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	<title>CATHOHI &#187; Touren</title>
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	<description>Caro &#38; Tomie um die Welt!</description>
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		<title>Jurasteig &#8211; 55km Vorbereitung für die Fjällräven Classics</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende wurden meine Füsse und Beine in Vorbereitung auf die Fjällräven Classics einer kleinen Bewährungsprobe unterzogen. Für dieses Unternehmen hatte ich mir bereits vor einem Monat einen Abschnitt auf dem Jurasteig ausgesucht. Der Jurasteig ist ein Rundweg von ca. 230km durch den Naturpark Bayrischer Jura. Aufgeteilt ist er in 12 Etappen zwischen 14 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende wurden meine Füsse und Beine in Vorbereitung auf die Fjällräven Classics einer kleinen Bewährungsprobe unterzogen. Für dieses Unternehmen hatte ich mir bereits vor einem Monat einen Abschnitt auf dem Jurasteig ausgesucht. Der Jurasteig ist ein Rundweg von ca. 230km durch den Naturpark Bayrischer Jura. Aufgeteilt ist er in 12 Etappen zwischen 14 und 27km. Zudem gibt es 17 Schlaufenwege, die sich hervorragend für kurze Tagestouren eignen. Wieso also in die Ferne schweifen, wenn man einen Fernwanderweg direkt vor der Tür hat?</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2419" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2419&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="296" id="IFid9" class="ImageFrame_None" alt="20100626_193555_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Natürlich bin ich nicht die komplette Distanz angegangen, sondern hatte mir die ersten beiden Etappen für meinen Trainingslauf ausgewählt und wollte von Kelheim zurück nach Regensburg laufen. Eine grobe Abschätzung auf der Karte ließ mich von ca. 60km ausgehen. Das sollte erstmal genug sein für den Anfang.</p>
<p>Am Samstag war es endlich so weit. Das Wetter hätte besser kaum sein können &#8211; ich gebe zu ein paar Grad weniger hätten auch gereicht ;) Also hab ich meinen Deuter Act Trail mit Proviant, 4 Liter Wasser und diversen anderen Sachen, die man eben so dabei hat, wie Erste Hilfe Set, Regenklamotten &#8211; die hätte ich mir sparen können, uvm. Am Ende war sogar die Kamera im Gepäck &#8211; schließlich sollte das Gewicht des Rucksacks auch einigermaßen realistisch sein und so waren die 10kg schnell zusammen. Nach einem ausgiebigen Frühstück fährt mich Tomie mit dem Auto zum Ausgangspunkt meiner Wanderung nach Kelheim.</p>
<p>Gegen 10Uhr sind wir am touristischen Zentrum Kelheims, der Schiffsanlegestelle. Der Rucksack ist schnell dort wo er hingehört und dann verabschiede ich mich bis zum Abend und mische mich unter den Besucherstrom entlang der Anlegestelle. Der Weg ist bestens markiert und so führen mich die Schilder quer durch die Innenstadt von Kelheim.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2355" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2358&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid10" class="ImageFrame_None" alt="20100626_095948_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p><span id="more-1274"></span>Weiter geht&#8217;s über einen Seitenarm der Donau in den Norden der Stadt. Dort beginnt der Wald und der erste Anstieg den Goldberg hinauf. Für Ablenkung sorgt ein Kreuzweg entlang der Strecke und ich denke mir &#8220;wie passend&#8221; als ich am Ende der Treppen das erste Mal nach Luft schnappe &#8211; also schalte ich einen Gang zurück und genieße nochmal den Blick hinunter auf die Stadt und die Befreiungshalle in der Ferne. Durch den Buchenwald am Kamm parallel zur Donau läuft es sich wirklich angenehm und ich bin über die Anzahl der Wegmarkierungen überrascht &#8211; da ist verlaufen nahezu ausgeschlossen. Dann geht es wieder bergab und raus aus dem Wald. Ich bekomm das erste Mal Zweifel, ob ich mich nicht doch verlaufen hab, doch da taucht wieder eine Markierung vor mir auf. Also Augen zu und durchs Gestrüpp &#8211; wenn das so sein soll, dann eben hier lang hinunter nach Kelheimwinzer. Kaum unten angekommen geht es gleich wieder in den Wald und wie sollte es anders sein, hinauf.</p>
<p>Dann verläuft der Jurasteig entlang einer kleinen Strasse und biegt dann auf einen Feldweg ein. Die Sonne brennt und es ist Zeit den Lichtschutzfaktor zu erhöhen, da es hier nix gibt, was für Schatten sorgen könnte. Aber der nächste Wald ist schon in Sicht. Ich geh weiter auf und ab und wieder rauf und dann taucht eine Bank vor mir auf, die zu einer Pause einläd. Noch ein paar Schritte weiter steh ich plötzlich neben einem Feld und Kapfelberg liegt mir zu Füssen ;)</p>
<p>In Kapfelberg führt der Weg mal wieder eine steile Strasse hinauf, an der Kirche vorbei und dann auf einer Treppe wieder hinunter &#8211; von unten ist die Sicht auf die Kirche deutlich schöner. Den Aufstieg hätte man sich auch locker sparen können.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2379" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2382&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid11" class="ImageFrame_None" alt="20100626_123046_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Dann beginnt der wilde Teil der Etappe. Auf einmal zeigt der Pfeil direkt in eine meterhohe Wiese. Pflichtbewusst folge ich den Markierungen. Ich denke an Tomie und seine Zeckenphobie und stapfe durch die Wiese, am Feldrand entlang und dann durch eng gewachsene Sträucher &#8211; hätte ich das geahnt, hätte ich eine Machete eingepackt. Aber immerhin scheint hier schon einmal jemand durchgelaufen zu sein. Als ich den Dschungel durchdrungen habe, suche ich mich erstmal nach Zecken ab &#8211; nix zu finden, sehr gut. Aber ich bin verwundet, die Gräser und Dornenbüsche haben deutliche Spuren auf meinen Oberschenkeln hinterlassen und es brennt wie Hölle &#8211; aber die Überlebenschancen sind hoch und ich versuch einfach nicht dran zu denken und genieße die Sonne bis Poikam.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2387" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2390&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid12" class="ImageFrame_None" alt="20100626_130636_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Hier werde ich von Passanten kritisch beäugt und ein Radfahrer hält mitten auf der Strasse an und fragt mich nach meinem Ziel. Ich erzähle kurz, dass ich den Jurasteig gehe und nach Regensburg will und zeige auf eine der Markierungen. Ihm war die Bedeutung der Schildchen nicht bewusst, deshalb bring ich etwas Licht ins Dunkel und erzähle ein wenig vom Jurasteig und seinem groben Verlauf, bevor ich mich verabschiede und meinen Weg fortsetze. Noch ein letztes Waldstück vor dem ersten Etappenziel Bad Abbach.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2391" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2394&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid13" class="ImageFrame_None" alt="20100626_134833_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Vorbei an den Kaiserthermen quer durch die Innenstadt. Der Weg durch den Krankenhauspark wird derzeit durch Bauarbeiten abgeschnitten, aber eine Ausweichstrecke ist schnell gefunden. Entlang der Donau verlässt man Bad Abbach und steigt anschließend wieder in den Wald auf. Mittlerweile ist es später Nachmittag und eine Invasion von Mücken wartet nur darauf über mich herzufallen, sobald ich irgendwo stehenbleibe. Pause im kühlen Wald wird deshalb prompt abgesagt.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2395" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2398&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid14" class="ImageFrame_None" alt="20100626_151149_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>In Matting komm ich in den Genuss einer Fährfahrt und meine geschundenen Beine und müden Füsse freuen sich über ein kurzes Bad in der Donau und eine Tapebehandlung. Die Überfahrt kostet 50 Cent. Selbst an der Fähre befindet sich eine Jurasteigmarkierung.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2403" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2406&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid15" class="ImageFrame_None" alt="20100626_164235_Jurasteig.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Eine Schlaufe über die Mattinger Hänge führt wieder in den Wald (zu den Mücken :/) und natürlich wieder bergauf. Um bis Alling wieder abzusteigen und dort den nächsten Hang hinauf in den Wald wieder hochzulaufen. Die Füsse schmerzen, aber das Wissen bald in Schönhofen sein, dem Ende der zweiten Jurasteigetappe, lässt mich den Schmerz vergessen und weiterlaufen. Eine Bank auf dem Alpinen Steig ist zu verlockend, deshalb nutz ich diese für eine Pause und genieße die Aussicht von hier oben.</p>
<p>Fast 40km sind geschafft und weiter geht&#8217;s auf den dritten Abschnitt des Jurasteiges, dem ich allerdings nur bis Etterzhausen folge, um dort auf den Naabradweg nach Mariaort in Richtung Regensburg abzubiegen. Der Weg über die Winzerer Höhe ist ein gelungener Abschluss für diesen wunderschönen Wandertag. Mit den letzten Sonnenstrahlen komm ich mit 55km in den Beinen in Regensburg an.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2343" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2346&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid16" class="ImageFrame_None" alt="Blick auf die Steinerne Br__cke.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Der Jurasteig ist wirklich wandernswert. Diese kleine Tagestour war abwechslungsreich und hat Lust auf mehr gemacht &#8211; 10 weitere Abschnitte warten noch darauf abgelaufen zu werden&#8230;irgendwann!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Genusstour Watzmann Hocheck (2652m)</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit. Der Feiertag und somit das lange Wochenende wollte auch dieses Mal genutzt werden. Zusammen mit Martin (TheOtherFace) entschieden wir uns für den Watzmann als Reiseziel. Die Anreise am Mittwoch Abend ging alles andere als gut los. Regen, Regen und nochmals Regen. Alles andere als perfekte Voraussetzungen. Zusätzlich hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit. Der Feiertag und somit das lange Wochenende wollte auch dieses Mal genutzt werden. Zusammen mit Martin (<a href="http://theotherface.wordpress.com/" target="_blank">TheOtherFace</a>) entschieden wir uns für den Watzmann als Reiseziel. Die Anreise am Mittwoch Abend ging alles andere als gut los. Regen, Regen und nochmals Regen. Alles andere als perfekte Voraussetzungen. Zusätzlich hatte es ein paar Tage vorher laut der <a href="http://www.aprs-berchtesgaden.de/watzmanncam.html" target="_blank">Watzmannhaus Webcam</a> noch Neuschnee gegeben.</p>
<p>Egal, jetzt waren wir einmal da, nun wollten wir auch da hoch ;) Donnerstag morgen startete ich mit Vorsprung und war bereits nach wenigen Höhenmetern froh, dass heute keine Sonne scheint. Mir war auch so warm genug. Mein Ziel war es das Watzmannhaus in unter 4 Stunden zu erreichen. Caro und Martin überholten mich zwar kurz vorm Ziel, trotzdem war ich mit der Zeit von 3:50h inkl. Pausen sehr zufrieden. Somit war die erste Etappe geschafft.</p>
<p>Als Geocacher musste natürlich der naheliegende Schatz (GCYRHO) gehoben werden. Auf dem Foto sieht man auch schön die Nebelsuppe durch die wir aufgestiegen sind. Von der Fotolocation aus war selbst das Watzmannhaus 2 Minuten später nicht mehr zu erkennen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1936" title="Watzmann_20100603_152710.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1939&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid26" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100603_152710.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Den Rest vom Tag verbrachten wir mit Quatschen, Karten zocken und &#8230;.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1932" title="Watzmann_20100603_130134.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1935&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid27" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100603_130134.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Die Nacht im Bettenlager war angenehm erholsam und somit stand einem weiteren Aufstieg nix im Wege.<br />
Das Wetter war noch immer nicht besser, also wurde das Frühstück bis zur Schmerzgrenze ausgedehnt. Schließlich wollten wir auf dem Gipfel auch in den Genuss der phantastischen Aussicht kommen.<br />
Auch an diesem Tag sind die beiden anderen wie eine V1 Richtung Gipfel gestürmt. Naja, jeder in seinem Tempo. Ich genieße schließlich die Landschaft. Gut, in der Wolke ein blöder Spruch &#8211; aber was solls ;) Langsam aber stetig ging es den ersten Anstieg hinauf. Manch einer denkt (inkl. ich) da oben ist der höchste Punkt erreicht, dem ist aber nicht so. Nach dem ersten &#8220;Gipfel&#8221;, den man da so sieht, geht es noch ein ganzes Stück weiter.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1940" title="Watzmann_20100604_101011.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1943&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid28" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_101011.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Ab diesem Zeitpunkt hatten wir Glück und die Wolken rissen auf. Schlagartig bestand Sonnenbrandgefahr. Durch Schneefelder die mich manchmal bis zur Hüfte verschlungen, kämpfte ich mich weiter Richtung Gipfelkreuz.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1980" title="Watzmann_20100604_132815.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1983&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid29" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_132815.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Nach knapp 3 Stunden mit dieser Aussicht belohnt zu werden ist einfach traumhaft.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2028" title="Watzmann_20100604_174058.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2031&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid30" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_174058.JPG"/></a></div>
</div>
<p><span id="more-1242"></span>Martin war bereits von der Mittelspitze zurück und man konnte sein Spuren deutlich im Schnee erkennen. Verrückter Kerl ;)  Aber Glückwunsch zur erfolgreichen Besteigung. Gegen Abend wurde das Wetter immer besser und es war fast kein Wölkchen mehr am Himmel. Ein grandioser Tiefblick Richtung Könnigssee, Watzmannkinder und Wimbachgries.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2008" title="Watzmann_20100604_155405.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2011&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid31" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_155405.JPG"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2024" title="Watzmann_20100604_173632.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2027&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid32" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_173632.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Zum Sonnenuntergang hinter dem Hochkalter braucht man dann glaube nichts mehr schreiben. Einfach genießen!</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2060" title="Watzmann_20100604_204311.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2063&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid33" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100604_204311.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Der Abstieg war dann mal wieder schwerer als gedacht und ging schön auf Beine und Knie. Wir hatten noch einen Tag Zeit und an die Heimfahrt wollte keiner denken. Da die beiden Raketen noch genug Treibstoff hatten unternahmen sie noch einen kleinen Ausflug Richtung Archenkanzel mit schönem Blick auf den Königssee.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2288" title="Watzmann_20100605_123616.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2291&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid34" class="ImageFrame_None" alt="Watzmann_20100605_123616.JPG"/></a></div>
</div>
<p>In der Zwischenzeit suchte ich Schutz im Schatten, genehmigte mir ein Bier &amp; einen Kaffee und nutze die Wartepause zum Beobachten einiger Sandalenträger ^^ Ist schon echt krass, wie manche auf den Bergen rumrennen.</p>
<p>Den Rest vom Tag kann sich dann jeder vorstellen. Quatschen, Grundnahrungsmittel Nr.1, Kartenspielen und Futtern ;)</p>
<p>Mir hat der Ausflug sehr gefallen und beim nächsten Aufstieg muss die 3 Stundenmarke bis zum Watzmannhaus fallen&#8230;</p>
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		<title>Benediktenwand</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 18:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein langes Wochenende stand vor der Tür. Das Wetter sollte laut Wetterbericht auch besser werden. Also nichts wie weg&#8230; Schließlich hat man den freien Montag zur Erholung. Als Reiseziel wurde spontan die Benediktenwand ausgesucht. Frei nach dem Motto &#8220;der frühe Vogel fängt den Wurm&#8221; sind wir am Samstag gegen 5.30 Uhr in Regensburg gestartet. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein langes Wochenende stand vor der Tür. Das Wetter sollte laut Wetterbericht auch besser werden. Also nichts wie weg&#8230; Schließlich hat man den freien Montag zur Erholung.</p>
<p>Als Reiseziel wurde spontan die Benediktenwand ausgesucht. Frei nach dem Motto &#8220;der frühe Vogel fängt den Wurm&#8221; sind wir am Samstag gegen 5.30 Uhr in Regensburg gestartet. Die Autobahn war entsprechend leer und so konnten wir bereits gegen 8.30Uhr mit dem Aufstieg Richtung Tutzinger Hütte beginnen. Ausgangspunkt unserer Wanderung war das Alpenwarmbad in Benediktbeuren.</p>
<p>Durch das Lainbachtal ging der Weg stetig, jedoch leicht bergan.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1871" title="Benediktenwand Lainbachtal.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1874&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid44" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Lainbachtal.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Die angegebene Gehzeit von 2,5h konnten wir allerdings nicht ganz einhalten. Ein paar Fotopausen später erreichten wir die Tutzinger Hütte zur Mittagszeit und freuten uns auf ein frisches Radler ;)</p>
<p><span id="more-1219"></span></p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1883" title="Benediktenwand Tutzinger Hütte.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1886&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="401" id="IFid45" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Tutzinger Hütte.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Hier erholten wir uns und sammelten Kräfte für die letzten Höhenmeter zum Gipfel. Da es kurze Zeit vorher geschneit hatte, entschieden wir uns für den leichten Westanstieg. Der Hüttenwirt gab uns als Zeitvorgabe 1h. &#8220;Jaja&#8221;, dachte ich mir :) Eine kurze Fotopause mit Blick zurück auf die Hütte gab mir ein paar Verschnaufminuten.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1887" title="Benediktenwand Westanstieg.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1890&amp;g2_serialNumber=2" width="400" height="600" id="IFid46" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Westanstieg.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Der Weg führte teilweise über kleinere Schneefelder immer weiter nach oben. Die Latschen wurden immer dichter und der Schneematsch auf dem Weg machte uns den Aufstieg nicht unbedingt leichter. In diesem Moment war ich auch froh mich für die Wanderstiefel und nicht für die Trekkingschuhe entschieden zu haben. Nach knapp 2h erreichten wir endlich den Gipfel&#8230;.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1855" title="Benediktenwand Gipfelkreuz.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1858&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid47" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Gipfelkreuz.JPG"/></a></div>
</div>
<p>&#8230; und spielten ein wenig mit den Dohlen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1843" title="Benediktenwand 2.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1846&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid48" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand 2.JPG"/></a></div>
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<p>Dann wurde es aber auch langsam Zeit sich für die Nacht einzurichten. Das Schlafquartier war ja nicht weit entfernt ;)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1879" title="Benediktenwand Schutzhütte.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1882&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid49" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Schutzhütte.JPG"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1875" title="Benediktenwand Schutzhütte 2.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1878&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid50" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Schutzhütte 2.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Noch kurz ausgekehrt und den Müll in unserer Mülltüte entsorgt sah es schon fast wohnlich aus ;)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1895" title="Benediktenwand_Schutzhütte Innenansicht.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1898&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid51" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand_Schutzhütte Innenansicht.JPG"/></a></div>
</div>
<p>Später am Abend bekamen wir noch Besuch von 2 weiteren Wanderen. Da hatten wir wohl vergessen vorzureservieren ;) Es wurde also kuschlig in der Hütte.  Wir konnten aber trotzdem alle gut schlafen und wurden nur von heftigem Regen in der Nacht kurz geweckt. Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder besser aus. Noch einmal kurz die Sonne am Gipfel genießen und für den Abstieg stärken. Schöner kann ein Frühstück nicht sein. Auf dem Rückweg ins Tal kamen uns ziemlich viele Wanderer entgegen. Da waren wir froh bereits gestern die Ruhe am Gipfel genießen zu können. Nur die Sicht hätte besser sein können. Man kann eben nicht alles haben.</p>
<p>Für den Abstieg haben wir dann ab der Materialseilbahn der Tutzinger Hütte die Route über die Kohlstattalm gewählt. Landschaftlich deutlich reizvoller als der Weg entlang des Lainbachs, zumindest wenn man den Haupttrail meidet. Dort kann man zudem beim Blick über die Schulter noch eine ganze Weile zur Benediktenwand zurückschauen&#8230;</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1900" title="Benediktenwand Rückblick.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1903&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid52" class="ImageFrame_None" alt="Benediktenwand Rückblick.jpg"/></a></div>
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		<title>Padjelantaleden &#8211; Spuren im Schnee</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Padjelantaleden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Anreise: 10.03.2010 Endlich ist es soweit. Mit dem Airportliner geht&#8217;s zum Flughafen München und von dort aus per Flieger über Stockholm Arlanda am nächsten morgen weiter nach Gällivare. Trotz unhandlichem Gepäck verläuft alles ohne Probleme, sogar die Gewichtsgrenze halten wir ein. Mit ca. 1,5h Verspätung erreichen wir Lappland Airport, wo bereits unser Taxi auf uns wartet. Gepäck schnappen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div><strong>Anreise: 10.03.2010</strong></div>
<p>Endlich ist es soweit. Mit dem Airportliner geht&#8217;s zum Flughafen München und von dort aus per Flieger über Stockholm Arlanda am nächsten morgen weiter nach Gällivare. Trotz unhandlichem Gepäck verläuft alles ohne Probleme, sogar die Gewichtsgrenze halten wir ein. Mit ca. 1,5h Verspätung erreichen wir Lappland Airport, wo bereits unser Taxi auf uns wartet.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1613" title="DSC_0359.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1616&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid93" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0359.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Gepäck schnappen, verladen und ab zum Campingplatz. Dort angekommen beziehen wir eine sehr gut ausgestattet Hütte und bringen unser vorgeschicktes Paket wieder in unseren Besitz.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1618" title="DSC_0365.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1621&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="404" id="IFid94" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0365.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Etwas müde aber bester Laune starten wir anschließend eine Erkundungs- und Shoppingtour durch Gällivare. Der Bahnhof ist schnell gefunden. Dort checken wir sicherheitshalber nochmal den Fahrplan für den Bus nach Ritsem und dann führt uns der nächste Weg in der Intersport, um das Powerfuel für den Kocher zu erstehen. Zurück in unserem Quartier packen wir die Pulken für die Tour und sortieren die unnötigen Sachen in unser Paket, was wir am Campingplatz zurücklassen. Bestens vorbereitet wollen wir dann nur noch eins: Schlafen!<span id="more-1105"></span></p>
<p><p>Am Freitag Morgen legen wir nach dem Frühstück den ersten Kilometer mit Ski und Pulka zur Busstation zurück. Überpünktlich fährt der Bus mit 3 Fahrgästen um 9:44 Uhr nach Ritsem ab. Nebenbei liefert der Busfahrer die Post aus und versorgt diverse Stationen auf dem Weg mit Lebensmittel und sonstigen Gütern.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1622" title="DSC_0372.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1625&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid95" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0372.jpg"/></a></div>
</div>
<p>In Ritsem angekommen buchen wir noch eine Nacht in der Fjällstation und besichtigen am Nachmittag kurz per Ski den Einstieg auf den See. Alles gut ausgeschildert und auch die Strecke über den See ist bestens abgesteckt.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1626" title="DSC_0381.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1629&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid96" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0381.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Am Abend verbreiten einige schwedische Eisangler in der Gemeinschaftsküche ihr Anglerlatein und ein älterer Schwede erzählt uns von seinen ersten beiden, eher unglücklichen Tourtagen mit seiner 50kg Pulka. Nach 11h Irrfahrt ist er total erschöpft in Akka angekommen und ist am nächsten Tag zurück auf Los, um die Pulka zurückzuschicken und morgen nur mit Rucksack den zweiten Anlauf zu starten&#8230;</p>
<p><strong>Tourstart: 13.03.2010</strong></p>
<p>Samstag um 6:30 Uhr genießen wir Polarbröd und Hafergenuss zum Frühstück. -9°C lesen wir am Thermometer vorm Fenster: blaues Wax. Aber wir entscheiden uns erstmal die Felle drauf zu lassen -- eher aus Faulheit denn aus Überzeugung :-X</p>
<p>Bei Schneefall und dadurch bedingt schlechter Sicht starten wir unseren Weg übers Eis Richtung Akka. Alles ist fein markiert, so dass wir uns fragen, wie man sich da überhaupt verlaufen kann&#8230; Natürlich machen wir einige Kilometer Umweg, aber sicher ist sicher.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1630" title="DSC_0389.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1633&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid97" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0389.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1634" title="DSC_0392.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1637&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid98" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0392.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1638" title="DSC_0403.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1641&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid99" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0403.jpg"/></a></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Ungefähr auf halber Strecke reißt der Himmel etwas auf und so kommen wir bei zaghaftem Sonnenschein in Akka gegen Mittag an. Bereits 500m vor der Stuga treffen wir Björn den Hüttenwart, der auf dem Weg zum Eisangeln ist. Wir folgen seinen Instruktionen und nutzen den von ihm vorgeschlagenen Raum zum Mittagessen und um uns etwas aufzuwärmen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1642" title="DSC_0409.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1645&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid100" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0409.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Bevor wir bei herrlichstem Sonnenschein noch ein paar Kilometer weiterziehen, legen wir nun doch Wax auf und tauschen uns mit Björn noch ein wenig über unsere geplante Route aus. Als wir meinen genug Wegstrecke für unseren ersten Tourtag abgelaufen zu haben, stellen wir das Zelt auf, Essen noch eine Kleinigkeit und packen uns recht schnell in die Daunen, um bereits gegen 19:30 Uhr tief und fest zu schlafen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1646" title="DSC_0420.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1649&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid101" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0420.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1650" title="DSC_0432.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1653&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid102" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0432.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1654" title="DSC_0445.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1657&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid103" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0445.jpg"/></a></div>
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</div>
<p><strong>Tag 2: 14.03.2010</strong></p>
<p>Kurz nach 6 Uhr klingelt der Wecker. Wir sind natürlich schon munter, aber die warmen Schlafsäcke verlassen wir doch nur nach ein paar weiteren Bedenkminuten.</p>
<p>Kurz vor 8 Uhr ist alles bereit zur Weiterfahrt. Frisch gestärkt und voller Elan folgen wir den Scooterspuren durch den Birkenwald.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1658" title="DSC_0447.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1661&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid104" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0447.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Auf und ab und auf und ab. Die Anstiege werden stetig länger, steiler und enger. Irgendwann hat Tomie die Faxen dicke und legt wieder die Felle an. Ich geb mich erst bei einem Hammeranstieg geschlagen und zieh die Pulka inklusive Ski den Hang zu Fuss hoch. Gerade als ich die Ski wieder anlege, treffen wir den ersten Schweden, der nur mit Rucksack aus unserer Zielrichtung kommt. Bei einem kurzen Schwatz erfahren wir, dass die nächste von uns geplante Hütte geschlossen ist&#8230; macht nix, wozu haben wir das Zelt dabei. So folgen wir seinen Spuren zur Kutjaure hinab, wo wir auf eine große Gruppe Finnen (ca. ein Dutzend) treffen, die sich mit riesigen Pulken den leichten Hang hochquälen. Wir sind uns einig, dass sie sicher für etwas &#8220;größeres&#8221; trainieren, denn die Pulken sind doch ziemlich oversized für diese Gegend.</p>
<p>Die Strecke über den See tasten wir uns bei schlechter Sicht, wegen Wind und Schneefall, voran. Als wir Kutjaure erreichen, scheint plötzlich wieder die Sonne und so machen wir eine ausgiebige Mittagsrast vor der verschlossenen Stuga. Werfen den Kocher an und füllen die Thermosflaschen wieder mit heißem Tee auf.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1662" title="DSC_0470.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1665&amp;g2_serialNumber=2" width="400" height="600" id="IFid105" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0470.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Im Anschluss folgen wir noch eine Weile dem Verlauf des Voujatädne. Dabei müssen wir sogar ein paar kleine Holzbrücken queren. Tomie sagt noch: &#8220;Pass auf, dass du die Pulka gerade auf das Holzbrett ziehst!&#8221;, da merke ich wie sie hinter mir einen Abgang macht. Ist nicht weiter tragisch, beim zweiten Anlauf klappts. Natürlich hätte man auch ohne diesen Steg den Graben bewältigen können, das macht die Situation noch absurder ;-)</p>
<p>Hier und da schrecken wir ein paar Schneehühner aus ihren Verstecken auf oder sie erschrecken uns :P Als uns die Beine vom vielen Tiefschneetreten schwer werden, suchen wir uns ein schönes Plätzchen für unser Zelt. Bauen alles auf und genießen die letzten Sonnenstrahlen beim Wasserkochen und Abendessen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1670" title="DSC_0501.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1673&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid106" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0501.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1674" title="DSC_0506.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1677&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid107" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0506.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Heute ist das erste Mal Fusspflege angesagt. Ich hab mir die Hacken schon leicht aufgescheuert, außerdem hab ich rechts und links auf den zweiten Zehen kleine Blasen -- wahrscheinlich genau dort, wo der Schuh beim Gehen einknickt. Vorerst belasse ich es dabei die Hacken zu tapen, die Blasen aufzustechen und den Füssen ne fette Ladung Efasit zu gönnen. Bei Tomies Füssen ist alles in bester Ordnung. Danach besprechen wir noch kurz die Strecke für den nächsten Tag und krabbeln in die Schlafsäcke.</p>
<p>Aber an Schlaf war nicht wirklich zu denken. Der viele Tee zollt seinen Tribut und so quäl ich mich nachts nochmal raus. Ich kann meinen Augen kaum glauben: Polarlichter? Nur ganz schwach, aber doch irgendwie da. In meinem Eifer hol ich Tomie aus seinen Träumen und such schonmal das Stativ für die Kamera. Nach endlosen Versuchen sind sie endlich auf dem Schirm. Fast nicht zu erkennen, aber ich weiß, dass sie drauf sein müssen O.O</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1678" title="DSC_0520.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1681&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid108" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0520.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Zufrieden sind wir trotzdem nicht, aber die Kälte treibt uns dann doch zurück in die Schlafsäcke. Mir war es eindeutig zu lang und meine Füssen wollen pardu nicht wieder warm werden. Da hilft nicht einmal der Taschenofen und so bibber ich die ganze Nacht vor mich hin, keine Ahnung ob ich überhaupt noch geschlafen hab.</p>
<p>Anmerkung Tomie: Ich habe danach noch super geschlafen Das Bild ist tatsächlich totaler Müll geworden. Keine Ahnung was ich da bei der Kamera fürn Mist eingestellt habe. Vergessen werde ich es aber trotzdem nie. Schließlich war es das lang erhoffte erste Polarlicht. *schauder*</p>
<p><strong>Tag 3: 15.03.2010</strong></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1682" title="DSC_0524.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1685&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid109" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0524.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">(Wasserkochen Outside)</div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1686" title="DSC_0535.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1689&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid110" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0535.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">(erst einmal Wachs auftragen &#8230;)</div>
<p>Ich bin froh, als endlich der Wecker klingelt und ich beim Verpacken der Schlafsäcke und Isomatten wieder warm werde. Leicht verpeilt *ich schieb das jetzt mal auf den wenigen Schlaf* navigier ich uns weiter durch den Tiefschnee. Ich frag mich gerade was das für Hügel rechts neben uns sind, da meint Tomie auch schon: &#8220;Müssten wir nichts rechts neben den Hügeln direkt am Fluss lang?&#8221; Mist! Durchschaut ;-) Wir nutzen einen kleinen Bach um wieder auf Kurs zu kommen.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1690" title="DSC_0538.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1693&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid111" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0538.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Unterwegs treffen wir auf jede Menge unterschiedliche Spuren im Schnee. Bei ein paar größeren Exemplaren denke ich erst: &#8220;Schneeschuwanderer? Aber wieso laufen die so komische Kreise?&#8221; Und die Exkremente in den Sträuchern ließen auch eher auf Tiere schließen. Keine Ahnung welche. Auf jeden Fall ziemlich große. Aber Bären machen Winterschlaf, deshalb ist alles halb so wild ;-) (&#8230;soweit die Theorie)</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1694" title="DSC_0539.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1697&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid112" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0539.jpg"/></a></div>
</div>
<p>An einer Brücke kurz vor Sallohaure machen wir unsere erste Pause und diskutieren nochmal über die Spuren, die sich im nachhinein als Rentierspuren entpuppen. Unsere Spekulationen sind natürlich wesentlich abenteuerlicher&#8230;</p>
<p>Um Höhenmeter zu sparen, nehmen wir einen kleinen Umweg in Kauf und ziehen weiter entlang des Flusses Vuojatädno. Immer wieder sehen wir die mysteriösen Spuren im Schnee, aber der Verursacher zeigt sich nicht.</p>
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<p>Den ganzen Tag scheint überall die Sonne, bloß in der Senke wo wir beide rumtappen ist es schattig und trüb.</p>
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<p>Als wir endlich am Ende des &#8220;Schattentals&#8221; angekommen sind und wir Sicht auf den Vastenjaure haben, strahlt auch uns die Sonne ins Gesicht. So motiviert gehen wir den letzten Hügel an und haben jede Menge Spass auf der Abfahrt. Diese hat den Aufstieg auf jeden Fall gelohnt.</p>
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<p>Wir gehen noch an den Hütten von Vastenjaure vorbei und entscheiden ca. 4km vor der Låddejåkkåstugan wieder das Zelt aufzustellen und erst am nächsten Morgen zur Hütte zu laufen, um uns dort ein wenig zu erholen. Gesagt getan und so steht das Zelt schnell und der Kocher läuft. Nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, wird es schnell ziemlich frisch. Wir verkriechen uns ins Zelt und träumen schonmal von der warmen Hütte&#8230;</p>
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<p><strong>Tag 4: 16.03.2010</strong></p>
<p>Frühstück im Schlafsack. Da wir ja heute nur noch ein paar Schritte bis zur Låddejåkkåstuga wollen, sparen wir uns das morgendliche Tee kochen und Haferbrei anrühren und begnügen uns mit Dinkelcrackern und Salami sowie dem restlichen Tee vom Vorabend. Es ist extrem kalt und so brauchen wir lange uns endlich ans zusammenpacken zu machen.</p>
<p>Die wenigen Kilometer zur Hütte hatten es nochmal in sch. Zu Beginn leicht ansteigend -- kein Problem. Als die Hütte bereits in Sichtweite ist, müssen wir noch zwei steile Hänge hinab, um die Höhenmeter noch steiler auf der anderen Seite wieder hoch zu kraxeln. Rechts und links von uns jede Menge Gestrüpp an dem engen, extrem steilen letzten Hang. Ein paar mal verhedere ich mich und leg mich fast hin. Mit genügend Wut im Bauch wuchte ich mich und die Pulka durchs Gestrüpp hinauf. Dann steh ich endlich vor der Hütte mit dem Nottelefon und alles ist verschlossen. Nur eine ca. 1m² Zelle mit dem Telefon lässt sich öffnen. Das kann ja wohl nicht wahr sein&#8230;</p>
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<p>Beim zweiten Anlauf hab ich mehr Glück und stehe im Vorraum der richtigen Hütte. Sie ist noch warm, scheint also über Nacht jemand hier gewesen zu sein. Also lotse ich Tomie hierher.</p>
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<p>Vorsorglich lesen wir die Bedienungsanleitung der Heizung und befolgen alle Anweisungen bis der Brenner glüht. Danach nutzen wir die Gunst der warmen Hütte zum Sachen trocknen und zur Körperpflege. Meine Füsse sehen ziemlich zerstört aus, deshalb wird alles getapt, was nicht dem Originalzustand entspricht und der Rest bekommt noch ne Ladung Efasit verpasst.</p>
<p>Im Nu ist die gesamte Hütte mit unserem Stuff belegt. Deshalb packen wir die trockenen Sachen und alles unnötige gleich wieder in die Pulka und trinken den ganzen Tag jede Menge Tee. Wir genießen die Aussicht von der warmen Hütte und sehen was uns morgen wohl so erwartet.</p>
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<p>Keine Ahnung wieviele Eimer Schnee wir geschmolzen haben: 5 oder doch 7? Gegen 18 Uhr just in dem Moment als wir uns ans zubereiten das Abendessens machen wollen, kommt noch ein schwedisches Ehepaar an der Hütte an. Die Frau sagt nur kurz &#8220;Hej hej!&#8221; und macht sich ohne weitere Worte an die Zubereitung des Abendessens. Der Mann verschwindet wieder. Jeder Versuch mit der Frau ins Gespräch zu kommen verläuft im Sand -- wahrscheinlich kann sie kein Englisch und meine paar Brocken Schwedisch taugen bei weitem nicht zur Konversation. *das muss auf jeden Fall geändert werden* Als der Mann wieder auftaucht, wechseln wir mit ihm ein paar Worte, aber sehr gesprächig ist auch er nicht.</p>
<p>Nachdem der Kocher wieder frei ist, bereiten auch wir unser Essen zu -- Tütenfutter vom Teller. Das Essen der andern macht uns ziemlich neidisch, aber wir lassen uns nix anmerken. Bevor wir uns zum Schlafen legen, warnen wir die beiden noch vor, dass wir morgen früh aufstehen und es eventuell etwas laut wird. Die Frau lächelt nur und sagt: &#8220;When I sleep, I sleep!&#8221;</p>
<p>Im Laufe der Nacht wird uns die Bedeutung ihrer Worte bewußt. Kaum hat sie ihre Augen geschlossen, geht die Säge an. Eine Horde Holzfäller ist sicher ein Scheißdreck dagegen :-X Trotz Kopfhörer und Musik ist sie nicht auszublenden. Deshalb ist die Nacht für uns noch früher vorbei als geplant&#8230;</p>
<p><strong>Tag 5: 17.03.2010</strong></p>
<p>Nachdem wir aufgrund der Soundkulisse der beiden Schweden nur wenig Schlaf gefunden haben, brechen wir nach einem reichhaltigem Müslifrühstück gegen 7 Uhr auf unsere Bergetappe nach Arasluokta auf. Wie jeden Tag starten wir bei wolkenverhangenem Himmel.</p>
<p>Erste Schwierigkeit ist es heile über die Stahlbrücke zu kommen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1730" title="DSC_0599.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1733&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid120" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0599.jpg"/></a></div>
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<p>Doch alles ist breit genug, dass wir und die Pulken die Querung vollkommen ungefährtet und unbeschadet überstehen. Und nun heißt es: bergauf, bergauf und noch weiter bergauf. Ca. 300 Höhenmeter auf 5km. Es geht besser als erwartet. Der Schnee ist recht fest und so lässt es sich befellt ganz gut und zügig hinaufsteigen. Das erste Mal machen wir Gebrauch von unseren Steighilfen. So ist der Aufstieg noch angenehmer, auch wenn dadurch etwas Druck auf der Steigzone fehlt.</p>
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<p>Kurz vorm höchsten Punkt, an einer windstillen Stelle haben wir uns eine Teepause verdient und freuen uns schon auf die Abfahrt.</p>
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<p>Allerdings ist diese nicht so wirklich lustig. Der Schnee ist etwas stumpf und auf dieser Seite des Passes auch tiefer. Man kommt garnicht richtig in Schwung und es bremst :(</p>
<p>Am Ende der mäßigen Abfahrt will eine weitere Brücke passiert werden. Ziemlich eng und mit Treppen. Also runter mit den Ski&#8230; obwohl es sicher lustig geworden wäre, wenn wir versucht hätten das ganze mit Ski zu bewältigen. Vermutlich wäre bei dem Versuch die Brücke eingestürzt ;P</p>
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<p>Der letzte Abschnitt zieht sich bei herrlichstem Sonnenschein gemütlich dahin. Hier treffen wir Geir-Hugo, der bereits seit Mitte Januar mit seinen Ski auf dem Weg von Kvås, dem südlichsten Punkt Norwegens zum Nordkap ist. Sein Ziel will er am 1. April erreichen. Respekt! Cooler Typ und er nimmt sich eine Menge Zeit um mit uns zu plaudern.</p>
<p>Unsere Wege trennen sich wieder und bereits gegen 11 Uhr erreichen wir die Arasluoktastugorna.</p>
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<p>Auf der Heizung finden wir einen Zettel des letzten Besuchers, der ankündigt, dass diese kaputt ist. Von wegen. Wir starten einen Versuch und die Heizung glüht und läuft ohne Probleme. Allerdings dauert es bis zum Abend die Hütte auf eine angenehme Temperatur aufzuheizen. Ich halte mich in der Zwischenzeit mit dem Putzen der Hütte warm und freu mich als endlich alles sauber ist und man durch das Küchenfenster wieder etwas erkennt :D</p>
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<p>Die Hütte gehört uns heute ganz allein und so finden wir diese Nacht friedlichen Schlaf. Trotzdem treibt es mich gegen 23 Uhr nochmal raus und da sind sie wieder&#8230; nein, nicht das schwedische Ehepaar! Polarlichter. Viel heller als vor ein paar Nächten und sogar in grün und rot.</p>
<p>
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<p></p>
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1758" title="DSC_0691.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1761&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid127" class="ImageFrame_None" alt="DSC_0691.jpg"/></a></div>
</p>
<p>Phantastisch. Tomie stellt mir die Kamera ein und ich knipps bis es mir zu kalt wird. Ein paar Aufnahmen sind ganz gut geworden -- zumindest besser als die letzten. Überglücklich schlaf ich wieder ein.</p>
<p><strong>Tag 6: 18.03.2010</strong></p>
<p>Wie immer sind wir gegen 6 Uhr munter. Gemütlich genießen wir unser Frühstück, bringen in der Hütte wieder alles in einen ordentlichen und sicheren Zustand, packen unsere Pulken und starten kurz nach 7 Uhr bei wie jeden Tag bewölktem Himmel und leichten Schneefall Richtung Tuottar. Ein Tag wie jeder andere, bis dahin zumindest.</p>
<p>Die Scooterspuren, denen wir heute folgen wollen sind etwas verschneit und verweht, aber laufen sich ganz gut. Ca. 1,5km von der Arasluoktastugorna entfernt zieht der Wind an, der Schnee pfeift uns um die Ohren und von den Scooterspuren ist auf einmal nix mehr zu erkennen. Trotzdem halten wir an unserem Kurs fest. Ab und zu tauchen wie aus dem Nix wieder Scooterspuren auf und verschwinden genauso schnell wieder.</p>
<p>Mangels Erfahrung versuchen wir den Anstieg trotz eingeschränkter Sicht und starkem, eisigem Wind zu meistern. Könnten wir die Zeit nochmal zurückdrehen, würden wir zurück in die warme Stuga fahren und auf bessere Bedingungen warten. Aber es leider nicht möglich und so kommt alles anders als geplant.  </p>
<p>An dieser Stelle muss ich das Wort an Tomie übergeben, da ich von den entscheidenden Geschehnissen nix mitbekommen habe&#8230;</p>
<p>&#8230; Es sollte nicht unser Tag werden. Bis heute haben wir richtig Glück mit dem Wetter, zwar noch nicht perfekt aber man kann sich wirklich nicht beschweren. Die Sicht wird immer schlechter. Die Spuren von Caro, die vielleicht 20m vor mir läuft, kann man im Schnee kaum noch erkennen. Es geht immer wieder auf und ab und der Wind verlangt mir alles ab.</p>
<p>Plötzlich rutsche ich weg und will mich mit meinem Stock abstützen. Dieser Versuch geht leider ins Leere. Ich kippe nach links weg und fall ziemlich hart auf meine linke Schulter. Die Pulka usw. kommt auch gleich noch mit hinterher. Das Loch ist recht groß und immerhin einen Meter tief. Gesehen habe ich es aber nicht</p>
<p>Im ersten Moment scheint alles in Ordnung zu sein und wir setzen unsere Reise fort. Caro bekommt von dem Sturz nix mit und das Rufen im Wind überhört sie auch. Ich kann mich nur noch mit der Pfeife bemerkbar machen. So wird diese wenigstens auch mal gebraucht. Es wäre sicherlich unschön sich im Schneetreiben zu verlieren. Etwas unheimlich ist das schon. Sicht NULL und einen Unterschied zwischen Himmel und Boden ist nicht zu erkennen. Nur ab und zu sieht man ein paar Stellen, die der Wind vom Schnee befreit hat.</p>
<p>Nach ca. 8km Tagestrecke bauen wir gegen 11.00 Uhr unser Zelt auf. Unsere Premiere bei diesen Wetterbedingungen. Es funktioniert einfacher als gedacht. Nach 5 Minuten steht unser “Partybunker” sicher im Wind. Wir sind richtig froh ein hochwertiges Zelt bei uns zu haben. Wir kuscheln uns in die Schlafsäcke und genießen den Wind. Ja richtig. Wenn man einmal im Zelt ist, ist es sogar ganz schön.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt macht sich dann doch die Schulter bemerkbar. Das Adrenalin ist weg und der Körper kommt zur Ruhe. Gebrochen ist nix, deshalb mache ich mir keine Gedanken weiter darüber.</p>
<p>Am frühen Nachmittag lässt der Wind nach und die Wolken verschwinden. Die Sonne lässt Hoffnung in uns aufkeimen, dass am nächsten Tag alles vorbei ist. Wir machen Fotos und ein kleinen Film vom Zelt.</p>
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<p><p>Da Kochen im Freien heute nicht möglich ist, muss doch die Innenzeltvariante getestet werden. Also Absis ausgraben und Kocher startklar machen. Hier kommt das Geodät an seine Grenzen. Ziemlich eng das ganze. Aber egal es funktioniert und wir können sicher kochen.</p>
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<p>Nach dem Essen geht schnell das Licht aus an diesem Abend.</p>
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<p>Gute Nacht</p>
<p><strong>Tag 7: 19.03.2010</strong></p>
<p>Gegen 5 gehen die Augen auf. Sch….. Pionierblase denke ich mir. Zudem signalisieren mir die Geräusche und die Zeltwände das wohl auch heute keine Windstille zu erwarten ist. Der erste Griff geht zur Daunenjacke. Mist. Meine Schulter kann ich kaum bewegen. Aber in der Not bzw. auf dem Weg zur Morgentoilette schaffe ich es dann doch die Jacke anzuziehen.</p>
<p>Noch einen Stunde Schlaf sollte aber mindestens drin sein. Wir warten aber noch bis 9 Uhr ab, als wir uns dann trotz Wind / Sturm entschliessen weiter zu gehen. Immerhin haben wir gute Sicht. Klarer Himmel, Sonne und keinen Schnee von oben.</p>
<p>Trotzdem geht es zäh voran. Wir haben das Gefühl einen Schritt nach vorne und gleichzeitig 2 Schritt zurück zu machen. Der Tiefschnee in den Steigungen gibt mir den Rest. Zum Schluss nur noch mit einem Arm im Einsatz kommen wir an diesem Tag vielleicht noch 4km als wir entscheiden das Zelt erneut aufzubauen, um noch ein wenig Kraft zu tanken. Laut GPS und Karte noch ca. 8km bis Tuottar.</p>
<p>Als wir kurz vor der Fertigstellung beim Zeltaufbau sind, haben wir mal wieder Glück im Unglück. 2 Scooter vom STF kommen aus Richtung Aras angefahren (sie hatten den Sami beim Transport von Baumaterial geholfen) und halten bei uns an. Nach kurzem Smalltalk haben die beiden keine gute Nachricht für uns: Das Wetter soll die nächsten Tag noch schlechter werden. Nach kurzer Klärung stellen wir dann die Frage, ob sie uns ein Stück mitnehmen können. Diese wird ohne zögern mit “ja” beantwortet. Schnell wird das Zelt wieder in der Pulka verstaut und diese samt Ski auf dem Holzhänger platziert.</p>
<p>(2 Tage Zeitpuffer waren einfach zu wenig. Der Flugtermin und das schlechte Wetter bringen uns zu diesem Entschluss.)</p>
<p>Die Reise geht Richtung Kvikkjokk. Entlang unserer geplanten Strecke. Der Ausblick in Tuottar ist der Hammer! Traumhaft! Das werden wir also verpassen. Aber wir kommen wieder. Das steht zu diesem Zeitpunkt schon fest.</p>
<p>In Terrakaise machen die Beiden bei Marianne Mittagspause und wir werden herzlich zum Essen eingeladen. Wer kann zu Elch und Polarbröd schon nein sagen. Es ist verdammt lecker. Marianne, die perfekt deutsch spricht, fragen wir wie wir uns bedanken können. Geld wollen die Jungs definitiv nicht. Wir sollen eine Karte aus Deutschland mit Fotos von der Tour schicken. Mit diesem Versprechen und den Adressen der Männer im Gepäck fahren wir dann auf den Scootern bis Kvikkjokk und checken in der Fjällstation ein.</p>
<p><strong>Tag 8: 20.03.2010</strong></p>
<p>Gut erholt wachen wir wieder viel zu zeitig auf. Frisch geduscht fühlen wir uns körperlich (bis auf die Schulter) bestens. Aber irgendetwas ist alles andere als gut. Wir schauen uns an und hätten gleichzeitig mit der Hand an den Kopf schlagen ohne dabei ein Wort zu sagen.</p>
<p><strong>Fehleranalyse:</strong></p>
<p>Warum zum Geier sind wir bis Kvikkjokk gefahren? Warum? Warum sind wir nicht einfach in Terrakaise geblieben und hätten uns da erholt und dann die Tour fortgesetzt. Zeit hatten wir nun mehr als genug. Warum? Zu dem Zeitpunkt haben wir wohl nicht schnell genug geschalten. Obwohl wir in den 2 Stunden Mittagspause mehr als genug Zeit dazu gehabt hätten.</p>
<p>Die Tour ist hiermit beendet. Wir nutzen die folgenden Tage zu kleineren Ausflügen auf dem Kungsleden. Wirklich Spass hat das aber nicht mehr gemacht. Man muss Angst haben nicht von Scootern überfahren zu werden und der Ärger über das Verpasste steckt tief. Auch jetzt noch!</p>
<p>Das Ganze hat aber auch Positives. Wir verbringen mit 4 Schweden einen schönen Abend in der Fjällstation und lauschten den Geschichten früherer Erlebnisse. Bekommen von einem einheimischen aus Kvikkjokk den Wasserfall gezeigt sowie die Geschichte vom Silber-/Erzabbau in dieser Gegend erklärt.</p>
<p>Neben dem bereits genannten Fehlern haben wir noch weitere für uns festgestellt:</p>
<p>Die erste Nacht in Ritsem hätten wir uns sparen können und gleich nach der Ankunft nach Akka laufen sollen. Möglicherweise hätten wir den Sturm dann in der warmen Tuottarhütte genossen. Zumindest hätten wir dann einen Reservetag mehr gehabt.</p>
<p>Der Pausetag in der Låddejåkkåstuga war unnötig. Der hat uns wichtigen Puffer gekostet.</p>
<p>Diese Entscheidungen anders getroffen und die Tour hätte möglicherweise wie geplant durchgeführt werden können. Aber wie sagt man so schön? Aus Fehlern lernt man! Hoffen wir es!</p>
<p>Auch war das für uns wahrscheinlich die letzte Anreise per Flugzeug. Ob der Zug hierfür besser geeignet ist wage ich auch noch zu bezweifeln. Mit dem Auto ist man flexibler und kann auf solche Situationen besser reagieren. Im Notfall muss der Urlaub eben spontan um einen oder 2 Tage verlängert werden…</p>
<p><strong>Fazit:<br />
</strong>Es war für uns trotzdem eine traumhafte Tour auf der wir wieder viel gelernt und gesehen haben. Einige Situationen können wir nun sicher besser einschätzen. Eine Wintertour wird wenn möglich jährlich im Kalender stehen. Polarlichter sind wunderschön. Schon alleine dafür lohnt sich die lange Anreise. Über die gemachten &#8220;Fehler&#8221; werden wir uns sicher noch lange ärgern. Aber mei so ist das Leben!</p></p>
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		<title>Weiße Weihnachten in der Hardangervidda</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 19:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
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		<description><![CDATA[(Hüttenthermometer &#8211; Rauhellern) Passend zum Start in unsere lang erwarteten Weihnachtsferien hat es auch Deutschland kalt erwischt. Gesundheitlich noch etwas angeschlagen machen wir uns am 18.12. auf den Weg nach Berlin. Bereits nach 30km auf der Autobahn trübt sich unsere Aussicht &#8211; die Scheibenwaschanlage ist eingefroren, aber irgendwie kommen wir in Berlin an. Dort heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1386" title="TOM_0323.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1389&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid145" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0323.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered" style="text-align: center;">(Hüttenthermometer &#8211; Rauhellern)</div>
<p>Passend zum Start in unsere lang erwarteten Weihnachtsferien hat es auch Deutschland kalt erwischt. Gesundheitlich noch etwas angeschlagen machen wir uns am 18.12. auf den Weg nach Berlin. Bereits nach 30km auf der Autobahn trübt sich unsere Aussicht &#8211; die Scheibenwaschanlage ist eingefroren, aber irgendwie kommen wir in Berlin an. Dort heißt es umladen.</p>
<p>Die Ausrüstung und 3 Leute finden ihren Platz im Auto und <a href="http://www.outdoorseiten.net/forum/member.php?u=495" target="_blank">Snuffi</a> übernimmt den Dienst am Lenkrad. Wir hätten auch kein Gepäckstück mehr mithaben dürfen, denn das Auto ist voll. Dafür ist aber nix auf dem Dach und somit recht angenehm während der Fahrt. Just in time erreichen wir die 22:30 Uhr Fähre in Sassnitz. Keine Sekunde später hätten wir am Terminal ankommen dürfen. Hinter uns geht die Klappe zu, die Trelleborg legt ab und wir uns auch.</p>
<p>In Schweden und Norwegen sind die Strassen geräumt und wir kommen gut voran. Gespannt behalten wir das Außenthermometer im Auge. Zeitweise sind es -21°C. Ganz schön kalt!<span id="more-862"></span></p>
<p>Am 19.12. fahren wir gegen Mittag in Geilo ein. Nach dem Check in bei Geilo Camping und dem Entladen des Autos folgen die letzten vorbereitenden Einkäufe im Sportgeschäft. An unserem letzten Tag in der Zivilisation muss auch kulinarisch ordentlich aufgetischt werden. Allerdings waren die Augen doch etwas größer als der Magen. Leicht überfressen werden die Pulken gepackt und startklar gemacht.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1326" title="TOM_0120.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1329&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid146" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0120.jpg"/></a></div>
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<p><strong>Tag 1 &#8211; 20.12.2009</strong></p>
<p>Pünktlich um 9 Uhr steht unser Taxi vor der Hütte. Gleich mit schlechten Nachrichten im Gepäck: die Strasse nach Haugastol und Fagerheim ist gesperrt. Wir beraten kurz und entscheiden uns so weit wie möglich fahren zu lassen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1390" title="vidda1.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1393&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid147" class="ImageFrame_None" alt="vidda1.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered" style="text-align: left;">Dank des norwegischen Winterdienstes startet unsere Tour dann aber doch wie geplant in Fagerheim.</div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1330" title="TOM_0126.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1333&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid148" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0126.jpg"/></a></div>
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<p>Bereits nach 100m liegt jeder von uns das erste Mal im Schnee. Bergab kann sich keiner auf den Beinen halten. Mit gebotenem Respekt tappen wir über den See. Das Wachs passt. Aber mit Langlauf hat das gar nichts zu tun &#8211; das gibt auch Tomie zu. Gleiten &#8211; was ist das? Die Pulka bremst ziemlich. Und eins steht jetzt schon fest: die Skistöcke sind Vollschrott &#8211; zack, rutschen sie immer weiter zusammen.</p>
<p>Die -16°C kalte Luft lehrt uns schnell das frieren und wir bauen die Zelte früher als geplant auf. Auf einer ebenen Fläche an einem kleinen See stehen die Zelte relativ schnell. Lediglich das Sichern im flachen Schnee und Eis nimmt viel Zeit in Anspruch. Wir profitieren von Snuffis Erfahrungen aus dem letzten Winter und seinem Handfeger und beneiden ihn um seinen Taschenwärmer. Ich muss mich so schnell wie möglich nach drin verziehen, um meine Füsse wieder warm zu bekommen.</p>
<p>Aufgewärmt starten wir im Dunkeln den Kocher fürs Abendessen. Da müssen wir fürs nächste Mal nachrüsten. Unser kleines Brettchen als Untergrund ist viel zu wackelig. Dank Snuffi gibt es eine Windschutzwand, ein freigeklopftes kleines Wasserloch und einen standfesten Kocher. Der Verzehr wird ins etwas wärmere Zelt verlegt.</p>
<p>Danach wird sich für die Nacht vorbereitet und in die Schlafsäcke gekrochen. Der Vaporliner ist bequemer als vermutet und bringt auch noch ein paar Wärmepunkte.</p>
<p><strong>Tag 2 &#8211; 21.12.2009</strong></p>
<p>Der Wecker klingelt um 7:30 Uhr. Aber aufstehen will keiner. Schließlich ist es noch Dunkel und im Schlafsack ist es schön warm. Wir versammeln uns dann doch irgendwann zum Frühstück bei der Kochstelle. Tomie verzichtet wegen Übelkeit und überlegt überhaupt die Strecke fortzusetzen oder umzukehren. Die -28°C kalte Luft macht ihm echt zu schaffen. Die Balaclava macht es etwas erträglicher.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1334" title="TOM_0132.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1337&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid149" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0132.jpg"/></a></div>
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<p>Wir bauen ab und kämpfen ziemlich lange mit den eingefrorenen Heringen und Ski. Tomie macht den Skitechniker und übernimmt das Wachsen. Gegen 10:30 Uhr sind wir dann endlich bereit zur Weiterreise. Zu dritt machen wir uns auf nach Heinseter. Bei etwas trüber Sicht laufe ich zugegebenermaßen orientierungslos vorne weg. Verzweifelt schau ich alle 5m aufs GPS und bin ganz froh als Snuffi die Navigation übernimmt und für uns quer durch die Blaubeersträucher und übers Gewässer vorspurt.</p>
<p>Nachdem wir die erste nennenswerte Bergwertung hinter uns haben, lassen wir ihn vorneweg ziehen und folgen nach einer kleinen Teepause seinen Spuren bis zu unserem Tagesziel. Über den See kommen Tomie und ich gut voran, aber Anstiege schlauchen ganz schön. Die Pulka zieht eindeutig in die falsche Richtung. Ohne V-Schritt geht es rückwärts. Die Hütten von Heinseter am Horizont liefern die nötige Motivation für die letzten Anstiege. Snuffi war zwischenzeitlich damit beschäftigt die Hütten auf ihre ordnungsgemäße Verriegelung zu überprüfen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1338" title="TOM_0135.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1341&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid150" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0135.jpg"/></a></div>
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<p>Doch leider hilft hier der DNT Schlüssel nix. Für diese Nacht geben wir uns mit einem Geräteschuppen zufrieden. Es ist so kalt, dass man bereits wenige Sekunden ohne Bewegung friert. Nur mit Daunenjacke zu ertragen. Deshalb sind wir froh den Zeltaufbau zu sparen. Das Thermometer zeigt -27°C und der Schnee im Topf schmilzt und kocht nur sehr sehr langsam.</p>
<p>Mit etwas warmen im Magen fühlen wir uns gleich viel besser und bereiten unsere Schlafplätze vor. Der Kocher wird für den nächsten Morgen präpariert und dann versuchen wir schnell einzuschlafen. Mein rechter großer Fußzeh will nicht so richtig warm werden und fühlt sich etwas taub an, aber irgendwann schlaf ich trotzdem ein, obwohl es neben mir ratzt und blubbert ;-)</p>
<p><strong>Tag 3 &#8211; 22.12.2009</strong></p>
<p>Sofort nach dem Aufwachen starte ich den Kocher und beglücke die Herrlichkeiten mit heißem Wasser und somit Frühstück direkt an den Schlafsack.</p>
<p>Bis wir auf den Ski stehen ist es wieder 10:30 Uhr. Heute müssen viele Höhenmeter geschafft werden und so beginnt die Etappe gleich mit einem Aufstieg. Über Nacht ist es deutlich wärmer geworden &#8211; die Fleeceweste muss aus. Garnicht so einfach mit Rucksack und Kameratasche &#8211; alles ist verheddert und wie in einer Zwangsjacke. Nach einem kurzen Wutanfall bin ich befreit ;-)</p>
<p>Erst am Ende des Abschnittes werden wir mit einer Abfahrt für den langgezogenen Aufstieg entschädigt. Im Tal unterhalb einer privaten Hütte schlagen wir unsere Zelte im Tiefschnee auf. Tomie übernimmt das Zepter in der &#8220;Küche&#8221; und ich hab totale Freude beim Zeltaufbau &#8211; Snuffi scheinbar auch. Die Temperatur ist richtig mild im Vergleich zu den letzten beiden Tagen. Der Schnee ist tief genug um die Apsiden auszubuddeln. So schön kann Zelten im Schnee sein.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1358" title="TOM_0186.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1361&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid151" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0186.jpg"/></a></div>
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<p>Gerade als wir mit der Innerausstattung der Zelte fertig sind, kommt das Wasser langsam zum Kochen. Gegessen wird heute vor dem Kocher auf der Evazotematte &#8211; einfach wunderbar!</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1402" title="vidda4.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1405&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid152" class="ImageFrame_None" alt="vidda4.jpg"/></a></div>
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<p>Nachdem bei ein paar Süßigkeiten die Strecke nach Rauhellern auf Höhenlinien untersucht wurde, kriechen wir ins Zelt. Mit Erstaunen stellt Tomie fest, dass es 18 Uhr ist. Echt Wahnsinn wie entweder die lange Dunkelheit oder die körperliche Anstrengung in der Kälte, oder beides uns schlauchen und Müde machen. Wann schläft man schon mal mehr als 12 Stunden?</p>
<p><strong>Tag 4 &#8211; 23.12.2009</strong></p>
<p>Nebel. Als erstes wird wieder der Kocher gestartet. Parallel packen wir unsere Sachen, frühstücken und bauen die Zelte ab. Die Heringe lassen sich heute ohne Probleme aus dem Schnee ziehen. Bereit für den Aufstieg nach Rauhellern warten wir nur noch auf warmes Wasser für den Tee, dann brechen wir auf.</p>
<p>Beim Queren eines kleinen Flusses brech ich mit einem Ski voll ein und schlepp mich dann mit einem dicken Eisklumpen durchs Gebüsch. Vom Eis befreit steht erstmal nachwachsen auf dem Programm. Snuffi bewaffnet sich mit dem DNT Schlüssel und zieht schonmal weiter, während Tomie und ich das Wachs aufbringen. Wir folgen den Spuren entlang des Flusses. Auf und ab und auf und ab. Landschaftlich bisher die schönste Strecke, als die Sonne sich gegen den Nebel und die Wolken durchsetzt. Knips, knips, knips&#8230;</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1362" title="TOM_0231.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1365&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid153" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0231.jpg"/></a></div>
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<p>Mit der Hütte in Sicht scheint der letzte Kilometer einfach nicht enden zu wollen. Angekommen freu ich mich einfach auf den warmen Ofen. Unser Quartier hat einiges zu bieten: einen Ofen, einen vollen Holzraum, eine Küche und eine volle Vorratskammer, um nur ein paar aufzuzählen. Echter Luxus!</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1374" title="TOM_0261.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1377&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid154" class="ImageFrame_None" alt="TOM_0261.jpg"/></a></div>
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<p>Der Aufenthaltsraum bietet jede Menge Platz und Tomie und ich haben dort in Windeseile all unsere Sachen ausgebreitet &#8211; wir haben echtes Chaostalent.</p>
<p>Zur Feier des Tages verleiben wir uns ein vorweihnachtliches Abendessen ein: Nudeln und Gulasch. 2kg weniger in der Pulka. Vorm Feuer mit jeder Menge Tee halten wir ins Gespräch vertieft länger durch und schlafen nicht schon zwischen 18 und 19 Uhr weg.</p>
<p><strong>Tag 5 &#8211; 24.12.2009</strong></p>
<p>Weihnachten! Heute steht einfach nur relaxen auf dem Programm. Am Nachmittag machen Snuffi und ich uns aber auf die Ski, um befellt ^-^ den Berg hinter der Hütte zu besteigen. Ohne rutschen und ohne Pulka kraxeln wir einfach hinauf. Kaum losgelaufen sind wir schon oben, dass macht richtig Laune. Das Panorama wird digitalisiert und der einzige Cache auf unserer Route wird erfolgreich lokalisiert und geloggt.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1410" title="vidda6.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1410&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="200" id="IFid155" class="ImageFrame_None" alt="vidda6.jpg"/></a></div>
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<p>Beflügelt von unserem Gipfelerfolg und der tollen Aussicht wagen wir uns an den spannenden Teil: Die Abfahrt. Etwas verhalten wagen wir uns hinab. Nach anfänglicher Unsicherheit geben wir Gas und versuchen alles rauszuholen, was mit Fellen auf den Laufflächen möglich ist &#8211; wuhuuu&#8230;</p>
<p>Wieder zurück stoßen Tomie und ich beim Auf- und Einräumen der Pulka auf Unmengen an Essen. Wie lang soll die Tour gehen? Die Bücher hätten auch zu Hause bleiben können. Und meine Skatkarten sind für immer von der Packliste gestrichen.</p>
<p>Danach steht noch ein wenig Handarbeit an: meine Handschuhe haben fast alle ein Loch. Davon müssen das nächste Mal eindeutig mehr mit.</p>
<p>Das Weihnachtsmenü beginnt um 17 Uhr: Tomatensuppe von Trekking Mahlzeiten (10 Portionen) &#8211; die Abpackung ist echt fragwürdig, aber die Suppe schmeckt. Nach kurzer Verschnaufpause folgt der Hauptgang: Hühnerfrikassee mit Schrippen &#8211; lecker, das hat Snuffi super gut hinbekommen. Der Nachtisch: Mousse au Chocolat geht nur noch schwer runter, aber für Erdnüsse im Honigmantel findet sich noch ein Plätzchen im Magen.</p>
<p>Total satt und zufrieden genießen wir den Heilig Abend in der verschneiten Vidda&#8230;</p>
<p><strong>Tag 6 &#8211; 25.12.2009</strong></p>
<p>Tag 6 &#8211; 25.12.2009: Das Wetter hat umgeschlagen: deutlich wärmer ist es, dafür haben wir Schneefall und Wind. Gegen 9:30 Uhr verlassen wir die warme Hütte und ziehen weiter in Richtung Ulvelilaegret. Tomie ist etwas angeschlagen. Vielleicht war es gestern einfach zu viel leckeres Essen? Nach der Querung des Sees diskutieren wir beide über das weitere Vorgehen. Im Eifer des Gefechtes kommt unsere Warnung für Snuffi zu spät und er bricht ein. Gemeinsam setzen wir den Weg entlang des Flusslaufes mit wenig Sicht fort. Leicht aber stetig bergan. Wo es hoch geht muss man auch wieder runter &#8211; Stürze inklusive.</p>
<p>Tomie geht es immer schlechter und so nimmt unsere Weihnachtstour ein unerwartetes Ende. In einer privaten Hütte suchen wir Unterschlupf. Wir haben das erste Mal überhaupt Handyempfang und Snuffi übernimmt einen Telefonmarathon mit den norwegischen Rettungsleitstellen, um für alle Eventualitäten abzuklären, was im Notfall wie zu tun ist. Wir starten den Kocher um etwas warmes in den Bauch zu bekommen, da kommt der Rückruf, dass wir in ca. 4 Stunden mit Schneescootern rausgeholt werden.</p>
<p>Unsicher ob wir alle drei und unser aller Gepäck abtransportiert wird, packen wir die Pulken so um, dass wir so leicht wie möglich mit allem Notwendigen die Strecke zu zweit fortsetzen  könnten. Nach ca. 3 Stunden hören wir die Scooter. Die Lage ist schnell sondiert. Unsere Pulken werden verladen und wir finden Platz in einem Transportanhänger mit Verdeck&#8230;</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1414" title="Abtransport"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1417&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="314" id="IFid156" class="ImageFrame_None" alt="Abtransport"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered" style="text-align: center;">(Made by Handy)</div>
<p>Der Scooter hat bergauf ganz schön zu kämpfen. Es poltert und wackelt &#8211; hat was von Achterbahnfahrt. Der Looping bleibt und erspart ;-) Die Abgase des Scooters hingegen nicht.</p>
<p>Nach ungefähr 2 Stunden stehen wir auf einem Bauerhof, unser Gepäck wird abgeladen und der Einsatzleiter erklärt uns, dass wir bei seinem Haus sind und erstmal mit reinkommen sollen. Dort telefoniert er erst mit einem Arzt, der Tomie aber heute nicht mehr sehen will. Danach besorgt er uns noch eine Unterkunft im Uvdal Vandrerhjem und fährt uns und unseren ganzen Rödel in zwei Touren mit seinem privaten Auto dorthin &#8211; ist ja nicht weit ;-) Nur 50km insgesamt. Und auch erst 23Uhr.</p>
<p>Das Hostel ist gemütlich und die Besitzerin kümmert sich rührend um uns. Todmüde fallen wir in die Betten.</p>
<p>Der nächste Morgen beginnt mit einem bombastischen Frühstück und wir kommen sogar in den Genuss von norwegischen Weihnachtsspezialitäten. Lecker! Das Hostel ist ein echter Geheimtipp.</p>
<p>Gegen 12 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Geilo und holen das Auto. Ca. 2 Stunden später wird das Auto für die Rückfahrt beladen. Unser nächstes Ziel: Oslo. Unterwegs wird das Sentrum Pensjonat &amp; Hostell klargemacht und am Abend checken wir dort ein.</p>
<p>Hungrig steuern wir die nächste Burgerbude an und uns geht auf, dass morgen Sonntag ist und wir shoppen wohl streichen können. Leicht frustriert streifen wir noch ein wenig durch die Stadt und landen auf ein Bierchen im Destiny Cafe. Alle Gäste haben schon weit einen über den Durst. Deshalb leeren sich unsere Gläser zügig und wir gehen zurück ins Hostel.</p>
<p>Bis Mittag räumen wir unser Zimmer und starten auf einen kleinen Stadtrundgang durch Oslo. Wie vermutet sind alle interessanten Geschäfte geschlossen und so vergnügen wir uns mit „window shopping“. Nach 2 Stunden haben wir genug gesehen und fahren weiter zur Fähre nach Trelleborg.</p>
<p>Da wir mehr als genug Zeit haben bis die Fähre um 22:30 Uhr ausfläuft, schlagen wir uns die Zeit in diversen Einkaufsmärkten um die Ohren. Denn im Gegensatz zu Norwegen kann man in Schweden auch am Sonntag einkaufen.  In Trelleborg schlendern wir durch den Maxi bis zum Ladenschluss um 21 Uhr. Dann stellen wir uns in die Warteschlange am Fährterminal und warten auf die Trelleborg.</p>
<p>Endlich auf der Fähre suchen wir schnell unsere Kabine und legen uns bis Sassnitz in die Betten.</p>
<p>Von Schneechaos keine Spur mehr, geht es bei zeitweisem Schneefall von Sassnitz weiter nach Berlin. Dort angekommen laden wir das Auto aus und Tomies und mein Zeug in unser Auto wieder ein. Nach einem stärkenden Frühstück heißt es Abschied und Abfahrt.</p>
<p>10 lustige und aufregende Tage liegen hinter uns. Danke Snuffi, dass du dabei warst und so einiges ertragen hast. Hat uns wirklich Freude gemacht mit dir auf Tour. Vielleicht gibts ja eine Fortsetzung?</p>
<p>PS: Das Bild am Anfang entspricht natürlich nicht der Wahrheit, aber es musste einfach festgehalten werden.</p>
<p><strong>Ein großer Dank geht auch an unsere Sponsoren ohne die wir mit Sicherheit nicht so gut ausgerüstet wären. Vielen Dank an die Teams von <a href="http://www.fliegfix.com/" target="_blank">Fliegfix</a>, <a href="http://www.bergzeit.de" target="_blank">Bergzeit</a> und den <a href="http://www.bergfreunde.de/">Bergfreunden</a>.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kungsleden Tour im Downloadbereich</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 14:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Mapsource]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Downloadbereich befinden sich nun auch die GPS Tracks im GPX sowie im Mapsource Format. Inkl. GPS Daten der Zeltplätze im Sinnivaggi sowie Kaffedalen. Auch die Schutzhütten und STF Hütten sind hinterlegt. Und wer sich die Strecke nur mal so anschauen möchte kann dies über folgenden Link tun. Routenverlauf  bei  Quickmaps]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.cathohi.de/home/download" target="_parent">Downloadbereich</a> befinden sich nun auch die GPS Tracks im GPX sowie im Mapsource Format.</p>
<p>Inkl. GPS Daten der Zeltplätze im Sinnivaggi sowie Kaffedalen. Auch die Schutzhütten und STF Hütten sind hinterlegt.</p>
<p>Und wer sich die Strecke nur mal so anschauen möchte kann dies über folgenden Link tun.</p>
<p><a href="http://www.quikmaps.com/ext2/114331?t=1&amp;ln=1&amp;sn=0&amp;zb=0&amp;d=1&amp;o=1&amp;lat=68.08150831161802&amp;lng=18.9459228515625&amp;zl=8&amp;mt=1%22%20frameborder=%220%22%20scrolling=%22no%22%20width=%221033%22%20height=%22402%22%20marginwidth=%220%22%20marginheight=%220%22" target="_blank">Routenverlauf  bei  Quickmaps</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Reisebericht Abisko, Kebnekaise, Nikkaluokta &#8211; Sommer 2009</title>
		<link>http://www.cathohi.de/home/2009/09/reisebericht-abisko-kebnekaise-nikkaluokta-sommer-2009</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 16:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kebnekaise]]></category>
		<category><![CDATA[Kungsleden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[22.08.09 Die Anreise Mit dem Auto ging es von Regensburg nach Sassnitz zur Fähre. Die Fahrt über die neue Ostseeautobahn sowie die neue Rügenbrücke stellte sich als sehr angenehm heraus. Nach nicht einmal 8 Stunden und einem Hörbuch später standen wir am Fährterminal. Hier mussten wir allerdings noch 3 Stunden auf die Fähre warten. Besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> 22.08.09 </strong><strong>Die Anreise</strong></p>
<p>Mit dem Auto ging es von Regensburg nach Sassnitz zur Fähre. Die Fahrt über die neue Ostseeautobahn sowie die neue Rügenbrücke stellte sich als sehr angenehm heraus. Nach nicht einmal 8 Stunden und einem Hörbuch später standen wir am Fährterminal. Hier mussten wir allerdings noch 3 Stunden auf die Fähre warten. Besser warten als verpassen dachten wir uns und versuchten noch etwas Schlaf zu bekommen.</p>
<p>Gegen 2.30 Uhr wurde der Schlaf in unserer Unterdeckkabine fortgesetzt. Die Überfahrt dauert zwar nur 4 Stunden, aber ein richtiges Bett ist nicht zu verachten. Der Aufpreis hierfür lag bei 30€ pro Fahrt für 2 Personen.</p>
<p>Weiter ging die Reise von Trelleborg nach Bromölla. Ein guter Freund + Familie wartete bereits hier auf uns. Damit war die Reisegruppe komplett. Ein lecker Abschlussgrillen und die letzte Nacht in einem richtigen Bett.</p>
<p>Am nächsten morgen war es dann soweit. Noch schnell gefrühstückt und von allen verabschiedet. Es lagen 1860km vor uns. Nikkaluokta unser Ziel. Gegen 9.00 Uhr hatten wir die ersten Kilometer hinter uns. An der Hauptstadt vorbei führte der Weg immer weiter Richtung Norden. Viele Orte waren uns schon aus früheren Reisen nach Schweden bekannt. Die ganze Strecke bis Kiruna kannten wir schon. Beim Abzweig Richtung Nikka betraten wir Neuland.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>23.08.09 Weiterreise Nikka – Abisko -- Abiskojaure</strong></p>
<p>Gegen 7.00 Uhr rollten wir auf dem Parkplatz in Nikkaluokta ein. In der Nacht zuvor hatten wir kurz vor Kiruna noch schnell eine Stunde geschlafen. Keiner konnte bzw. wollte mehr fahren. Es war Nebel und Elche sowie Rentiere mussten wir nicht unbedingt im Auto haben. Zudem ist Tanken nachts mit Kreditkarte ohne Pincode dort oben nahezu unmöglich.</p>
<p>Der Bus nach Abisko sollte um 14.40 Uhr gehen. Wir hatten also noch ausgiebig Zeit zum Duschen, Frühstücken und Schlafen. Der Bus fuhr auch pünktlich nachdem wir die Fahrt wegen Unwissenheit um 12.15 Uhr verpasst hatten. Mit einmal umsteigen in Kiruna kamen wir pünktlich 16.00 Uhr an der Abisko Touriststation an.</p>
<p>Es regnete leicht und es sah auch nicht nach Besserung aus. Eigentlich sollte hier Endstation für diesen Tag sein. Wir fühlten uns aber FIT und so begann die Wanderung schon einen Tag früher.  Nach dem obligatorischen Foto am Start waren die ersten Kilometer schnell vorbei. Landschaftlich hat dieser Teil nicht viel zu bieten. Birkenwald über Birkenwald. Die nächsten Tage entschädigen dafür umso mehr.</p>
<p>Es kam wie es kommen musste. Der wenige Schlaf und die lange Anreise forderten ihren Tribut. Mit der Zeit wurden die Knochen müder und der Rucksack schwerer. Es hatte zwar zwischenzeitlich aufgehört mit regnen aber an Büschen und Sträuchern entlang des Weges wurden unsere Hosen immer nasser und nasser. Die Gamaschen haben wir gut verstaut im Rucksack rumgetragen, statt sie anzuziehen – Faulheit muss eben bestraft werden.</p>
<p>Ca. 4 Stunden später erreichten wir unser Tagesziel – Abiskojauche.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=573" title="TOM_8686.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=576&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid192" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8686.jpg"/></a></div>
</p>
<p>Das Zelt stand sehr schnell. Die nassen Klamotten wurden umgehend in den Trockenraum verbannt. Im Servicehaus noch schnell gemütlich im Trockenen bei Kerzenschein die erste Tütenmahlzeit zubereitet und dann nichts wie in den Schlafsack.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-487"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>24.08.09 Abiskojaure – Richtung Alesjaure</strong></p>
<p>Alle konnten gut und lange schlafen. Am morgen war noch immer alles bewölkt, doch es regnete nicht mehr. Alle Sachen wurden wieder ordnungsgemäß verpackt und in Ruhe gefrühstückt. Der in der Nähe gelegene Geocache musste natürlich auch noch schnell gesucht und geborgen werden. Diesmal wurden die Gamaschen ausgeführt, wir sind ja schließlich lernfähig.</p>
<p>Noch ein paar Kilometer durch den Birkenwald&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=582" title="TOM_8696.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=585&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid193" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8696.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=586" title="TOM_8700.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=589&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid194" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8700.jpg"/></a></div>
</p>
<p>… und dann einige Höhenmeter nach oben. Schon war die Sicht frei.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=590" title="TOM_8712.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=593&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid195" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8712.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir genossen die Landschaft und ließen uns viel Zeit auf den nächsten Kilometern. Eine ausgiebige Mittagspause durfte auch nicht fehlen – natürlich haben wir die einzige Regenphase des Tages dafür auserkoren. Kartoffelpüree mit Trockenfleisch wurde im Verlauf der Reise mein persönlicher Favorit.    Kurz vor der „Fährstation“ zur Alesjaure schlugen wir unseren Zeltplatz für die Nacht auf. Der Platz gefiel. Leider auch einigen Campern vor uns, dass zeigte der Müll hinter dem nahe gelegenem Felsen. (Ich versteh das nicht. An der nächsten Stuga hätten man diesen ohne Probleme entsorgen können.)</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=634" title="TOM_8749.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=637&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid196" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8749.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir machten es uns trotzdem gemütlich. Kurze Körperpflege im Fluss und anschließend Abendessen. Das Tagebuch wurde noch in romantischer Stille der Umgebung mit dem ein oder anderen Satz gefüllt. Mit einsetzen der Dunkelheit waren die Augen schon geschlossen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>25.08.09 Alesjaure + ein paar Kilometer</strong></p>
<p>Augen auf. Man ist das hell hier. SONNE! Gegen kurz vor 7 habe ich es nicht mehr im Zelt ausgehalten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=642" title="TOM_8762.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=645&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid197" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8762.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Samt Isomatte wurde das Lokal fluchtartig verlassen. Auf dem großen Felsen nebenan bequem gemacht. Mit Primaloftjacke und Isomatte im Rücken haben einem die morgendlichen Temperaturen nichts ausgemacht. Keine Wolke am Himmel. Endlich!</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=650" title="TOM_8765.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=653&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid198" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8765.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Die Sonne im Gesicht. Bis auf einen kleinen Wasserfall in der Nähe absolut keine Geräusche. Traumhaft!  Bis zum Zeitpunkt als es wärmer wurde. Schlagartig wachten alle Beißfliegen im gefühlten Umkreis von 10km auf ^^  Gut das wir das Frühstück schon beendet hatten. Die Viecher hatten einen Vorteil. Der Zeltabbau ging schneller und man ist im Anschluss auch deutlich schneller gelaufen. Die 7km bis zur Alesjaure vergingen also wie im Flug.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=658" title="TOM_8769.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=661&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid199" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8769.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir hatten die ganze Station fast für uns alleine. Der örtliche Shop wurde um 3 Dosen Bier erleichtert (der Abend war gerettet) und eine ausgiebige Mittagspause wurde zelebriert. So hatten wir auch die Möglichkeit eine Gasanlieferung per Helikopter zu beobachten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=682" title="TOM_8787.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=685&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid200" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8787.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>An diesem Tag hatten wir es fast geschafft. Wir beschlossen nur noch ein paar Kilometer weiter Richtung Tjäktja zu gehen und einen schönen Zeltplatz zu suchen. Der wurde auch gefunden. Unser eigener Blaubeerhügel :)</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=730" title="TOM_8827.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=733&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid201" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8827.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Die 3 gekauften Bier wurden ordnungsgemäß nachgekühlt und dann zu einem lecker Real Turmat konsumiert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>26.08.09 Blaubeerhügel – Tjäktjapass</strong></p>
<p>Der Wettergott hat uns lieb.  Auch heute wieder kein Wölkchen am Himmel.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=734" title="TOM_8833.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=737&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid202" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8833.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir beschlossen noch am Vorabend den Tag zeitiger zu beginnen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=742" title="TOM_8840.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=745&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid203" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8840.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Schließlich sollte es heute die Bergetappe schlechthin werden. Wie sich später herausstellte war das unbegründet. Da  man ständig leicht bergauf geht hat sich die Belastung durch die Höhenmeter stark in Grenzen gehalten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=746" title="TOM_8841.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=749&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid204" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8841.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Deshalb wurden noch ein paar Höhenmeter extra eingelegt. Schließlich gibt es hier auch einen Geocache und die Sicht kann man sich nicht entgehen lassen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DzlNUgH2FNw">www.youtube.com/watch?v=DzlNUgH2FNw</a></p></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wieder zur Mittagszeit erreichten wir die Tjäktjastuga.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=818" title="TOM_8877.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=821&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid205" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8877.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Hier zahlten wir auch artig die Servicegebühr und nutzen die Küche im Innenraum.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=838" title="TOM_8893.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=841&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid206" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8893.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Als DNT Mitglied zahlten wir 60SEK für die Nutzung. Ich finde ein fairer Preis. Auch wurde dieser nur einmal berechnet und nicht pro Person.   Wir nutzen also fast täglich die Stugas zur Mittagspause. Man hatte Zeit zum erholen und den Vorteil der nahe liegenden Toiletten.   2 Stunden später setzen wir die Reise Richtung Pass fort.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=842" title="TOM_8895.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=845&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid207" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8895.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Ziel war die Schutzhütte.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=854" title="TOM_8906.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=857&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid208" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8906.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt waren recht wenig Wanderer auf dem Kungsleden unterwegs und wir hatten das Glück die Hütte leer vorzufinden. Weil auch hier wieder einiges an Müll rumlag wurde ein kleines Feuer gemacht und verbrennbares zum Heizen benutzt.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=874" title="TOM_8943_sw.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=877&amp;g2_serialNumber=2" width="400" height="600" id="IFid209" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8943_sw.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Der Rest wurde in der Müllhütte entsorgt und nach einer kleinen Besenreinigung die Hütte für die Nacht ready gemacht.   Vorher hatte ich allerdings noch einen Termin. Der Berg im Osten musste nach einem Tipp aus dem Outdoorforum noch bestiegen werden. Und ja es hat sich gelohnt. Die Aussicht ins Tal ist genial. Hier verbrachte ich einige Minuten. Machte ein paar Fotos und genoss die Aussicht.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=862" title="TOM_8915.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=865&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid210" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8915.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><strong>27.08.09 Tjäktjapass --  Kuoperjakka</strong></p>
<p>Kurz vor 7 wurden wir aus dem Schlaf gerissen. Da war aber einer zeitig aufgestanden. Ein Wanderer der am Abend bei der Tjäktjastuga hängen geblieben ist, weckte uns an diesem morgen echt zeitig. Das war aber kein Problem, schließlich sind wir ja nicht zum schlafen hier.   Der heutige Weg führte uns bei schönstem Wetter bergab Richtung Sälka.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=886" title="TOM_8963.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=889&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid211" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8963.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=890" title="TOM_8964.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=893&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid212" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8964.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Natürlich wurde auch in dieser Stuga wieder eine standesgemäße Pause gemacht.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=898" title="TOM_8966.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=901&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid213" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8966.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Diesmal wurde allerdings kein Bier sondern Cola und Fanta gekauft. Glaube so gut hat mir dieses Zuckergetränk noch nie geschmeckt :) Weil es so schön war, habe ich mir gleich noch eine Dose für den Abend gezogen.   Das Tagesziel Kuoperjakka wurde am frühen Abend erreicht.  Bild 954  Hier stellten wir aber heute vorschriftsmäßig unser Zelt in der Nähe der Hütte auf.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=962" title="TOM_9008.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=965&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid214" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9008.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Das Wetter wurde langsam windig und es zogen fette Wolken auf. Jeder von uns dachte es, aber keiner sprach es aus. Wir nutzen das noch warme Wetter und den Wind dazu die Wäsche etwas zu waschen und im Anschluss professionell zu trocknen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=966" title="TOM_9016.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=969&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid215" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9016.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><strong>28.08.09 Kuoperjakka – Kebnekaise Topstuga</strong></p>
<p>Die Befürchtung des Vorabends wurde war. Wind und dunkle, fette Wolken bedeckten den Himmel. Ausrechnet heute. Wir verlassen den Kungsleden und laufen querfeldein zum Eingang des Sinnivaggi.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=978" title="TOM_9021.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=981&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid216" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9021.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>In der Karte als unmarkierter Weg gekennzeichnet. Ich würde sagen. Nett ausgedrückt. Weil Weg kann man das nicht nennen. Es geht Großteils über Stein / Blockfelder stetig bergan. Gut damit hatte ich aber auch gerechnet. Zum Glück regnete es zu diesem Zeitpunkt nicht. Die Sicht war gut, nur der Wind nervte mit der Zeit ein wenig.   Wir kamen trotz schwerem Gelände gut voran. Nach etwa 6km bog unser „Weg“ Richtung Kebnekaise ab. An dieser Stelle wäre im übrigen auch noch ein prima Platz zum Zelten. Einer der wenigen Möglichkeiten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=994" title="TOM_9029.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=997&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid217" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9029.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Hier musste das erstmal während der Wanderung ein Fluss überquert werden. Immer schön ein Schritt vor den anderen kamen aber alle mit trockenem Fuß auf der anderen Seite an.   Weiter ging die Reise von Stein zu Stein.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1010" title="TOM_9039_sw.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1013&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid218" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9039_sw.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>An dieser Stelle möchte ich betonen, dass diese Unternehmung ohne verlässliche Wanderstöcke dumm ausgehen kann. Nach ca. 10km erreichten wir das Kaffedalen. Der Anstieg zehrte an unseren Kräften und es wurde Zeit für eine Pause. Hier fanden wir auch zwischen den ganzen Steinen einen super Zeltplatz. Kurzerhand stand das Zelt innerhalb weniger Minuten und Höhenlager 2 war errichtet.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1022" title="TOM_9049.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1025&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid219" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9049.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Von hier aus hat man eine spitzen Aussicht zum Sinnijavrrit der ca. 400Hm unter uns lag.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1026" title="TOM_9051.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1029&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid220" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9051.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Im Zelt fanden wir genug Windschutz um in Ruhe Tee zu kochen und um eine Kleinigkeit zu essen. Der Zeltplatz und das Feeling zu diesem Zeitpunkt hatte für uns echten Expeditionscharakter. Es hat Spaß gemacht. Wir fühlten uns gut.   2 Stunden später wurde alles wieder verpackt und der Aufstieg fortgesetzt. Ein weiterer Fluss wollte gequert werden und kurze Zeit später standen wir auf der Hauptroute zum Kebnekaise.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1034" title="TOM_9055_sw.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1037&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid221" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9055_sw.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Es wurde langsam Abend. Wir mussten uns also beeilen und hatten auch noch einige Höhenmeter vor uns. Das Wetter wurde schlechter und auf halber Höhe hatten wir kaum noch Sicht. Na Super. Dank GPS wurde die Topstuga aber noch gefunden.   Schnell rein dachten wir uns. Als wir den Zustand gesehen haben änderte sich die Meinung aber Schlagartig. Der reinste Müllberg. Wie oben schon beschrieben kann ich das nicht verstehen. Die Tagestouristen von der Fjällstation haben doch echt nicht viel Gepäck dabei. Es muss doch möglich sein das sie ihren Müll wieder mit nach unten nehmen, wenn sie ihn schon den ganzen Berg raufgeschleppt haben. Argh….  Wir entschlossen uns deshalb die andere Stuga aufzusuchen. Mit Nebel tasteten wir uns von Markierung zu Markierung und wurden in Kürze fündig. Auch hier war Müll aber bei weitem nicht so schlimm. Die Stuga ist kleiner aber für uns 3 Hansel ausreichend groß und man könnte sagen fast gemütlich.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1038" title="TOM_9057.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1041&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid222" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9057.jpg"/></a></div>
</p>
<p>Wir hatten nur ein Problem. Kein Trinkwasser.   Noch ca. 1 Liter für 3 Personen. Das warme Abendbrot musste heute ausfallen. Egal wir waren eh viel zu kaputt zum Essen. Wir schliefen mit der Hoffnung auf besseres Wetter für den nächsten Tag ein.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>29.08.09 Der Abstieg </strong></p>
<p><strong> </strong>Der Wettergott hat uns verlassen. Die Hütteninnentemperatur lag bei 5 Grad. Draußen eine Sicht von ca. 10 Meter oder weniger.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1042" title="TOM_9060.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1045&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid223" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9060.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wind konnte man es nicht mehr nennen. Es war schon ein richtiger Sturm daraus geworden. Hinzu kam noch Regen. Zumindest war dadurch unser Wasserproblem gelöst. Ich brachte unseren Topf nach draußen und beschwerte ihn mit Steinen. Der Titantopf fliegt sonst noch wech :)</p>
<p>Was machen. Bis uns einfiel das es hier eigentlich mit dem Handyempfang wieder klappen müsste. Diesen hatten wir auch. Schnell wurden die lieben zu hause angerufen und nach dem aktuellen Wetterbericht gefragt. www.yr.no kann ich hier nur empfehlen.  Die Überlegung noch einen Tag + Nacht auszuharren für den „Gipfelsturm“ wurde schnell verworfen. Der Wind sollte noch stärker werden und am nächsten Tag wurde sogar Schneefall vorausgesagt.</p>
<p>Die Besteigung bei diesen Bedingungen empfanden wir zu riskant. Also mussten wir kurz vor dem Ziel umkehren. Keine schöne Situation. Wir packten uns warm ein. Verstauten alles im Rucksack und begannen über die glitschigen Steine den frustrierenden Abstieg. Der kleine Pfad wurde Stellenweise durch das Regenwasser zum Fluss und gab wenig halt. Der ein oder andere Sturz mit Rolle kam so zustande. Zum Glück ist nix passiert.</p>
<p>400Hm runter und gleich nochmal nach oben. Das motiviert echt. Sch… Wetter dachte ich mir ebenfalls als wir die vielen Steinmänchen am nächsten Berggipfel angetroffen haben. Davon gehört hatte ich schon durch andere Reiseberichte. Aber das muss man selbst erlebt haben. Im Nebel sieht das wirklich schaurig schön aus. Leider konnte ich von der gesamten Strecke keine Fotos machen. Es stürmte und regnete aus allen Richtungen.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass wir das schlimmste überstanden hätten. Dem war nicht so. Beim folgenden Abstieg rutschte mein Kumpel aus und verknackste sich den Knöchel. Das Weiterkommen ging nun entsprechend langsam voran. Unter Schmerzen Schritt für Schritt näher zur Fjällstation. Vorher stand allerdings noch eine kleine Flussquerung an. Bei schönem Wetter sicherlich klein. Der Regen machte daraus aber einen richtigen Fluss der sehr breit wurde und Knietief war. Hier hatten wir Glück im Unglück.</p>
<p>Eine Gruppe mit 2 Bergführern entdeckte uns. Einer dieser kam auf uns zu und erklärte, dass eine Querung hier nicht möglich ist. Die Markierung vom Weg war einfach bescheuert. (So in etwa hatte er es ausgedrückt). Die Gruppe kam von der Fjällstation und wollte eigentlich auf den Gipfel. Die Bergführer entschieden sich aber aufgrund der Wettersituation das Vorhaben abzubrechen. Weiter flussaufwärts hatten diese aber einen schönen Übergang gefunden. Wir hatten also das Glück nicht selber suchen zu müssen. Der Fluss war hier nicht so breit und alle Teilnehmer konnten sich gegenseitig absichern. Das Wasser ging trotzdem bis zum Knie und alle Schuhe waren danach abgesoffen. Zu diesem Zeitpunkt war mir das aber total egal. 5 mal noch das ganze Spiel und wir hatten das andere Ufer erreicht. Die Strömung war so stark das man wohl ohne fremde Hilfe nicht wieder aus dem Wasser rausgekommen wäre. Den Rucksack vor einer Flussquerung zu öffnen ist also nicht umsonst eine gute Idee. Auch hier sind Wanderstöcke eine sehr nützliche Sache.</p>
<p>Die letzten Kilometer quälten wir uns dann noch bis zur Kebnekaise Fjällstation und waren glücklich als wir diese erreichten. Zum Glück hatten wir ein Zimmer reserviert. Die Station war restlos ausgebucht. Keiner wollte bei dem Wetter ins Zelt. Wir beim besten Willen auch nicht. Keiner hatte mehr wirklich trockene Klamotten bis auf einen Satz Unterwäsche. Egal, wir hatten es geschafft. Genossen das lecker Abendmenü und verkrochen uns nach einer ausgiebigen Dusche ins Bett.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>30.08.09 Heliflug</strong></p>
<p>Auch am morgen danach merkten wir noch den Abstieg in unseren Knochen. Ich hatte an Stellen Muskelkater, wo ich nicht mal Muskeln vermutet hätte :)</p>
<p>Nach einem lecker Frühstück mit Köstlichkeiten wie Ei &amp; Käse starteten wir per Heli zurück nach Nikkaluokta.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1050" title="TOM_9066.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1053&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid224" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9066.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Dieser Flug war schon vor der Reise geplant und wurde nun durch den verknacksten Knöchel auch nötig. Es war ein interessantes Erlebnis. Durch den Wind etwas unruhig aber trotzdem schön.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1054" title="TOM_9073.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1057&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid225" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9073.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Der Flug dauerte nur ungefähr 10 Minuten. Die lange Heimreise begann :(</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1058" title="TOM_9074.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1061&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid226" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9074.jpg"/></a></div>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wieder im Lande</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 17:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles hat ein Ende&#8230; Leider auch unsere Tour. Wir melden uns also hiermit aus Schweden zurück. Der Reisebericht ist bereits in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen findet Ihr hier aber schon einmal die ersten Fotos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles hat ein Ende&#8230; Leider auch unsere Tour.</p>
<p>Wir melden uns also hiermit aus Schweden zurück. Der Reisebericht ist bereits in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen findet Ihr <a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=571">hier</a> aber schon einmal die ersten Fotos.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=622" title="TOM_8735.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=625&amp;g2_serialNumber=2" width="640" height="425" id="IFid228" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8735.jpg"/></a></div>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Wochenende im Karwendel</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 07:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Bergwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon lange wollten wir eine solche Tour unternehmen. Am letzten Wochenende stand noch keine andere Verplichtung auf dem Terminplan. Also ran an den Speck :) Die neue Ausrüstung (Kletterhelm, Klettersteigset) musste schließlich auch mal an die frische Luft. Dank guter Beratung im Forum war auch schnell die passende Tour für uns Anfänger gefunden. Freitag 03.07. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange wollten wir eine solche Tour unternehmen. Am letzten Wochenende stand noch keine andere Verplichtung auf dem Terminplan. Also ran an den Speck :) Die neue Ausrüstung (Kletterhelm, Klettersteigset) musste schließlich auch mal an die frische Luft. Dank guter Beratung im <a href="http://forum.outdoorseiten.net/" target="_blank">Forum </a>war auch schnell die passende Tour für uns Anfänger gefunden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Freitag 03.07. – 13.00 – Aufbruch</strong></p>
<p>Mit etwas Glück konnten wir ein paar Stunden eher unseren Arbeitsplatz verlassen. Das verschaffte uns die nötige Zeit für den Aufstieg noch am gleichen Abend. Aber erst mussten wir die Strecke Regensburg – Mittenwald hinter uns bringen. Kurz vor München dann allerdings ein Mega Gewitter nach dem anderen. Es stand soviel Wasser auf der Strasse das man nur dahin schleichen konnte. Das geht ja gut los dachten wir uns. Von diesem Zeitpunkt an wurden aber unsere Gebete vom Wettergott erhört. Pünktlich 16.00 Uhr ohne weitere Staus um München herum sind wir in Mittenwald angekommen. Noch schnell die Klamotten von Business auf Outdoor gewechselt und los ging die Reise.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die ersten Meter waren Hölle. Der Anstieg Richtung <a href="http://www.dammkarhuette.de/" target="_blank">Dammkarhütte</a> ging Steil los. Wir haben den „einfachen“ Weg über das Bankerl gewählt. Schließlich wollten wir noch heute ankommen. Die ca. 680Hm waren trotz einiger Pausen dann doch recht „zügig“ nach 2,5 Stunden überstanden und wir konnten das erste Etappenziel mit einem Radler feiern.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=243" title="Dammkarhütte"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=246&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid248" class="ImageFrame_None" alt="Dammkarhütte"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span id="more-120"></span></p>
<p>Den letzten Stunden des Abends verbrachten wir mit den 4 anderen Gästen bei einer Suppe und weiteren „Getränken“ sowie netten Gesprächen.  Ein Foto von dem was uns morgen noch so erwartet konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=247" title="TOM_7878.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=250&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid249" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7878.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Zeit bis zum Zapfenstreich (der war pünktlich 22.00Uhr) verging so recht schnell. Wir verkrochen uns ins Matratzenlager und machten schnell die Augen zu. Bei möglichen Schnarcherattacken hilft nur eins. Wer zu erst schläft hat gewonnen ^^ Als kleiner Tip soll noch angemerkt sein. Die Dammkarhütte verfügt über keinen Strom. Wer also in der Nacht das stille Örtchen aufsuchen muss, sollte sich eine kleine Kopflampe oder Taschenlampe einpacken.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Samstag 04.07 – 07:00 – Tag der vielen Höhenmeter</strong></p>
<p>Wir wurden sanft von den Glocken der Kühe geweckt. Kühe?????? dachte ich mir. Wie zum Geier kommen Kühe hier hoch. Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir, dass es eine kleine Gruppe Schaffe war. Da wir aber eh um diese Zeit aufstehen wollten war mir das ganze recht. Schnell angezogen. Kurze Wäsche am morgen und eine kleines Frühstück (Marmelade, Brot &amp; Kaffee) auf geht die Reise. Vorher noch kurz die Aussicht genießen:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=251" title="TOM_7885.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=254&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid250" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7885.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Es ging natürlich gleich weiter Steil bergan.</p>
<p>
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=255" title="TOM_7890.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=258&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid251" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7890.jpg"/></a></div>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Vorbei an der Bergwachthütte und immer weiter das Dammkar hinauf. Einige Höhenmeter (ca. 200) direkt durch das Altschneefeld. Hier habe ich viele Pausen benötigt.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=259" title="TOM_7913.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=262&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="401" id="IFid252" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7913.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Um so schöner dann das Foto vom geschafften Anstieg.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=234" title="IMG_2848.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=237&amp;g2_serialNumber=5" width="450" height="600" id="IFid253" class="ImageFrame_None" alt="IMG_2848.JPG"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nach knapp 2 Stunden hatten wir dann trotzdem den Tunnel zur Bergstation erreicht. Die Bank davor nutzen wir aber für eine kleine Brotzeit und genossen die schöne Aussicht und natürlich auch für eine paar Fotos.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=263" title="TOM_7937.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=266&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid254" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7937.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wann hat man auch schon mal die Möglichkeit mitten auf der Grenze (Bayern &#8211; Österreich) zu stehen :)</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=267" title="TOM_7940.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=270&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid255" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7940.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Auch der Tunnel selber hat ca. in der Mitte einen schönen Aussichtspunkt (Balkon) direkt auf Mittenwald.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=271" title="TOM_7945.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=274&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid256" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7945.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Angekommen bei der Bergstation fragten wir uns was wir jetzt machen wollen. Erst essen oder erst auf den Berg. Wir entschlossen uns zum Glück erst die „Westliche Karwendelspitze“ zu besteigen. Kurz vor dem Gipfel mussten wir 2 Minuten warten, da noch eine andere Gruppe etwas Zeit für ihre Fotos gebraucht hat.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=287" title="TOM_7966.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=290&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid257" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7966.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Also machten wir eben auch welche. Wir hatten ja Zeit.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=279" title="TOM_7962.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=282&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid258" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7962.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=283" title="TOM_7965.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=286&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid259" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7965.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dafür hatten wir den Gipfel dann auch fast für uns alleine.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=239" title="IMG_2870.JPG"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=242&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="450" id="IFid260" class="ImageFrame_None" alt="IMG_2870.JPG"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Beste Aussicht und schönes warmes Wetter. Für mich ein Hochgefühl. Es gab Kraft für das was da noch so kommen soll. Aber erstmal wieder Retour zur Bergstation. Ein Gulaschsuppe und ein Stück Kuchen war die Stärkung für die nächsten Kilometer.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=295" title="TOM_7979.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=298&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid261" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7979.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Der aktuelle Wetterbericht sagte wieder schwere Gewitter voraus. Da wir keine Erfahrung hatten entschlossen wir uns den Mittenwalder Höhenweg heute nicht zu machen und begannen den Abstieg zu unserem Tagesziel der <a href="http://www.brunnsteinhuette.de/" target="_blank">Brunnsteinhütte </a>über den Heinrich-Noe-Steig.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=299" title="TOM_7981.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=302&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid262" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7981.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=303" title="TOM_7984.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=306&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid263" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7984.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dieser war recht schön zu gehen. Gut manche Stellen hätten vielleicht die ein oder andere Sicherung gebraucht (bei einigen war zwar die Verankerung zu sehen, aber das Seil hat gefehlt) andere wieder nicht. Am meisten zu schaffen gemacht hat uns der schnelle Abstieg. Man hat die Knie singen hören. Bis zur Brunnsteinhütte brauchten wir ca. 3,5 Stunden inkl. Pausen. Auch hier gab es zur Erfrischung erstmal wieder ein kühles Radler. Die Hütte ist echt zu empfehlen. Lecker Essen guter Service überhaupt eine sehr schöne Umgebung. Kurz nach dem wir angekommen waren fing es dann auch schon an zu regnen. Wir hatten also wieder alles prima abgepasst.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=307" title="TOM_7999.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=310&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid264" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7999.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Sonntag 05.07. – Der Abstieg</strong><br />
Die letzte Nacht war etwas kuscheliger in unserem 16 Mann Schlaflager. Aber nach einer solchen Tour schlafe ich überall gut. Auch am Frühstück gab es nichts auszusetzen. Wir haben uns Zeit gelassen. Schließlich hatten wir ja nur noch die paar Meter zurück zum Auto. Der Abstieg ging schnell und so waren wir gegen 12.00 Uhr zurück am Auto. Zwar geschafft aber trotzdem glücklich nach der schönen Tour. Nun schnell noch zurück nach Hause. Schließlich wartet da eine Badewanne.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Wir kommen wieder. Der Höhenweg wird 100% noch in Angriff genommen. Unsere Ausrüstung hatten wir zwar an diesem Wochenende umsonst mitgenommen aber besser man hat als man hätte. Es tut uns leid aber ihr habt nur 2 Touries mehr in den Bergen. Wir werden auf alle Fälle noch den ein oder anderen Kurs beim DAV besuchen und durch weitere Touren unser Wissen vertiefen. Wir halten euch auf dem laufenden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=275" title="TOM_7951.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=278&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid265" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7951.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=291" title="TOM_7974.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=294&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="401" id="IFid266" class="ImageFrame_None" alt="TOM_7974.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a class="downloadlink" href="http://www.cathohi.de/home/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=2" title="Version1.0 downloaded 128 times" >GPX Karwendelrunde (128)</a>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_1"  style="text-align: left; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Elevation Profile" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0,25,FFFFFF,0,25&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|5,5 km|11 km|16,5 km|22 km|1:|800 m|1200 m|1600 m|2000 m|2400 m&#038;chd=s:GILMOQSUWaehloruy234576535541ytnigebYVSPMJGFFFFFGB&#038;chs=672x200&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Elevation+Profile&#038;chts=555555,12" /><br /><a href="http://www.cathohi.de/home/wp-content/uploads/2009/07/Karwendelrunde.gpx"></a></p>
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		<title>[GB]Schottland &#8211;  West Highland Way &#8211; April / Mai 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[West Highland Way]]></category>

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		<description><![CDATA[27.04. &#8211; Die Anreise 8:17 Uhr Die Reise in das für uns unbekannte Schottland beginnt. Eine liebe Freundin bringt uns zum Frankfurter Flughafen. Der Flug von unserem Kumpel ging bereits kurz nach 12. Wir (meine Frau und ich) mussten auf unseren allerdings noch bis 16.40 Uhr warten. Also genügend Zeit für die Gepäckaufgabe usw. Noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>27.04. &#8211; Die Anreise</strong></p>
<p style="text-align: left;">8:17 Uhr Die Reise in das für uns unbekannte Schottland beginnt. Eine liebe Freundin bringt uns zum Frankfurter Flughafen. Der Flug von unserem Kumpel ging bereits kurz nach 12. Wir (meine Frau und ich) mussten auf unseren allerdings noch bis 16.40 Uhr warten. Also genügend Zeit für die Gepäckaufgabe usw. Noch einmal lecker essen gehen und einen Cappu genießen (wer weis wann man den nächsten bekommt).</p>
<p style="text-align: left;">Zum Glück ging unser Flug pünktlich und so konnten auch wir im Zeitplan in Edinburgh landen. Unseren Reisebegleiter haben wir dann auch wie vereinbart an der Busstation getroffen. Noch keine 2 Stunden auf schottischem Boden, aber trotzdem gleich mal das nächste Pub besuchen. Die Stunde bis zum Bus nach Glasgow wollte ja sinnvoll überbrückt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Bis zu diesem Zeitpunkt lief eigentlich alles wie geplant. Doch alles kommt anders als gedacht.</p>
<p><span id="more-28"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: left;">In der Wartezeit ist unser Freund in den nächsten Outdoorladen (BLACKS) um die Gaskartuschen zu besorgen. Ausgestattet mit einer Beschreibung von mir (Internetausdruck mit Typ und Bezeichnung usw.), ist er also losgezogen. Ganz stolz präsentierte er uns seinen Erwerb kurz vor Abfahrt des Busses. Der Typ im Laden hat ihm tatsächlich die falschen verkauft. Arrgghhh. Gut das konnten wir jetzt nicht mehr ändern. Erstens waren alle Läden bereits geschlossen und zweitens war unser BUS kurz vor der Abfahrt.</p>
<p style="text-align: left;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: left;">Gegen 22.00 Uhr sind wir dann auch in Glasgow angekommen und haben uns gleich Richtung Hostel aufgemacht. (Euro Hostel Glasgow) Auf dem Weg dahin sind wir an 2 Läden vorbei gekommen die Gaskartuschen im Angebot hatten. Leider waren die natürlich geschlossen und machten erst am nächsten morgen um 9.30 Uhr die Türen auf. Das war unser nächstes Problem, da der bereits gebuchte Bus nach Inverbeg um 7.00 Uhr geplant war. Da keiner von uns eine Ahnung hatte, ob wir auf unserem ersten Zeltplatz Kartuschen kaufen können, war diese Abfahrtszeit nicht zu halten.</p>
<p>Noch ein PINT und ab ins Bett.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>28.04 Glasgow &#8211; Beinglas Farm</strong></p>
<p>Immerhin konnten wir ausschlafen. Wenn man das in diesem Schuppen so nennen kann. Naja die Betten waren sauber und man hatte eine Dusche auf dem Zimmer. Nach den Hostels die wir später noch so kennengelernt haben purer Luxus.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Pünktlich 9.30 Uhr standen wir vor dem ersten Laden und haben nun die richtigen Kartuschen kaufen können. Unsere Bus-Tickets konnten wir dann zu unserer Überraschung ohne Probleme auf einen späteren Bus umbuchen. Gegen Mittag dann die Ankunft am Inverbeg Hotel. Hier sollte die Fähre abfahren in Richtung Rowardenan Lodge um 10.00 Uhr. Natürlich verpasst und die nächste würde erst 14.30 Uhr fahren. Dumm gelaufen. Solange wollten wir nicht warten, also wurde beschlossen den See auf westlicher Seite zu umrunden. Schließlich lagen noch einige Kilometer vor uns und die Tageszeit war schon recht weit fortgeschritten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die ersten 7 km bis Tarbet vergingen wie im Flug und Loch Lemond sieht auch von dieser Seite schön aus.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=102" title="Schottland 2009"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=121&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid296" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5580.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=125" title="TOM_5590.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=125&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid297" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5590.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Eine Pause hatten wir uns aber verdient. Die Touristeninformation in Tarbet inklusive öffentlicher Toilette war der Ideale Ort dafür. Zufällig war dort aber auch ein Boot am Steg zu sehen und zufällig wollte das auch eine kleine Rundtour starten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wir kurzerhand ein Onewayticket auf die andere Seeseite gebucht. Super der fährt auch noch in unsere Richtung. Die Anlegestelle war das Inversnaid Hotel. So sind wir doch noch zu unserer Bootsfahrt gekommen und wieder auf dem richtigen Weg.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nun begann aber auch mit Abstand der schwerste Teil des Tages. Die Strecke Inversnaid nach Inveranan ist doch nicht ganz ohne. Und das noch mit vollem Marschgepäck.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=128" title="TOM_5629.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=128&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid298" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5629.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=147" title="TOM_5635.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=147&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid299" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5635.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Aber was solls so werden wir wenigstens warm. Die paar kleineren Hügel bis zur Beinglas Farm haben wir dann aber auch noch geschafft. Es wurde schon leicht dunkel als wir angekommen sind. Ich persönlich war heil froh als das Zelt dann stand. Noch einen zusätzlichen Kilometer nach den 20 zurückliegenden hätte ich an diesem Tag glaube nicht mehr geschafft.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Obwohl es extrem lecker aus dem Restaurant gerochen hat, haben wir uns an diesem Abend mit einer Outdoormahlzeit begnügt. Der Rucksack muss einfach leichter werden. Noch kurz unter die Dusche und ab ins Zelt. Mit der Hoffnung das morgen die Schmerzen aus den Beinen verschwunden sind.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>29.4 Beinglas Farm – Tyndrum (Auchtertyre)</strong></p>
<p>08:45 Uhr Die Nacht war wirklich gut. Die meisten Wehwehchen konnten durch den Schlaf vernichtet werden. Das Müsli wurde schnell verhaftet und dann ging es auch schon wieder ans Packen. Ab diesen Tag ging das Packen immer richtig schnell. Wir mussten zu jedem Zeitpunkt mit Regen rechnen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=135" title="TOM_5649.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=135&amp;g2_serialNumber=1" width="398" height="600" id="IFid300" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5649.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Auf dem Weg kamen wir dann an eine recht lustige Stelle. Sicher ist diese auch schon mal in einem andern Reisebericht erwähnt worden. Auf alle Fälle hatten meine Mitwanderer einen riesen Spass, als ich mit meinem 1,93m hier durch musste.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=138" title="TOM_5672.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=138&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid301" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5672.jpg"/></a></div>
</div>
<p>An diesem Tag hatte sich dann das erste mal mein defektes Knie zu Wort gemeldet. Ab Kilometer 10 konnte ich es deutlich spüren. So kam es wie es kommen musste. Ca. 3,5km vor Tyndrum war noch ein anderer Campingplatz auf der Karte markiert. (Auchtertyre WigWam Superstore Campingplatz) Mir war klar das wir dadurch am nächsten Tag genau diese Kilometer mehr laufen müssten, dass war mir dann aber auch egal.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>In dem Shop gab es nix zu erwerben außer vergammelte Lebensmittel und das hinterlegen der WigWam Miete. Das „Personal“ war eher unfreundlich und die Sanitären Einrichtungen&#8230;. Sagen wir mal so: Ein Camp im Wald wäre besser gewesen. Die hatten nicht mal Bier SKANDAL. Nun schlafen kann ich aber überall und zum weiterlaufen hatte ich aus oben genannten gründen keinen Bock mehr. Wir bleiben also hier für diese Nacht. Und weil ich weich bin konnte ich meine Mitstreiter noch dazu überreden eines dieser super WigWams zu mieten. Naja immerhin konnten wir so gemeinsam im Trockenen unser Fertigfutter verarbeiten. Der am Tag zuvor handgepflückte Bärlauch vom Loch Lemond wurde gleich mit verkocht. (Zum Glück haben alle davon gegessen)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Und noch 2 Bilder von unterwegs. Leider konnten wir auch an diesem Tag wie so oft auf dieser Tour nicht viele Bilder machen durch den anhaltenden Schottischen Regen aus allen Richtungen. Aber es gehört halt auch irgendwie dazu.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=141" title="TOM_5678.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=141&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid302" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5678.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=144" title="TOM_5691.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=144&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid303" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5691.jpg"/></a></div>
</div>
<p><strong>30.4 Tyndrum – Bridge of Orchy</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>08:00 Autsch – und wieder habe ich mir den Kopf im zu kleinen WigWam angestossen. Damit war eine recht unruhige Nacht zu ende. Am Morgen habe ich dann auch festgestellt warum. Irgendwer hatte die Heizung angelassen und es war extrem warm im Innenraum.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Der erste Blick nach draußen lies aber für heute nichts gutes erwarten. Typisches Schottlandwetter war mein erster Gedanke. Das sollte auch den ganzen Tag so bleiben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nach den ca. 4 km bis zum „Supermarkt“ in Tyndrum entschlossen wir uns dann auch die Regenhosen anzuziehen. Bei mir wahrscheinlich eher nicht, aber bei meiner Frau haben sich die Bauarbeiter am Straßenrand über den kleinen Strip gefreut. Und nein, ich habe keine Fotos gemacht! Die weitere Strecke bis nach Bridge of Orchy verlief recht flach und wir kamen gut voran. Auch weil wir durch den starken Regen, sowie Wind nicht wirklich Lust auf Pause hatten. Nach 5 Minuten mussten wir meist weiter wegen der Kälte. Des weiteren geht es mir zumindest so, dass ich mit Rucksack lieber laufe als rumstehe. Da schmerzen die Füsse nicht so.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Auch an diesem Tag zogen wir das Bunkhouse dem Zeltpaltz vor. Nachdem wir geduscht und umgezogen waren, sowie die Klamotten zum Trocknen gehängt hatten, ging es sofort ins Pub bzw. Restaurant. Das Essen empfanden wir als sehr gut und an diesem Abend konnten wir auch die erste Begegnung mit unserem späteren Lieblingsbier machen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=150" title="TOM_5706.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=150&amp;g2_serialNumber=1" width="400" height="600" id="IFid304" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5706.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Am frühen Abend kam dann doch noch die Sonne raus. Das ging uns irgendwie oft in diesem Urlaub so. Tagsüber Regen ohne Ende. Am Abend dann Sonne als ob den ganzen Tag Bombenwetter gewesen wäre. Wir nutzen das schöne Wetter um noch den nächstgelegenen Geocache am Bahnhof zu machen, sowie für das ein oder andere Foto.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=153" title="TOM_5720.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=153&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid305" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5720.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=156" title="TOM_5730.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=156&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid306" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5730.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Mit schmerzendem Knie ging es dann an diesem Tag zeitig ins Bett.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>1.5 Bridge of Orchy – Kingshouse Hostel</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ein Tag den ich am liebsten schnell überspringen würde. Gleich nach dem aufwachen war ich schon fertig mit der Welt. Auch heute wieder Regen über Regen. Nun hatte ich ein größeres Problem.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Schon auf der Strecke gestern wo wir aufgrund des Wetters kaum Pausen machen konnten, ist mir mein Knie fast ausgestiegen. Heute stand aber die erste „echte“ Bergetappe an und mit 20km auch nicht gerade die kürzeste. Da ich noch etwas vom Urlaub haben wollte, entschied ich mich heute das ganze mit dem Bus abzukürzen. Das fiel mir nicht leicht. Fühlt sich so ein bißchen wie Selbstbetrug an. Meine Laune war somit auf dem Nullpunkt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Meine beiden Mitstreiter haben sich auf den Weg gemacht inklusive Gepäck. Schließlich wollen wenigstens Sie zum Schluss sagen alles geschafft zu haben. Die Kamera hatte ich allerdings dabei. Darum gibt es absolut 0,0 Bilder von der Strecke. Wäre bei dem „Sauwetter“ aber wohl eh mal wieder nicht möglich gewesen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Schon im Bus auf dem Weg zum Kingshouse Hotel war ich allerdings ganz froh diese Weg gewählt zu haben. Extremer Regen, Hagel und Wind. Wie sich später herausstellt war das die ganze Strecke so. Regelmäßige längere Erholungspausen wären also nicht drin gewesen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Immerhin erfüllte ich an diesem Tag noch einen nützlichen Zweck. Ich konnte das Zimmer klar machen. Meine Frau erzählte mir später, dass sie von zwei Wanderern überholt wurden (allerdings nur kurzfristig – quasi zu einem späteren Zeitpunkt wieder locker überholt), die sich schon leicht lustig gemacht haben. Nach dem Motto: „Beeilt euch mal das ihr noch ein Zimmer bekommt.“ Die wussten natürlich nicht von dem Joker in Form von meiner Person.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Tja, was habe ich den ganzen Tag gemacht&#8230;&#8230; Ich musste in diesem Raum vor dem warmen Kamin sitzen und ein Buch lesen.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=165" title="TOM_5746.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=165&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid307" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5746.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Von hier konnte ich beobachten wie sich das Wetter entwickelte. Sagen wir so: Es hat sich nichts verändert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>13.30Uhr&#8230; ich konnte meinen Augen kaum trauen, standen die beiden im Zimmer. Diese Strecke mal locker inklusive kurzer Pausen in 4 Stunden abgerissen. Ohne mich und getrieben vom Sauwetter waren sie einfach unschlagbar schnell. Meinen Respekt. Wir hatten also viel Zeit noch den Rest des Tages gemütlich zu chillen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Am Abend wie soll es anders sein hörte es auf zu Regnen. Ein paar andere Wanderer haben leider keine Zimmer mehr bekommen und mussten auf der Insel zelten, die kurz vor der Überflutung stand.<br class="spacer_" /></p>
<p>Bei einer Partie Billiard und einem lecker Abendbrot haben wir den Tag ausklingen lassen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=168" title="TOM_5757.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=168&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid308" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5757.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=171" title="TOM_5775.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=171&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid309" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5775.jpg"/></a></div>
</div>
<p><strong>2.5 Kingshouse Hotel &#8211; Kinlochleven</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Nacht war schnell vorbei und wir hatten alle recht gut geschlafen. Ich fühlte mich recht fit. Was wohl auch an meinem Tag Pause gestern lag. Nach dem Frühstück im Bett (Müsli wie immer) ging es dann auch schnell auf die Piste. Heute erwartete uns wieder eine recht bergige Strecke. Nach dem Aufbruch noch ein kurzer Blick zurück zum Kingshouse Hotel.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=174" title="TOM_5795.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=174&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid310" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5795.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Für mich war das heute der erste richtige Tag in den Highlands. Zumindest so habe ich sie mir vorgestellt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=177" title="TOM_5801.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=177&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid311" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5801.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Das einzige was uns wirklich langsam genervt hat, ist dass der Wanderweg fast ständig an irgendwelchen Strassen entlang führte. Manchmal hat man sie nicht gesehen, aber fast immer gehört. Das hat ein wenig die Stimmung „versaut“. Heute standen die Devil&#8217;s Staircase auf dem Programm. Da wir recht flott unterwegs waren und es bis zu diesem Zeitpunkt ausnahmsweise mal nicht geregnet hatte, es kam sogar mal kurz die Sonne raus, haben wir uns vor dem Anstieg noch eine kleine Pause gegönnt. Kurze Zeit später als wir fast oben waren gleich die nächste Pause. Zeit für ein paar Fotos zurück.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=180" title="TOM_5812.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=180&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid312" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5812.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=183" title="TOM_5815.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=183&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid313" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5815.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Das war auch eine gute Entscheidung, weil diese ein paar Minuten später nicht mehr möglich gewesen wären. Kurz vor dem Gipfel war Schluss mit lustig. Innerhalb von Sekunden sahen wir aus wie Schneemänner bzw. -frauen. Hagel &amp; Sturm aus heiterem Himmel. Wetterwechsel im Minutentakt. Der wurde auch glücklicherweise beibehalten. Ca. 10 Minuten später. Den Gipfel hatten wir bereits überschritten sah es dann wieder so aus:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=186" title="TOM_5829.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=186&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid314" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5829.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Und der Blick zurück zum „Sauwetter“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=189" title="TOM_5831.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=189&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid315" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5831.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Sieht eigentlich harmlos aus die Wolke ^^</p>
<p>Für mich kam aber nun der schwierigste Teil der Strecke. Bergab muss das Knie leiden. Gut das die Treckingstöcke hier schlimmeres verhindern können. Bis Kinlochleven ging es nun fast nur noch den Berg runter. Die Ortschaft wurde mit Ziel Campingplatz schnell durchquert. Der wurde auch bereits gegen 15.00 Uhr erreicht. Wir hatten also wieder genügend Zeit ein kurzes Sonnenloch abzuwarten und unser Zelt im Trockenen aufzubauen. Im Anschluss wurde der Aufwaschtrockenheizungsraum zum Kochen missbraucht. Von einem netten schottischen Angler haben wir dann auch gleich zur Begrüßung noch 2 Dosen Bier in Empfang nehmen dürfen. Ich erwähnte schon das die Schotten ein wirklich netten Völkchen sind? Der Abend wurde wie so oft im Pub abgeschlossen. Und die Dartscheibe hat noch für etwas Unterhaltung gesorgt.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=192" title="TOM_5868.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=192&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid316" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5868.jpg"/></a></div>
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<p><strong>3.5 Kinlochleven – Fort William (Campingplatz Glen Nevis)</strong></p>
<p>Auch dieser Tag wollte uns nicht mit Sonne begrüßen. Gut wir konnten uns nicht beschweren. Es hat nur leicht genieselt. Nach dem Frühstück schnell das Zelt zusammengebaut und dann ging es auch schon los. Schließlich erwartete uns heute mit 22km wieder eine recht lange Tour. Diese begann auch nicht ohne. Gleich am Start mussten einige Höhenmeter überwunden werden. Ich kann euch sagen nach diesem Anstieg war ich gut aufgewärmt und munter.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=195" title="TOM_5898.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=195&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid317" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5898.jpg"/></a></div>
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<p>Auch hier wieder ein kurzer Blick zurück. Aus diesem Tal sind wir gekommen. Ich hoffe man kann auf dieser Bildgröße auch gut die Regenwolken erkennen. Mal wieder Wetterwechsel im Minutentakt heute. Sonne, Regen und später noch mehr.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=198" title="TOM_5901.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=198&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid318" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5901.jpg"/></a></div>
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<p>Wir setzten also unseren Weg durch die schöne Landschaft fort.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=201" title="TOM_5906.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=201&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid319" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5906.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=204" title="TOM_5913.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=204&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid320" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5913.jpg"/></a></div>
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<p>Ja auch etwas Schnee lag noch auf den Bergen:</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=210" title="TOM_5925.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=210&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid322" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5925.jpg"/></a></div>
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<p>Das war dann schon fast am Ziel. Ich brauchte eine kurze Pause und in meinem Blickfeld tauchte das erstemal der Ben Nevis auf. (zumindest bewusst)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=213" title="TOM_5945.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=213&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid323" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5945.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=216" title="TOM_5949.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=216&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="312" id="IFid324" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5949.jpg"/></a></div>
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<p>Im Anschluss ging es dann noch einige Kilometer durch den Wald. Was allerdings dann gekommen ist, hat mich geärgert. Der schöne Weg wurde wohl in der Wegführung geändert. Auf einmal verlief der WHW auf einer fetten im Bau befunden Strasse. Die letzten Kilometer bis zum Campingplatz waren also nicht mehr wirklich die schönsten. Angekommen sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein. Wir machten uns gleich an den Zeltaufbau und untersuchten die Sanitären Einrichtungen der Anlage. Die ganze Anlage machte einen sehr gepflegten Eindruck und man kann sie nur uneingeschränkt empfehlen.</p>
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<p><strong>4.5 <span style="text-decoration: line-through;">Ben Nevis</span> Glen Nevis &#8211; Fort William</strong></p>
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<p>Heute stand der Ben Nevis auf unserem Programm. Aber wie heißt es so schön: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aufgrund unserer Erfahrung mit dem schottischen Wetter haben wir gestern, bevor es in die Zelte ging noch ausgemacht, dass wir bei Regen die Besteigung des Ben Nevis ausfallen lassen&#8230;jetzt ratet mal von was wir am morgen geweckt worden?</p>
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<p>Das Trommeln der Regentropfen auf der Zeltwand hat mich förmlich aus meinem Schlaf gerissen und ich denke nur: &#8220;Danke Schottland, ich mag dich auch!&#8221; Bis Mittag hat es wie aus Kannen gegossen und vom Ben Nevis war außer Nebel nix zu sehen. So fiel unser Unternehmen sprichwörtlich ins Wasser. Den ganzen Tag wollten wir dann aber auch nicht auf dem Campingplatz verbringen und nutzen deshalb eine kleine Regenpause um den Endpunkt des West Highland Way zu erreichen. Nur 4km. Ein Klacks nach den vergangenen Tagen.</p>
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<p>Und dann liegen auch noch 3 Caches auf dem Weg nach Fort William. Ok, einen kleinen Umweg müssen wir einplanen. Deshalb haben wir mehrstimmig entschieden (Tomie war leider in der Unterzahl) den Cow Peak Path nach Fort William zu nehmen. Nach dem steilen Anstieg durch den Wald erwartete uns mal wieder Sturm und Regen über der Baumgrenze. Natürlich hatte keiner von uns seine Regenbekleidung dabei. Typisch! Nachdem alle Caches gefunden waren und wir genug von der eingeschränkten Aussicht auf Fort William und Glen Nevis hatten, ging es nur noch bergab.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Irgendwie wollte der Weg kein Ende nehmen. Aber dann tauchen Häuser vor uns auf und ich fand eine Abkürzung, die uns direkt in eine Wohnsiedlung in Fort William geführt hat. Unsere Hosen waren klatschnass und die Motivation am Boden, dazu hatten wir die Ortientierung total verloren, da kam der Bus vor uns wie gerufen. Alle rein und ab ins Zentrum von Fort William. Am Endpunkt angekommen, konnte man nur Erschöpfung in unseren Gesichtern ablesen – alle wollten einfach nur ins Trockene, jeder rang sich noch ein &#8220;YEAH, geschafft!&#8221; ab und dann stürmten wir den Souvenirstore.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Für heute hat es sich ausgelaufen, wir lassen uns mit dem Taxi zurück zum Campsite fahren und freuen uns auf unser Abendessen im Glen Nevis Resturant. Dort hatten wir jede Menge Spass, dank unseres trotteligen Kellners – wir sind noch immer am Zweifeln, ob der einen Whisky zuviel hatte, uns verarschen wollte oder einfach so drauf ist. Auf jeden Fall war das ein gelungener Abschluss unserer West Highland Way Tour.</p>
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