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Passend zum Start in unsere lang erwarteten Weihnachtsferien hat es auch Deutschland kalt erwischt. Gesundheitlich noch etwas angeschlagen machen wir uns am 18.12. auf den Weg nach Berlin. Bereits nach 30km auf der Autobahn trübt sich unsere Aussicht – die Scheibenwaschanlage ist eingefroren, aber irgendwie kommen wir in Berlin an. Dort heißt es umladen.
Die Ausrüstung und 3 Leute finden ihren Platz im Auto und Snuffi übernimmt den Dienst am Lenkrad. Wir hätten auch kein Gepäckstück mehr mithaben dürfen, denn das Auto ist voll. Dafür ist aber nix auf dem Dach und somit recht angenehm während der Fahrt. Just in time erreichen wir die 22:30 Uhr Fähre in Sassnitz. Keine Sekunde später hätten wir am Terminal ankommen dürfen. Hinter uns geht die Klappe zu, die Trelleborg legt ab und wir uns auch.
In Schweden und Norwegen sind die Strassen geräumt und wir kommen gut voran. Gespannt behalten wir das Außenthermometer im Auge. Zeitweise sind es -21°C. Ganz schön kalt!
Im Downloadbereich befinden sich nun auch die GPS Tracks im GPX sowie im Mapsource Format.
Inkl. GPS Daten der Zeltplätze im Sinnivaggi sowie Kaffedalen. Auch die Schutzhütten und STF Hütten sind hinterlegt.
Und wer sich die Strecke nur mal so anschauen möchte kann dies über folgenden Link tun.
22.08.09 Die Anreise
Mit dem Auto ging es von Regensburg nach Sassnitz zur Fähre. Die Fahrt über die neue Ostseeautobahn sowie die neue Rügenbrücke stellte sich als sehr angenehm heraus. Nach nicht einmal 8 Stunden und einem Hörbuch später standen wir am Fährterminal. Hier mussten wir allerdings noch 3 Stunden auf die Fähre warten. Besser warten als verpassen dachten wir uns und versuchten noch etwas Schlaf zu bekommen.
Gegen 2.30 Uhr wurde der Schlaf in unserer Unterdeckkabine fortgesetzt. Die Überfahrt dauert zwar nur 4 Stunden, aber ein richtiges Bett ist nicht zu verachten. Der Aufpreis hierfür lag bei 30€ pro Fahrt für 2 Personen.
Weiter ging die Reise von Trelleborg nach Bromölla. Ein guter Freund + Familie wartete bereits hier auf uns. Damit war die Reisegruppe komplett. Ein lecker Abschlussgrillen und die letzte Nacht in einem richtigen Bett.
Am nächsten morgen war es dann soweit. Noch schnell gefrühstückt und von allen verabschiedet. Es lagen 1860km vor uns. Nikkaluokta unser Ziel. Gegen 9.00 Uhr hatten wir die ersten Kilometer hinter uns. An der Hauptstadt vorbei führte der Weg immer weiter Richtung Norden. Viele Orte waren uns schon aus früheren Reisen nach Schweden bekannt. Die ganze Strecke bis Kiruna kannten wir schon. Beim Abzweig Richtung Nikka betraten wir Neuland.
23.08.09 Weiterreise Nikka – Abisko – Abiskojaure
Gegen 7.00 Uhr rollten wir auf dem Parkplatz in Nikkaluokta ein. In der Nacht zuvor hatten wir kurz vor Kiruna noch schnell eine Stunde geschlafen. Keiner konnte bzw. wollte mehr fahren. Es war Nebel und Elche sowie Rentiere mussten wir nicht unbedingt im Auto haben. Zudem ist Tanken nachts mit Kreditkarte ohne Pincode dort oben nahezu unmöglich.
Der Bus nach Abisko sollte um 14.40 Uhr gehen. Wir hatten also noch ausgiebig Zeit zum Duschen, Frühstücken und Schlafen. Der Bus fuhr auch pünktlich nachdem wir die Fahrt wegen Unwissenheit um 12.15 Uhr verpasst hatten. Mit einmal umsteigen in Kiruna kamen wir pünktlich 16.00 Uhr an der Abisko Touriststation an.
Es regnete leicht und es sah auch nicht nach Besserung aus. Eigentlich sollte hier Endstation für diesen Tag sein. Wir fühlten uns aber FIT und so begann die Wanderung schon einen Tag früher. Nach dem obligatorischen Foto am Start waren die ersten Kilometer schnell vorbei. Landschaftlich hat dieser Teil nicht viel zu bieten. Birkenwald über Birkenwald. Die nächsten Tage entschädigen dafür umso mehr.
Es kam wie es kommen musste. Der wenige Schlaf und die lange Anreise forderten ihren Tribut. Mit der Zeit wurden die Knochen müder und der Rucksack schwerer. Es hatte zwar zwischenzeitlich aufgehört mit regnen aber an Büschen und Sträuchern entlang des Weges wurden unsere Hosen immer nasser und nasser. Die Gamaschen haben wir gut verstaut im Rucksack rumgetragen, statt sie anzuziehen – Faulheit muss eben bestraft werden.
Ca. 4 Stunden später erreichten wir unser Tagesziel – Abiskojauche.
Das Zelt stand sehr schnell. Die nassen Klamotten wurden umgehend in den Trockenraum verbannt. Im Servicehaus noch schnell gemütlich im Trockenen bei Kerzenschein die erste Tütenmahlzeit zubereitet und dann nichts wie in den Schlafsack.
Alles hat ein Ende… Leider auch unsere Tour.
Wir melden uns also hiermit aus Schweden zurück. Der Reisebericht ist bereits in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen findet Ihr hier aber schon einmal die ersten Fotos.
Schon lange wollten wir eine solche Tour unternehmen. Am letzten Wochenende stand noch keine andere Verplichtung auf dem Terminplan. Also ran an den Speck :) Die neue Ausrüstung (Kletterhelm, Klettersteigset) musste schließlich auch mal an die frische Luft. Dank guter Beratung im Forum war auch schnell die passende Tour für uns Anfänger gefunden.
Freitag 03.07. – 13.00 – Aufbruch
Mit etwas Glück konnten wir ein paar Stunden eher unseren Arbeitsplatz verlassen. Das verschaffte uns die nötige Zeit für den Aufstieg noch am gleichen Abend. Aber erst mussten wir die Strecke Regensburg – Mittenwald hinter uns bringen. Kurz vor München dann allerdings ein Mega Gewitter nach dem anderen. Es stand soviel Wasser auf der Strasse das man nur dahin schleichen konnte. Das geht ja gut los dachten wir uns. Von diesem Zeitpunkt an wurden aber unsere Gebete vom Wettergott erhört. Pünktlich 16.00 Uhr ohne weitere Staus um München herum sind wir in Mittenwald angekommen. Noch schnell die Klamotten von Business auf Outdoor gewechselt und los ging die Reise.
Die ersten Meter waren Hölle. Der Anstieg Richtung Dammkarhütte ging Steil los. Wir haben den „einfachen“ Weg über das Bankerl gewählt. Schließlich wollten wir noch heute ankommen. Die ca. 680Hm waren trotz einiger Pausen dann doch recht „zügig“ nach 2,5 Stunden überstanden und wir konnten das erste Etappenziel mit einem Radler feiern.
27.04. – Die Anreise
8:17 Uhr Die Reise in das für uns unbekannte Schottland beginnt. Eine liebe Freundin bringt uns zum Frankfurter Flughafen. Der Flug von unserem Kumpel ging bereits kurz nach 12. Wir (meine Frau und ich) mussten auf unseren allerdings noch bis 16.40 Uhr warten. Also genügend Zeit für die Gepäckaufgabe usw. Noch einmal lecker essen gehen und einen Cappu genießen (wer weis wann man den nächsten bekommt).
Zum Glück ging unser Flug pünktlich und so konnten auch wir im Zeitplan in Edinburgh landen. Unseren Reisebegleiter haben wir dann auch wie vereinbart an der Busstation getroffen. Noch keine 2 Stunden auf schottischem Boden, aber trotzdem gleich mal das nächste Pub besuchen. Die Stunde bis zum Bus nach Glasgow wollte ja sinnvoll überbrückt werden.
Bis zu diesem Zeitpunkt lief eigentlich alles wie geplant. Doch alles kommt anders als gedacht.
Im August 2006 haben wir uns dazu entschieden 6 Tage lang den Müritz Nationalpark in der Mecklenburger Seenplatte mit dem Kajak zu erkunden. Ungefähr 100km haben wir in dieser Zeit auf dem Wasser zurückgelegt.
Die Nationalparktour hat den positiven Nebeneffekt, dass die meisten Seen für Motorboote gesperrt sind und man so in Ruhe paddeln und die herrliche Natur genießen kann.

