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Der Chilkoot Trail BC ist speziell für Schneeschuh und Backcountry Touren konzipiert, deshalb und wegen seiner Maximallänge von 155cm ist er auch bei uns im Einkaufskörbchen gelandet. Der Zweiteilige Aluminium – Teleskopstock mit Korkgriff, Systemschlaufe und universeller Stahlspitze macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Lässt sich gut einstellen und scheint auch einiges ab zu können. Er kann maximal 155cm ausgefahren werden und bringt es mit einem Packmaß von 92cm auf ein Gewicht von 560g.

Ihren ersten Einsatz hatte mein Paar bereits auf dem West Highland Way, weil ich mich kurzfristig nicht für andere Wanderstöcke entscheiden konnte. Außerdem wurde der Komperdell als besonders robust angepriesen, deshalb hab ich dem Einsatz in Schottland durchaus positiv entgegen geblickt.

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Das Packmaß von fast 1m ist nicht unbedingt komfortabel speziell wenn man mit dem Flugzeug reist, aber mit der passenden Position am Rucksack durchaus handhabbar. Die ersten Meter auf felsigen Untergrund hat er ebenfalls gut gemeistert. Nach ein paar Kilometern im Einsatz hat sich einer der Stöcke dann gerade in einer kritischen Situation zusammengeschoben, nur ein paar Zentimeter, aber ich hatte zu tun das Gleichgewicht zu halten. Das setzte sich auf der gesamten Tour fort, so dass mein Vertrauen in die Stöcke mit jedem Zusammenschieben weiter schwand. Deshalb würde ich sie auf technisch anspruchsvolle Touren z.B. in die Alpen nicht mitnehmen. Zudem haben die Stockspitzen den steinigen Weg nicht verkraftet. Von Spitze will ich auch nur noch in der Vergangenheit sprechen – die sind komplett abgerundet. Aber das hatte ich schon vorher befürchtet, schließlich sind sie hauptsächlich für den Einsatz im Schnee gemacht. Die Spitze lässt sich auch nicht abschrauben und einfach austauschen :(

Da auf der kommenden Tour im März die Anreise per Flugzeug erfolgt, musste ein Packsack für die Pulka her. Kaufen haben wir schnell abgelehnt, da recht teuer. Also selber bauen! Leichter gesagt als getan.

Der Plan stand schnell… zumindest in meinem Kopf. Mit ein wenig Unterstützung aus dem Forum war der nächste Schritt Tomies Order bei Extremtextil: Condura – 500den – PU-beschichtet, Gurtband 40mm, Gurtband 20mm, Steckschließen, Garn und die passenden Nähmaschinennadeln. Eine Woche später hielten wir die Ware in unseren Händen. Aber die Realisierung ließ auf sich warten.

Zunächst musste noch eine Nähmaschine her. Mutti ist eben die Beste und stellt ihre für diesen Zweck zur Verfügung. Kleine Nähmaschineneinführung inklusive.

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Dieses Wochenende habe ich mich ganz diesem Projekt gewidmet – Ausgang ungewiss.

Als erstes hab ich mit der Pulka Maß genommen und das Condura großzügig zugeschnitten. Ganz unter dem Motto: lieber etwas zu groß als zu klein! Danach wurde die Position für die Gurtbänder festgelegt und angezeichnet. Mit Stecknadeln war schnell alles angeheftet und dann sollte es an die Maschine gehen. Die Nadel war fix getauscht – etwas zu fix. Nämlich falsch rum! Nach ca. einer halben Stunde Oberfadenspannung einstellen, half nur noch der Telefonjoker. Das Handbuch hat den Fehler aufgedeckt und die Nadel fand endlich die richtige Position… wie gut das auf einmal funktioniert ;-)

Wie im Reisebericht unserer Weihnachtstour kurz erwähnt, hatten wir Probleme mit unserem Kocher. Naja, eher mit dem Unterstand. Aus Gewichtsgründen hatten wir ein relativ kleines Schneidbrett mitgenommen. Dies hat sich als Fehler herausgestellt. Viel zu wackelig und der Kocher rutschte darauf beim regulieren hin und her.

Eine der ersten Amtshandlungen im neuen Jahr war es hier Abhilfe zu schaffen. Schließlcih steht die nächste Tour schon in den Startlöchern. Die Idee stammt nicht von uns aber das Prinzip war sehr einfach uns kostengünstig nachzubauen.

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Verwendet wurde eine 40 x 21cm große Sperrholzplatte mit einer Dicke von  5mm.

3 kleine Schrauben sorgen dafür das der Kocher an seinem Platz bleibt und das Regeln des Novas nun auch ohne schweren Topf darauf funktioniert. Auch der Windschutz findet seinen Standplatz auf dem Brett und ein Einsinken im Schnee wird damit verhindert.

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Die Materialkosten von ca. 5€ kann man hier wirklich vernachlässigen :) Wenig Geld – viel Nutzen!

Um auf Wintertouren perfekt für kalte Temperaturen gerüstet zu sein, musste vor dem Start in die Vidda eine Daunenjacke ran. Eine schwere Entscheidung hatte ich nicht, da Frauen anscheinend nicht die Zielgruppe für solche Produkte sind bzw. die Produktbeschreibungen nicht wirklich aufschlussreich sind. Meine Vorauswahl fiel auf die Mountain Equipment Cho Oyu Jacket (Frauenmodell) und den The North Face Himalayan Parka (Männermodell). Nach ausgiebigem Probe tragen in der Wohnung bei +20°, ist für mich welch Wunder die Wahl auf das Frauenmodell gefallen. Die Passform der ME hat mich überzeugt, zudem ist das Packmaß kleiner und den Linkshänderreißverschluss der TNF bekomme ich einfach nicht auf die Reihe. Außerdem kann ich ja nicht immer die gleichen Klamotten wie Tomie tragen ;-)

ME

Die zweite Haut für alle Situationen. Egal ob auf Berg- oder Trekkingtouren, die Jacke darf bei mir nicht fehlen. Auch beim Radfahren macht die Haglöfs LIM Ozone Q Jacket eine gute Figur.

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Auf der Suche nach einer 3-Lagen-Gore-Tex Jacke, die auch bei langen Rucksacktouren nicht schwach macht, sind wir relativ schnell bei Haglöfs gelandet. Im Sortiment von Haglöfs gibt es ein paar Modelle, die in Frage gekommen wären. Beim probieren sind allerdings nahezu alle Jacken mit Belüftungsreißverschlüssen unter den Armen durchgefallen. Ob wohl dies ein praktisches Feature ist, waren die Reißverschlüsse speziell mit Rucksack sehr unangenehm. Deshalb bin ich schnell davon abgekommen. Zudem ist die Haglöfs LIM Ozone Q Jacket mit 315g (Größe M) ein echtes Leichtgewicht – ohne die Nachteile von Packlite. Außerdem empfinde ich sie als leise. Natürlich raschelt sie auch bei manchen Bewegungen. Das Haglöfs außerdem die besten Kapuzen macht, ist sowieso allgemein bekannt. Durch Gummizüge lässt diese sich dank 3D Verstellung perfekt an den Kopf und die Frisur anpassen ;-)

Technische Daten:

Neben dem Gaskocher hat mit dem Optimus Nova+ ein weiterer Kocher seinen Weg in unser Ausrüstungslager geschafft. Nötig wurde die Anschaffung durch die bevorstehenden Wintertouren. Bei Eis, Schnee und Kälte funktionieren die bekannten Gaskocher einfach nicht mehr. Der Nova+ spielt hier seine Stärken aus. Als Brennstoff stehen Benzin, Petrolium, Diesel, Kerozin & Rapsöl zur Verfügung. Für eine lange Lebensdauer und weniger Wartungsaufwand ist aber gereinigtes Benzin oder hochwertiges Petrolium von Vorteil.


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Es ist Wochenende und das Wetter macht es einem nicht gerade schwer in der Wohnung zu bleiben. Genug Zeit also sich seiner Ausrüstung zu widmen. Unsere MYOG Fähigkeiten sind im Anfangsstadium. Fangen wir also mit etwas einfachem an. Die Telemarkschuhe haben eine Aufwertung ihrer Isolationsfähigkeit gegen Kälte von unten verdient. Die letzte Stunde der 5mm Evazote Isomatte hat geschlagen.


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Wir wagten uns also an das schwierige Unterfangen und machten eine Kopie der Schuheinlagen :)