch an. Wir suchen lange nach einer günstigen Stelle, aber die scheint es nicht wirklich zu geben &#8211; also stochern wir einfach drauf los und erwischen diverse Male auch einen lockeren oder glitschigen Stein. Die Füße bleiben glücklicher Weise trocken.</p>
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<p>Wir kommen an ein paar schönen Stellen zum Zelten vorbei, aber noch zu weit vom ersten angepeilten Gipfel entfernt. Übrigens sollte ich Recht behalten, welcher der Berge unser erstes Ziel sein wird ;P</p>
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<p>An einem See finden wir dann die perfekte Stelle für unser Basiscamp. Einzelne Steine werden noch von der Stellfläche entfernt und dann wird das Zelt aufgebaut und schon mal eingerichtet.</p>
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<p>Nachdem alles so ist wie es uns gefällt, wird der Rucksack für den Aufstieg gepackt. Nur das wichtigste kommt mit. Kamera ja, Stativ nein &#8211; wofür hatten wir das Stativ gleich nochmal mitgenommen? :X</p>
<p>Das Wetter ist jedenfalls perfekt für den Gipfelsturm. Zuerst muss der See umrundet werden, natürlich über ein Blockfeld. Das Schneefeld ist etwas ungeheuerlich, also wird es umgangen und dann heißt es erstmal Höhenmeter machen. Route ist also klar &#8211; so schnell wie möglich hoch. An einigen Stellen erfordert das ein paar kurze Klettereinlagen und deshalb wird für den weiteren Aufstieg die Lage sondiert und von der Ideallinie abgewichen.</p>
<p>500Hm vom Gipfel entfernt bietet ein großer Stein die perfekte Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause und um die Aussicht zu genießen. Verdammt ist es schön hier. Dann geht es weiter bis auf den Kamm. Von hier ist die Sicht schon grandios, alles wird schon mal digitalisiert, möglicherweise zieht kurz vor dem Gipfel noch eine Wolke ran ;)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2715" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2718&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid188" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-29.jpg"/></a></div>
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<p>Aber die Wolken bleiben weg und die 360° Sicht offenbart sich in all ihrer ungetrübten Herrlichkeit.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2598" title="kebnekaise"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2598&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="76" id="IFid189" class="ImageFrame_None" alt="kebnekaise"/></a></div>
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<p>Unser Zelt ist nur noch ein winziger roter Punkt. Der Süd- und der Nordtoppen des Kebnekaise strahlen in der Sonne.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2687" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2690&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid190" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-22.jpg"/></a></div>
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<p>Die Kaskasavagge und Kuopervagge liegen uns zu Füssen&#8230;</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2691" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2694&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid192" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-23.jpg"/></a></div>
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<p>&#8230;und als ob das nicht genug Belohnung für den Aufstieg ist, halten wir die erste Dose des &#8220;Nice little walk and back again&#8221; in den Händen.</p>
<p>Zeit für einen ausgiebigen Fototermin. Alles wird zig mal abgelichtet um sicher zu gehen, dass auch wirklich alles im Kasten ist.</p>
<p>Aus Richtung Kebnekaise ziehen langsam Wolken heran, also sollte der Abstieg nicht so lange auf sich warten lassen, wer weiß wie schnell das Wetter umschlägt. Für den Weg hinab wird dann auch die etwas längere, dafür nicht so steile Route in Kauf genommen. Nicht ganz ohne Verletzungen erreichen wir das Basislager, aber mit einem seltsamen Dauergrinsen &#8211; immer noch die Rundumsicht vom Gipfel vor Augen.</p>
<p>Hier angekommen kümmern wir uns um die Auswertung des Hinweises für die nächste Stage des Caches. Tomie gibt die Koordinaten ins GPS und schaut mich schockiert an: &#8220;Der ist ganz schön weit weg.&#8221; Zumindest weiter als von uns erwartet, trotzdem beschließen wir die nächste Stage anzugehen und dann erneut zu entscheiden wie wir unsere Route fortsetzen werden.</p>
<p>Der See wird ausgiebig bebadet&#8230; eben bis die Krämpfe in den Füssen zu schmerzhaft werden. Als der Regen beginnt verziehen wir uns ins Zelt und schlagen noch einmal die Karte auf, planen die nächste Etappe und philosophieren darüber, auf welche Berge uns die nächsten Stages des Caches führen werden&#8230;</p>
<p><strong>Tag 4: 30.07.2010</strong><br />
 Die Nacht war stürmisch und ein kurzer Blick aus dem Zelt macht es einem nicht schwer einfach nochmal in den Schlafsack zu kriechen und zumindest die Augen zu schließen. Ein zweiter Blick macht es nicht besser, wir sind mitten in einer dunklen Wolke &#8211; von Sicht kann man nicht sprechen und nieseln tut es auch. Mit dieser Erkenntnis studieren wir nochmal die Karte und verwerfen letztlich unseren ursprünglichen Plan und überlegen uns eine Alternative.</p>
<p>Den Kungsleden kennen wir schon und laufen wir ja in 8 Tagen bei den Fjällräven Classics, deshalb wollen wir nach Tarfala laufen, dort gibt es auch noch ein paar Caches zu finden und von dort aus weiter zur Kebnekaise Fjällstation &#8211; schließlich wartet dort auch noch ein Berg auf uns. Als das geklärt ist, packen wir unseren Krempel in die Rucksäcke und verlassen unser schönes Basislager :(</p>
<p>Sicht ist quasi nicht vorhanden und so hangeln wir uns vorsichtig von Stein zu Stein um den See herum. Als dies geschafft ist, inspizieren wir noch kurz eine weitere günstige Stelle zum Zelten, die sich am Vortag beim Aufstieg gezeigt hatte, da tauchen auf einmal Rentiere im Nebel vor uns auf. Scheinbar um uns den Weg zu zeigen, denn sie laufen genau in die Richtung, in die wir meinen gehen zu müssen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2719" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2722&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid194" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-30.jpg"/></a></div>
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<p>Ich beginne zu zweifeln, ob wir überhaupt noch richtig sind, denn rechts, links und hinter uns erkennt man große weiße Flächen &#8211; im günstigsten Fall Schneefelder im ungünstigsten Gletscher. Aber Tomie lässt sich von mir nicht beirren und stapft vorneweg. Wie aus dem nix haben wir auf einmal Sicht. Wir sind auf einem Plateau und können das Tal vor uns überblicken. Neben uns steht eine ganze Herde Rentiere mitten auf einem Schneefeld &#8211; es wird Zeit die Kamera auszupacken :)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2723" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2726&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid195" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-31.jpg"/></a></div>
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<p>Als nächstes steht der Pass vom Kaskasavagge in den Kuopervagge an, wir hüpfen also weiter von Stein zu Stein. Fast oben angekommen überholen uns 2 Schweden, die uns empfehlen lieber die kleinen Steine zu nehmen, weil das nicht so anstrengend ist &#8211; das probieren wir sofort aus und sie sollten Recht behalten.</p>
<p>Oben angekommen bläst uns der Wind voll entgegen und der Regen geht in Hagel über. 10 Minuten später scheint die Sonne.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2739" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2742&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid198" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-35.jpg"/></a></div>
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<p>Als wir den Kuoperjaure erreichen beginnt es wieder zu regnen und wir entscheiden uns ein Plätzchen fürs Zelt zu suchen und den die nächste Passüberquerung für den folgenden Tag aufzusparen, schließlich haben wir ja jetzt jede Menge Zeit.</p>
<p>Gesagt getan. Tomie meint dabei noch, hoffentlich steigt der Pegel des Bachs 5m neben uns nicht zu stark an wegen des Regens, nicht dass wir am Ende im Bach stehen. Aber Alternativen gibt es auch nicht wirklich.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2743" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2746&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid199" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-36.jpg"/></a></div>
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<p>Als das Zelt steht setzt der Regen kurzfristig aus und wir setzen uns auf einen der Steine um uns herum, um diesen Moment zu genießen. Der leider viel zu kurz anhält. Der Wind frischt auf und was den Geräuschpegel im Zelt deutlich erhöht.</p>
<p><strong>Tag 5: 31.07.2010</strong><br />
 Es regnet und windet noch immer. Dank unserer Routenänderung haben wir jede Menge Zeit und so bleiben wir einfach im Zelt liegen. Notfalls bleiben wir heute eben hier, auch wenn wir schon nicht mehr wissen, wie wir im Zelt sitzen oder liegen sollen.</p>
<p>Das Frühstück wird ausgedehnt und wir kochen uns einen Tee. Dabei fällt mir eine Pfütze im Absid auf &#8211; wohl von der Zeltwand und wegen dem Untergrund sammelt es sich eben dort. Also baue ich mit meinem Spork einen Abfluss quer durch den Absid und freue mich wie gut der funktioniert.</p>
<p>Trotz anhaltendem Regen muss Tomie das Zelt verlassen und kommt mit einer Hochwassermeldung zurück. Wir müssen hier weg. Am Vorabend hab ich mich noch lustig gemacht, aber unser Zelt steht tatsächlich mitten im Bach. Am Berg hinter uns ist auf einmal ein Wasserfall, der tags zuvor noch nicht da war.</p>
<p>So weit wie möglich wird der Rucksack im Zelt gepackt, Reihenfolge ist jetzt Nebensache. Als das Zelt endlich leer ist bauen wir es ab und packen es in den Rucksack. Ein paar Meter weiter steht ein grünes Tunnelzelt krumm und schief zwischen den Steinen &#8211; etwas höher und somit noch nicht im Fluss. Das war gestern Abend auch noch nicht da!</p>
<p>Im wahrsten Sinne laufen wir etwas bedröppelt los. Gleich zu beginn den Pass zwischen Kebnepakte und Kaskaspakte hinauf. Dank der kleinen Steine Technik sind wir ruck zuck oben, fast ohne Anstrengung.</p>
<p>Mit erreichen des Kaskasajaure stehen wir auf einmal vor einer Nebelwand. Ab und zu kann man die andere Seeseite erahnen. Wo soll&#8217;s jetzt weitergehen? Links ist ein Gletscher und rechts ein Schneefeld. Tomie wagt sich vor, das Schneefeld scheint begehbar zu sein, also tappe ich hinterher. Dann taucht ein Wanderer oberhalb des Schneefelds auf und wir entscheiden uns umzudrehen und den selben Weg einzuschlagen. Wir unterhalten uns eine Weile mit ihm und erfahren, dass es dann noch ziemlich steil wird und wir vorsichtig sein sollen, weil es wirklich gefährlich ist bei der Sicht. Außerdem muss ein Stück des Kebnepaktegletscher passiert werden, allerdings sollen genügend Spuren zu sehen sein.</p>
<p>Gletscher? Mir wird anders bei dem Gedanken an die Spalten, die wir vor 2 Tagen gesehen haben. Aber erstmal müssen wir um den See herum und das dauert ne Weile, weil man quasi fast nix sieht. Geschafft, nun suchen wir eine Möglichkeit für den Abstieg. Der Schwede hatte ja was von steil erzählt, also suchen wir uns eine Strecke nach unten, die plötzlich vor einem Schneefeld endet. Wie soll man da drauf kommen? Und ob das hält wissen wir auch nicht. Wir sehen keine Spuren und entscheiden uns wieder hochzuklettern und einen anderen Weg zu suchen.</p>
<p>Die Sicht ist null, überall wo wir schauen scheint es noch viel steiler zu sein und wir wissen nicht mal grob was uns 5m weiter erwartet. Mit GPS durch die &#8220;Suppe&#8221; steuern erscheint uns in Anbetracht des Geländes zu gewagt. Also suchen wir uns eine einigermaßen ebene Fläche auf dem Pass und bauen das Zelt bei starkem Wind auf. Als wir gerade versuchen die Heringe in dem steinigen Boden zu fixieren, tauchen aus dem Nebel auf einmal ein schwedisches Pärchen auf. Sie fragen uns nach dem Weg, den wir allerdings auch nicht wissen. Kurzentschlossen bauen sie ihr Zelt direkt neben uns auf und wir verabreden bei besserer Sicht zusammen nach Tarfala weiterzugehen.</p>
<p>10 Sekunden lang kann man die Hütten von Tarfala erkennen, ehe sich wieder alles zuzieht.</p>
<p>Wir ziehen die klatschnassen Regenjacken und -hosen im Regen aus, bevor wir ins Zelt krabbeln. Das gesamte Absid ist voll von unseren Rucksäcken, den Schuhen und nassen Klamotten.</p>
<p>Der Wind entwickelt sich langsam zu einem Sturm. Wir liegen in unseren Schlafsäcken und versuchen wieder warm zu werden und ein wenig zu schlafen. Schlafen können wir nicht wirklich, dazu flattert das Zelt viel zu laut. Durch den Lüfter beobachten wir besorgt das Carbongestänge, aber das bewegt sich nicht, während die Abdeckhaube einen Höllenlärm verursacht, weil wir nicht alle Sturmleinen optimal abspannen konnten.</p>
<p>Eine kurze Regenpause nutzen wir zum Wasser holen. Erstmal wieder zum See runter, denn hier oben gibt es kein Wasser, vom Regen mal abgesehen. Nachdem die Wasservorräte aufgefüllt sind, räumen wir ein paar Quadratzentimeter im Absid für den Kocher frei &#8211; es ist Zeit für einen heißen Tee und ein leckeres, warmes Tütenessen, danach sind wir wieder warm.</p>
<p>Mit dem MP3 Player versuchen wir die Geräuschkulisse auszublenden, dies gelingt nur bedingt. Hilft jedoch ab und zu einzuschlafen. Die NAcht ist alles andere als ruhig, der Sturm nimmt immer weiter zu. Wenn wir denken: &#8220;Schlimmer kann es nicht werden!&#8221;, zieht er noch eine Spur an. Immer wieder der prüfende Blick zum Gestänge, alles bestens.</p>
<p><strong>Tag 6: 01.08.2010</strong><br />
 Kurz vor 4 Uhr. Noch immer flattert das Zelt im Sturm. Auf einmal hören wir Jona draußen rufen und schälen uns aus den Schlafsäcken. Magda und er können nicht länger in ihrem Zelt bleiben, dies hat es im Sturm zerlegt, trotz Sicherung mit vielen großen Steinen. Obwohl es immer noch stark stürmt ist die Sicht jetzt gut und ein Weg vollkommen ohne Gletscher ist zu erkennen, der von uns als machbar eingestuft wird.</p>
<p>Also packen wir unsere Sachen zusammen und bauen das Zelt ab. Erst die Gestänge raus und dann trauen wir uns Stein für Stein die Heringe zu lösen, dann heißt es gut festhalten und irgendwie einpacken. Das wäre geschafft!</p>
<p>Wir gehen also los. Zuerst muss ein Bachbett gequert werden und dann klettern wir übers Geröll oberhalb und unterhalb von Schneefeldern und dann hinab zum See.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2747" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2750&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid200" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-37.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2751" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2754&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid201" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-38.jpg"/></a></div>
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<p>Dann führt uns der Weg über zwei Schneefelder. Es sind viele Spuren zu erkennen, also wagen wir es auch.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2763" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2766&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid203" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-41.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Gegen 6 Uhr erreichen wir die Tarfalastugan. Lars der Stugvärd schickt uns in den Aufenthaltsraum. Wir 4 lassen uns nicht lange bitten, setzen uns an einen freien Tisch, packen unser Frühstück aus und quatschen bis zum frühen Mittag. Unsere nassen Klamotten hängen wir in den Trockenraum und ein paar Sachen finden nach einem Spülgang im Fluss auch ihren Weg dorthin. Jona und Magda wollen heute noch bis zur Kebnekaise Fjällstation und wir verabreden uns für den nächsten Tag zum Abendessen. Tomie und ich bleiben in Tarfala, schließlich gibt es hier ein paar Caches zu holen ;)</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2771" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2774&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid204" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-43.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir fragen Lars, bevor auch er zur Fjällstation aufbricht, nach einer Möglichkeit auf den Kaskasatjåkka zu kommen. Er erklärt uns, dass man am besten über den Gletscher geht und dann ein bisschen klettern muss, wir das aber bestimmt hinbekommen, auch ohne Steigeisen. Da auf dem Tarfalapakte eine Dose versteckt ist, erkundigen wir uns, ob es nicht auch möglich ist von dort aus über den Tarfalatjåkka und dann oberhalb des Gletschers zum Gipfel des Kaskasatjåkka zu kommen. Aber ein Stück Gletscher ist laut Lars unumgänglich, weil es sonst zu steil ist und man Kletterequipment braucht.</p>
<p>Unschlüssig bedanken wir uns für die Auskunft und versuchen zuerst den Cache direkt an der Stuga zu finden.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2767" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2770&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid205" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-42.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Für den Nachmittag ist Regen angekündigt. Wenn Berg dann jetzt &#8211; kurz nach 12 Uhr &#8211; noch ist strahlender Sonnenschein. Diesmal wird nicht die direkte Linie gewählt. Viel zu steil. Also wird sich erstmal an dem Pass Richtung Kaskavagge orientiert und dann zum Gipfel des Tarfalapakte abgebogen. Damit ist es zwar etwas weiter, aber auch deutlich einfacher aufzusteigen. Ca. 1,5h von der Tarfalastugan entfernt ist der Cache gefunden.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2775" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2778&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid206" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-44.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Belohnt wird man hier oben nicht nur mit der kleinen Dose, sondern mit einer beeindruckenden Aussicht auf die drei Gletscher des Kebnekaise und mit ein wenig Glück zeigt sich auch der Gipfel, der sich an diesem Tag allerdings in den Wolken versteckt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/L_Ovn8VhtJI?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/L_Ovn8VhtJI?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Immer wieder geht mein Blick auch Richtung Kaskasatjåkka. Leider ist der Himmel schon ziemlich bewölkt und auch dieser Gipfel wird von ihnen verdeckt. Also endet der kleine Cacheausflug für heute auf dem Tarfalapakte.</p>
<p>Auf dem gleichen Weg wie beim Aufstieg geht es wieder zurück zur Hütte. Dort ist noch immer wenig los, erst gegen Abend füllt sich die Hütte. Als Lars zurück kommt, fragt er uns, ob wir den Cache in seiner Holzhütte und auf dem Kaskasatjåkka gefunden haben. Wir staunen nicht schlecht, schließlich haben wir doch gar nix vom Cachen erzählt. Lars lacht nur und sagt: &#8220;Ich weiß wo er liegt! Letzte Woche war er noch da.&#8221;</p>
<p>Wir verbringen den Abend mit netten Gesprächen in der Stuga und schlafen bestens und lang, dank dem Rollo im Zimmer.</p>
<p><strong>Tag 7: 02.08.2010</strong><br />
 Als wir auf die Uhr schauen ist es schon halb 8. In der Stuga sind schon alle auf den Beinen und so gesellen wir uns in der vollen Küche dazu und machen erstmal Frühstück. Danach packen wir gemütlich unsere Rucksäcke zusammen und machen klar Schiff in unserem Zimmer. Wir verabschieden uns bei Lars und starten dann Richtung Kebnekaise Fjällstation.</p>
<p>Tomie hat sich seine Achillessehne entzündet, vermutlich weil seine Schuhe nicht richtig eingelaufen waren. Auf jeden Fall schmerzt jeder Schritt und so gehen wir ganz gemütlich.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2783" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2786&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid207" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-46.jpg"/></a></div>
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<p>Aber es ist ja auch nicht weit bis zur Fjällstation, so erreichen wir diese gegen Mittag. Wir checken ein, suchen uns einen Platz für&#8217;s Zelt und nachdem wir uns eingerichtet haben, gibt es nur noch einen Weg: ab unter die Dusche. Welch Wohltat!</p>
<p>Anschließend prüfen wir den Wetterbericht für die nächsten Tage &#8211; morgen wird der beste Tag der Woche, also geht es morgen auf den großen Berg!</p>
<p>Dann stürmen wir den Shop und besorgen uns eine Limo bzw. Cola, endlich mal kein Flusswasser ;) Jetzt fehlt nur noch ein Stück Fleisch. Also gönnen wir uns das Dinner im Restaurant, vom Butterbrot am Salatbuffet konnten wir nicht genug bekommen. Randvoll verlassen wir das Restaurant und sind zufrieden eingeschlafen.</p>
<p><strong>Tag 8: 03.08.2010</strong><br />
 Gipfeltag. Kurz nach halb 5 wach ich auf. Tomies Fuß macht noch immer Zicken, deshalb entscheidet er sich diesen zu schonen. Schließlich gehen wir in 4 Tagen bei den Classics an den Start. Ich prüfe die Wetterlage. Strahlender Sonnenschein. Also zieh ich mich an, packe das nötigste in meinen Rucksack und nach einem Besuch im Servicehaus bin ich bereit für den Berg.</p>
<p>5:15Uhr breche ich also auf und schwinge fleißig meine Stöcke auf dem Västraleden. Gegen Mittag soll es schließlich wolkig werden.</p>
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<p>Beim Aufstieg geht mein Blick deshalb immer wieder zum Gipfel&#8230;beste Aussichten.</p>
<p>Kurz vor dem Gipfel des vorgelagerten Vierramvare treffe ich eine Gruppe Jugendliche, die gerade eine Pause einlegen. Als ich das erste Steinmännchen passiere, lege ich auch eine ein&#8230; Steinmännchen an Steinmännchen. So sieht das also hier oben aus. Letztes Jahr war außer Nebel hier nicht wirklich etwas zu erkennen. Das muss fotografiert werden und dann wird sich orientiert.</p>
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<p>Die nächste rote Markierung ist zu erkennen, also kann es weiter gehen. Erstmal wieder runter und dann weiter nach oben.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2851" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2854&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid212" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-63.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered" style="text-align: left;">Mit erreichen der Toppstuga kommt ein leichtes Hungergefühl auf. Deshalb nutze ich die Gelegenheit den dortigen Cache zu suchen und gönn mir einen Snack auf der Treppe vor der Stuga. Ich lass es mir nicht nehmen einen Blick ins Innere zu werfen. Letztes Jahr war hier noch alles voll Müll, heute ist alles sauber &#8211; abgesehen von einer kleinen Müllansammlung im Hauptraum. Ich suche einen Platz für einen kurzen Eintrag im Hüttenbuch, dann geh ich wieder auf die Treppe&#8230; irgendwie unheimlich in der Hütte.</div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2807" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2810&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid214" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-52.jpg"/></a></div>
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<p>Zeit weiter zu gehen. Ich dreh mich noch kurz nach Westen, hinter mir zieht eine fette Wolke an. Ich verfluche mich für die Frühstückspause und versuche vor der Wolke am Gipfel zu sein. Natürlich gewinnt die Wolke. Als ich den Rand des Schneefeldes erreicht hab, hat die Wolke schon alles eingehüllt und es fängt sogar kurzzeitig zu schneien an. Ich hol meine warme Jacke raus und setzt mich auf einen Stein in der Hoffnung, dass die Wolke sich wieder verzieht. Tut sie selbstverständlich nicht!</p>
<p>Eine Viertelstunde später entscheide ich mich trotz null Aussicht über das Schneefeld zum Gipfel zu gehen. Ein Abschnitt ist ziemlich vereist, aber mit Stöcken kein Problem. Als ich den Gipfel 9:45 Uhr erreiche, bin ich ganz froh nicht viel zu erkennen, denn rechts und links scheint es ziemlich steil hinab zu gehen. In einer einigermaßen bequemen Position berichte ich Tomie per Telefon von meinem Gipfelerfolg und dann versuch ich ein Gipfelfoto zu machen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2855" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2858&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid215" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-64.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2811" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2814&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid216" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-53.jpg"/></a></div>
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<p>Wirklich gelingen will das nicht, weil ich Angst habe die schwere Kamera eventuell den Abhang hinunterfallen zu lassen. Auch die Aussicht halte ich selbstverständlich fest. Nach einer dreiviertel Stunde Gipfelglück geht es wieder zurück.</p>
<p>Beim Abstieg bin ich noch viel froher nicht viel zu sehen. Jeden Schritt prüfe ich mindestens drei mal. Auf einmal taucht ein Trailrunner im Nebel vor mir auf. Er fragt ob mit mir alles in Ordnung ist. Mein Anblick hat scheinbar auf was anderes schließen lassen ;) Dann rennt er in seinen Turnschuhen kurz hoch und ist beim Abstieg gleichzeitig mit mir am Ende des Schneefeldes. Wir schwatzen noch einen Moment und dann zieht er davon. 2 Stunden hat er bis zum Gipfel gebraucht. Respekt! Dann versuch ich den Rückweg auch eine Spur schneller abzureißen.</p>
<p>Weit komm ich nicht. Kurz unterhalb der Toppstuga werde ich das erste Mal aufgehalten. Man erkundigt sich nach der Aussicht, dem Eis, wie weit es noch ist und wann ich heute morgen gestartet bin, weil ich jetzt schon wieder zurück komme. Ich beantworte alle Fragen und wünsche ihnen viel Spaß am Gipfel. Jetzt treffe ich alle 200-500m Leute auf dem Weg zum Gipfel, alle stellen die gleichen Fragen. Einige kenne ich schon von der Tarfalastugan, bei denen wird der Plausch etwas länger.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2859" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2862&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid217" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-65.jpg"/></a></div>
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<p>Ich folge strikt den roten Markierungen, auch wenn ich weiß wo es lang geht. Auch beim Queren des Kittelbäcken halte ich mich an die Markierung. Das Wasser ist an dieser Stelle schnell und auch nicht gerade flach, aber hier soll man drüber! Als die ersten Schritte gemacht sind, frage ich mich, ob das wirklich eine gute Idee war. Just in diesem Moment trete ich auf einen glitschigen Stein und lande im Wasser. Herrlich! Die Wasserkühlung in den Schuhen ist ganz angenehm, aber dann packt mich die Panik wegen der Fjällräven Classics. Wenn ich mir jetzt Blasen lauf, dann wird das kein Spaß. Das Socken wechseln hätte ich mir fast sparen können, war ja eh gleich wieder alles nass.</p>
<p>Kurz nach 13Uhr bin ich zurück an der Fjällstation und nutze den Luxus eines Trockenraums, um meinen Rucksack, Klamotten und Schuhe zu trocknen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2863" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2866&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid218" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-66.jpg"/></a></div>
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<p>Vermutlich habe ich auf meinem Rückweg jeden getroffen, der an diesem Tag auf den Kebnekaise wollte. Je weiter die Leute vom Gipfel entfernt waren, desto wichtiger war die Frage, wie weit es noch ist.</p>
<p>In der Lounge der Fjällstation erzähl ich Tomie nochmal von der Bergtour und der fiesen Wolke. Der Nachmittag ist schnell vorbei und am Abend nutzen wir die Ruhe vor dem Ansturm im Servicehaus zum Kochen. Unsere Nudeln in Käsesauce stinken gegen das Menü vom Vortag ab ;)</p>
<p>Nachdem wir ins Zelt gekrabbelt sind, dauert es nicht lang bis wir tief und fest schlafen.</p>
<p><strong>Tag 9: 04.08.2010</strong><br />
 Heute geht es zurück in die Mückenhölle. Trotz Tomies anhaltendem Fußproblem entscheiden wir uns die Strecke nach Nikkaluokta zu laufen &#8211; den Rentierburger am Ladtjojaure wollen wir uns einfach nicht entgehen lassen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2827" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2830&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid219" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-57.jpg"/></a></div>
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<p>Auf den Planken und ausgetretenen Wegen kommen wir auch bestens voran.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2831" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2834&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid220" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-58.jpg"/></a></div>
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<p>Während Tomie um den Fuß zu schonen den Båtled über den Ladtjojaure nimmt, inspiziere ich den Fußweg in Vorbereitung auf die Classics. Am Lap Dånalds, der wichtigsten Station für heute treffen wir uns wieder.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2839" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2842&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid221" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-60.jpg"/></a></div>
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<p>Hier ist jede Menge los, scheinbar nutzt jeder Wanderer die Gegebenheiten für eine Pause, die Mehrzahl zwangsläufig beim warten auf die nächste Bootsfahrt. Wir suchen uns einen freien Tisch und bestellen den &#8220;Big Lap&#8221; &#8211; 150g Fleisch O.O Lecker! Nach so einem Essen kann man nicht einfach weiter laufen, also suchen wir uns ein sonniges Plätzchen, genießen die Aussicht auf den wolkenfreien Kebnekaisegipfel *hätte das nicht gestern so sein können :/* und beobachten das Treiben rund um den Bootsanleger.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2835" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2838&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid222" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-59.jpg"/></a></div>
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<p>Ein paar Stunden später setzen wir unseren Weg noch bis zum Karmasjåk fort, bevor wir unser Zelt unter der Attacke gefühlter 1000 Mücken zwischen den Bäumen aufstellen. Nachdem wir uns ins Zelt geflüchtet haben, erledigen wir eine handvoll ungebetener Gäste. Sogar durch die Zeltwand hört man die blutrünstigen Biester summen ;) Gemütlich vors Zelt setzen und den Abend ausklingen lassen fällt also aus und die Nacht wird einfach etwas nach vorn verlegt. Von Regentropfen werden wir in den Schlaf getrommelt.</p>
<p><strong>Tag 10: 05.08.2010</strong><br />
 8 Uhr &#8211; immer noch im Brutplatz der Mücken packen wir langsam unsere Sachen für die letzten 4km nach Nikkaluokta. Es regnet, entsprechend hoch ist unsere Motivation damit fertig zu werden und das Zelt zu verlassen. Außerdem warten jede Menge Blutsauger im Vorzelt auf ihr Frühstück ;)</p>
<p>Wir kommen jedoch glimpflich davon &#8211; nur ein paar Mückenstiche zusätzlich fangen wir uns beim Zusammenbau des Zeltes und unterwegs ein.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2847" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2850&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid223" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-62.jpg"/></a></div>
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<p>Angekommen in Nikkaluokta wird erstmal das Frühstück nachgeholt. Danach suchen wir auf der fast komplett freien Wiese den unseres Erachtens besten Platz für unser Zelt.</p>
<p>Die Vorbereitungen für die Fjällräven Classics sind in vollem Gange.</p>
<p>Wir waschen ein paar Klamotten. Ansonsten ist heute nur noch chillen angesagt und das möglichst mückenfrei, deshalb machen wir es uns in der Galerie gemütlich. Am Abend treffen schon einige Teilnehmer der Classics ein, sodass sich der Zeltplatz rasch füllt. Wir nutzen die Gelegenheit und melden uns bereits an.</p>
<p>Noch eine Nacht im Zelt&#8230; denn wir konnten noch eine der Hütten für die nächste Nacht ergattern. Mit diesem wissen schlafen wir einfach wunderbar bis&#8230;</p>
<p><strong>Tag 11: 06.08.2010</strong><br />
 &#8230;ja bis gegen 4 Uhr ein Blitz in unmittelbarer Nähe einschlägt und der quasi zeitgleiche Donner alle aus dem Schlaf reißt. Mit einem unguten Gefühl schlafen wir aber doch nochmal ein, allerdings nicht wirklich lang.</p>
<p>Gegen 7 Uhr herrscht reges Treiben auf dem Campingplatz, die Teilnehmer der ersten Startgruppe der Fjällräven Classics bauen ihre nassen Zelte ab und packen ihre Rucksäcke. Inzwischen erreichen zwei weitere Busse mit Teilnehmern Nikkaluokta.</p>
<p>Wir fliehen aus dem Chaos und gehen erstmal frühstücken, schließlich haben wir heute noch den ganzen Tag Zeit das Zelt abzubauen. Pünktlich vorm Start sind wir damit fertig.</p>
<p>Wir machen diverse Gruppenfotos von Teilnehmern vorm Start und unterhalten uns angenehm. Lauschen der Eröffnungsansprache vom Event Manager Andreas Josefssonund der Begrüßung von Anna Sarri, bevor pünktlich um 9Uhr die erste Startgruppe Richtung Abisko aufbricht.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2528" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2528&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid224" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-6.jpg"/></a></div>
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<p>Da bereits um 13Uhr die nächste Gruppe startet, hält die Ruhe nach dem Start nicht lange an. Wir nutzen die Zeit um unsere Sachen umzupacken und das trockene Zelt abzubauen. Alles was wir definitiv die für die Nacht und die Classics nicht brauchen landet schon mal im Auto, im Gegenzug dazu wird alles scheinbar notwendige erstmal in die Rucksäcke gepackt.</p>
<p>Danach mischen wir uns wieder unter die Leute und unterhalten uns hauptsächlichen mit deutschen Startern über die Veranstaltung, das Rucksackgewicht, die persönlichen Ziele und wünschen allen viel Spaß und Glück und winken ihnen beim Start um 13 Uhr zu.</p>
<p>Im Anschluss können wir unsere Hütte beziehen. Die Rucksäcke für den nächsten Tag werden nochmal ausgeräumt und umgepackt, manche Sachen müssen nun doch noch mit, dafür werden an anderer Stelle noch ein paar Gramm gespart. Das Gepäck was nach Abisko vorgeschickt werden soll, findet auch Platz in einem Rucksack. Abgeben und fertig.</p>
<p>Natürlich beobachten wir auch den Start der letzten Teilnehmer für heute. Bei der nächsten Startgruppe morgen um 9Uhr werden wir selbst dabei sein&#8230;</p>
</div>
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		<title>Thomas und sein Kampf &#8211; Fjällräven Classics 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Caro ihre Erlebnisse geschildert hat möchte ich meine nicht vorenthalten. Schließlich hatte ich auch mehr Zeit die einen oder anderen Dinge etwas kritischer zu betrachten. Samstag, 07.08.2010 Kurz vor 9.00Uhr winkte ich Caro noch einmal zu und wünschte ihr viel Erfolg für ihr Vorhaben. Ich selbst reihte mich dann weiter hinten ein, denn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Caro ihre Erlebnisse geschildert hat möchte ich meine nicht vorenthalten. Schließlich hatte ich auch mehr Zeit die einen oder anderen Dinge etwas kritischer zu betrachten.</p>
<p><strong>Samstag, 07.08.2010</strong></p>
<p>Kurz vor 9.00Uhr winkte ich Caro noch einmal zu und wünschte ihr viel Erfolg für ihr Vorhaben. Ich selbst reihte mich dann weiter hinten ein, denn ich hatte es nicht ganz so eilig. Auch wollte ich nicht gleich auf den ersten Metern überrannt werden. Da mein persönliches Ziel war bei dieser Veranstaltung „Gold“ zu erreichen, konnte ich aber auch nicht rumtrödeln. Eine konstante Geschwindigkeit gemischt mit regelmäßigen Pausen war der Plan. Erfahrungen mit Strecken über 25km konnte ich noch keine sammeln. Somit war das meine Premiere. Mir war eigentlich nur eins klar. Ich muss meinen Stiefel laufen und mich nicht von anderen ablenken lassen. Gesagt getan…. Pünktlich um 9 ging es auf die Strecke und man stapfte mit den Massen in einer Reihe.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2532" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2532&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid232" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-8.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Keine 5km später am Bootsanleger hatte sich das Feld schon deutlich in die Länge gezogen und es gab bereits die einen oder anderen Momente, die man für sich alleine hatte. Auf der Tour vor den Classics hatte ich mir meine Achillessehne entzündet. Diese stellte zum jetzigen Zeitpunkt meine einzige Sorge dar. Zum Glück hat die Behandlung in den Ruhetagen vorher gefruchtet und in den Trailrunnern (INOV8) gab es keine großen Probleme. 2 Stunden später waren bereits die ersten 10km gelaufen und es wurde Zeit für eine Pause. Nicht zu schnell auspowern. Das erste Polarbröd wurde genossen und der Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt. Obwohl ich weiter wollte, zwang ich mich die Pause auf 20 Minuten auszudehnen. Diese Taktik sollte sich später echt bezahlt machen.<span id="more-1407"></span></p>
<p>Zwischendurch überholten mich ein paar Anabolikatypen, die spielend ihren 25kg Rucksack durch die Kante bewegten. Euch bekomme ich schon noch spornte ich mich innerlich an. Dem war auch so. Kurz vor Kebnekaise traf ich sie vollgeschwitzt am Bach und sie wollten wohl an diesem Tag keinen Schritt mehr tun ;) Nach 4,5 Stunden erreichte ich die Kebnekaise Fjällstation und konnte den ersten Stempel für das Tourenbuch abholen. Im Anschluss stand Cola und Schoki auf dem Programm. Füße trocknen, massieren und mit einem paar neuer Socken versorgen. Die Stunde Pause war schnell vorbei und ich fühlte mich deutlich besser als erwartet. Weiter geht’s nach Singi.</p>
<p>Die Strecke kannte ich noch nicht aus dem Jahr zuvor. Schade eigentlich, den landschaftlich für mich eine der schönsten auf dieser Tour. Ca. 7km vor Singi wurden die Beine langsam schwerer. Ich wechselte zwischen schnellem Gehen und leichtem Joggen. Erstaunlicherweise hat das gut funktioniert. Trotzdem hat sich das ganze zum Schluss ziemlich hingezogen. Die Erleichterung bzw. Vorfreude auf eine längere Pause hat mir der Streckenposten in Singi anscheinend angesehen. Schnell Stempel abgeholt und die Nachricht von Caro gelesen. Ich war erstaunt, dass sie bereits nach etwas mehr als 5 Stunden hier war. Es war bereits 20.00 Uhr und ich genoss Rentierfleisch mit Kartoffelbrei im Brot vom Primusstand. Im Gegensatz zu Caro erschien ich wohl sehr leidend, da ich 2 Stück Kuchen bekommen habe ^^</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2542" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2542&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid233" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-13.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Gegen 21.00Uhr setzte ich die Reise fort mit dem Ziel Kuoperjåkka. Die Hütte kannte ich von der Vorjahrestour und wusste, dass die Zeltplätze da ganz nett sind. Das Ziel habe ich an diesem Abend aber nicht mehr erreicht. Ca. 2km hinter Singi wurde das Suolo direkt neben dem Weg aufgebaut. 6 Heringe am Boden mussten reichen, denn auf großes Abspannen hatte ich an diesem Abend keine Lust mehr. Also ab ins Zelt. Fußpflege und noch etwas Essen. Der Wecker wurde noch gestellt und dann war ich auch schon eingeschlafen.</p>
<p><strong>Sonntag 8.8.2010</strong></p>
<p>5.00 Uhr morgens war die Nacht für mich zu Ende. Das lag nicht am Wecker. Eher an der Biouhr. Aber weil man schon mal aufgestanden war, kann man dann auch gleich weiter laufen, dachte ich mir.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2544" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2544&amp;g2_serialNumber=1" width="398" height="600" id="IFid234" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-14.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Aber Frühstück muss sein. Polarbröd, Salami und Tee ergaben eine köstliche Mischung. Topfit ging es auf die Piste. Die ersten Kilometer gingen wie im Flug vorbei. Aber Sälka war noch lange nicht in Sicht. Der erste Kräfteeinbruch machte sich breit. Ob das gut geht dachte ich mir. Der Weg nach Sälka zog sich ewig. Habe gefühlte 5 Tage gebraucht. Somit konnte ich auch erst gegen Mittag meine nächsten Stempel abholen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2548" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2548&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid235" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-16.jpg"/></a></div>
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<p>Das Ziel Alesjaure ist somit in weite Ferne gerückt. Also wurde ausgiebig Mittag gemacht und das Brot mit 2 Cola und einem Red Bull weggespült. Wie in der Werbung wurde wohl jetzt der Motor gezündet. Die Kilometer in bis Tjäktja konnten deutlich schneller und ohne Problem abgespult werden. Selbst der Pass war zügig überwunden. Die Strecke bis zum Checkpoint war zwar wieder etwas langwierig aber pünktlich gegen 17.30 Uhr konnte ich meinen Stempel abholen. Die obligatorische längere Pause nutze man wie immer zur Fußpflege und für nette Gespräche am Wegesrand. Mein Ziel Alesjaure war nun nur noch 11km entfernt. Im MP3-Player liefen gerade die letzten Minuten meines Hörbuches bevor ich nun auf „Motivationsmusik“ umsteigen konnte.</p>
<p>Das war auch nötig, denn es wurde immer später. Der Weg nach Alesjaure lies sich zwar sehr gut laufen, aber meine Kräfte schwanden und die vielen Steine zuvor haben meiner Fußsohle gut zugesetzt. Die letzten 5km des Tages schlich ich nur noch dahin, konnte aber gegen 21.00 Uhr den nächsten Checkpoint erreichen. Die Gelegenheit eine weitere Cola + Schokoriegel käuflich zu erwerben ließ ich mir auch hier nicht entgehen. Der passende Zeltplatz wurde schnell gefunden und das Zelt in Rekordzeit aufgebaut. Noch eine Paracetamol eingeworfen und schon war ich im Tiefschlaf.</p>
<p><strong>Montag 9.8.2010</strong></p>
<p>Irgendwann gegen 6 war die Nacht wieder vorbei. Es regnete leicht und mir tat so ziemlich alles weh was ging.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2550" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2550&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid236" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-17.jpg"/></a></div>
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<p>Egal, raus aus der Daune. Die paar Kilometer schaffst du nun auch noch. Morgentoilette, Frühstück und den ganzen Rödel verstauen war nach 30 Minuten beendet und so ging es zügig auf die Piste. Nach gut 5 km hatte sich dann auch noch der rechte Oberschenkel verhärtet. Eine Fortbewegung war also nur noch langsam möglich. Ein paar Schmerzmittel sowie etliche Pausen später erreichte ich gegen 14.00Uhr Kieron und damit den letzten Checkpoint vor dem Ziel. Hier traf man auch alte Bekannte wieder und tauschte sich erst einmal über seine Leiden aus. Die Pfannkuchen am Primus stand waren dafür aber überaus lecker und so brauchte ich mich nur dreimal anstellen um satt zu werden ^^ Ein kleiner Kaffee hinterher war die reinste Wohltat.</p>
<p>Im Prinzip hatte ich jetzt noch 19h Zeit für die letzten Kilometer bis zum Ziel. Ich wusste ich kann es schaffen und somit wurde auch die Laune besser. Schließlich hatte ich meiner Frau versprochen pünktlich am 10.08. in Abisko zu sein. Wäre ja auch ne blöde Geschichte wenn man gemeinsam in Urlaub fährt und dann seinen Hochzeitstag nicht gemeinsam verbringen kann. Das Versprechen musste also eingelöst werden. Wenn das keine Motivation ist. Also schlich ich weiter Richtung Ziel. Die letzten 10km wurden zur Hölle. Aber immerhin erhielt mein Mobiltelefon langsam wieder die ersten Empfangssignale. Eine SMS mit dem Wortlaut „ich komme“ wurde schnell versendet.</p>
<p>Damit war klar, heute Abend habe ich es geschafft. Caro kam mir die letzten 2 Kilometer noch entgegen und erleichterte mich meiner Kamera. Die 1,5kg habe ich auch fast umsonst mitgeschleppt, da ich eh kaum zu Fotos gekommen bin. Egal, immerhin der Zieleinlauf konnte nun festgehalten werden. Nach 59 Stunden 13 Minuten und 18 Sekunden wurde mein kleines Büchlein zum letzten Mal gescannt. Das Ziel war im geplanten Zeitrahmen erreicht und ich war glücklich es geschafft zu haben. Als Caro mir ihre Zeit verraten hat, war auch mein erster Gedanke, dass sie einen an der Klatsche hat. Später wurde aus diesem Gefühl stolz. Schließlich bedeutete diese Zeit zum Schluss, dass sie bester deutscher Teilnehmer am Rennen war und mit Platz 20 in der Gesamtwertung eine Spitzenposition erkämpfen konnte. So konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen die Erfolgsmeldung sofort per SMS an gewisse Personen zu weiterzuleiten ^^</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2562" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2562&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid237" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-30.jpg"/></a></div>
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<p>Mit Bier und einem Rentierwrap im Trekkers Inn sowie 2 netten Bekannten aus dem Outdoorforum konnte ich den Abend sehr schön ausklingen lassen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2554" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2554&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="383" id="IFid238" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-19.jpg"/></a></div>
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<p>Nach der Dusche viel ich allerdings sofort in einen Tiefschlaf und habe die restliche „Party“ leider verpasst.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ein paar Anmerkungen zur Ausrüstung:</strong></p>
<p>Rucksackgewicht beim Start lag bei ca. 12.1kg inkl. Trinkwasser. War ok, weniger wäre aber besser gewesen.</p>
<p>Kamera war unnötig bei einem solchen Event.</p>
<p>Deuter Trinksystem ist perfekt. Ein ständiges Trinken hilft ungemein und erspart umständliches anhalten.</p>
<p>Osprey Exos 58: Den gebe ich nicht mehr her. Leicht und trotzdem stabil und sehr bequem zu tragen.</p>
<p>Mit dem Hilleberg Suolo habe ich eine gute Zeltwahl getroffen. Mit leichten 2 kg ein stabiles Zelt was ich ohne große Problem überall hinstellen konnte.</p>
<p>Die Kombi NeoAir + RAB Overbag als Schlafsack war ok. Viel kälter hätte es aber nicht werden dürfen, da die Anstrengung einen doch am Abend etwas zittern lässt. Die Wetterprognose sah aber sehr gut aus, deshalb habe ich mir die 0,5kg mehr für den richtigen Schlafsack gespart.</p>
<p>Die INOV8 Trailrunner sind ihr Geld wert. Ich hatte selbst bei den schlammigen Stellen immer trockene Füsse und mit schweren Wanderschuhen hätte ich die Strecke wohl nicht geschafft. Da ich die Strecke aber kannte habe ich mir keine großen Sorgen gemacht. Die Nebenstrecken im Kebnekaisegebiet möchte ich mit diesen Schuhen allerdings nicht laufen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Ein paar Anmerkungen zu den Classics selbst:</strong></p>
<p>Eine Startgebühr von 140€ sind nach meiner Ansicht für eine solche Werbeveranstaltung <strong>nicht</strong> gerechtfertigt, da man dafür kaum Gegenleistungen erhält. Die paar Tüten Essen sind jetzt nicht die Welt und auch die Busfahrten sollte für eine Firma wie Fjällräven keinen Beinbruch darstellen. Aber ok, damit konnte ich leben. Am Ziel allerdings erhält man neben seinem Orden (ja sieht aus wie bei der Armee geklaut) eine Plastetüte mit einem Fjällrävenkatalog. Da musste ich schon lachen. Das Teilnehmer T-Shirt zum Beispiel hätte man sich noch kaufen dürfen für 20€. Bei jedem Marathon bekommt man zumindest das dazu. Das fande ich persönlich schon etwas peinlich.</p>
<p>Die Regeln des Events, die da aufgestellt werden sind in Ordnung. Allerdings wurden diese nicht kontrolliert bzw. ist mir nix derartiges aufgefallen. Schon kurz nach dem Start habe ich einige mit dem Boot fahren sehen. Auch haben viele Teilnehmer unterwegs ihren Müll an den Stationen liegen lassen. Das teilweise sogar neben dem Zelt vom Checkpoint. Spätestens hier hätte man auf die Regel, dass alles bis Abisko getragen werden muss verweisen können. Da fehlt mir jedes Verständnis.</p>
<p>Caro erwähnte ja bereits das Vorgaben gemacht wurden zum Rucksackinhalt. Wenn ich so etwas mache, dann muss dies auch durchgesetzt und kontrolliert werden.</p>
<p>Aber es gibt nicht nur Negatives. Auf den Classics ist man mit vielen Menschen in Kontakt gekommen. Es hat Spaß gemacht sich zu unterhalten und sich über die verschiedenen Dinge auszutauschen. Sich gegenseitig zu motivieren und anzufeuern. Das Personal an den Checkpoints war nett und unterwegs wurde man öfters von den mobilen Helfern mit Leckerlies versorgt. An jeder Station konnte man bei Bedarf seine Blasen versorgen lassen (hatte ich zum Glück nicht nötig). Wanderer mit großen Problemen wurden von den medizinischen Helfern gestoppt und kostenlos ausgeflogen. Leute die sich selbst überschätzt haben, durften hingegen für die Flüge zwischen 150€ und 500€ aus eigener Tasche bezahlen.</p>
<p>Für mich selbst muss ich sagen, dass es mir trotz allem Spass gemacht hat. Noch mal möchte ich es aber nicht machen. Außer die Grenze für Gold wird auf 48h herunter gesetzt ;) Die Ruhe im Fjäll und die Zeit zum Fotografieren möchte ich nicht missen. Beide Dinge zu vergleichen wäre aber nicht richtig. Das eine ist ein sportliches Rennen, das andere ist Urlaub. Wer das Fjäll in seiner ganzen Schönheit kennenlernen will ist eindeutig bei den Classics falsch aufgehoben. Dann sollte man lieber das gesparte Geld in bessere Ausrüstung investieren und den Kungsleden in Ruhe bewandern.</p>
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		<title>Fjällräven Classics in unter 24 Stunden&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 20:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">&#8230; mit diesem verwegenen Ziel bin ich am 07.08.2010 um 9:00Uhr in Nikkaluokta an den Start gegangen. Viele von euch fragen sich bestimmt, wie kommt man auf diese Idee? Hier die Antwort: Bei der Anmeldung für die Classics letzten Herbst stand für Tomie und mich fest, dass wir auf jeden Fall mit Gold in der Tasche heimkehren wollen. Da wir den Kungsleden letzten Sommer bereits gegangen sind, durchaus ein realistischer Gedanke in maximal 3 Tagen Abisko zu erreichen. Für mich allerdings noch eine Spur zu locker machbar. Ich beginne es als sportliche Herausforderung zu sehen und nach einigem Überschlagen komm ich auf 24 Stunden. Ein grenzwertiges Ziel, was ich jedoch als durchaus erreichbar einschätze &#8211; mein Ehrgeiz ist endgültig geweckt. Ich lass mich selten von Dingen abbringen, die ich mir einmal in den Kopf gesetzt habe und so lass ich alle Zweifler links liegen. Einen Schnitt von 5km/h in diesem Gelände ist alles andere als ein Spaziergang, dessen bin ich mir durchaus bewusst. Aufregend!</p>
<p style="text-align: left;">Nicht ganz ein Jahr später sind wir dann also wirklich dabei: Fjällräven Classics 2010. Bereits am 05.08.2010 registrieren wir uns, nehmen unseren Wanderpass entgegen, decken uns mit Essen ein und geben das Gepäck für Abisko auf &#8211; alles schön in Ruhe, mit genügend Vorlauf.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2520" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2520&amp;g2_serialNumber=1" width="355" height="600" id="IFid253" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-2.jpg"/></a></div>
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<p style="text-align: left;">Den offiziellen Start am 06.08.2010 lassen wir uns nicht entgehen und sehen zu wie die ersten 3 Startgruppen ihre Wanderung auf dem Kungsleden beginnen. So hören wir auch immer wieder die Statistiken: 24 Nationen, die meisten Teilnehmer aus Deutschland. Kein Wunder also, dass man mit vielen Leuten einfach (auf deutsch) ins Gespräch kommt. Mich interessiert die Motivation, wieso die anderen an dieser Veranstaltung teilnehmen, weil ich diesbezüglich etwas zwiegespalten bin. Für mich ist es der sportliche Ansporn, dazu in einer traumhaften Kulisse. Außerdem weiß ich welche Dynamik von solchen Massenveranstaltungen ausgeht und wie viel einfacher das Gruppenerlebnis es macht an seine Grenzen zu gehen. Auf der anderen Seite trampeln tausende Leute in kürzester Zeit durch die Landschaft und bringen die Natur damit aus dem Gleichgewicht. Alle die ich Frage teilen meine Skepsis nicht. Die meisten wollen mit den Classics einfach etwas verrücktes machen, dabei die Gegend kennenlernen und vor allem Spaß haben. Ich auch und der beginnt schon mit jedem dieser Gespräche :) Natürlich kommt bei solchen Gelegenheiten auch die Frage auf: &#8220;In wievielen Tagen willst du die Strecke laufen?&#8221; Verwegen antworte ich: &#8220;Hoffentlich in nur einem!&#8221; Ich ernte viele skeptische Blicke und müdes Lächeln. Andere sind sofort Feuer und Flamme, wollen mehr wissen, wünschen mir alles gute für den nächsten Tag und beginnen zu überlegen wo wir uns eventuell wiedersehen&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Im Gespräch erfahre ich außerdem von 24h Zeitstrafen, wenn man nicht die vorgeschriebene Mindestausrüstung dabei hat. Also muss ich mein Gepäck noch etwas aufstocken bzw. umpacken, schließlich müssen nun zusätzlich Isomatte, Kocher und lange Unterhosen mit &#8211; auch die Klamottenwahl wird jetzt nochmal überdacht.</p>
<p style="text-align: left;">Meine Füsse sind die unsicherste Komponente für das ganze Unternehmen, entsprechend sorgfältig kümmer ich mich am Abend vor dem Lauf nochmal um diese. Oberste Devise lautet: trocken halten. Deshalb packe ich lieber noch ein Paar mehr Wechselsocken in meinen Rucksack.</p>
<p style="text-align: left;">Am nächsten Morgen vor dem Start offenbart die Waage das Kampfgewicht meines Rucksacks: 8,5kg &#8211; davon ca. 2,5l Wasser. Immerhin keine 25kg, wie die meisten schwedischen Teilnehmer ;) Der Rucksack sitzt gut, nix kneift oder klappert. Die Spannung steigt und ich merke die Nervosität in mir aufsteigen, da geht es auch schon los. Punkt um 9Uhr starten ca. 250 Leute ihr persönliches Fjällräver Classics Abenteuer bei strahlendem Sonnenschein.<span id="more-1404"></span></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2517" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2517&amp;g2_serialNumber=1" width="398" height="600" id="IFid254" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-1.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2534" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2534&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid255" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-9.jpg"/></a></div>
</div>
<p style="text-align: left;">Um Staus an den Holzplanken aus dem Weg zu gehen platziere ich mich gleich ganz vorn, die &#8220;echten&#8221; Trailrunner stürzen bereits auf den ersten 500m an mir vorbei. Ganz entspannt trabe ich los, checke meine Geschwindigkeit auf dem GPS und befinde sie für gut. An der ersten Pfütze wäre ich beinahe baden gegangen. &#8220;Das fängt ja super an!&#8221; denk ich mir beim betrachten des Schlammabdruckes an meiner Wade. Da ich weiß, dass mehr passiert, wenn man langsam unterwegs ist, nehme ich diese Aktion als Anlass ein wenig das Tempo zu erhöhen. Schwupp auf die ersten Planken. Diese laden zu einem Zwischenspurt ein. Zügig hab ich wieder auf einige Trailrunner aufgeschlossen und es läuft richtig gut und Spaß macht es zudem auch noch. Immer den wolkenfreien Kebnekaisegipfel im Blick zieh ich bis zum ersten Kontrollpunkt in leichtem Laufschritt durch. Unterwegs treffe ich ein paar Schweden, die wir letzte Woche im Fjäll kennengelernt haben &#8211; sie beginnen zu jubbeln und mich anzufeuern. Das gibt zusätzliche Energie und ich erreiche die Kebnekaise Fjällstation deutlich vor meinem eigentlichen Zeitplan bereits um 11:30Uhr. Wow, die 19km gingen vorbei wie nix.</p>
<p style="text-align: left;">Ich nutze die Örtlichkeiten um mein Wasser aufzufüllen. Dann steht der erste Sockenwechsel an, wenn auch nicht wirklich nötig. Sicher ist sicher! Ich prüfe nochmal, ob ich meinen Wanderpass wieder eingesteckt hab und dann zieh ich weiter. Etwas orientierungslos zugegebener Weise, obwohl verlaufen auf dem Kungsleden quasi ausgeschlossen ist, bieg ich etwas zu früh ab und laufe so mitten durch die Zeltplätze.</p>
<p style="text-align: left;">Wieder auf der richtigen Spur komm ich in Schwung. Jetzt beginnt auch Neuland für mich. Ungefähr auf halber Strecke nach Singi lauf ich auf eine Truppe auf, die ich vom Vortag kenne. Ich begrüße sie und erkundige mich nach ihrer ersten Nacht im Fjäll, dann wird sich verabschiedet und weitergezogen. Viele Leute suchen sich gerade ein Plätzchen für eine Mittagspause und so ist der Weg fast leer.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2566" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2566&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid256" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-40.jpg"/></a></div>
</div>
<p style="text-align: left;">Mir fällt ein, dass die Kamera auch mal benutzt werden kann. So wird kurzentschlossen die Landschaft und ein paar Steinmännchen abgelichtet, bevor die letzten 5km nach zum zweiten Kontrollpunkt abgespult werden.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2572" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2572&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid257" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-43.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2570" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2570&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid258" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-42.jpg"/></a></div>
</div>
<p style="text-align: left;">14:05Uhr werde ich dort herzlich von dem Kontrollposten empfangen und direkt zum Verpflegungsstand begleitet. Ich komm grad noch dazu eine Nachricht für Tomie zu schreiben. Dann lass mich zu einem Stück Kuchen überreden, ansonsten ziehe ich die Brote aus meinem Rucksack vor &#8211; der soll schließlich leichter werden ;) Ich such mir einen bequemen Stein und mach eine ausgiebige Mittagspause, kümmere mich um meine Füße und fülle mein Wasser am Bach wieder auf. Danach muss ich gleich nochmal Socken wechseln ^^ Ein zweites Stück Kuchen wird mir nicht gegönnt :( also entschließe ich mich nach einer reichlichen halben Stunde von dannen zu ziehen&#8230;</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2578" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2578&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid259" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-46.jpg"/></a></div>
</div>
<p style="text-align: left;">In der Ferne taucht die Kuoperjåkkastugan auf. Vorher treffe ich auf einen ganzen Pulk von Leuten mit grünen Fähnchen an ihrem Rucksack. Ich erinnere mich an die Aussage eines Funktionärs, dass dies eine geführte japanische Wandergruppe markiert. Der Blick in die Gesichter der Leute lässt mich dann aber stutzig werden &#8211; die sehen überhaupt nicht wie Japaner aus. An der Kuoperjåkkastugan treffe ich wieder bekannte Gesichter, ungläubig erkennen sie mich auch wieder und erkundigen sich nochmal nach meiner Startzeit und wie lang ich vorhabe noch weiterzulaufen. Darauf gibt es nur eine Antwort: &#8220;Bis ich in Abisko bin!&#8221; Wir quatschen noch eine Weile, dabei erfahr ich auch das Geheimnis der grünen Fähnchen &#8211; diese markieren das Mediateam. &#8220;Da hat mich der Funktionär wahrscheinlich auf den Arm genommen.&#8221; denk ich mir. Dann verabschiede ich mich wieder mit einem &#8220;Wir sehen uns in Abisko!&#8221;, überhole das Mediateam erneut und kurz vor Sälka auch die geführte japanische Reisegruppe, zumindest einen Teil davon &#8211; also wurde ich doch nicht verarscht ;) Die Guides fangen an in die Hände zu klatschen und mich anzufeuern und das gibt nochmal einen Motivationsschub für die letzten 2km.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2582" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2582&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid260" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-48.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2586" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2586&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid261" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-50.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2588" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2588&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid262" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-51.jpg"/></a></div>
</div>
<p style="text-align: left;">Ich bin noch nicht richtig in Sälka angekommen, da seh ich schon wieder bekannte Gesichter, die ich erstmal begrüße. Dann hol ich mir schnell meinen Stempel ab, gönn mir eine Fanta und trinke diese gemütlich ins Gespräch vertieft. Zur Verringerung des Rucksackgewichts esse ich auch noch ne Kleinigkeit. Die Pause wird zur Fußentspannung genutzt und nach einer guten halben Stunde ziehe ich mit besten Wünschen für die restliche Strecke und frischen Socken weiter. Ich hoffe Finn nimmt mir nicht übel, dass ich seine Wette ausgeschlagen habe&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Auf Planken schwebe ich über den modrigen Sumpf und hüpfe dann von Stein zu Stein, um nicht im Schlamm zu versinken. Der Weg zum Tjäktjapass will kein Ende nehmen. Ich hatte das viel kürzer in Erinnerung. Auch der Pass sieht aus dieser Richtung irgendwie anders, scheinbar endlos aus. Jetzt kommen die extra hierfür eingepackten Stöcke zum Einsatz. Sehr gewöhnungsbedürftig, ich stolpere diverse Male drüber und bin fast versucht sie wieder wegzupacken. Aber dann hätte ich sie völlig umsonst mitgeschleppt und das geht ja wohl gar nicht :P</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2590" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2590&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid263" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-52.jpg"/></a></div>
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<p style="text-align: left;">Kurz vorm höchsten Punkt treffe ich wieder mal ein paar müde deutsche Teilnehmer, die von ihren blutigen Zehen und riesigen Blasen erzählen und dabei trotzdem das Gefühl vermitteln, dass sie Spaß haben und sich auf die nächsten Abschnitte freuen. Nicht sicher ob die Aussage, dass sie gleich am höchsten Punkt der Strecke angekommen sind und es nur noch ca. 5km bis zum nächsten Kontrollpunkt ist, sie zum Weitergehen motiviert, begebe ich mich auf den Weg dorthin.</p>
<p style="text-align: left;">Auf dem Pass fotografiere ich noch einen anderen Deutschen, der gerade ein Bild vom Tjäktja machen will und dann steig ich hinunter zum Geröllfeld &#8211; immer noch mit meinen Stöcken! Diese pack ich aber nach den ersten paar Metern übers Gestein wieder weg &#8211; bevor ich mich noch ernsthaft verletze ;) Als die Tjäktjastugan ins Sichtfeld kommt, versuche ich verzweifelt das blaue Checkpointzelt zu erkennen. Dann steh ich auf einmal vor einem Schild. Links geht&#8217;s zur Stuga und rechts zum Checkpoint. Rechts steht tatsächlich ein Zelt, aber das ist nicht blau und sehr belebt sieht das auch nicht aus.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2592" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2592&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid264" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-53.jpg"/></a></div>
</div>
<p style="text-align: left;">Also geh ich einfach mal weiter und ich verfluche mich innerlich meine Brille nicht eingepackt zu haben. Wenige Minuten später borge ich mir die Augen von 2 Schweden, die mir bestätigen, dass in der Ferne das blaue Checkpointzelt zu erkennen ist und ich entspann mich wieder. Erst als ich meinen Wanderpass zum Stempeln auspacke und aufschlage bekomme ich fast einen Herzschlag, weil ich den Stempel von Sälka nicht finden kann. Aber er ist da, bloß nicht an der üblichen Stelle&#8230;fiese Angelegenheit. Auf den Schreck brauch ich erstmal einen Schokoriegel. Wirklich gemütlich ist es hier aber nicht mehr, die Mücken fallen über mich her und langsam wird es frisch. Es ist kurz nach 20Uhr verrät der Blick aufs GPS.</p>
<p style="text-align: left;">Da taucht auf einmal jemand mit einem Geocaching Cap auf und ich erkundige mich, ob er den Muorastistjåkka Cache schon gemacht hat, oder eventuell noch machen will. Meine Empfehlung wegen der phantastischen Aussicht scheint ihn nicht zu überzeugen, als ich auf den Berg deute auf den man dafür rauf muss. Bevor die Mücken mich auffressen entschließe ich mich zum Aufbruch. Ich erkundige mich wie weit es bis Alesjaure ist und lauf nach blitzschnellem Sockentausch los.</p>
<p style="text-align: left;">Auf einmal scheinen alle Steine verschwunden zu sein und man läuft auf weichen ausgetretenen Wegen über grünes Gras. Ich treffe ein paar Rentiere, die sich von mir überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lassen. Eine Schwedin, die sich gerade ihre Schuhe bindet, fragt mich ob ich ihren Rucksack weitertrage &#8211; sie habe 17kg dabei und der Mann der sie begleitet ebenfalls. Ich frage was sie denn so schweres dabei haben und dann kommt sie aus dem erzählen nicht mehr raus. Sie haben alles doppelt dabei, weil sie nur befreundet sind &#8211; auch 2 Zelte und 2 Küchen. Ich vertiefe das Thema Küche nicht, sondern lenke das Gespräch auf den Streckenverlauf. Als ich vom Kebnekaise erzähle, hab ich mich entgültig festgequatscht. Der Mann drängt aber zum weitergehen, wegen der Mücken und so zieh ich auch einen Kreis. Rauf auf die Planke und die verlorene Zeit wieder reinlaufen. Da seh ich auf einmal 2 Leute mit Hund in der Ferne, die mir zuwinken. Ich werde mit einem &#8220;Du bist aber früh dran!&#8221; empfangen und mit selbst gemachten Müsli- und Nussnacks verköstigt, sogar die Cola darf ich austrinken. Geplättet von der Fürsorge und der Euphorie, dass ich schon ca. 2 Stunden vor Mitternacht in Alesjaure sein werde, schwatz ich mich auch hier nochmal ein Weilchen fest, bis ich daran erinnert werde, dass ich noch ein langes Stück vor mir hab bis Abisko. Eigentlich bin ich ganz froh zu stehen, denn langsam beginnt mein rechtes Knie beim Laufen zu schmerzen &#8211; speziell bergab. Aber die beiden haben Recht und so kehre ich zurück auf die Plankenautobahn.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2596" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2596&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="450" id="IFid266" class="ImageFrame_None" alt="Fjaellraeven Classics 2010-55.jpg"/></a></div>
</div>
<p style="text-align: left;">Kurz vor Alesjaure schlage ich mir dann den rechten großen Zeh an &#8211; höllische Schmerzen und ich glaube, der Zeh fällt gleich ab. Zumindest ist der Schmerz im Knie nur noch Nebensache. Kurz vor Alesjaure halte ich an einem Lagerfeuer und schwatze noch kurz mit ein paar jungen Deutschen, die den Kungsleden wandern und in Abisko angefangen haben &#8211; ich werde als Thüringerin identifiziert und das verursacht Jubel bei einem Mädel aus Erfurt. Danach lass ich sie wieder in Ruhe und erreiche gegen 22:30Uhr den Kontrollpunkt Alesjaure.</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt wird es Zeit sich etwas wärmer anzuziehen. Also packe ich meine &#8220;lange Unterhose&#8221; &#8211; Lauftight aus, zieh sie an, wechsle wieder meine Socken und schau mir bei dieser Gelegenheit meinen angeschlagenen Fußzeh an. Sieht gar nicht schlimm aus, als wenn nix passiert wär. Trotzdem ist es Zeit für Schmerzmittel, dazu noch ein Käffchen. Das Knie schmiere ich auch noch mit einem Kühlgel ein, bevor ich mir meine Jacke überziehe und in die Dunkelheit Richtung Kieron aufbreche.</p>
<p style="text-align: left;">Ich vergesse bei der ganzen Umzieh- und Pflegeaktion mein Wasservorrat aufzufüllen, deshalb hole ich das an der Bootsanlegestelle am See nach. Dort ist das Tappen durch den Sumpf zum Glück vorbei und die Planken sind ab hier auch nicht mehr locker. Trotzdem nimmt der Abschnitt entlang des Sees kein Ende und auch der Kartinvare scheint sich immer weiter zu entfernen, als näher zu kommen. Beim Abstieg nach Kieron gelüstet es mich schon nach den Pfannkuchen, die es an dieser Station geben soll. Der Appetit ist so groß, dass ich meine 2 Packungen Nüsse auf der kurzen Strecke vernichte. Den Checkpoint finde ich fast nicht, weil überall Zelte stehen und es trotz Dämmerung zu dunkel für mich ohne Brille ist. Als ich den Zeltirrgarten durchquert habe, sehe ich das blaue Zelt &#8211; es ist leer&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Kurz vor dem Zelt werde ich dann aber von 2 Kontrollposten begrüßt, die sich direkt um meine Pfannkuchenversorgung kümmern, während ich selbst stempeln darf. Es ist 2:16Uhr. Auch hier hinterlasse ich wieder Grüße für Tomie. Meine erste Portion Pfannkuchen landet auf dem Boden, weil der Griff von meinem Topfdeckel umklappt, aber im Nu bekomme ich Ersatz mit viel Sahne und viel Marmelade. Zu viel für meinen Geschmack, aber ich verputze alles restlos und spüle es mit Kaffee runter, in der Hoffnung so die heranschleichende Müdigkeit zu vertreiben. Ich beneide die beiden Kontrollposten um ihre G1000 Hosen, während ich mich von den Mücken stechen lasse. Das Socken wechseln ist in dieser Mückenhölle ein schwieriges Unterfangen und irgendwie sind die Socken an meinem Rucksack alle klamm &#8211; wohl von dem kurzen Nieselregen beim Umrunden des Kartinvare, egal sind ja nur noch 17km bis zum Ziel.</p>
<p style="text-align: left;">Noch immer sind auch andere Teilnehmer auf den Beinen und ich überhole 2 von ihnen kurz nach dem Weiterlaufen. Ich bin beeindruckt von dem Zustand der Planken. Der Abschnitt war im Sonnenaufgang schöner, als in meiner Erinnerung. Mit dem GPS habe ich die Fjällstation Abisko angewählt und jeder Blick aufs Gerät lässt den Frust in mir wachsen. Ich komm einfach nicht näher. Als ich ein Schild mit der Info &#8220;Noch 10,5km&#8221; vorbeikomme, ist der Tiefpunkt erreicht &#8211; auf dem GPS sind es deutlich mehr als 10,5km.</p>
<p style="text-align: left;">Ab und zu muss ich kurz anhalten, mich auf meinen Oberschenkeln abstützen und kurz die Augen schließen. Der Pfannkuchen meldet sich regelmäßig wieder, speziell die Marmelade und ich muss ständig Wasser trinken, weil mir so schlecht ist. Irgendwann taumle ich an dem Schild &#8220;3km&#8221; vorbei und entscheide mich die Angabe nicht auf dem GPS zu überprüfen. Das war eine gute Entscheidung. Denn dies sollten die längsten 3km meines Lebens werden.</p>
<p style="text-align: left;">Als ich das Starthäuschen des Kungsleden erreiche, suche ich vergeblich das blaue Kontrollpunktzelt. Ich sehe ein paar Markierungen, die unter der Strasse langführen und folge ihnen. Dann taucht es endlich vor mir auf, eine Frau empfängt mich dort mit Hände klatschen und gratuliert mir zum erreichen des Ziels. Um 5:33Uhr wird das letzte Mal  mein Pass abgestempelt und sie überreicht mir meine Goldmedaille und eine Fjällräventüte mit Werbung und einem Katalog.</p>
<p style="text-align: left;">Unter 24h! Yippi. 20h 33min 33s!</p>
<p style="text-align: left;">Ich frage, wo ich jetzt meinen Rucksack überprüfen lassen muss &#8211; schließlich soll es ja Zeitstrafen geben, wenn man etwas von der vorgegebenen Liste nicht dabei hat. Sie lächelt mich an und sagt, dass nicht jeder Rucksack kontrolliert wird, sondern nur stichprobenartig vor allem die ganz winzigen Rucksäcke der Trailrunner überprüft werden. Sie erklärt mir noch wo ich mein vorgeschicktes Gepäck abholen kann, dort wird erst im zweiten Anlauf mein Rucksack gefunden. Auf die Frage, wo ich mein Zelt aufbauen kann wird nur mit Schulterzucken reagiert und man schickt mich auf den ausgeschilderten Campingplatz, wo ich schnell das Zelt aufstelle und dann erstmal unter die Dusche gehe. Mein Knie tut verdammt weh, mein Fußzeh ist vereitert und ich hab mir noch ein paar Blasen auf dem letztem Abschnitt gerieben - ich werf noch eine Schmerztablette ein und krieche in meinen Schlafsack&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: left;">
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_3"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_3" src="http://www.cathohi.de/home/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=3" style="border: 0px; width: 672px; height: 400px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_3"  style="text-align: left; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Elevation Profile" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0,125,FFFFFF,0,125&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|26,5 km|53 km|79,5 km|106 km|1:|300 m|400 m|500 m|600 m|700 m|800 m|900 m|1000 m|1100 m&#038;chd=s:PQRRRRSVbeffjmpkiklonpqrv771sstpmmlllmnnkaRPONMIHG&#038;chs=672x200&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Elevation+Profile&#038;chts=555555,12" /><br /><a href="http://www.cathohi.de/home/wp-content/uploads/2010/08/Caro_FR_Classics_2010.gpx">GPX File</a></p>
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		<title>Jurasteig &#8211; 55km Vorbereitung für die Fjällräven Classics</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende wurden meine Füsse und Beine in Vorbereitung auf die Fjällräven Classics einer kleinen Bewährungsprobe unterzogen. Für dieses Unternehmen hatte ich mir bereits vor einem Monat einen Abschnitt auf dem Jurasteig ausgesucht. Der Jurasteig ist ein Rundweg von ca. 230km durch den Naturpark Bayrischer Jura. Aufgeteilt ist er in 12 Etappen zwischen 14 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende wurden meine Füsse und Beine in Vorbereitung auf die Fjällräven Classics einer kleinen Bewährungsprobe unterzogen. Für dieses Unternehmen hatte ich mir bereits vor einem Monat einen Abschnitt auf dem Jurasteig ausgesucht. Der Jurasteig ist ein Rundweg von ca. 230km durch den Naturpark Bayrischer Jura. Aufgeteilt ist er in 12 Etappen zwischen 14 und 27km. Zudem gibt es 17 Schlaufenwege, die sich hervorragend für kurze Tagestouren eignen. Wieso also in die Ferne schweifen, wenn man einen Fernwanderweg direkt vor der Tür hat?</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2419" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2419&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="296" id="IFid275" class="ImageFrame_None" alt="20100626_193555_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Natürlich bin ich nicht die komplette Distanz angegangen, sondern hatte mir die ersten beiden Etappen für meinen Trainingslauf ausgewählt und wollte von Kelheim zurück nach Regensburg laufen. Eine grobe Abschätzung auf der Karte ließ mich von ca. 60km ausgehen. Das sollte erstmal genug sein für den Anfang.</p>
<p>Am Samstag war es endlich so weit. Das Wetter hätte besser kaum sein können &#8211; ich gebe zu ein paar Grad weniger hätten auch gereicht ;) Also hab ich meinen Deuter Act Trail mit Proviant, 4 Liter Wasser und diversen anderen Sachen, die man eben so dabei hat, wie Erste Hilfe Set, Regenklamotten &#8211; die hätte ich mir sparen können, uvm. Am Ende war sogar die Kamera im Gepäck &#8211; schließlich sollte das Gewicht des Rucksacks auch einigermaßen realistisch sein und so waren die 10kg schnell zusammen. Nach einem ausgiebigen Frühstück fährt mich Tomie mit dem Auto zum Ausgangspunkt meiner Wanderung nach Kelheim.</p>
<p>Gegen 10Uhr sind wir am touristischen Zentrum Kelheims, der Schiffsanlegestelle. Der Rucksack ist schnell dort wo er hingehört und dann verabschiede ich mich bis zum Abend und mische mich unter den Besucherstrom entlang der Anlegestelle. Der Weg ist bestens markiert und so führen mich die Schilder quer durch die Innenstadt von Kelheim.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2355" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2358&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid276" class="ImageFrame_None" alt="20100626_095948_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p><span id="more-1274"></span>Weiter geht&#8217;s über einen Seitenarm der Donau in den Norden der Stadt. Dort beginnt der Wald und der erste Anstieg den Goldberg hinauf. Für Ablenkung sorgt ein Kreuzweg entlang der Strecke und ich denke mir &#8220;wie passend&#8221; als ich am Ende der Treppen das erste Mal nach Luft schnappe &#8211; also schalte ich einen Gang zurück und genieße nochmal den Blick hinunter auf die Stadt und die Befreiungshalle in der Ferne. Durch den Buchenwald am Kamm parallel zur Donau läuft es sich wirklich angenehm und ich bin über die Anzahl der Wegmarkierungen überrascht &#8211; da ist verlaufen nahezu ausgeschlossen. Dann geht es wieder bergab und raus aus dem Wald. Ich bekomm das erste Mal Zweifel, ob ich mich nicht doch verlaufen hab, doch da taucht wieder eine Markierung vor mir auf. Also Augen zu und durchs Gestrüpp &#8211; wenn das so sein soll, dann eben hier lang hinunter nach Kelheimwinzer. Kaum unten angekommen geht es gleich wieder in den Wald und wie sollte es anders sein, hinauf.</p>
<p>Dann verläuft der Jurasteig entlang einer kleinen Strasse und biegt dann auf einen Feldweg ein. Die Sonne brennt und es ist Zeit den Lichtschutzfaktor zu erhöhen, da es hier nix gibt, was für Schatten sorgen könnte. Aber der nächste Wald ist schon in Sicht. Ich geh weiter auf und ab und wieder rauf und dann taucht eine Bank vor mir auf, die zu einer Pause einläd. Noch ein paar Schritte weiter steh ich plötzlich neben einem Feld und Kapfelberg liegt mir zu Füssen ;)</p>
<p>In Kapfelberg führt der Weg mal wieder eine steile Strasse hinauf, an der Kirche vorbei und dann auf einer Treppe wieder hinunter &#8211; von unten ist die Sicht auf die Kirche deutlich schöner. Den Aufstieg hätte man sich auch locker sparen können.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2379" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2382&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid277" class="ImageFrame_None" alt="20100626_123046_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Dann beginnt der wilde Teil der Etappe. Auf einmal zeigt der Pfeil direkt in eine meterhohe Wiese. Pflichtbewusst folge ich den Markierungen. Ich denke an Tomie und seine Zeckenphobie und stapfe durch die Wiese, am Feldrand entlang und dann durch eng gewachsene Sträucher &#8211; hätte ich das geahnt, hätte ich eine Machete eingepackt. Aber immerhin scheint hier schon einmal jemand durchgelaufen zu sein. Als ich den Dschungel durchdrungen habe, suche ich mich erstmal nach Zecken ab &#8211; nix zu finden, sehr gut. Aber ich bin verwundet, die Gräser und Dornenbüsche haben deutliche Spuren auf meinen Oberschenkeln hinterlassen und es brennt wie Hölle &#8211; aber die Überlebenschancen sind hoch und ich versuch einfach nicht dran zu denken und genieße die Sonne bis Poikam.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2387" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2390&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid278" class="ImageFrame_None" alt="20100626_130636_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Hier werde ich von Passanten kritisch beäugt und ein Radfahrer hält mitten auf der Strasse an und fragt mich nach meinem Ziel. Ich erzähle kurz, dass ich den Jurasteig gehe und nach Regensburg will und zeige auf eine der Markierungen. Ihm war die Bedeutung der Schildchen nicht bewusst, deshalb bring ich etwas Licht ins Dunkel und erzähle ein wenig vom Jurasteig und seinem groben Verlauf, bevor ich mich verabschiede und meinen Weg fortsetze. Noch ein letztes Waldstück vor dem ersten Etappenziel Bad Abbach.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2391" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2394&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid279" class="ImageFrame_None" alt="20100626_134833_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Vorbei an den Kaiserthermen quer durch die Innenstadt. Der Weg durch den Krankenhauspark wird derzeit durch Bauarbeiten abgeschnitten, aber eine Ausweichstrecke ist schnell gefunden. Entlang der Donau verlässt man Bad Abbach und steigt anschließend wieder in den Wald auf. Mittlerweile ist es später Nachmittag und eine Invasion von Mücken wartet nur darauf über mich herzufallen, sobald ich irgendwo stehenbleibe. Pause im kühlen Wald wird deshalb prompt abgesagt.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2395" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2398&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid280" class="ImageFrame_None" alt="20100626_151149_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>In Matting komm ich in den Genuss einer Fährfahrt und meine geschundenen Beine und müden Füsse freuen sich über ein kurzes Bad in der Donau und eine Tapebehandlung. Die Überfahrt kostet 50 Cent. Selbst an der Fähre befindet sich eine Jurasteigmarkierung.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2403" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2406&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid281" class="ImageFrame_None" alt="20100626_164235_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Eine Schlaufe über die Mattinger Hänge führt wieder in den Wald (zu den Mücken :/) und natürlich wieder bergauf. Um bis Alling wieder abzusteigen und dort den nächsten Hang hinauf in den Wald wieder hochzulaufen. Die Füsse schmerzen, aber das Wissen bald in Schönhofen sein, dem Ende der zweiten Jurasteigetappe, lässt mich den Schmerz vergessen und weiterlaufen. Eine Bank auf dem Alpinen Steig ist zu verlockend, deshalb nutz ich diese für eine Pause und genieße die Aussicht von hier oben.</p>
<p>Fast 40km sind geschafft und weiter geht&#8217;s auf den dritten Abschnitt des Jurasteiges, dem ich allerdings nur bis Etterzhausen folge, um dort auf den Naabradweg nach Mariaort in Richtung Regensburg abzubiegen. Der Weg über die Winzerer Höhe ist ein gelungener Abschluss für diesen wunderschönen Wandertag. Mit den letzten Sonnenstrahlen komm ich mit 55km in den Beinen in Regensburg an.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2343" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2346&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid282" class="ImageFrame_None" alt="Blick auf die Steinerne Br__cke.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Der Jurasteig ist wirklich wandernswert. Diese kleine Tagestour war abwechslungsreich und hat Lust auf mehr gemacht &#8211; 10 weitere Abschnitte warten noch darauf abgelaufen zu werden&#8230;irgendwann!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_2"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_2" src="http://www.cathohi.de/home/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=2" style="border: 0px; width: 672px; height: 400px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_2"  style="text-align: left; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Elevation Profile" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0,2,FFFFFF,0,2&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|13,8 km|27,5 km|41,3 km|55 km|1:|325 m|350 m|375 m|400 m|425 m|450 m&#038;chd=s:LNm9tiaZphlTZfNMcVSIPr07wlKLu02bw635t9kKJIIHGMrsZK&#038;chs=672x200&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Elevation+Profile&#038;chts=555555,12" /><br /><a href="http://www.cathohi.de/home/wp-content/uploads/2010/06/20100626.gpx">GPX File</a></p>
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		<title>Genusstour Watzmann Hocheck (2652m)</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit. Der Feiertag und somit das lange Wochenende wollte auch dieses Mal genutzt werden. Zusammen mit Martin (TheOtherFace) entschieden wir uns für den Watzmann als Reiseziel. Die Anreise am Mittwoch Abend ging alles andere als gut los. Regen, Regen und nochmals Regen. Alles andere als perfekte Voraussetzungen. Zusätzlich hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit. Der Feiertag und somit das lange Wochenende wollte auch dieses Mal genutzt werden. Zusammen mit Martin (<a href="http://theotherface.wordpress.com/" target="_blank">TheOtherFace</a>) entschieden wir uns für den Watzmann als Reiseziel. Die Anreise am Mittwoch Abend ging alles andere als gut los. Regen, Regen und nochmals Regen. Alles andere als perfekte Voraussetzungen. Zusätzlich hatte es ein paar Tage vorher laut der <a href="http://www.aprs-berchtesgaden.de/watzmanncam.html" target="_blank">Watzmannhaus Webcam</a> noch Neuschnee gegeben.</p>
<p>Egal, jetzt waren wir einmal da, nun wollten wir auch da hoch ;) Donnerstag morgen startete ich mit Vorsprung und war bereits nach wenigen Höhenmetern froh, dass heute keine Sonne scheint. Mir war auch so warm genug. Mein Ziel war es das Watzmannhaus in unter 4 Stunden zu erreichen. Caro und Martin überholten mich zwar kurz vorm Ziel, trotzdem war ich mit der Zeit von 3:50h inkl. Pausen sehr zufrieden. Somit war die erste Etappe geschafft.</p>
<p>Als Geocacher musste natürlich der naheliegende Schatz (GCYRHO) gehoben werden. Auf dem Foto sieht man auch schön die Nebelsuppe durch die wir aufgestiegen sind. Von der Fotolocation aus war selbst das Watzmannhaus 2 Minuten später nicht mehr zu erkennen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1936" title="Watzmann_20100603_152710.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1939&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid292" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100603_152710.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Den Rest vom Tag verbrachten wir mit Quatschen, Karten zocken und &#8230;.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1932" title="Watzmann_20100603_130134.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1935&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid293" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100603_130134.JPG"/></a></div>
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<p>Die Nacht im Bettenlager war angenehm erholsam und somit stand einem weiteren Aufstieg nix im Wege.<br />
Das Wetter war noch immer nicht besser, also wurde das Frühstück bis zur Schmerzgrenze ausgedehnt. Schließlich wollten wir auf dem Gipfel auch in den Genuss der phantastischen Aussicht kommen.<br />
Auch an diesem Tag sind die beiden anderen wie eine V1 Richtung Gipfel gestürmt. Naja, jeder in seinem Tempo. Ich genieße schließlich die Landschaft. Gut, in der Wolke ein blöder Spruch &#8211; aber was solls ;) Langsam aber stetig ging es den ersten Anstieg hinauf. Manch einer denkt (inkl. ich) da oben ist der höchste Punkt erreicht, dem ist aber nicht so. Nach dem ersten &#8220;Gipfel&#8221;, den man da so sieht, geht es noch ein ganzes Stück weiter.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1940" title="Watzmann_20100604_101011.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1943&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid294" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_101011.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Ab diesem Zeitpunkt hatten wir Glück und die Wolken rissen auf. Schlagartig bestand Sonnenbrandgefahr. Durch Schneefelder die mich manchmal bis zur Hüfte verschlungen, kämpfte ich mich weiter Richtung Gipfelkreuz.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1980" title="Watzmann_20100604_132815.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1983&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid295" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_132815.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Nach knapp 3 Stunden mit dieser Aussicht belohnt zu werden ist einfach traumhaft.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2028" title="Watzmann_20100604_174058.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2031&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid296" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_174058.JPG"/></a></div>
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<p><span id="more-1242"></span>Martin war bereits von der Mittelspitze zurück und man konnte sein Spuren deutlich im Schnee erkennen. Verrückter Kerl ;)  Aber Glückwunsch zur erfolgreichen Besteigung. Gegen Abend wurde das Wetter immer besser und es war fast kein Wölkchen mehr am Himmel. Ein grandioser Tiefblick Richtung Könnigssee, Watzmannkinder und Wimbachgries.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2008" title="Watzmann_20100604_155405.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2011&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid297" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_155405.JPG"/></a></div>
</div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2024" title="Watzmann_20100604_173632.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2027&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid298" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_173632.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Zum Sonnenuntergang hinter dem Hochkalter braucht man dann glaube nichts mehr schreiben. Einfach genießen!</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2060" title="Watzmann_20100604_204311.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2063&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid299" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_204311.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Der Abstieg war dann mal wieder schwerer als gedacht und ging schön auf Beine und Knie. Wir hatten noch einen Tag Zeit und an die Heimfahrt wollte keiner denken. Da die beiden Raketen noch genug Treibstoff hatten unternahmen sie noch einen kleinen Ausflug Richtung Archenkanzel mit schönem Blick auf den Königssee.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2288" title="Watzmann_20100605_123616.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2291&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid300" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100605_123616.JPG"/></a></div>
</div>
<p>In der Zwischenzeit suchte ich Schutz im Schatten, genehmigte mir ein Bier &amp; einen Kaffee und nutze die Wartepause zum Beobachten einiger Sandalenträger ^^ Ist schon echt krass, wie manche auf den Bergen rumrennen.</p>
<p>Den Rest vom Tag kann sich dann jeder vorstellen. Quatschen, Grundnahrungsmittel Nr.1, Kartenspielen und Futtern ;)</p>
<p>Mir hat der Ausflug sehr gefallen und beim nächsten Aufstieg muss die 3 Stundenmarke bis zum Watzmannhaus fallen&#8230;</p>
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		<title>Benediktenwand</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 18:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein langes Wochenende stand vor der Tür. Das Wetter sollte laut Wetterbericht auch besser werden. Also nichts wie weg&#8230; Schließlich hat man den freien Montag zur Erholung. Als Reiseziel wurde spontan die Benediktenwand ausgesucht. Frei nach dem Motto &#8220;der frühe Vogel fängt den Wurm&#8221; sind wir am Samstag gegen 5.30 Uhr in Regensburg gestartet. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein langes Wochenende stand vor der Tür. Das Wetter sollte laut Wetterbericht auch besser werden. Also nichts wie weg&#8230; Schließlich hat man den freien Montag zur Erholung.</p>
<p>Als Reiseziel wurde spontan die Benediktenwand ausgesucht. Frei nach dem Motto &#8220;der frühe Vogel fängt den Wurm&#8221; sind wir am Samstag gegen 5.30 Uhr in Regensburg gestartet. Die Autobahn war entsprechend leer und so konnten wir bereits gegen 8.30Uhr mit dem Aufstieg Richtung Tutzinger Hütte beginnen. Ausgangspunkt unserer Wanderung war das Alpenwarmbad in Benediktbeuren.</p>
<p>Durch das Lainbachtal ging der Weg stetig, jedoch leicht bergan.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1871" title="Benediktenwand Lainbachtal.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1874&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid310" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Lainbachtal.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Die angegebene Gehzeit von 2,5h konnten wir allerdings nicht ganz einhalten. Ein paar Fotopausen später erreichten wir die Tutzinger Hütte zur Mittagszeit und freuten uns auf ein frisches Radler ;)</p>
<p><span id="more-1219"></span></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1883" title="Benediktenwand Tutzinger Hütte.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1886&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="401" id="IFid311" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Tutzinger Hütte.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Hier erholten wir uns und sammelten Kräfte für die letzten Höhenmeter zum Gipfel. Da es kurze Zeit vorher geschneit hatte, entschieden wir uns für den leichten Westanstieg. Der Hüttenwirt gab uns als Zeitvorgabe 1h. &#8220;Jaja&#8221;, dachte ich mir :) Eine kurze Fotopause mit Blick zurück auf die Hütte gab mir ein paar Verschnaufminuten.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1887" title="Benediktenwand Westanstieg.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1890&amp;g2_serialNumber=2" width="400" height="600" id="IFid312" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Westanstieg.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Der Weg führte teilweise über kleinere Schneefelder immer weiter nach oben. Die Latschen wurden immer dichter und der Schneematsch auf dem Weg machte uns den Aufstieg nicht unbedingt leichter. In diesem Moment war ich auch froh mich für die Wanderstiefel und nicht für die Trekkingschuhe entschieden zu haben. Nach knapp 2h erreichten wir endlich den Gipfel&#8230;.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1855" title="Benediktenwand Gipfelkreuz.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1858&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid313" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Gipfelkreuz.JPG"/></a></div>
</div>
<p>&#8230; und spielten ein wenig mit den Dohlen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1843" title="Benediktenwand 2.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1846&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid314" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand 2.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Dann wurde es aber auch langsam Zeit sich für die Nacht einzurichten. Das Schlafquartier war ja nicht weit entfernt ;)</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1879" title="Benediktenwand Schutzhütte.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1882&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid315" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Schutzhütte.JPG"/></a></div>
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<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1875" title="Benediktenwand Schutzhütte 2.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1878&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid316" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Schutzhütte 2.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Noch kurz ausgekehrt und den Müll in unserer Mülltüte entsorgt sah es schon fast wohnlich aus ;)</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1895" title="Benediktenwand_Schutzhütte Innenansicht.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1898&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid317" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand_Schutzhütte Innenansicht.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Später am Abend bekamen wir noch Besuch von 2 weiteren Wanderen. Da hatten wir wohl vergessen vorzureservieren ;) Es wurde also kuschlig in der Hütte.  Wir konnten aber trotzdem alle gut schlafen und wurden nur von heftigem Regen in der Nacht kurz geweckt. Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder besser aus. Noch einmal kurz die Sonne am Gipfel genießen und für den Abstieg stärken. Schöner kann ein Frühstück nicht sein. Auf dem Rückweg ins Tal kamen uns ziemlich viele Wanderer entgegen. Da waren wir froh bereits gestern die Ruhe am Gipfel genießen zu können. Nur die Sicht hätte besser sein können. Man kann eben nicht alles haben.</p>
<p>Für den Abstieg haben wir dann ab der Materialseilbahn der Tutzinger Hütte die Route über die Kohlstattalm gewählt. Landschaftlich deutlich reizvoller als der Weg entlang des Lainbachs, zumindest wenn man den Haupttrail meidet. Dort kann man zudem beim Blick über die Schulter noch eine ganze Weile zur Benediktenwand zurückschauen&#8230;</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1900" title="Benediktenwand Rückblick.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1903&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid318" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Rückblick.jpg"/></a></div>
</div>
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		<title>Padjelantaleden &#8211; Spuren im Schnee</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Padjelantaleden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Anreise: 10.03.2010 Endlich ist es soweit. Mit dem Airportliner geht&#8217;s zum Flughafen München und von dort aus per Flieger über Stockholm Arlanda am nächsten morgen weiter nach Gällivare. Trotz unhandlichem Gepäck verläuft alles ohne Probleme, sogar die Gewichtsgrenze halten wir ein. Mit ca. 1,5h Verspätung erreichen wir Lappland Airport, wo bereits unser Taxi auf uns wartet. Gepäck schnappen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div><strong>Anreise: 10.03.2010</strong></div>
<p>Endlich ist es soweit. Mit dem Airportliner geht&#8217;s zum Flughafen München und von dort aus per Flieger über Stockholm Arlanda am nächsten morgen weiter nach Gällivare. Trotz unhandlichem Gepäck verläuft alles ohne Probleme, sogar die Gewichtsgrenze halten wir ein. Mit ca. 1,5h Verspätung erreichen wir Lappland Airport, wo bereits unser Taxi auf uns wartet.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1613" title="DSC_0359.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1616&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid359" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0359.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Gepäck schnappen, verladen und ab zum Campingplatz. Dort angekommen beziehen wir eine sehr gut ausgestattet Hütte und bringen unser vorgeschicktes Paket wieder in unseren Besitz.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1618" title="DSC_0365.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1621&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="404" id="IFid360" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0365.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Etwas müde aber bester Laune starten wir anschließend eine Erkundungs- und Shoppingtour durch Gällivare. Der Bahnhof ist schnell gefunden. Dort checken wir sicherheitshalber nochmal den Fahrplan für den Bus nach Ritsem und dann führt uns der nächste Weg in der Intersport, um das Powerfuel für den Kocher zu erstehen. Zurück in unserem Quartier packen wir die Pulken für die Tour und sortieren die unnötigen Sachen in unser Paket, was wir am Campingplatz zurücklassen. Bestens vorbereitet wollen wir dann nur noch eins: Schlafen!<span id="more-1105"></span></p>
<p><p>Am Freitag Morgen legen wir nach dem Frühstück den ersten Kilometer mit Ski und Pulka zur Busstation zurück. Überpünktlich fährt der Bus mit 3 Fahrgästen um 9:44 Uhr nach Ritsem ab. Nebenbei liefert der Busfahrer die Post aus und versorgt diverse Stationen auf dem Weg mit Lebensmittel und sonstigen Gütern.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1622" title="DSC_0372.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1625&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid361" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0372.jpg"/></a></div>
</div>
<p>In Ritsem angekommen buchen wir noch eine Nacht in der Fjällstation und besichtigen am Nachmittag kurz per Ski den Einstieg auf den See. Alles gut ausgeschildert und auch die Strecke über den See ist bestens abgesteckt.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1626" title="DSC_0381.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1629&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid362" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0381.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Am Abend verbreiten einige schwedische Eisangler in der Gemeinschaftsküche ihr Anglerlatein und ein älterer Schwede erzählt uns von seinen ersten beiden, eher unglücklichen Tourtagen mit seiner 50kg Pulka. Nach 11h Irrfahrt ist er total erschöpft in Akka angekommen und ist am nächsten Tag zurück auf Los, um die Pulka zurückzuschicken und morgen nur mit Rucksack den zweiten Anlauf zu starten&#8230;</p>
<p><strong>Tourstart: 13.03.2010</strong></p>
<p>Samstag um 6:30 Uhr genießen wir Polarbröd und Hafergenuss zum Frühstück. -9°C lesen wir am Thermometer vorm Fenster: blaues Wax. Aber wir entscheiden uns erstmal die Felle drauf zu lassen &#8211; eher aus Faulheit denn aus Überzeugung :-X</p>
<p>Bei Schneefall und dadurch bedingt schlechter Sicht starten wir unseren Weg übers Eis Richtung Akka. Alles ist fein markiert, so dass wir uns fragen, wie man sich da überhaupt verlaufen kann&#8230; Natürlich machen wir einige Kilometer Umweg, aber sicher ist sicher.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1630" title="DSC_0389.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1633&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid363" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0389.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1634" title="DSC_0392.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1637&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid364" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0392.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1638" title="DSC_0403.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1641&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid365" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0403.jpg"/></a></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Ungefähr auf halber Strecke reißt der Himmel etwas auf und so kommen wir bei zaghaftem Sonnenschein in Akka gegen Mittag an. Bereits 500m vor der Stuga treffen wir Björn den Hüttenwart, der auf dem Weg zum Eisangeln ist. Wir folgen seinen Instruktionen und nutzen den von ihm vorgeschlagenen Raum zum Mittagessen und um uns etwas aufzuwärmen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1642" title="DSC_0409.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1645&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid366" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0409.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Bevor wir bei herrlichstem Sonnenschein noch ein paar Kilometer weiterziehen, legen wir nun doch Wax auf und tauschen uns mit Björn noch ein wenig über unsere geplante Route aus. Als wir meinen genug Wegstrecke für unseren ersten Tourtag abgelaufen zu haben, stellen wir das Zelt auf, Essen noch eine Kleinigkeit und packen uns recht schnell in die Daunen, um bereits gegen 19:30 Uhr tief und fest zu schlafen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1646" title="DSC_0420.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1649&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid367" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0420.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1650" title="DSC_0432.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1653&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid368" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0432.jpg"/></a></div>
</div>
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<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1654" title="DSC_0445.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1657&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid369" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0445.jpg"/></a></div>
</div>
</div>
<p><strong>Tag 2: 14.03.2010</strong></p>
<p>Kurz nach 6 Uhr klingelt der Wecker. Wir sind natürlich schon munter, aber die warmen Schlafsäcke verlassen wir doch nur nach ein paar weiteren Bedenkminuten.</p>
<p>Kurz vor 8 Uhr ist alles bereit zur Weiterfahrt. Frisch gestärkt und voller Elan folgen wir den Scooterspuren durch den Birkenwald.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1658" title="DSC_0447.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1661&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid370" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0447.jpg"/></a></div>
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<p>Auf und ab und auf und ab. Die Anstiege werden stetig länger, steiler und enger. Irgendwann hat Tomie die Faxen dicke und legt wieder die Felle an. Ich geb mich erst bei einem Hammeranstieg geschlagen und zieh die Pulka inklusive Ski den Hang zu Fuss hoch. Gerade als ich die Ski wieder anlege, treffen wir den ersten Schweden, der nur mit Rucksack aus unserer Zielrichtung kommt. Bei einem kurzen Schwatz erfahren wir, dass die nächste von uns geplante Hütte geschlossen ist&#8230; macht nix, wozu haben wir das Zelt dabei. So folgen wir seinen Spuren zur Kutjaure hinab, wo wir auf eine große Gruppe Finnen (ca. ein Dutzend) treffen, die sich mit riesigen Pulken den leichten Hang hochquälen. Wir sind uns einig, dass sie sicher für etwas &#8220;größeres&#8221; trainieren, denn die Pulken sind doch ziemlich oversized für diese Gegend.</p>
<p>Die Strecke über den See tasten wir uns bei schlechter Sicht, wegen Wind und Schneefall, voran. Als wir Kutjaure erreichen, scheint plötzlich wieder die Sonne und so machen wir eine ausgiebige Mittagsrast vor der verschlossenen Stuga. Werfen den Kocher an und füllen die Thermosflaschen wieder mit heißem Tee auf.</p>
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<p>Im Anschluss folgen wir noch eine Weile dem Verlauf des Voujatädne. Dabei müssen wir sogar ein paar kleine Holzbrücken queren. Tomie sagt noch: &#8220;Pass auf, dass du die Pulka gerade auf das Holzbrett ziehst!&#8221;, da merke ich wie sie hinter mir einen Abgang macht. Ist nicht weiter tragisch, beim zweiten Anlauf klappts. Natürlich hätte man auch ohne diesen Steg den Graben bewältigen können, das macht die Situation noch absurder ;-)</p>
<p>Hier und da schrecken wir ein paar Schneehühner aus ihren Verstecken auf oder sie erschrecken uns :P Als uns die Beine vom vielen Tiefschneetreten schwer werden, suchen wir uns ein schönes Plätzchen für unser Zelt. Bauen alles auf und genießen die letzten Sonnenstrahlen beim Wasserkochen und Abendessen.</p>
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<p>Heute ist das erste Mal Fusspflege angesagt. Ich hab mir die Hacken schon leicht aufgescheuert, außerdem hab ich rechts und links auf den zweiten Zehen kleine Blasen &#8211; wahrscheinlich genau dort, wo der Schuh beim Gehen einknickt. Vorerst belasse ich es dabei die Hacken zu tapen, die Blasen aufzustechen und den Füssen ne fette Ladung Efasit zu gönnen. Bei Tomies Füssen ist alles in bester Ordnung. Danach besprechen wir noch kurz die Strecke für den nächsten Tag und krabbeln in die Schlafsäcke.</p>
<p>Aber an Schlaf war nicht wirklich zu denken. Der viele Tee zollt seinen Tribut und so quäl ich mich nachts nochmal raus. Ich kann meinen Augen kaum glauben: Polarlichter? Nur ganz schwach, aber doch irgendwie da. In meinem Eifer hol ich Tomie aus seinen Träumen und such schonmal das Stativ für die Kamera. Nach endlosen Versuchen sind sie endlich auf dem Schirm. Fast nicht zu erkennen, aber ich weiß, dass sie drauf sein müssen O.O</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1678" title="DSC_0520.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1681&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid374" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0520.jpg"/></a></div>
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<p>Zufrieden sind wir trotzdem nicht, aber die Kälte treibt uns dann doch zurück in die Schlafsäcke. Mir war es eindeutig zu lang und meine Füssen wollen pardu nicht wieder warm werden. Da hilft nicht einmal der Taschenofen und so bibber ich die ganze Nacht vor mich hin, keine Ahnung ob ich überhaupt noch geschlafen hab.</p>
<p>Anmerkung Tomie: Ich habe danach noch super geschlafen Das Bild ist tatsächlich totaler Müll geworden. Keine Ahnung was ich da bei der Kamera fürn Mist eingestellt habe. Vergessen werde ich es aber trotzdem nie. Schließlich war es das lang erhoffte erste Polarlicht. *schauder*</p>
<p><strong>Tag 3: 15.03.2010</strong></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1682" title="DSC_0524.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1685&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid375" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0524.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered">(Wasserkochen Outside)</div>
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<div class="g2image_centered">(erst einmal Wachs auftragen &#8230;)</div>
<p>Ich bin froh, als endlich der Wecker klingelt und ich beim Verpacken der Schlafsäcke und Isomatten wieder warm werde. Leicht verpeilt *ich schieb das jetzt mal auf den wenigen Schlaf* navigier ich uns weiter durch den Tiefschnee. Ich frag mich gerade was das für Hügel rechts neben uns sind, da meint Tomie auch schon: &#8220;Müssten wir nichts rechts neben den Hügeln direkt am Fluss lang?&#8221; Mist! Durchschaut ;-) Wir nutzen einen kleinen Bach um wieder auf Kurs zu kommen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1690" title="DSC_0538.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1693&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid377" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0538.jpg"/></a></div>
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<p>Unterwegs treffen wir auf jede Menge unterschiedliche Spuren im Schnee. Bei ein paar größeren Exemplaren denke ich erst: &#8220;Schneeschuwanderer? Aber wieso laufen die so komische Kreise?&#8221; Und die Exkremente in den Sträuchern ließen auch eher auf Tiere schließen. Keine Ahnung welche. Auf jeden Fall ziemlich große. Aber Bären machen Winterschlaf, deshalb ist alles halb so wild ;-) (&#8230;soweit die Theorie)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1694" title="DSC_0539.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1697&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid378" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0539.jpg"/></a></div>
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<p>An einer Brücke kurz vor Sallohaure machen wir unsere erste Pause und diskutieren nochmal über die Spuren, die sich im nachhinein als Rentierspuren entpuppen. Unsere Spekulationen sind natürlich wesentlich abenteuerlicher&#8230;</p>
<p>Um Höhenmeter zu sparen, nehmen wir einen kleinen Umweg in Kauf und ziehen weiter entlang des Flusses Vuojatädno. Immer wieder sehen wir die mysteriösen Spuren im Schnee, aber der Verursacher zeigt sich nicht.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1698" title="DSC_0541.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1701&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid379" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0541.jpg"/></a></div>
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<p>Den ganzen Tag scheint überall die Sonne, bloß in der Senke wo wir beide rumtappen ist es schattig und trüb.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1702" title="DSC_0551.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1705&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid380" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0551.jpg"/></a></div>
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<p>Als wir endlich am Ende des &#8220;Schattentals&#8221; angekommen sind und wir Sicht auf den Vastenjaure haben, strahlt auch uns die Sonne ins Gesicht. So motiviert gehen wir den letzten Hügel an und haben jede Menge Spass auf der Abfahrt. Diese hat den Aufstieg auf jeden Fall gelohnt.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1706" title="DSC_0554.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1709&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid381" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0554.jpg"/></a></div>
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<p>Wir gehen noch an den Hütten von Vastenjaure vorbei und entscheiden ca. 4km vor der Låddejåkkåstugan wieder das Zelt aufzustellen und erst am nächsten Morgen zur Hütte zu laufen, um uns dort ein wenig zu erholen. Gesagt getan und so steht das Zelt schnell und der Kocher läuft. Nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, wird es schnell ziemlich frisch. Wir verkriechen uns ins Zelt und träumen schonmal von der warmen Hütte&#8230;</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1710" title="DSC_0571.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1713&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid382" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0571.jpg"/></a></div>
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<p><strong>Tag 4: 16.03.2010</strong></p>
<p>Frühstück im Schlafsack. Da wir ja heute nur noch ein paar Schritte bis zur Låddejåkkåstuga wollen, sparen wir uns das morgendliche Tee kochen und Haferbrei anrühren und begnügen uns mit Dinkelcrackern und Salami sowie dem restlichen Tee vom Vorabend. Es ist extrem kalt und so brauchen wir lange uns endlich ans zusammenpacken zu machen.</p>
<p>Die wenigen Kilometer zur Hütte hatten es nochmal in sch. Zu Beginn leicht ansteigend &#8211; kein Problem. Als die Hütte bereits in Sichtweite ist, müssen wir noch zwei steile Hänge hinab, um die Höhenmeter noch steiler auf der anderen Seite wieder hoch zu kraxeln. Rechts und links von uns jede Menge Gestrüpp an dem engen, extrem steilen letzten Hang. Ein paar mal verhedere ich mich und leg mich fast hin. Mit genügend Wut im Bauch wuchte ich mich und die Pulka durchs Gestrüpp hinauf. Dann steh ich endlich vor der Hütte mit dem Nottelefon und alles ist verschlossen. Nur eine ca. 1m² Zelle mit dem Telefon lässt sich öffnen. Das kann ja wohl nicht wahr sein&#8230;</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1726" title="DSC_0586.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1729&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid383" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0586.jpg"/></a></div>
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<p>Beim zweiten Anlauf hab ich mehr Glück und stehe im Vorraum der richtigen Hütte. Sie ist noch warm, scheint also über Nacht jemand hier gewesen zu sein. Also lotse ich Tomie hierher.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1714" title="DSC_0578.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1717&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid384" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0578.jpg"/></a></div>
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<p>Vorsorglich lesen wir die Bedienungsanleitung der Heizung und befolgen alle Anweisungen bis der Brenner glüht. Danach nutzen wir die Gunst der warmen Hütte zum Sachen trocknen und zur Körperpflege. Meine Füsse sehen ziemlich zerstört aus, deshalb wird alles getapt, was nicht dem Originalzustand entspricht und der Rest bekommt noch ne Ladung Efasit verpasst.</p>
<p>Im Nu ist die gesamte Hütte mit unserem Stuff belegt. Deshalb packen wir die trockenen Sachen und alles unnötige gleich wieder in die Pulka und trinken den ganzen Tag jede Menge Tee. Wir genießen die Aussicht von der warmen Hütte und sehen was uns morgen wohl so erwartet.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1718" title="DSC_0580.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1721&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid385" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0580.jpg"/></a></div>
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<p>Keine Ahnung wieviele Eimer Schnee wir geschmolzen haben: 5 oder doch 7? Gegen 18 Uhr just in dem Moment als wir uns ans zubereiten das Abendessens machen wollen, kommt noch ein schwedisches Ehepaar an der Hütte an. Die Frau sagt nur kurz &#8220;Hej hej!&#8221; und macht sich ohne weitere Worte an die Zubereitung des Abendessens. Der Mann verschwindet wieder. Jeder Versuch mit der Frau ins Gespräch zu kommen verläuft im Sand &#8211; wahrscheinlich kann sie kein Englisch und meine paar Brocken Schwedisch taugen bei weitem nicht zur Konversation. *das muss auf jeden Fall geändert werden* Als der Mann wieder auftaucht, wechseln wir mit ihm ein paar Worte, aber sehr gesprächig ist auch er nicht.</p>
<p>Nachdem der Kocher wieder frei ist, bereiten auch wir unser Essen zu &#8211; Tütenfutter vom Teller. Das Essen der andern macht uns ziemlich neidisch, aber wir lassen uns nix anmerken. Bevor wir uns zum Schlafen legen, warnen wir die beiden noch vor, dass wir morgen früh aufstehen und es eventuell etwas laut wird. Die Frau lächelt nur und sagt: &#8220;When I sleep, I sleep!&#8221;</p>
<p>Im Laufe der Nacht wird uns die Bedeutung ihrer Worte bewußt. Kaum hat sie ihre Augen geschlossen, geht die Säge an. Eine Horde Holzfäller ist sicher ein Scheißdreck dagegen :-X Trotz Kopfhörer und Musik ist sie nicht auszublenden. Deshalb ist die Nacht für uns noch früher vorbei als geplant&#8230;</p>
<p><strong>Tag 5: 17.03.2010</strong></p>
<p>Nachdem wir aufgrund der Soundkulisse der beiden Schweden nur wenig Schlaf gefunden haben, brechen wir nach einem reichhaltigem Müslifrühstück gegen 7 Uhr auf unsere Bergetappe nach Arasluokta auf. Wie jeden Tag starten wir bei wolkenverhangenem Himmel.</p>
<p>Erste Schwierigkeit ist es heile über die Stahlbrücke zu kommen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1730" title="DSC_0599.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1733&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid386" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0599.jpg"/></a></div>
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<p>Doch alles ist breit genug, dass wir und die Pulken die Querung vollkommen ungefährtet und unbeschadet überstehen. Und nun heißt es: bergauf, bergauf und noch weiter bergauf. Ca. 300 Höhenmeter auf 5km. Es geht besser als erwartet. Der Schnee ist recht fest und so lässt es sich befellt ganz gut und zügig hinaufsteigen. Das erste Mal machen wir Gebrauch von unseren Steighilfen. So ist der Aufstieg noch angenehmer, auch wenn dadurch etwas Druck auf der Steigzone fehlt.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1734" title="DSC_0622.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1737&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid387" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0622.jpg"/></a></div>
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<p>Kurz vorm höchsten Punkt, an einer windstillen Stelle haben wir uns eine Teepause verdient und freuen uns schon auf die Abfahrt.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1738" title="DSC_0636.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1741&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid388" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0636.jpg"/></a></div>
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<p>Allerdings ist diese nicht so wirklich lustig. Der Schnee ist etwas stumpf und auf dieser Seite des Passes auch tiefer. Man kommt garnicht richtig in Schwung und es bremst :(</p>
<p>Am Ende der mäßigen Abfahrt will eine weitere Brücke passiert werden. Ziemlich eng und mit Treppen. Also runter mit den Ski&#8230; obwohl es sicher lustig geworden wäre, wenn wir versucht hätten das ganze mit Ski zu bewältigen. Vermutlich wäre bei dem Versuch die Brücke eingestürzt ;P</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1742" title="DSC_0653.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1745&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid389" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0653.jpg"/></a></div>
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<p>Der letzte Abschnitt zieht sich bei herrlichstem Sonnenschein gemütlich dahin. Hier treffen wir Geir-Hugo, der bereits seit Mitte Januar mit seinen Ski auf dem Weg von Kvås, dem südlichsten Punkt Norwegens zum Nordkap ist. Sein Ziel will er am 1. April erreichen. Respekt! Cooler Typ und er nimmt sich eine Menge Zeit um mit uns zu plaudern.</p>
<p>Unsere Wege trennen sich wieder und bereits gegen 11 Uhr erreichen wir die Arasluoktastugorna.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1746" title="DSC_0676.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1749&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid390" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0676.jpg"/></a></div>
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<p>Auf der Heizung finden wir einen Zettel des letzten Besuchers, der ankündigt, dass diese kaputt ist. Von wegen. Wir starten einen Versuch und die Heizung glüht und läuft ohne Probleme. Allerdings dauert es bis zum Abend die Hütte auf eine angenehme Temperatur aufzuheizen. Ich halte mich in der Zwischenzeit mit dem Putzen der Hütte warm und freu mich als endlich alles sauber ist und man durch das Küchenfenster wieder etwas erkennt :D</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1750" title="DSC_0684.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1753&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid391" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0684.jpg"/></a></div>
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<p>Die Hütte gehört uns heute ganz allein und so finden wir diese Nacht friedlichen Schlaf. Trotzdem treibt es mich gegen 23 Uhr nochmal raus und da sind sie wieder&#8230; nein, nicht das schwedische Ehepaar! Polarlichter. Viel heller als vor ein paar Nächten und sogar in grün und rot.</p>
<p>
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1754" title="DSC_0688.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1757&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid392" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0688.jpg"/></a></div>
<p></p>
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1758" title="DSC_0691.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1761&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid393" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0691.jpg"/></a></div>
</p>
<p>Phantastisch. Tomie stellt mir die Kamera ein und ich knipps bis es mir zu kalt wird. Ein paar Aufnahmen sind ganz gut geworden &#8211; zumindest besser als die letzten. Überglücklich schlaf ich wieder ein.</p>
<p><strong>Tag 6: 18.03.2010</strong></p>
<p>Wie immer sind wir gegen 6 Uhr munter. Gemütlich genießen wir unser Frühstück, bringen in der Hütte wieder alles in einen ordentlichen und sicheren Zustand, packen unsere Pulken und starten kurz nach 7 Uhr bei wie jeden Tag bewölktem Himmel und leichten Schneefall Richtung Tuottar. Ein Tag wie jeder andere, bis dahin zumindest.</p>
<p>Die Scooterspuren, denen wir heute folgen wollen sind etwas verschneit und verweht, aber laufen sich ganz gut. Ca. 1,5km von der Arasluoktastugorna entfernt zieht der Wind an, der Schnee pfeift uns um die Ohren und von den Scooterspuren ist auf einmal nix mehr zu erkennen. Trotzdem halten wir an unserem Kurs fest. Ab und zu tauchen wie aus dem Nix wieder Scooterspuren auf und verschwinden genauso schnell wieder.</p>
<p>Mangels Erfahrung versuchen wir den Anstieg trotz eingeschränkter Sicht und starkem, eisigem Wind zu meistern. Könnten wir die Zeit nochmal zurückdrehen, würden wir zurück in die warme Stuga fahren und auf bessere Bedingungen warten. Aber es leider nicht möglich und so kommt alles anders als geplant.  </p>
<p>An dieser Stelle muss ich das Wort an Tomie übergeben, da ich von den entscheidenden Geschehnissen nix mitbekommen habe&#8230;</p>
<p>&#8230; Es sollte nicht unser Tag werden. Bis heute haben wir richtig Glück mit dem Wetter, zwar noch nicht perfekt aber man kann sich wirklich nicht beschweren. Die Sicht wird immer schlechter. Die Spuren von Caro, die vielleicht 20m vor mir läuft, kann man im Schnee kaum noch erkennen. Es geht immer wieder auf und ab und der Wind verlangt mir alles ab.</p>
<p>Plötzlich rutsche ich weg und will mich mit meinem Stock abstützen. Dieser Versuch geht leider ins Leere. Ich kippe nach links weg und fall ziemlich hart auf meine linke Schulter. Die Pulka usw. kommt auch gleich noch mit hinterher. Das Loch ist recht groß und immerhin einen Meter tief. Gesehen habe ich es aber nicht</p>
<p>Im ersten Moment scheint alles in Ordnung zu sein und wir setzen unsere Reise fort. Caro bekommt von dem Sturz nix mit und das Rufen im Wind überhört sie auch. Ich kann mich nur noch mit der Pfeife bemerkbar machen. So wird diese wenigstens auch mal gebraucht. Es wäre sicherlich unschön sich im Schneetreiben zu verlieren. Etwas unheimlich ist das schon. Sicht NULL und einen Unterschied zwischen Himmel und Boden ist nicht zu erkennen. Nur ab und zu sieht man ein paar Stellen, die der Wind vom Schnee befreit hat.</p>
<p>Nach ca. 8km Tagestrecke bauen wir gegen 11.00 Uhr unser Zelt auf. Unsere Premiere bei diesen Wetterbedingungen. Es funktioniert einfacher als gedacht. Nach 5 Minuten steht unser “Partybunker” sicher im Wind. Wir sind richtig froh ein hochwertiges Zelt bei uns zu haben. Wir kuscheln uns in die Schlafsäcke und genießen den Wind. Ja richtig. Wenn man einmal im Zelt ist, ist es sogar ganz schön.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt macht sich dann doch die Schulter bemerkbar. Das Adrenalin ist weg und der Körper kommt zur Ruhe. Gebrochen ist nix, deshalb mache ich mir keine Gedanken weiter darüber.</p>
<p>Am frühen Nachmittag lässt der Wind nach und die Wolken verschwinden. Die Sonne lässt Hoffnung in uns aufkeimen, dass am nächsten Tag alles vorbei ist. Wir machen Fotos und ein kleinen Film vom Zelt.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1762" title="DSC_0699.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1765&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid394" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0699.jpg"/></a></div>
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<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WuhWf27D-KQ">www.youtube.com/watch?v=WuhWf27D-KQ</a></p>
</p>
<p><p>Da Kochen im Freien heute nicht möglich ist, muss doch die Innenzeltvariante getestet werden. Also Absis ausgraben und Kocher startklar machen. Hier kommt das Geodät an seine Grenzen. Ziemlich eng das ganze. Aber egal es funktioniert und wir können sicher kochen.</p>
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<p>Nach dem Essen geht schnell das Licht aus an diesem Abend.</p>
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<p>Gute Nacht</p>
<p><strong>Tag 7: 19.03.2010</strong></p>
<p>Gegen 5 gehen die Augen auf. Sch….. Pionierblase denke ich mir. Zudem signalisieren mir die Geräusche und die Zeltwände das wohl auch heute keine Windstille zu erwarten ist. Der erste Griff geht zur Daunenjacke. Mist. Meine Schulter kann ich kaum bewegen. Aber in der Not bzw. auf dem Weg zur Morgentoilette schaffe ich es dann doch die Jacke anzuziehen.</p>
<p>Noch einen Stunde Schlaf sollte aber mindestens drin sein. Wir warten aber noch bis 9 Uhr ab, als wir uns dann trotz Wind / Sturm entschliessen weiter zu gehen. Immerhin haben wir gute Sicht. Klarer Himmel, Sonne und keinen Schnee von oben.</p>
<p>Trotzdem geht es zäh voran. Wir haben das Gefühl einen Schritt nach vorne und gleichzeitig 2 Schritt zurück zu machen. Der Tiefschnee in den Steigungen gibt mir den Rest. Zum Schluss nur noch mit einem Arm im Einsatz kommen wir an diesem Tag vielleicht noch 4km als wir entscheiden das Zelt erneut aufzubauen, um noch ein wenig Kraft zu tanken. Laut GPS und Karte noch ca. 8km bis Tuottar.</p>
<p>Als wir kurz vor der Fertigstellung beim Zeltaufbau sind, haben wir mal wieder Glück im Unglück. 2 Scooter vom STF kommen aus Richtung Aras angefahren (sie hatten den Sami beim Transport von Baumaterial geholfen) und halten bei uns an. Nach kurzem Smalltalk haben die beiden keine gute Nachricht für uns: Das Wetter soll die nächsten Tag noch schlechter werden. Nach kurzer Klärung stellen wir dann die Frage, ob sie uns ein Stück mitnehmen können. Diese wird ohne zögern mit “ja” beantwortet. Schnell wird das Zelt wieder in der Pulka verstaut und diese samt Ski auf dem Holzhänger platziert.</p>
<p>(2 Tage Zeitpuffer waren einfach zu wenig. Der Flugtermin und das schlechte Wetter bringen uns zu diesem Entschluss.)</p>
<p>Die Reise geht Richtung Kvikkjokk. Entlang unserer geplanten Strecke. Der Ausblick in Tuottar ist der Hammer! Traumhaft! Das werden wir also verpassen. Aber wir kommen wieder. Das steht zu diesem Zeitpunkt schon fest.</p>
<p>In Terrakaise machen die Beiden bei Marianne Mittagspause und wir werden herzlich zum Essen eingeladen. Wer kann zu Elch und Polarbröd schon nein sagen. Es ist verdammt lecker. Marianne, die perfekt deutsch spricht, fragen wir wie wir uns bedanken können. Geld wollen die Jungs definitiv nicht. Wir sollen eine Karte aus Deutschland mit Fotos von der Tour schicken. Mit diesem Versprechen und den Adressen der Männer im Gepäck fahren wir dann auf den Scootern bis Kvikkjokk und checken in der Fjällstation ein.</p>
<p><strong>Tag 8: 20.03.2010</strong></p>
<p>Gut erholt wachen wir wieder viel zu zeitig auf. Frisch geduscht fühlen wir uns körperlich (bis auf die Schulter) bestens. Aber irgendetwas ist alles andere als gut. Wir schauen uns an und hätten gleichzeitig mit der Hand an den Kopf schlagen ohne dabei ein Wort zu sagen.</p>
<p><strong>Fehleranalyse:</strong></p>
<p>Warum zum Geier sind wir bis Kvikkjokk gefahren? Warum? Warum sind wir nicht einfach in Terrakaise geblieben und hätten uns da erholt und dann die Tour fortgesetzt. Zeit hatten wir nun mehr als genug. Warum? Zu dem Zeitpunkt haben wir wohl nicht schnell genug geschalten. Obwohl wir in den 2 Stunden Mittagspause mehr als genug Zeit dazu gehabt hätten.</p>
<p>Die Tour ist hiermit beendet. Wir nutzen die folgenden Tage zu kleineren Ausflügen auf dem Kungsleden. Wirklich Spass hat das aber nicht mehr gemacht. Man muss Angst haben nicht von Scootern überfahren zu werden und der Ärger über das Verpasste steckt tief. Auch jetzt noch!</p>
<p>Das Ganze hat aber auch Positives. Wir verbringen mit 4 Schweden einen schönen Abend in der Fjällstation und lauschten den Geschichten früherer Erlebnisse. Bekommen von einem einheimischen aus Kvikkjokk den Wasserfall gezeigt sowie die Geschichte vom Silber-/Erzabbau in dieser Gegend erklärt.</p>
<p>Neben dem bereits genannten Fehlern haben wir noch weitere für uns festgestellt:</p>
<p>Die erste Nacht in Ritsem hätten wir uns sparen können und gleich nach der Ankunft nach Akka laufen sollen. Möglicherweise hätten wir den Sturm dann in der warmen Tuottarhütte genossen. Zumindest hätten wir dann einen Reservetag mehr gehabt.</p>
<p>Der Pausetag in der Låddejåkkåstuga war unnötig. Der hat uns wichtigen Puffer gekostet.</p>
<p>Diese Entscheidungen anders getroffen und die Tour hätte möglicherweise wie geplant durchgeführt werden können. Aber wie sagt man so schön? Aus Fehlern lernt man! Hoffen wir es!</p>
<p>Auch war das für uns wahrscheinlich die letzte Anreise per Flugzeug. Ob der Zug hierfür besser geeignet ist wage ich auch noch zu bezweifeln. Mit dem Auto ist man flexibler und kann auf solche Situationen besser reagieren. Im Notfall muss der Urlaub eben spontan um einen oder 2 Tage verlängert werden…</p>
<p><strong>Fazit:<br />
</strong>Es war für uns trotzdem eine traumhafte Tour auf der wir wieder viel gelernt und gesehen haben. Einige Situationen können wir nun sicher besser einschätzen. Eine Wintertour wird wenn möglich jährlich im Kalender stehen. Polarlichter sind wunderschön. Schon alleine dafür lohnt sich die lange Anreise. Über die gemachten &#8220;Fehler&#8221; werden wir uns sicher noch lange ärgern. Aber mei so ist das Leben!</p></p>
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