Archive for the ‘Ausrüstung’ Category

Mit der Eden Zeltserie richtet sich die Firma GoLite an alle, die ihr Rucksackgewicht weiter nach unten drücken wollen. Für Solowanderer stellt eben auch das Zelt meist mit die schwerste Postion auf der Packliste dar. Wer aber wie ich trotzdem gerne in einem richtigen Zelt schlafen möchte und nicht unter einem Tarp, der sollte sich das Eden 1 mal genauer anschauen. Schließlich bringt das komplette Zelt inkl. Gestänge, Heringen und Packsack gerade einmal 1540g auf die Waage. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an GoLite und die Bergfreunde für diese Testmöglichkeit.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Eden 1 (1035g):

  • 3 DAC Featherlite 9mm Gestänge (340g)
  • 12 Heringe von DAC (165g)
GoLite Eden 1 - Übersicht.jpg

technische Details:

  • Packmaß: 52 * 14 * 10cm
  • Material Außenzelt: silikonisiertes 15 Denier Ripstop-Nylon mit einer Wassersäule von 1200mm
  • Material Innenzelt: 20 Denier Polyester No-See-Um Mesh
  • Material Boden: 70 Denier 190T Nylon Teffeta mit einer Wassersäule von 3000mm
  • Länge Innenzelt: 254cm
  • Breite Innenzelt: an der breitesten Stelle 94cm
  • Höhe Innenzelt: 114cm

Aufbau:

Der erste Aufbau im Garten gestaltete sich sehr einfach. Wer im übrigen die Bedienungsanleitung sucht, wird im Packbeutel fündig. Diese ist dort eingenäht. Ist mir allerdings erst auf dem zweiten Blick aufgefallen. Kommen wir zurück zum Aufbau. Wie bei jedem Tunnelzelt werden alle Gestänge nach und nach eingefädelt. Durch die farbliche Markierung der Gestänge und der jeweiligen Gestängekanäle ist das schnell korrekt erledigt.

GoLite Eden 1 - 4.jpg

Auf keiner unserer Reisen fehlt der Fotoapparat. Schließlich stecken in jedem Foto meist schöne Erinnerungen. Zur kompletten Fotoausrüstung gehört für mich auch ein Stativ. Sei es für Langzeitbelichtungen, HDR Aufnahmen oder für die Bilderserie zum Erstellen eines Panoramas. Es gibt viele Situationen wo ich auf ein Stativ nicht verzichten möchte.

Leider musste ich das aber bisher aus einem einzigen Grund: die Stative waren zu schwer. Zumindest die, die eine DSLR stabil tragen können ohne beim kleinsten Windstoss umzufallen. Gute Stative wiegen dann schon oft um die 2kg. Man kauft sich viele Dinge um das Rucksackgewicht auf längeren Touren zu minimieren. Da passt ein 2kg Stativ mit unhandlicher Transportgröße nicht ins Konzept. Gut eine DSLR auch nicht, aber diesen Luxus gönne ich mir.

Lange habe ich gesucht. Für die ersten Versuche entschied ich mich für einen Gorillapod. Leicht und in gewissen Situationen auch gut zu gebrauchen. Im schwedischen Fjäll oder auf Wintertour fehlten hierbei allerdings die nötige Höhe und die Befestigungsmöglichkeiten. Es ist einfach umständlich sich immer erst den passenden Platz suchen zu müssen.

Weiter ging die Suche. Fündig bin ich bei der Firma Benro geworden. Ein Carbonstativ inkl. Kugelkopf und Schnellwechselplatte. Die technischen Details haben überzeugt und das Stativ musste ich mir einfach näher anschauen.


Benro_Carbon_Stativ.jpg


Hier die nakten Daten im Überblick inkl. aufgeschraubtem Kugelkopf:

Ursprünglich haben wir diesen Rucksack für Tages- bzw. Wochenendtouren angeschafft. Mit 32 Liter Volumen bietet er mehr als genug Platz für solche Gelegenheiten. Selbst der Helm für Klettersteigtouren kann problemlos im Netzfach transportiert werden.

Durch seine längliche Form eignet sich der Deuter Act Trail 32 speziell für große Personen.

Dank Hüftgurt und verstellbaren Schultergurten ist eine exakte und optimale Lastverteilung möglich. Der Hüftgurt fixiert den Rucksack körpernah und bietet aufgrund seines anatomischen Schnittes trotzdem genügend Bewegungsfreiheit. Zudem sorgt das Aircontact Rückensystem für Tragekomfort und guten Luftaustausch bei allen Bewegungen und in jedem Einsatzbereich. Egal ob auf dem Fahrrad, beim Wandern in den Bergen, beim Geocaching im Wald, zum Klettern in der Halle oder beim Bummeln in der Stadt. Der Rucksack macht immer eine gute Figur. Passt sich perfekt der Rückform an und ist somit super bequem zu tragen.

Er bietet genügend Stauraum im Hauptfach sowie zahlreichen kleineren Taschen. Durch die Zugänge in den Innenraum von vorn über einen Rundum- Reißverschluss oder von oben über einen Deckel und Kordelzug ist auch alles im Hauptfach schnell und problemlos zu finden und zu erreichen. Links daneben ist eine Reißverschluss- Seitentasche und rechts eine Netzseitentasche angebracht. Zudem gibt es im Deckel zwei Reißverschluss- Fächer. In einer weiteren kleinen Tasche am Hüftgurt lassen sich Kleinigkeiten, wie Geld oder Kaugummis schnell erreichbar aufbewahren. Auch die Außenseite des Rucksackes bietet jede Menge Befestigungsmöglichkeiten.


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Ein wichtiger Bestandteil einer jeden Winterausrüstung ist eine Schaufel. Diese wird häufiger benötigt als man denkt. Sei es das ausgraben der Abside beim Zeltaufbau oder das ausbutteln der Schneeheringe am nächsten Morgen. Bei Beispiel 2 sollte man spätestens dann wert auf eine stabile Ausführung der Schaufel legen. Es gibt am Markt genügend Modelle bei denen das Schaufelblatt aus Kunststoff besteht, aber damit Heringe aus dem Eis hacken möchte ich nicht ;D

Sie sind selbstverständlich leichter. Für dieses Einsatzgebiet meiner Ansicht nach allerdings nicht zu gebrauchen. Hier spielt die Grizzly ihre Stärken aus. Das Schaufelblatt aus Metall macht einen unverwüstlichen Eindruck. Selbst das aufhaken von Eis hat sie bisher bis auf ein paar normale Gebrauchsspuren problemlos überstanden.

Per Knopfdruck am Griff lassen sich an der  Schaufel schnell 3 verschiedene Positionen einstellen.

1. Für den Transport am Rucksack oder auf der Pulka zusammen geklappt.

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Schon vor einiger Zeit habe ich euch hier meine ersten Eindrücke geschildert. Nach nun bereits (bzw. leider erst) 2 Touren im kalten Norden muss ich keine der genannten postiven Eindrücke revidieren.

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Der absolute Härtetest war die ca. 70km lange Scooterfahrt am Ende der letzten Tour. Trotz Sturm und dem kalten Fahrtwind hat die Jacke warm gehalten. Was will man also mehr. Wirklich einziger “Kritikpunkt” ist das große Packmass. Im Vergleich zu Caros Jacke. Diese lässt sich deutlich mehr komprimieren.

Auf Tour verteile ich aber die Jacke als letzte Schicht quer über die ganze Pulka, somit spare ich mir das verpacken nach jeder Nutzung im Packsack. Positiver Nebeneffekt, man kommt dadurch schnell heran. Meine Entscheidung bleibt. Ich würde mir die Jacke wieder kaufen.


Vor unserer Reise nach Lappland habe ich bereits von meinen Erfahrungen mit den Komperdell BC Chilkoot Trail berichtet. Wirklich überzeugend waren sie bis dahin nicht, denn sie sind immer in heiklen Situationen zusammengerutscht. Deshalb haben sie ihre letzte Chance bekommen sich als Festlängenstöcke zu bewähren und diese auf dem Padjelantaleden durchaus genutzt bzw. nicht enttäuscht.

Die Umbauaktion einen Tag vor der Abreise war etwas improvisiert. Denn ursprünglich wollte ich die Stöcke auf die richtige Länge eingestellt mit einer kleinen Bohrung und entsprechenden Schrauben fixieren. Jedoch war mir diese Aktion so kurzfristig dann doch zu heikel. Was wenn der Bohrer abrutscht und dann der ganze Stock instabil wird? Deshalb musste Plan B herhalten: Eine ordentliche Ladung Sekundenkleber auf den aufgeschraubten und so weit wie möglich ausgefahrenen Stock auftragen, schnell auf die richtige Länge zusammenschieben und festschrauben. Dann das gleiche Szenario am zweiten Stock wiederholen. Fertig.

Etwas skeptisch war ich schon. Aber so kurz vor knapp die beste Lösung. Nach ein paar Belastungstests wandern die Stöcke also ins Reisegepäck.

Sie haben sich bewährt. Die Stöcke haben super funktioniert und ihre Länge egal bei welcher Belastung beibehalten. Ich bin so positiv überrascht, dass sie natürlich die Rückreise verdient antreten durften und auch durchaus für weitere Wintertouren auf meiner Packliste bleiben.

FAZIT: Manchmal braucht es keine Wunder, sondern einfach etwas Sekundenkleber ;-)

Der Chilkoot Trail BC ist speziell für Schneeschuh und Backcountry Touren konzipiert, deshalb und wegen seiner Maximallänge von 155cm ist er auch bei uns im Einkaufskörbchen gelandet. Der Zweiteilige Aluminium – Teleskopstock mit Korkgriff, Systemschlaufe und universeller Stahlspitze macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Lässt sich gut einstellen und scheint auch einiges ab zu können. Er kann maximal 155cm ausgefahren werden und bringt es mit einem Packmaß von 92cm auf ein Gewicht von 560g.

Ihren ersten Einsatz hatte mein Paar bereits auf dem West Highland Way, weil ich mich kurzfristig nicht für andere Wanderstöcke entscheiden konnte. Außerdem wurde der Komperdell als besonders robust angepriesen, deshalb hab ich dem Einsatz in Schottland durchaus positiv entgegen geblickt.

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Das Packmaß von fast 1m ist nicht unbedingt komfortabel speziell wenn man mit dem Flugzeug reist, aber mit der passenden Position am Rucksack durchaus handhabbar. Die ersten Meter auf felsigen Untergrund hat er ebenfalls gut gemeistert. Nach ein paar Kilometern im Einsatz hat sich einer der Stöcke dann gerade in einer kritischen Situation zusammengeschoben, nur ein paar Zentimeter, aber ich hatte zu tun das Gleichgewicht zu halten. Das setzte sich auf der gesamten Tour fort, so dass mein Vertrauen in die Stöcke mit jedem Zusammenschieben weiter schwand. Deshalb würde ich sie auf technisch anspruchsvolle Touren z.B. in die Alpen nicht mitnehmen. Zudem haben die Stockspitzen den steinigen Weg nicht verkraftet. Von Spitze will ich auch nur noch in der Vergangenheit sprechen – die sind komplett abgerundet. Aber das hatte ich schon vorher befürchtet, schließlich sind sie hauptsächlich für den Einsatz im Schnee gemacht. Die Spitze lässt sich auch nicht abschrauben und einfach austauschen :(

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