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Warme Hände auch im Winter erhoffen wir uns von dem Vaude Argon Event 3in1.
Wie der Rest vom Körper werden auch die Hände im Zwiebelsystem verpackt. Somit hat man für jede Gelegenheit die passende Kombination. Wie der Name schon sagt besteht der Vaude Argon Event aus 3 Schichten.
Für Berg- & Wintertouren fehlte noch die passende Gletscherbrille. Wer sich mit dem Thema in den weiten des Netzes auseinander setzt wird hier zwangsläufig über die Firma Julbo stolpern. So ist es auch uns gegangen. Schon nach dem ersten Probetragen stellte sich ein sehr angenehmes Tragegefühl ein. Die Brille ist leicht und lässt sich sehr gut an die Kopfform anpassen. Das Sichtfeld ist nicht eingeschränkt und das verarbeitete Material fühlt sich gut auf der Haut an. Die Verarbeitung lässt auf den ersten Blick auch keine Wünsche offen.
Den ersten Test hat die Brille im Altweibersommer bestanden. Bei herrlichstem Sonnenschein konnten wir die Funktion des Blendschutzes überprüfen. Trotz der dunkel getönten Gläser überzeugt die Brille mit einer guten Farbwiedergabe und tollem Kontrast.
Die Brille gibt es in 2 verschiedenen Größen. Für meinen Kopf war die XL Variante gerade richtig :)
Technische Details der Julbo Explorer XL:
- 360 Grad verstellbare Bügel – Die Brille lässt sich dadurch exakt an die Kopfform anpassen.
Da die sachgerechte Pflege das A und O für die Lebensdauer der Wanderschuhe und des verarbeiteten Leders ist, hier ein paar Tipps und Tricks zu diesem wichtigen Thema.
Grundpflege: Bevor man seine neu erstandenen Wanderschuhe ausgiebig in jedem Gelände testet und einläuft, empfiehlt es sich die Schuhe dafür zu präparieren. Normalerweise sind diese schon vorgepflegt und taugen auch durchaus für den ersten Regenguss, aber ich vertrete die Meinung lieber einmal zu viel imprägniert als zu wenig.
Damit kommen wir schon zum “Wie?” und “Was?”. Das Putzen kann man sich sparen, weil neue Schuhe sind üblicherweise sauber. Um vor Wasser aus allen erdenklichen Richtungen optimal geschützt zu sein, sollte man das Leder wachsen. Ich verwende Pflegemittel auf Bienenwachsbasis. Wichtig ist dabei, dass das Mittel für Leder ist und Wasserschutz verspricht. Persönlich bevorzuge ich Sno Seal – das schützt vor Wasser, Sonne, Schmutz und Salz und hat eine lang anhaltende Wirkung.
Nun zum Pflegeprogramm:
- Das Leder intensiv mit dem Pflegemittel eingecremen. Am besten mit dem Finger, mit einem Tuch funktioniert es auch. Die Zunge nicht vergessen – natürlich die vom Schuh ;-) Wieviel Wachs aufzutragen ist, sollte jeder für sich rausfinden, denn je dichter der Schuh vor eindringendem Wasser geschützt ist, desto weniger atmungsaktiv ist er und man wird schneller darin schwitzen!
- Jetzt muss das Pflegemittel ins Leder einziehen. Dazu die Schuhe in die Sonne stellen, so sie denn scheint oder um die Sache zu beschleunigen zum Föhn greifen. Solange bis das Leder gesättigt ist, d.h. nix mehr einzieht. Allerdings vor direkter Hitze schützen, da sonst das Leder spröde wird. Die Lederschuhe haben vor und auf der Heizung nix verloren!
- Die Reste mit einem Tuch abwischen und dann den Schuh ordentlich mit einem Tuch polieren.
- Die Wasserschutzlaschen sollten mit einem Lederfett eingecremt werden, damit sie geschmeidig bleiben. Vor der Anwendung von Fett auf dem Außenschuh ist abzuraten, da sonst die Steifigkeit und somit die Stabilität des Schuhs verloren gehen.
- Als Finish empfehle ich mit einer weichen Schuhbürste nochmal nachzupolieren, damit wird der Abperleffekt von Wasser und Schnee verstärkt und die Imprägnierung hält auch länger.
Bereits im Sommer bestellten wir uns diesen Schlafsack. Die Entscheidung für WM war relativ schnell gefallen.
Der Ruf eilt ihnen voraus und sicherlich nicht umsonst gilt Western Mountaineering als einer der besten Hersteller für Daunenschlafsäcke. WM ist eine kleine Firma in den USA, die allerdings auch für lange Lieferzeiten bekannt ist. Das war auch der Grund wieso wir diese schon im Sommer gekauft haben. Ein weiterer Haken hinter der Einkaufsliste :)
Einsatzgebiet für dieses Daunenmonster ist ganz klar der Winter. Kommen wir zu den “technischen” Daten:
Nach der Tour ist vor Tour. Kaum wieder zuhause beginnen die Vorbereitungen für den Winter. Die Touren werden mit Ski und Pulka durch die weiße Pracht des hohen Nordens gehen. Soviel kann ich schon mal verraten. Später mehr dazu.
Natürlich unterscheiden sich Wintertouren von denen im Sommer. Hier spielt das Gewicht zwar noch immer eine Rolle aber die Priorität ist deutlich weiter hinten angesiedelt. Wir sprechen hier schließlich von möglichen -20 bis -40 Grad. Das muss kein Dauerzustand sein, kann aber durchaus vorkommen. Warme Kleidung muss her. Die lange Suche nach einer Daunenjacke hat mit dem Kauf der TNF Himalayan ein Ende genommen. Einem “günstigem” Angebot konnte ich nicht wiederstehen.
Eine Aussage über die Anwendung unter Realbedingungen kann ich an dieser Stelle noch nicht machen. Diese wird dann in Teil 2 nach unseren Touren folgen.
Welche Anforderungen stellte ich an dieses Kleidungstück?
Die Wander und Trekking Lust gipfelte letztes Jahr in einem neuen paar Wanderschuhe. Nachdem sie mich jetzt schon 1 Jahr lang durch dick und dünn, bergauf und bergab auf diversen Touren getragen haben, werde ich ihnen hiermit ein wenig huldigen :D
Wieso sind es die LOWA Tibet GTX geworden? Fest stand nur, dass es Lederschuhe eines deutschen Herstellers sein sollen. Da bekanntermaßen probieren über studieren geht war es eine reine Fußentscheidung. Die Passform ist einfach perfekt für meine Füße und das Probetragen hat mich in Punkto Tragegefühl und Halt überzeugt.
Wie das GTX erahnen lässt, ist der LOWA natürlich kein reiner Lederschuh, sondern eine Kombination aus Leder und Gore-Tex. Während außen Nubukleder verarbeitet ist, findet man innen weich gepolstertes, atmungsaktives Textilfutter und eine Gore-Tex Membrane. Da kann man schon mal vom Glauben „Leder ist das non plus ultra“ abfallen und sich von der Kombi Leder und Gore-Tex überzeugen lassen.
Nachdem wir auf unserer Trekkingtour in Schweden im Vergleich zu Schottland gewichtsmäßig ordentlich abgespeckt haben – natürlich nur bezogen aufs Gewicht der Ausrüstung, ist hier ein Beitrag zu meinem Golite Pinnacle (Women Medium) fällig.
Da ich mit meinem Deuter Aircontact PRO 65+15 SL wie bereits geschrieben sehr zufrieden bin, hatte ich eigentlich nicht vor einen neuen Rucksack zu kaufen. Der Blick auf unsere Packlisten zeigte aber, dass genau an dieser Stelle ordentlich Gewicht gespart werden kann – 845 g gegen 3050 g sind ein schlagendes Argument. Deshalb hab ich wenige Wochen vor der Abreise doch noch zugeschlagen…
Glücklicherweise ist das Prachtstück noch rechtzeitig eingetroffen. Probetragen selbstverständlich. Da der Rucksack kein Tragesystem hat, ist alles recht schnell eingestellt. Schulter- und Hüftgurt etwas enger schnallen und dann noch ein wenig an den Entlastungsriemen rumspielen – passt.


