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	<title>CATHOHI &#187; CATHOHI</title>
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		<title>Einen guten Rutsch &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 14:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; in das neue Jahr 2011 wünschen wir allen Lesern. Es gab zwar lange keine Neuigkeiten, aber das wird sich bald wieder ändern :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; in das neue Jahr 2011 wünschen wir allen Lesern.</p>
<p>Es gab zwar lange keine Neuigkeiten, aber das wird sich bald wieder ändern :)</p>
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		<title>&#8220;Nice little walk&#8221; im Kebnekaise Gebirge</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 18:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es soweit &#8211; Urlaub! Am 23.07.2010 starten wir nach der Arbeit mit dem Auto gen Norden. Richtig, wir fahren mit dem Auto. Und weil wir unterwegs noch was für unsere Cachestatistik tun wollen, nehmen wir auch nicht die Fähre sondern fahren durch Dänemark und über die Öresundbrücke. Aber so weit sind wir noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Endlich ist es soweit &#8211; Urlaub! Am 23.07.2010 starten wir nach der Arbeit mit dem Auto gen Norden. Richtig, wir fahren mit dem Auto. Und weil wir unterwegs noch was für unsere Cachestatistik tun wollen, nehmen wir auch nicht die Fähre sondern fahren durch Dänemark und über die Öresundbrücke. Aber so weit sind wir noch nicht.</p>
<p><strong>Anreise</strong><br />
 Auf der Autobahn ist überraschend wenig los, sodass wir gut voran kommen und gegen 2:00 Uhr Kolding in Dänemark erreichen. Dort suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und versuchen im Auto ein wenig Schlaf zu bekommen &#8211; erholsam ist was anderes, deshalb entschließen wir nach ca. 5 Stunden das mit dem Schlafen aufzugeben und uns dem ersten Highlight unserer Reise zu widmen: dem Koldinger Powertrail.</p>
<p>Als kleine Einstimmung aufs Wandern werden so ungefähr 10km zurückgelegt. Ca. alle 200m muss man sich bücken, um einen Microcache aufzuheben und zu loggen. Das artet regelrecht in Stress aus &#8211; wir brauchen dringend einen Stempel! Logbucheintrag, im Gehen den Cache auf dem GPS als gefunden markieren und den nächsten anpeilen, nebenbei noch eine Fieldnote auf dem Ipod speichern &#8211; da kommt man schon mal ins stolpern und kaum ist man fertig, ist man schon am nächsten Cache angekommen. Zum Glück sind nicht mehr alle Dosen aktiv&#8230; Aber die Sonne scheint und nach den ersten 7 Caches hat man das Prozedere optimiert und kann auch die Landschaft ein wenig genießen. Gegen halb 11 sind unsere ersten 28 dänischen Caches gefunden und wir setzten unsere Fahrt mit dem Auto fort, schließlich haben wir noch einige Kilometer vor uns.</p>
<p>Nicht ganz 2 Stunden später sind wir zumindest schon mal im richtigen Land &#8211; Schweden! Hier nehmen wir die Inlandsstrasse, schließlich ist die Anreise schon Urlaub und wir haben Zeit.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2603" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2606&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid59" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-1.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Pausen machen wir dort, wo das GPS auch einen Cache ankündigt bzw. wo es unser Hunger befiehlt. 22 Uhr biegen wir auf einen Rastplatz ab und stellen umzingelt von Mücken unser Zelt auf &#8211; die Nacht ist wesentlich bequemer und entspannender. Trotzdem treibt es uns am nächsten morgen um halb 7 weiter. Die Mücken fallen zur Begrüßung über uns her und wir verfluchen, das Deet so weit weggepackt zu haben. Heute liegen ca. 900km vor uns. Ziel ist Trollforsen bei Moskosel &#8211; eine der größten Stromschnellen Europas.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2607" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2610&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid60" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-2.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Echt beeindruckend welche Wassermassen sich dort in kürzester Zeit ihren Weg suchen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2611" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2614&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid61" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-3.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2615" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2618&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid62" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-4.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Natürlich gibt es auch hier jede Menge Mücken, aber heute sind wir vorbereitet :P Es ist bewölkt und beginnt ab und zu zu nieseln.</p>
<p>Auch am nächsten Morgen werden wir nicht von einem atemberaubenden Sonnenaufgang geweckt, sondern bauen unser nasses Zelt gegen 7 Uhr ab und gegeben uns auf die letzten 400km im Auto.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2619" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2622&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid63" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-5.jpg"/></a></div>
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<p>Ziel Nikkaluokta. Unterwegs rufen wir schon mal dort an und buchen das Boot für den nächsten Tag, um so 12km durch die Vistasvagge abkürzen zu können. Bevor wir endgültig in die Pampa abbiegen kaufen wir in Kiruna noch unsere Frühstücksverpflegung für die Tour, eine Packung Nudeln und 2 Bier fürs Abendessen. Dann verdrücken wir noch einen Burger mit Pommes zum Mittag &#8211; typisch schwedisches Essen eben ;)</p>
</div>
<p>14 Uhr erreichen wir den Ausgangspunkt für unsere Tour &#8211; Nikkaluokta. Wir melden uns an, bezahlen die Parkgebühren fürs Auto und unsere Bootsfahrt und bauen dann das Zelt auf. Nächste Amtshandlung ist eine ausgiebige Dusche. Wir legen sofort Mückenmittel auf und dann räumen wir das Auto aus, packen schon mal grob unsere Rucksäcke und sortieren den sonstigen Kram im Auto scheinbar ohne System und so ist es an diesem Tag nicht das letzte Mal, dass wir den Kofferraum komplett umräumen ;) Aber solange man sich bewegt wird man wenigstens von den Mücken verschont.</p>
<p>Zur Zubereitung des Abendessens haben sie uns so weit, wir packen das Mückennetz aus. Wir fangen damit an und alle anderen auf dem Zeltplatz ziehen nach. Allerdings kann man so weder essen noch Bier trinken, also ertragen wir die Mücken in unserem Gesicht und beeilen uns mit dem Verzehr von Nudeln und Bier ;) Danach geben wir uns geschlagen und verziehen uns ins Zelt, wenigstens hier hat man Ruhe vor den Biestern. Das kann ja lustig werden in der Vistasvagge&#8230;dann setzt der Regen ein und wir machen die Augen zu.</p>
<p><strong>Tag 1: 27.07.2010</strong><br />
 Am nächsten Morgen immerhin kein Regen, es ist bewölkt und ein leichter Wind geht, nahezu keine Mücken. Trocken wird das Zelt trotzdem nicht. Unsere Zeltnachbarn werden mich leise verfluchen, als ich versuche durch kräftiges Schütteln wenigstens einen Großteil des Wassers vom Zelt zu bekommen ^^ Danach nutzen wir noch ein letztes Mal für die nächsten Tage das Servicehaus, packen die Rucksäcke und Frühstücken. Ich werde erst auf den letzten Drücker fertig mit meinem Gepäck.</p>
<p>Punkt 8 Uhr sind wir am Bootsableger, wo ca. 3 Sekunden zuvor unser Fahrer eintrifft. Etwas herrisch und in einem Tonfall, der keinen Widerspruch erlaubt, weißt er Tomie an die Leinen los zu machen und ich soll mir die Schwimmweste anziehen. Nachdem Tomie seinen Teil erledigt hat und auch auf dem Boot ist, müssen wir uns alle auf eine Seite des Bootes lehnen (ob Bug- oder Steuerbord entzieht sich meiner Kenntnis), damit sich das Regenwasser an einer Stelle im Boot sammelt und abgeschöpft werden kann. Dies erledigt der &#8220;Kapitän&#8221; selbst und Tomie legt in der Zeit seine Schwimmweste an.</p>
<p>Dann geht die Fahrt los. Tomie ist begeistert und ruft mir zu: &#8220;Das ist ja wie in den Mangroven!&#8221; Ein paar Enten finden unsere Fahrt nicht so lustig und ergreifen die Flucht.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2623" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2626&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid64" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-6.jpg"/></a></div>
<p><span id="more-1446"></span></div>
<p>Das Wasser ist überraschend klar und flach. Als wir im Schritttempo eine Flachstelle überwinden, meinen wir schon das war&#8217;s, aber es geht noch ein paar Kilometer weiter. Am Ziel angekommen werden wir wieder im Befehlston instruiert: Westen in die Tasche und den Reißverschluss zu! Wir verabschieden uns, empfangen noch ein paar Hinweise, wie wir zum Weg finden und beste Wünsche für die nächsten Tag, dann zieht er winkend von dannen. Wir stehen kopfschüttelnd am Ufer und machen uns startklar, während die Mücken über uns herfallen.</p>
<p>Wir beginnen also unseren &#8220;Nice little walk&#8221; durch den Birkenwald. Pfitsch, pfatsch&#8230; &#8220;naja, wir sind ufernah. Wird bestimmt gleich besser!&#8221; versuche ich mich aufzumuntern. Tomie genießt es mit seinen Lundhags Syncro durch den Sumpf zu stapfen. Ich habe glücklicherweise meine Gamaschen an. Die Mücken nerven trotz leichtem Niesel &#8211; auch diesbezüglich keimt leise Hoffnung auf Besserung in mir auf.</p>
<p>An diesem Tag lag ich jedoch in allen Punkten daneben. Wenn ich den Matsch zu Beginn schon als unangenehm empfunden hab, dann konnte ich mich über manche Abschnitte auf unserer ersten Etappe erst Recht freuen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2627" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2630&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid65" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-7.jpg"/></a></div>
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<p>Außerdem Büsche, bzw. halbe Bäume, die ihre nassen Blätter an unseren Hosen abstreifen &#8211; herrlich! Wasser von oben, unten und auch noch von der Seite. Dazu dieser nervende Ton der blutrünstigen Sauger im Ohr. Das Mückennetz wird nicht mehr abgesetzt! Irgendwann entscheide ich mich, meine klatschnasse Hose gegen die Regenhose zu tauschen &#8211; hätte man ja auch schon früher auf die Idee kommen können.</p>
<p>Der Weg ist deutlich länger, als wir gestern Abend auf der Karte abgeschätzt haben, deshalb entscheiden wir uns nicht erst an der 3. Brücke einen Zeltplatz zu suchen, sondern stellen bereits an der 2. unser Zelt direkt vor einen Shelter.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2631" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2634&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid66" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-8.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Dieser ist prädestiniert zum Klamotten trocknen. Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Hütte und der Begrüßung durch den Bewohner, einen Lemming, genehmigen wir uns ein Bad in den eiskalten Fluten des Bachs bis mal wieder der Regen einsetzt.</p>
<p>Die Klamotten hängen wir in den Shelter und legen uns ins Zelt, werfen noch einen Blick auf die Karte und harren der Dinge &#8211; also dem Regen und der Mücken. Wir sind uns einige, dass Regen besser ist als Mücken. Dann wird noch schnell Wasser gekocht, in die Tüte gekippt und gegessen, bevor wir versuchen einzuschlafen.</p>
<p><strong>Tag 2: 28.07.2010</strong><br />
 Eine lange, unruhige Nacht ist vorbei. Der Regen scheinbar auch. Leichter Wind &#8211; wir wagen uns also raus und prüfen die Mückenlage. Noch ist alles bestens, also können wir das Frühstück nach draußen verlegen.</p>
<p>Die Klamotten im Shelter sind noch genauso nass wie wir sie dort aufgehängt haben, also wird jede Leine am Zelt behangen und die Klamotten trocknen zügig im leichten Wind und sporadischem Sonnenschein.</p>
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<p>Heute wartet der erste längere Anstieg auf uns. 500 Hm müssen bis zur Kaskasvagge überwunden werden. Wir packen nach einem ausgiebigen Frühstück also unsere trockenen Klamotten und das trockene Zelt zusammen und begeben uns auf die nächste Etappe.</p>
<p>Für die letzten Kilometer durch den Wald ziehen wir diesmal gleich die Regenhose an, aber wie der Zufall will völlig umsonst. Die Sträucher und Bäume sind trocken und wir bleiben es heute also auch. Aber lieber so als andersrum :)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2639" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2642&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid68" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-10.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2647" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2650&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid70" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-12.jpg"/></a></div>
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<p>Bei einer ausgedehnten Rast wechseln wir die Regenhose wieder gegen die Traverse Pro, schließlich sind wir oberhalb der Baumgrenze und das Klima in der Regenhose nicht wirklich angenehm. Die Aussicht auf die Vistasvagge ist grandios und Mücken scheint es hier auch keine zu geben. So macht wandern bzw. Pause machen Spaß.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2651" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2654&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid71" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-13.jpg"/></a></div>
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<p>Ein neugieriges Rentier schaut uns aus der Ferne dabei zu. Beim Blick auf die Karte entschließe ich mich, einen kleinen Umweg über den Gipfel des Njunni zu machen &#8211; kein wirkliches Highlight, weil mit 1040m nicht wesentlich höher als der Pass an sich. Tomie spart sich die Extrameter und wartet auf mich. Zwei Rentiere beobachten meinen &#8220;Gipfeltriumpf&#8221; als scheue Zaungäste. Das Panorama ist herrlich, auch wenn die Gipfel der Berge um mich herum von Wolken verhangen sind.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2655" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2658&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid72" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-14.jpg"/></a></div>
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<p>Nächstes Ziel ist die Kaskasvagge Stugan, die wir gegen 14 Uhr erreichen. Dem Hüttenfieber verfallen entscheiden wir nicht weiter zu gehen und unser noch ca. 8km entferntes Basecamp zu beziehen, sondern die Nacht hier zu verbringen. Das Wetter läd zu einem Sonnenbad ein. Also Kochen wir uns einen Kaffee und suchen uns ein schönes Plätzchen mit unseren Isomatten vor der Hütte, um das schöne Wetter und die geniale Kulisse zu genießen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2663" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2666&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid73" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-16.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2667" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2670&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid74" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-17.jpg"/></a></div>
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<div>Außerdem fangen wir an darüber zu philosophieren welcher Berg dann morgen bestiegen werden muss, einig werden wir uns jedoch nicht &#8211; mal sehen wer Recht behält.</div>
<p>Wir nutzen die Gelegenheit ein paar unserer Klamotten zu waschen, betreiben intensive Fußpflege, räumen in unseren Rucksäcken herum und tun was man eben so tut um einen halben Tag an einer gemütlichen Hütte zu verbringen&#8230;</p>
<p><strong>Tag 3: 29.07.2010</strong><br />
 Kurz vor 6 Uhr sind wir schon am Frühstücken. Vor der Hütte haben wir ein passendes Plätzchen dafür gefunden. Die Sonne strahlt und macht es angenehm warm &#8211; herrlich. Kein Wind und trotzdem keine Mücken &#8211; anscheinend sind wir sie nun endgültig los ^^</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2671" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2674&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid75" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-18.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Bestens gestärkt ziehen wir also weiter in das Tal hinein um uns ein geeignetes Plätzchen für unser Basislager zu suchen, schließlich so meinen wir zumindest, werden wir uns dort ein paar Tage aufhalten&#8230;</p>
<p>Wir queren die Brücke und steigen ganz langsam und kontinuierlich parallel zum Fluss ca. weitere 400 Hm übers Geröll auf.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2675" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2678&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid76" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-19.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Eine Fuhrt steht heute auch an. Wir suchen lange nach einer günstigen Stelle, aber die scheint es nicht wirklich zu geben &#8211; also stochern wir einfach drauf los und erwischen diverse Male auch einen lockeren oder glitschigen Stein. Die Füße bleiben glücklicher Weise trocken.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2679" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2682&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid77" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-20.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir kommen an ein paar schönen Stellen zum Zelten vorbei, aber noch zu weit vom ersten angepeilten Gipfel entfernt. Übrigens sollte ich Recht behalten, welcher der Berge unser erstes Ziel sein wird ;P</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2711" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2714&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid78" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-28.jpg"/></a></div>
</div>
<p>An einem See finden wir dann die perfekte Stelle für unser Basiscamp. Einzelne Steine werden noch von der Stellfläche entfernt und dann wird das Zelt aufgebaut und schon mal eingerichtet.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2707" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2710&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid79" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-27.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Nachdem alles so ist wie es uns gefällt, wird der Rucksack für den Aufstieg gepackt. Nur das wichtigste kommt mit. Kamera ja, Stativ nein &#8211; wofür hatten wir das Stativ gleich nochmal mitgenommen? :X</p>
<p>Das Wetter ist jedenfalls perfekt für den Gipfelsturm. Zuerst muss der See umrundet werden, natürlich über ein Blockfeld. Das Schneefeld ist etwas ungeheuerlich, also wird es umgangen und dann heißt es erstmal Höhenmeter machen. Route ist also klar &#8211; so schnell wie möglich hoch. An einigen Stellen erfordert das ein paar kurze Klettereinlagen und deshalb wird für den weiteren Aufstieg die Lage sondiert und von der Ideallinie abgewichen.</p>
<p>500Hm vom Gipfel entfernt bietet ein großer Stein die perfekte Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause und um die Aussicht zu genießen. Verdammt ist es schön hier. Dann geht es weiter bis auf den Kamm. Von hier ist die Sicht schon grandios, alles wird schon mal digitalisiert, möglicherweise zieht kurz vor dem Gipfel noch eine Wolke ran ;)</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2715" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2718&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid80" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-29.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Aber die Wolken bleiben weg und die 360° Sicht offenbart sich in all ihrer ungetrübten Herrlichkeit.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2598" title="kebnekaise"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2598&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="76" id="IFid81" class="ImageFrame_None" alt="kebnekaise"/></a></div>
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<p>Unser Zelt ist nur noch ein winziger roter Punkt. Der Süd- und der Nordtoppen des Kebnekaise strahlen in der Sonne.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2687" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2690&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid82" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-22.jpg"/></a></div>
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<p>Die Kaskasavagge und Kuopervagge liegen uns zu Füssen&#8230;</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2691" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2694&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid84" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-23.jpg"/></a></div>
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<p>&#8230;und als ob das nicht genug Belohnung für den Aufstieg ist, halten wir die erste Dose des &#8220;Nice little walk and back again&#8221; in den Händen.</p>
<p>Zeit für einen ausgiebigen Fototermin. Alles wird zig mal abgelichtet um sicher zu gehen, dass auch wirklich alles im Kasten ist.</p>
<p>Aus Richtung Kebnekaise ziehen langsam Wolken heran, also sollte der Abstieg nicht so lange auf sich warten lassen, wer weiß wie schnell das Wetter umschlägt. Für den Weg hinab wird dann auch die etwas längere, dafür nicht so steile Route in Kauf genommen. Nicht ganz ohne Verletzungen erreichen wir das Basislager, aber mit einem seltsamen Dauergrinsen &#8211; immer noch die Rundumsicht vom Gipfel vor Augen.</p>
<p>Hier angekommen kümmern wir uns um die Auswertung des Hinweises für die nächste Stage des Caches. Tomie gibt die Koordinaten ins GPS und schaut mich schockiert an: &#8220;Der ist ganz schön weit weg.&#8221; Zumindest weiter als von uns erwartet, trotzdem beschließen wir die nächste Stage anzugehen und dann erneut zu entscheiden wie wir unsere Route fortsetzen werden.</p>
<p>Der See wird ausgiebig bebadet&#8230; eben bis die Krämpfe in den Füssen zu schmerzhaft werden. Als der Regen beginnt verziehen wir uns ins Zelt und schlagen noch einmal die Karte auf, planen die nächste Etappe und philosophieren darüber, auf welche Berge uns die nächsten Stages des Caches führen werden&#8230;</p>
<p><strong>Tag 4: 30.07.2010</strong><br />
 Die Nacht war stürmisch und ein kurzer Blick aus dem Zelt macht es einem nicht schwer einfach nochmal in den Schlafsack zu kriechen und zumindest die Augen zu schließen. Ein zweiter Blick macht es nicht besser, wir sind mitten in einer dunklen Wolke &#8211; von Sicht kann man nicht sprechen und nieseln tut es auch. Mit dieser Erkenntnis studieren wir nochmal die Karte und verwerfen letztlich unseren ursprünglichen Plan und überlegen uns eine Alternative.</p>
<p>Den Kungsleden kennen wir schon und laufen wir ja in 8 Tagen bei den Fjällräven Classics, deshalb wollen wir nach Tarfala laufen, dort gibt es auch noch ein paar Caches zu finden und von dort aus weiter zur Kebnekaise Fjällstation &#8211; schließlich wartet dort auch noch ein Berg auf uns. Als das geklärt ist, packen wir unseren Krempel in die Rucksäcke und verlassen unser schönes Basislager :(</p>
<p>Sicht ist quasi nicht vorhanden und so hangeln wir uns vorsichtig von Stein zu Stein um den See herum. Als dies geschafft ist, inspizieren wir noch kurz eine weitere günstige Stelle zum Zelten, die sich am Vortag beim Aufstieg gezeigt hatte, da tauchen auf einmal Rentiere im Nebel vor uns auf. Scheinbar um uns den Weg zu zeigen, denn sie laufen genau in die Richtung, in die wir meinen gehen zu müssen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2719" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2722&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid86" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-30.jpg"/></a></div>
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<p>Ich beginne zu zweifeln, ob wir überhaupt noch richtig sind, denn rechts, links und hinter uns erkennt man große weiße Flächen &#8211; im günstigsten Fall Schneefelder im ungünstigsten Gletscher. Aber Tomie lässt sich von mir nicht beirren und stapft vorneweg. Wie aus dem nix haben wir auf einmal Sicht. Wir sind auf einem Plateau und können das Tal vor uns überblicken. Neben uns steht eine ganze Herde Rentiere mitten auf einem Schneefeld &#8211; es wird Zeit die Kamera auszupacken :)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2723" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2726&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid87" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-31.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2731" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2734&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid89" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-33.jpg"/></a></div>
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<p>Als nächstes steht der Pass vom Kaskasavagge in den Kuopervagge an, wir hüpfen also weiter von Stein zu Stein. Fast oben angekommen überholen uns 2 Schweden, die uns empfehlen lieber die kleinen Steine zu nehmen, weil das nicht so anstrengend ist &#8211; das probieren wir sofort aus und sie sollten Recht behalten.</p>
<p>Oben angekommen bläst uns der Wind voll entgegen und der Regen geht in Hagel über. 10 Minuten später scheint die Sonne.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2739" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2742&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid90" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-35.jpg"/></a></div>
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<p>Als wir den Kuoperjaure erreichen beginnt es wieder zu regnen und wir entscheiden uns ein Plätzchen fürs Zelt zu suchen und den die nächste Passüberquerung für den folgenden Tag aufzusparen, schließlich haben wir ja jetzt jede Menge Zeit.</p>
<p>Gesagt getan. Tomie meint dabei noch, hoffentlich steigt der Pegel des Bachs 5m neben uns nicht zu stark an wegen des Regens, nicht dass wir am Ende im Bach stehen. Aber Alternativen gibt es auch nicht wirklich.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2743" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2746&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid91" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-36.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Als das Zelt steht setzt der Regen kurzfristig aus und wir setzen uns auf einen der Steine um uns herum, um diesen Moment zu genießen. Der leider viel zu kurz anhält. Der Wind frischt auf und was den Geräuschpegel im Zelt deutlich erhöht.</p>
<p><strong>Tag 5: 31.07.2010</strong><br />
 Es regnet und windet noch immer. Dank unserer Routenänderung haben wir jede Menge Zeit und so bleiben wir einfach im Zelt liegen. Notfalls bleiben wir heute eben hier, auch wenn wir schon nicht mehr wissen, wie wir im Zelt sitzen oder liegen sollen.</p>
<p>Das Frühstück wird ausgedehnt und wir kochen uns einen Tee. Dabei fällt mir eine Pfütze im Absid auf &#8211; wohl von der Zeltwand und wegen dem Untergrund sammelt es sich eben dort. Also baue ich mit meinem Spork einen Abfluss quer durch den Absid und freue mich wie gut der funktioniert.</p>
<p>Trotz anhaltendem Regen muss Tomie das Zelt verlassen und kommt mit einer Hochwassermeldung zurück. Wir müssen hier weg. Am Vorabend hab ich mich noch lustig gemacht, aber unser Zelt steht tatsächlich mitten im Bach. Am Berg hinter uns ist auf einmal ein Wasserfall, der tags zuvor noch nicht da war.</p>
<p>So weit wie möglich wird der Rucksack im Zelt gepackt, Reihenfolge ist jetzt Nebensache. Als das Zelt endlich leer ist bauen wir es ab und packen es in den Rucksack. Ein paar Meter weiter steht ein grünes Tunnelzelt krumm und schief zwischen den Steinen &#8211; etwas höher und somit noch nicht im Fluss. Das war gestern Abend auch noch nicht da!</p>
<p>Im wahrsten Sinne laufen wir etwas bedröppelt los. Gleich zu beginn den Pass zwischen Kebnepakte und Kaskaspakte hinauf. Dank der kleinen Steine Technik sind wir ruck zuck oben, fast ohne Anstrengung.</p>
<p>Mit erreichen des Kaskasajaure stehen wir auf einmal vor einer Nebelwand. Ab und zu kann man die andere Seeseite erahnen. Wo soll&#8217;s jetzt weitergehen? Links ist ein Gletscher und rechts ein Schneefeld. Tomie wagt sich vor, das Schneefeld scheint begehbar zu sein, also tappe ich hinterher. Dann taucht ein Wanderer oberhalb des Schneefelds auf und wir entscheiden uns umzudrehen und den selben Weg einzuschlagen. Wir unterhalten uns eine Weile mit ihm und erfahren, dass es dann noch ziemlich steil wird und wir vorsichtig sein sollen, weil es wirklich gefährlich ist bei der Sicht. Außerdem muss ein Stück des Kebnepaktegletscher passiert werden, allerdings sollen genügend Spuren zu sehen sein.</p>
<p>Gletscher? Mir wird anders bei dem Gedanken an die Spalten, die wir vor 2 Tagen gesehen haben. Aber erstmal müssen wir um den See herum und das dauert ne Weile, weil man quasi fast nix sieht. Geschafft, nun suchen wir eine Möglichkeit für den Abstieg. Der Schwede hatte ja was von steil erzählt, also suchen wir uns eine Strecke nach unten, die plötzlich vor einem Schneefeld endet. Wie soll man da drauf kommen? Und ob das hält wissen wir auch nicht. Wir sehen keine Spuren und entscheiden uns wieder hochzuklettern und einen anderen Weg zu suchen.</p>
<p>Die Sicht ist null, überall wo wir schauen scheint es noch viel steiler zu sein und wir wissen nicht mal grob was uns 5m weiter erwartet. Mit GPS durch die &#8220;Suppe&#8221; steuern erscheint uns in Anbetracht des Geländes zu gewagt. Also suchen wir uns eine einigermaßen ebene Fläche auf dem Pass und bauen das Zelt bei starkem Wind auf. Als wir gerade versuchen die Heringe in dem steinigen Boden zu fixieren, tauchen aus dem Nebel auf einmal ein schwedisches Pärchen auf. Sie fragen uns nach dem Weg, den wir allerdings auch nicht wissen. Kurzentschlossen bauen sie ihr Zelt direkt neben uns auf und wir verabreden bei besserer Sicht zusammen nach Tarfala weiterzugehen.</p>
<p>10 Sekunden lang kann man die Hütten von Tarfala erkennen, ehe sich wieder alles zuzieht.</p>
<p>Wir ziehen die klatschnassen Regenjacken und -hosen im Regen aus, bevor wir ins Zelt krabbeln. Das gesamte Absid ist voll von unseren Rucksäcken, den Schuhen und nassen Klamotten.</p>
<p>Der Wind entwickelt sich langsam zu einem Sturm. Wir liegen in unseren Schlafsäcken und versuchen wieder warm zu werden und ein wenig zu schlafen. Schlafen können wir nicht wirklich, dazu flattert das Zelt viel zu laut. Durch den Lüfter beobachten wir besorgt das Carbongestänge, aber das bewegt sich nicht, während die Abdeckhaube einen Höllenlärm verursacht, weil wir nicht alle Sturmleinen optimal abspannen konnten.</p>
<p>Eine kurze Regenpause nutzen wir zum Wasser holen. Erstmal wieder zum See runter, denn hier oben gibt es kein Wasser, vom Regen mal abgesehen. Nachdem die Wasservorräte aufgefüllt sind, räumen wir ein paar Quadratzentimeter im Absid für den Kocher frei &#8211; es ist Zeit für einen heißen Tee und ein leckeres, warmes Tütenessen, danach sind wir wieder warm.</p>
<p>Mit dem MP3 Player versuchen wir die Geräuschkulisse auszublenden, dies gelingt nur bedingt. Hilft jedoch ab und zu einzuschlafen. Die NAcht ist alles andere als ruhig, der Sturm nimmt immer weiter zu. Wenn wir denken: &#8220;Schlimmer kann es nicht werden!&#8221;, zieht er noch eine Spur an. Immer wieder der prüfende Blick zum Gestänge, alles bestens.</p>
<p><strong>Tag 6: 01.08.2010</strong><br />
 Kurz vor 4 Uhr. Noch immer flattert das Zelt im Sturm. Auf einmal hören wir Jona draußen rufen und schälen uns aus den Schlafsäcken. Magda und er können nicht länger in ihrem Zelt bleiben, dies hat es im Sturm zerlegt, trotz Sicherung mit vielen großen Steinen. Obwohl es immer noch stark stürmt ist die Sicht jetzt gut und ein Weg vollkommen ohne Gletscher ist zu erkennen, der von uns als machbar eingestuft wird.</p>
<p>Also packen wir unsere Sachen zusammen und bauen das Zelt ab. Erst die Gestänge raus und dann trauen wir uns Stein für Stein die Heringe zu lösen, dann heißt es gut festhalten und irgendwie einpacken. Das wäre geschafft!</p>
<p>Wir gehen also los. Zuerst muss ein Bachbett gequert werden und dann klettern wir übers Geröll oberhalb und unterhalb von Schneefeldern und dann hinab zum See.</p>
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<p>Dann führt uns der Weg über zwei Schneefelder. Es sind viele Spuren zu erkennen, also wagen wir es auch.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2763" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2766&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid95" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-41.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Gegen 6 Uhr erreichen wir die Tarfalastugan. Lars der Stugvärd schickt uns in den Aufenthaltsraum. Wir 4 lassen uns nicht lange bitten, setzen uns an einen freien Tisch, packen unser Frühstück aus und quatschen bis zum frühen Mittag. Unsere nassen Klamotten hängen wir in den Trockenraum und ein paar Sachen finden nach einem Spülgang im Fluss auch ihren Weg dorthin. Jona und Magda wollen heute noch bis zur Kebnekaise Fjällstation und wir verabreden uns für den nächsten Tag zum Abendessen. Tomie und ich bleiben in Tarfala, schließlich gibt es hier ein paar Caches zu holen ;)</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2771" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2774&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid96" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-43.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Wir fragen Lars, bevor auch er zur Fjällstation aufbricht, nach einer Möglichkeit auf den Kaskasatjåkka zu kommen. Er erklärt uns, dass man am besten über den Gletscher geht und dann ein bisschen klettern muss, wir das aber bestimmt hinbekommen, auch ohne Steigeisen. Da auf dem Tarfalapakte eine Dose versteckt ist, erkundigen wir uns, ob es nicht auch möglich ist von dort aus über den Tarfalatjåkka und dann oberhalb des Gletschers zum Gipfel des Kaskasatjåkka zu kommen. Aber ein Stück Gletscher ist laut Lars unumgänglich, weil es sonst zu steil ist und man Kletterequipment braucht.</p>
<p>Unschlüssig bedanken wir uns für die Auskunft und versuchen zuerst den Cache direkt an der Stuga zu finden.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2767" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2770&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid97" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-42.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Für den Nachmittag ist Regen angekündigt. Wenn Berg dann jetzt &#8211; kurz nach 12 Uhr &#8211; noch ist strahlender Sonnenschein. Diesmal wird nicht die direkte Linie gewählt. Viel zu steil. Also wird sich erstmal an dem Pass Richtung Kaskavagge orientiert und dann zum Gipfel des Tarfalapakte abgebogen. Damit ist es zwar etwas weiter, aber auch deutlich einfacher aufzusteigen. Ca. 1,5h von der Tarfalastugan entfernt ist der Cache gefunden.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2775" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2778&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid98" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-44.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Belohnt wird man hier oben nicht nur mit der kleinen Dose, sondern mit einer beeindruckenden Aussicht auf die drei Gletscher des Kebnekaise und mit ein wenig Glück zeigt sich auch der Gipfel, der sich an diesem Tag allerdings in den Wolken versteckt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/L_Ovn8VhtJI?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/L_Ovn8VhtJI?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Immer wieder geht mein Blick auch Richtung Kaskasatjåkka. Leider ist der Himmel schon ziemlich bewölkt und auch dieser Gipfel wird von ihnen verdeckt. Also endet der kleine Cacheausflug für heute auf dem Tarfalapakte.</p>
<p>Auf dem gleichen Weg wie beim Aufstieg geht es wieder zurück zur Hütte. Dort ist noch immer wenig los, erst gegen Abend füllt sich die Hütte. Als Lars zurück kommt, fragt er uns, ob wir den Cache in seiner Holzhütte und auf dem Kaskasatjåkka gefunden haben. Wir staunen nicht schlecht, schließlich haben wir doch gar nix vom Cachen erzählt. Lars lacht nur und sagt: &#8220;Ich weiß wo er liegt! Letzte Woche war er noch da.&#8221;</p>
<p>Wir verbringen den Abend mit netten Gesprächen in der Stuga und schlafen bestens und lang, dank dem Rollo im Zimmer.</p>
<p><strong>Tag 7: 02.08.2010</strong><br />
 Als wir auf die Uhr schauen ist es schon halb 8. In der Stuga sind schon alle auf den Beinen und so gesellen wir uns in der vollen Küche dazu und machen erstmal Frühstück. Danach packen wir gemütlich unsere Rucksäcke zusammen und machen klar Schiff in unserem Zimmer. Wir verabschieden uns bei Lars und starten dann Richtung Kebnekaise Fjällstation.</p>
<p>Tomie hat sich seine Achillessehne entzündet, vermutlich weil seine Schuhe nicht richtig eingelaufen waren. Auf jeden Fall schmerzt jeder Schritt und so gehen wir ganz gemütlich.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2783" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2786&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid99" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-46.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2787" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2790&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid100" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-47.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Aber es ist ja auch nicht weit bis zur Fjällstation, so erreichen wir diese gegen Mittag. Wir checken ein, suchen uns einen Platz für&#8217;s Zelt und nachdem wir uns eingerichtet haben, gibt es nur noch einen Weg: ab unter die Dusche. Welch Wohltat!</p>
<p>Anschließend prüfen wir den Wetterbericht für die nächsten Tage &#8211; morgen wird der beste Tag der Woche, also geht es morgen auf den großen Berg!</p>
<p>Dann stürmen wir den Shop und besorgen uns eine Limo bzw. Cola, endlich mal kein Flusswasser ;) Jetzt fehlt nur noch ein Stück Fleisch. Also gönnen wir uns das Dinner im Restaurant, vom Butterbrot am Salatbuffet konnten wir nicht genug bekommen. Randvoll verlassen wir das Restaurant und sind zufrieden eingeschlafen.</p>
<p><strong>Tag 8: 03.08.2010</strong><br />
 Gipfeltag. Kurz nach halb 5 wach ich auf. Tomies Fuß macht noch immer Zicken, deshalb entscheidet er sich diesen zu schonen. Schließlich gehen wir in 4 Tagen bei den Classics an den Start. Ich prüfe die Wetterlage. Strahlender Sonnenschein. Also zieh ich mich an, packe das nötigste in meinen Rucksack und nach einem Besuch im Servicehaus bin ich bereit für den Berg.</p>
<p>5:15Uhr breche ich also auf und schwinge fleißig meine Stöcke auf dem Västraleden. Gegen Mittag soll es schließlich wolkig werden.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2791" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2794&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid101" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-48.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Beim Aufstieg geht mein Blick deshalb immer wieder zum Gipfel&#8230;beste Aussichten.</p>
<p>Kurz vor dem Gipfel des vorgelagerten Vierramvare treffe ich eine Gruppe Jugendliche, die gerade eine Pause einlegen. Als ich das erste Steinmännchen passiere, lege ich auch eine ein&#8230; Steinmännchen an Steinmännchen. So sieht das also hier oben aus. Letztes Jahr war außer Nebel hier nicht wirklich etwas zu erkennen. Das muss fotografiert werden und dann wird sich orientiert.</p>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2799" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2802&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid102" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-50.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2803" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2806&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid103" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-51.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Die nächste rote Markierung ist zu erkennen, also kann es weiter gehen. Erstmal wieder runter und dann weiter nach oben.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2851" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2854&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid104" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-63.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2795" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2798&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid105" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-49.jpg"/></a></div>
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<div class="g2image_centered" style="text-align: left;">Mit erreichen der Toppstuga kommt ein leichtes Hungergefühl auf. Deshalb nutze ich die Gelegenheit den dortigen Cache zu suchen und gönn mir einen Snack auf der Treppe vor der Stuga. Ich lass es mir nicht nehmen einen Blick ins Innere zu werfen. Letztes Jahr war hier noch alles voll Müll, heute ist alles sauber &#8211; abgesehen von einer kleinen Müllansammlung im Hauptraum. Ich suche einen Platz für einen kurzen Eintrag im Hüttenbuch, dann geh ich wieder auf die Treppe&#8230; irgendwie unheimlich in der Hütte.</div>
<div class="g2image_centered">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2807" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2810&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid106" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-52.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Zeit weiter zu gehen. Ich dreh mich noch kurz nach Westen, hinter mir zieht eine fette Wolke an. Ich verfluche mich für die Frühstückspause und versuche vor der Wolke am Gipfel zu sein. Natürlich gewinnt die Wolke. Als ich den Rand des Schneefeldes erreicht hab, hat die Wolke schon alles eingehüllt und es fängt sogar kurzzeitig zu schneien an. Ich hol meine warme Jacke raus und setzt mich auf einen Stein in der Hoffnung, dass die Wolke sich wieder verzieht. Tut sie selbstverständlich nicht!</p>
<p>Eine Viertelstunde später entscheide ich mich trotz null Aussicht über das Schneefeld zum Gipfel zu gehen. Ein Abschnitt ist ziemlich vereist, aber mit Stöcken kein Problem. Als ich den Gipfel 9:45 Uhr erreiche, bin ich ganz froh nicht viel zu erkennen, denn rechts und links scheint es ziemlich steil hinab zu gehen. In einer einigermaßen bequemen Position berichte ich Tomie per Telefon von meinem Gipfelerfolg und dann versuch ich ein Gipfelfoto zu machen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2855" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2858&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid107" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-64.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2811" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2814&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid108" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-53.jpg"/></a></div>
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<p>Wirklich gelingen will das nicht, weil ich Angst habe die schwere Kamera eventuell den Abhang hinunterfallen zu lassen. Auch die Aussicht halte ich selbstverständlich fest. Nach einer dreiviertel Stunde Gipfelglück geht es wieder zurück.</p>
<p>Beim Abstieg bin ich noch viel froher nicht viel zu sehen. Jeden Schritt prüfe ich mindestens drei mal. Auf einmal taucht ein Trailrunner im Nebel vor mir auf. Er fragt ob mit mir alles in Ordnung ist. Mein Anblick hat scheinbar auf was anderes schließen lassen ;) Dann rennt er in seinen Turnschuhen kurz hoch und ist beim Abstieg gleichzeitig mit mir am Ende des Schneefeldes. Wir schwatzen noch einen Moment und dann zieht er davon. 2 Stunden hat er bis zum Gipfel gebraucht. Respekt! Dann versuch ich den Rückweg auch eine Spur schneller abzureißen.</p>
<p>Weit komm ich nicht. Kurz unterhalb der Toppstuga werde ich das erste Mal aufgehalten. Man erkundigt sich nach der Aussicht, dem Eis, wie weit es noch ist und wann ich heute morgen gestartet bin, weil ich jetzt schon wieder zurück komme. Ich beantworte alle Fragen und wünsche ihnen viel Spaß am Gipfel. Jetzt treffe ich alle 200-500m Leute auf dem Weg zum Gipfel, alle stellen die gleichen Fragen. Einige kenne ich schon von der Tarfalastugan, bei denen wird der Plausch etwas länger.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2859" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2862&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid109" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-65.jpg"/></a></div>
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<p>Ich folge strikt den roten Markierungen, auch wenn ich weiß wo es lang geht. Auch beim Queren des Kittelbäcken halte ich mich an die Markierung. Das Wasser ist an dieser Stelle schnell und auch nicht gerade flach, aber hier soll man drüber! Als die ersten Schritte gemacht sind, frage ich mich, ob das wirklich eine gute Idee war. Just in diesem Moment trete ich auf einen glitschigen Stein und lande im Wasser. Herrlich! Die Wasserkühlung in den Schuhen ist ganz angenehm, aber dann packt mich die Panik wegen der Fjällräven Classics. Wenn ich mir jetzt Blasen lauf, dann wird das kein Spaß. Das Socken wechseln hätte ich mir fast sparen können, war ja eh gleich wieder alles nass.</p>
<p>Kurz nach 13Uhr bin ich zurück an der Fjällstation und nutze den Luxus eines Trockenraums, um meinen Rucksack, Klamotten und Schuhe zu trocknen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2863" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2866&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid110" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-66.jpg"/></a></div>
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<p>Vermutlich habe ich auf meinem Rückweg jeden getroffen, der an diesem Tag auf den Kebnekaise wollte. Je weiter die Leute vom Gipfel entfernt waren, desto wichtiger war die Frage, wie weit es noch ist.</p>
<p>In der Lounge der Fjällstation erzähl ich Tomie nochmal von der Bergtour und der fiesen Wolke. Der Nachmittag ist schnell vorbei und am Abend nutzen wir die Ruhe vor dem Ansturm im Servicehaus zum Kochen. Unsere Nudeln in Käsesauce stinken gegen das Menü vom Vortag ab ;)</p>
<p>Nachdem wir ins Zelt gekrabbelt sind, dauert es nicht lang bis wir tief und fest schlafen.</p>
<p><strong>Tag 9: 04.08.2010</strong><br />
 Heute geht es zurück in die Mückenhölle. Trotz Tomies anhaltendem Fußproblem entscheiden wir uns die Strecke nach Nikkaluokta zu laufen &#8211; den Rentierburger am Ladtjojaure wollen wir uns einfach nicht entgehen lassen.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2827" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2830&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid111" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-57.jpg"/></a></div>
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<p>Auf den Planken und ausgetretenen Wegen kommen wir auch bestens voran.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2831" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2834&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid112" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-58.jpg"/></a></div>
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<p>Während Tomie um den Fuß zu schonen den Båtled über den Ladtjojaure nimmt, inspiziere ich den Fußweg in Vorbereitung auf die Classics. Am Lap Dånalds, der wichtigsten Station für heute treffen wir uns wieder.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2839" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2842&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid113" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-60.jpg"/></a></div>
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<p>Hier ist jede Menge los, scheinbar nutzt jeder Wanderer die Gegebenheiten für eine Pause, die Mehrzahl zwangsläufig beim warten auf die nächste Bootsfahrt. Wir suchen uns einen freien Tisch und bestellen den &#8220;Big Lap&#8221; &#8211; 150g Fleisch O.O Lecker! Nach so einem Essen kann man nicht einfach weiter laufen, also suchen wir uns ein sonniges Plätzchen, genießen die Aussicht auf den wolkenfreien Kebnekaisegipfel *hätte das nicht gestern so sein können :/* und beobachten das Treiben rund um den Bootsanleger.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2835" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2838&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid114" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-59.jpg"/></a></div>
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<p>Ein paar Stunden später setzen wir unseren Weg noch bis zum Karmasjåk fort, bevor wir unser Zelt unter der Attacke gefühlter 1000 Mücken zwischen den Bäumen aufstellen. Nachdem wir uns ins Zelt geflüchtet haben, erledigen wir eine handvoll ungebetener Gäste. Sogar durch die Zeltwand hört man die blutrünstigen Biester summen ;) Gemütlich vors Zelt setzen und den Abend ausklingen lassen fällt also aus und die Nacht wird einfach etwas nach vorn verlegt. Von Regentropfen werden wir in den Schlaf getrommelt.</p>
<p><strong>Tag 10: 05.08.2010</strong><br />
 8 Uhr &#8211; immer noch im Brutplatz der Mücken packen wir langsam unsere Sachen für die letzten 4km nach Nikkaluokta. Es regnet, entsprechend hoch ist unsere Motivation damit fertig zu werden und das Zelt zu verlassen. Außerdem warten jede Menge Blutsauger im Vorzelt auf ihr Frühstück ;)</p>
<p>Wir kommen jedoch glimpflich davon &#8211; nur ein paar Mückenstiche zusätzlich fangen wir uns beim Zusammenbau des Zeltes und unterwegs ein.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2847" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2850&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid115" class="ImageFrame_None" alt="Nice little Walk Kebnekaise-62.jpg"/></a></div>
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<p>Angekommen in Nikkaluokta wird erstmal das Frühstück nachgeholt. Danach suchen wir auf der fast komplett freien Wiese den unseres Erachtens besten Platz für unser Zelt.</p>
<p>Die Vorbereitungen für die Fjällräven Classics sind in vollem Gange.</p>
<p>Wir waschen ein paar Klamotten. Ansonsten ist heute nur noch chillen angesagt und das möglichst mückenfrei, deshalb machen wir es uns in der Galerie gemütlich. Am Abend treffen schon einige Teilnehmer der Classics ein, sodass sich der Zeltplatz rasch füllt. Wir nutzen die Gelegenheit und melden uns bereits an.</p>
<p>Noch eine Nacht im Zelt&#8230; denn wir konnten noch eine der Hütten für die nächste Nacht ergattern. Mit diesem wissen schlafen wir einfach wunderbar bis&#8230;</p>
<p><strong>Tag 11: 06.08.2010</strong><br />
 &#8230;ja bis gegen 4 Uhr ein Blitz in unmittelbarer Nähe einschlägt und der quasi zeitgleiche Donner alle aus dem Schlaf reißt. Mit einem unguten Gefühl schlafen wir aber doch nochmal ein, allerdings nicht wirklich lang.</p>
<p>Gegen 7 Uhr herrscht reges Treiben auf dem Campingplatz, die Teilnehmer der ersten Startgruppe der Fjällräven Classics bauen ihre nassen Zelte ab und packen ihre Rucksäcke. Inzwischen erreichen zwei weitere Busse mit Teilnehmern Nikkaluokta.</p>
<p>Wir fliehen aus dem Chaos und gehen erstmal frühstücken, schließlich haben wir heute noch den ganzen Tag Zeit das Zelt abzubauen. Pünktlich vorm Start sind wir damit fertig.</p>
<p>Wir machen diverse Gruppenfotos von Teilnehmern vorm Start und unterhalten uns angenehm. Lauschen der Eröffnungsansprache vom Event Manager Andreas Josefssonund der Begrüßung von Anna Sarri, bevor pünktlich um 9Uhr die erste Startgruppe Richtung Abisko aufbricht.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=2528" title=""><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=2528&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid116" class="ImageFrame_None" alt="Fj__llr__ven Classics 2010-6.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Da bereits um 13Uhr die nächste Gruppe startet, hält die Ruhe nach dem Start nicht lange an. Wir nutzen die Zeit um unsere Sachen umzupacken und das trockene Zelt abzubauen. Alles was wir definitiv die für die Nacht und die Classics nicht brauchen landet schon mal im Auto, im Gegenzug dazu wird alles scheinbar notwendige erstmal in die Rucksäcke gepackt.</p>
<p>Danach mischen wir uns wieder unter die Leute und unterhalten uns hauptsächlichen mit deutschen Startern über die Veranstaltung, das Rucksackgewicht, die persönlichen Ziele und wünschen allen viel Spaß und Glück und winken ihnen beim Start um 13 Uhr zu.</p>
<p>Im Anschluss können wir unsere Hütte beziehen. Die Rucksäcke für den nächsten Tag werden nochmal ausgeräumt und umgepackt, manche Sachen müssen nun doch noch mit, dafür werden an anderer Stelle noch ein paar Gramm gespart. Das Gepäck was nach Abisko vorgeschickt werden soll, findet auch Platz in einem Rucksack. Abgeben und fertig.</p>
<p>Natürlich beobachten wir auch den Start der letzten Teilnehmer für heute. Bei der nächsten Startgruppe morgen um 9Uhr werden wir selbst dabei sein&#8230;</p>
</div>
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		<title>Grüsse vom Polarkreis</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 06:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[Unverhofft früh sind wir zurück in der Zivilisation. Keine Sorge es ist alles in Ordnung wir mussten die Tour nur wegen schlechtem Wetter etwas verkürzen. Wir werden nun die nächsten Tage Gällivare erkunden und bei im Moment strahlenstem Sonnenschein die ein oder andere Tagestour per Ski unternehmen. Vielleicht schaffen wir es auch unsere Telemarktechnik am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unverhofft früh sind wir zurück in der Zivilisation. Keine Sorge es ist alles in Ordnung wir mussten die Tour nur wegen schlechtem Wetter etwas verkürzen. Wir werden nun die nächsten Tage Gällivare erkunden und bei im Moment strahlenstem Sonnenschein die ein oder andere Tagestour per Ski unternehmen. Vielleicht schaffen wir es auch unsere Telemarktechnik am Hausberg &#8220;Dundret&#8221; zu verbessern. </p>
<p>Bis bald Caro &#038; Thomas </p>
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		<title>Frohe Weihnachten &amp; einen guten Rutsch ins neue Jahr</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 12:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Leser, bevor wir uns ins Wintervergnügen verabschieden wünschen wir euch besinnliche Weihnachten, erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir melden uns dann hoffentlich gesund und munter pünktlich im neuen Jahr zurück :) Es erwarten euch dann neben einem Reisebericht, Erfahrungsberichte zur Winterausrüstung  natürlich auch viele viele Fotos. Liebe Grüße Caro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Leser,</p>
<p>bevor wir uns ins Wintervergnügen verabschieden wünschen wir euch besinnliche Weihnachten, erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>Wir melden uns dann hoffentlich gesund und munter pünktlich im neuen Jahr zurück :)</p>
<p>Es erwarten euch dann neben einem Reisebericht, Erfahrungsberichte zur Winterausrüstung  natürlich auch viele viele Fotos.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Caro &amp; Tomie</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reisebericht Abisko, Kebnekaise, Nikkaluokta &#8211; Sommer 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 16:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kebnekaise]]></category>
		<category><![CDATA[Kungsleden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[22.08.09 Die Anreise Mit dem Auto ging es von Regensburg nach Sassnitz zur Fähre. Die Fahrt über die neue Ostseeautobahn sowie die neue Rügenbrücke stellte sich als sehr angenehm heraus. Nach nicht einmal 8 Stunden und einem Hörbuch später standen wir am Fährterminal. Hier mussten wir allerdings noch 3 Stunden auf die Fähre warten. Besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> 22.08.09 </strong><strong>Die Anreise</strong></p>
<p>Mit dem Auto ging es von Regensburg nach Sassnitz zur Fähre. Die Fahrt über die neue Ostseeautobahn sowie die neue Rügenbrücke stellte sich als sehr angenehm heraus. Nach nicht einmal 8 Stunden und einem Hörbuch später standen wir am Fährterminal. Hier mussten wir allerdings noch 3 Stunden auf die Fähre warten. Besser warten als verpassen dachten wir uns und versuchten noch etwas Schlaf zu bekommen.</p>
<p>Gegen 2.30 Uhr wurde der Schlaf in unserer Unterdeckkabine fortgesetzt. Die Überfahrt dauert zwar nur 4 Stunden, aber ein richtiges Bett ist nicht zu verachten. Der Aufpreis hierfür lag bei 30€ pro Fahrt für 2 Personen.</p>
<p>Weiter ging die Reise von Trelleborg nach Bromölla. Ein guter Freund + Familie wartete bereits hier auf uns. Damit war die Reisegruppe komplett. Ein lecker Abschlussgrillen und die letzte Nacht in einem richtigen Bett.</p>
<p>Am nächsten morgen war es dann soweit. Noch schnell gefrühstückt und von allen verabschiedet. Es lagen 1860km vor uns. Nikkaluokta unser Ziel. Gegen 9.00 Uhr hatten wir die ersten Kilometer hinter uns. An der Hauptstadt vorbei führte der Weg immer weiter Richtung Norden. Viele Orte waren uns schon aus früheren Reisen nach Schweden bekannt. Die ganze Strecke bis Kiruna kannten wir schon. Beim Abzweig Richtung Nikka betraten wir Neuland.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>23.08.09 Weiterreise Nikka – Abisko &#8211; Abiskojaure</strong></p>
<p>Gegen 7.00 Uhr rollten wir auf dem Parkplatz in Nikkaluokta ein. In der Nacht zuvor hatten wir kurz vor Kiruna noch schnell eine Stunde geschlafen. Keiner konnte bzw. wollte mehr fahren. Es war Nebel und Elche sowie Rentiere mussten wir nicht unbedingt im Auto haben. Zudem ist Tanken nachts mit Kreditkarte ohne Pincode dort oben nahezu unmöglich.</p>
<p>Der Bus nach Abisko sollte um 14.40 Uhr gehen. Wir hatten also noch ausgiebig Zeit zum Duschen, Frühstücken und Schlafen. Der Bus fuhr auch pünktlich nachdem wir die Fahrt wegen Unwissenheit um 12.15 Uhr verpasst hatten. Mit einmal umsteigen in Kiruna kamen wir pünktlich 16.00 Uhr an der Abisko Touriststation an.</p>
<p>Es regnete leicht und es sah auch nicht nach Besserung aus. Eigentlich sollte hier Endstation für diesen Tag sein. Wir fühlten uns aber FIT und so begann die Wanderung schon einen Tag früher.  Nach dem obligatorischen Foto am Start waren die ersten Kilometer schnell vorbei. Landschaftlich hat dieser Teil nicht viel zu bieten. Birkenwald über Birkenwald. Die nächsten Tage entschädigen dafür umso mehr.</p>
<p>Es kam wie es kommen musste. Der wenige Schlaf und die lange Anreise forderten ihren Tribut. Mit der Zeit wurden die Knochen müder und der Rucksack schwerer. Es hatte zwar zwischenzeitlich aufgehört mit regnen aber an Büschen und Sträuchern entlang des Weges wurden unsere Hosen immer nasser und nasser. Die Gamaschen haben wir gut verstaut im Rucksack rumgetragen, statt sie anzuziehen – Faulheit muss eben bestraft werden.</p>
<p>Ca. 4 Stunden später erreichten wir unser Tagesziel – Abiskojauche.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=573" title="TOM_8686.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=576&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid152" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8686.jpg"/></a></div>
</p>
<p>Das Zelt stand sehr schnell. Die nassen Klamotten wurden umgehend in den Trockenraum verbannt. Im Servicehaus noch schnell gemütlich im Trockenen bei Kerzenschein die erste Tütenmahlzeit zubereitet und dann nichts wie in den Schlafsack.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-487"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>24.08.09 Abiskojaure – Richtung Alesjaure</strong></p>
<p>Alle konnten gut und lange schlafen. Am morgen war noch immer alles bewölkt, doch es regnete nicht mehr. Alle Sachen wurden wieder ordnungsgemäß verpackt und in Ruhe gefrühstückt. Der in der Nähe gelegene Geocache musste natürlich auch noch schnell gesucht und geborgen werden. Diesmal wurden die Gamaschen ausgeführt, wir sind ja schließlich lernfähig.</p>
<p>Noch ein paar Kilometer durch den Birkenwald&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=582" title="TOM_8696.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=585&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid153" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8696.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=586" title="TOM_8700.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=589&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid154" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8700.jpg"/></a></div>
</p>
<p>… und dann einige Höhenmeter nach oben. Schon war die Sicht frei.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=590" title="TOM_8712.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=593&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid155" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8712.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir genossen die Landschaft und ließen uns viel Zeit auf den nächsten Kilometern. Eine ausgiebige Mittagspause durfte auch nicht fehlen – natürlich haben wir die einzige Regenphase des Tages dafür auserkoren. Kartoffelpüree mit Trockenfleisch wurde im Verlauf der Reise mein persönlicher Favorit.    Kurz vor der „Fährstation“ zur Alesjaure schlugen wir unseren Zeltplatz für die Nacht auf. Der Platz gefiel. Leider auch einigen Campern vor uns, dass zeigte der Müll hinter dem nahe gelegenem Felsen. (Ich versteh das nicht. An der nächsten Stuga hätten man diesen ohne Probleme entsorgen können.)</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=634" title="TOM_8749.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=637&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid156" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8749.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir machten es uns trotzdem gemütlich. Kurze Körperpflege im Fluss und anschließend Abendessen. Das Tagebuch wurde noch in romantischer Stille der Umgebung mit dem ein oder anderen Satz gefüllt. Mit einsetzen der Dunkelheit waren die Augen schon geschlossen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>25.08.09 Alesjaure + ein paar Kilometer</strong></p>
<p>Augen auf. Man ist das hell hier. SONNE! Gegen kurz vor 7 habe ich es nicht mehr im Zelt ausgehalten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=642" title="TOM_8762.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=645&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid157" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8762.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Samt Isomatte wurde das Lokal fluchtartig verlassen. Auf dem großen Felsen nebenan bequem gemacht. Mit Primaloftjacke und Isomatte im Rücken haben einem die morgendlichen Temperaturen nichts ausgemacht. Keine Wolke am Himmel. Endlich!</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=650" title="TOM_8765.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=653&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid158" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8765.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Die Sonne im Gesicht. Bis auf einen kleinen Wasserfall in der Nähe absolut keine Geräusche. Traumhaft!  Bis zum Zeitpunkt als es wärmer wurde. Schlagartig wachten alle Beißfliegen im gefühlten Umkreis von 10km auf ^^  Gut das wir das Frühstück schon beendet hatten. Die Viecher hatten einen Vorteil. Der Zeltabbau ging schneller und man ist im Anschluss auch deutlich schneller gelaufen. Die 7km bis zur Alesjaure vergingen also wie im Flug.</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=658" title="TOM_8769.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=661&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid159" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8769.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir hatten die ganze Station fast für uns alleine. Der örtliche Shop wurde um 3 Dosen Bier erleichtert (der Abend war gerettet) und eine ausgiebige Mittagspause wurde zelebriert. So hatten wir auch die Möglichkeit eine Gasanlieferung per Helikopter zu beobachten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=682" title="TOM_8787.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=685&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid160" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8787.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>An diesem Tag hatten wir es fast geschafft. Wir beschlossen nur noch ein paar Kilometer weiter Richtung Tjäktja zu gehen und einen schönen Zeltplatz zu suchen. Der wurde auch gefunden. Unser eigener Blaubeerhügel :)</p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=730" title="TOM_8827.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=733&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid161" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8827.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Die 3 gekauften Bier wurden ordnungsgemäß nachgekühlt und dann zu einem lecker Real Turmat konsumiert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>26.08.09 Blaubeerhügel – Tjäktjapass</strong></p>
<p>Der Wettergott hat uns lieb.  Auch heute wieder kein Wölkchen am Himmel.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=734" title="TOM_8833.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=737&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid162" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8833.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wir beschlossen noch am Vorabend den Tag zeitiger zu beginnen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=742" title="TOM_8840.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=745&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid163" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8840.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Schließlich sollte es heute die Bergetappe schlechthin werden. Wie sich später herausstellte war das unbegründet. Da  man ständig leicht bergauf geht hat sich die Belastung durch die Höhenmeter stark in Grenzen gehalten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=746" title="TOM_8841.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=749&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid164" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8841.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Deshalb wurden noch ein paar Höhenmeter extra eingelegt. Schließlich gibt es hier auch einen Geocache und die Sicht kann man sich nicht entgehen lassen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DzlNUgH2FNw">www.youtube.com/watch?v=DzlNUgH2FNw</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wieder zur Mittagszeit erreichten wir die Tjäktjastuga.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=818" title="TOM_8877.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=821&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid165" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8877.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Hier zahlten wir auch artig die Servicegebühr und nutzen die Küche im Innenraum.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=838" title="TOM_8893.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=841&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid166" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8893.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Als DNT Mitglied zahlten wir 60SEK für die Nutzung. Ich finde ein fairer Preis. Auch wurde dieser nur einmal berechnet und nicht pro Person.   Wir nutzen also fast täglich die Stugas zur Mittagspause. Man hatte Zeit zum erholen und den Vorteil der nahe liegenden Toiletten.   2 Stunden später setzen wir die Reise Richtung Pass fort.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=842" title="TOM_8895.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=845&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid167" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8895.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Ziel war die Schutzhütte.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=854" title="TOM_8906.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=857&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid168" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8906.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt waren recht wenig Wanderer auf dem Kungsleden unterwegs und wir hatten das Glück die Hütte leer vorzufinden. Weil auch hier wieder einiges an Müll rumlag wurde ein kleines Feuer gemacht und verbrennbares zum Heizen benutzt.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=874" title="TOM_8943_sw.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=877&amp;g2_serialNumber=2" width="400" height="600" id="IFid169" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8943_sw.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Der Rest wurde in der Müllhütte entsorgt und nach einer kleinen Besenreinigung die Hütte für die Nacht ready gemacht.   Vorher hatte ich allerdings noch einen Termin. Der Berg im Osten musste nach einem Tipp aus dem Outdoorforum noch bestiegen werden. Und ja es hat sich gelohnt. Die Aussicht ins Tal ist genial. Hier verbrachte ich einige Minuten. Machte ein paar Fotos und genoss die Aussicht.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=862" title="TOM_8915.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=865&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid170" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8915.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><strong>27.08.09 Tjäktjapass &#8211;  Kuoperjakka</strong></p>
<p>Kurz vor 7 wurden wir aus dem Schlaf gerissen. Da war aber einer zeitig aufgestanden. Ein Wanderer der am Abend bei der Tjäktjastuga hängen geblieben ist, weckte uns an diesem morgen echt zeitig. Das war aber kein Problem, schließlich sind wir ja nicht zum schlafen hier.   Der heutige Weg führte uns bei schönstem Wetter bergab Richtung Sälka.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=886" title="TOM_8963.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=889&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid171" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8963.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=890" title="TOM_8964.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=893&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid172" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8964.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Natürlich wurde auch in dieser Stuga wieder eine standesgemäße Pause gemacht.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=898" title="TOM_8966.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=901&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid173" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8966.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Diesmal wurde allerdings kein Bier sondern Cola und Fanta gekauft. Glaube so gut hat mir dieses Zuckergetränk noch nie geschmeckt :) Weil es so schön war, habe ich mir gleich noch eine Dose für den Abend gezogen.   Das Tagesziel Kuoperjakka wurde am frühen Abend erreicht.  Bild 954  Hier stellten wir aber heute vorschriftsmäßig unser Zelt in der Nähe der Hütte auf.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=962" title="TOM_9008.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=965&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid174" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9008.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Das Wetter wurde langsam windig und es zogen fette Wolken auf. Jeder von uns dachte es, aber keiner sprach es aus. Wir nutzen das noch warme Wetter und den Wind dazu die Wäsche etwas zu waschen und im Anschluss professionell zu trocknen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=966" title="TOM_9016.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=969&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid175" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9016.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><strong>28.08.09 Kuoperjakka – Kebnekaise Topstuga</strong></p>
<p>Die Befürchtung des Vorabends wurde war. Wind und dunkle, fette Wolken bedeckten den Himmel. Ausrechnet heute. Wir verlassen den Kungsleden und laufen querfeldein zum Eingang des Sinnivaggi.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=978" title="TOM_9021.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=981&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid176" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9021.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>In der Karte als unmarkierter Weg gekennzeichnet. Ich würde sagen. Nett ausgedrückt. Weil Weg kann man das nicht nennen. Es geht Großteils über Stein / Blockfelder stetig bergan. Gut damit hatte ich aber auch gerechnet. Zum Glück regnete es zu diesem Zeitpunkt nicht. Die Sicht war gut, nur der Wind nervte mit der Zeit ein wenig.   Wir kamen trotz schwerem Gelände gut voran. Nach etwa 6km bog unser „Weg“ Richtung Kebnekaise ab. An dieser Stelle wäre im übrigen auch noch ein prima Platz zum Zelten. Einer der wenigen Möglichkeiten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=994" title="TOM_9029.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=997&amp;g2_serialNumber=2" width="398" height="600" id="IFid177" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9029.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Hier musste das erstmal während der Wanderung ein Fluss überquert werden. Immer schön ein Schritt vor den anderen kamen aber alle mit trockenem Fuß auf der anderen Seite an.   Weiter ging die Reise von Stein zu Stein.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1010" title="TOM_9039_sw.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1013&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid178" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9039_sw.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>An dieser Stelle möchte ich betonen, dass diese Unternehmung ohne verlässliche Wanderstöcke dumm ausgehen kann. Nach ca. 10km erreichten wir das Kaffedalen. Der Anstieg zehrte an unseren Kräften und es wurde Zeit für eine Pause. Hier fanden wir auch zwischen den ganzen Steinen einen super Zeltplatz. Kurzerhand stand das Zelt innerhalb weniger Minuten und Höhenlager 2 war errichtet.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1022" title="TOM_9049.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1025&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid179" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9049.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Von hier aus hat man eine spitzen Aussicht zum Sinnijavrrit der ca. 400Hm unter uns lag.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1026" title="TOM_9051.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1029&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid180" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9051.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Im Zelt fanden wir genug Windschutz um in Ruhe Tee zu kochen und um eine Kleinigkeit zu essen. Der Zeltplatz und das Feeling zu diesem Zeitpunkt hatte für uns echten Expeditionscharakter. Es hat Spaß gemacht. Wir fühlten uns gut.   2 Stunden später wurde alles wieder verpackt und der Aufstieg fortgesetzt. Ein weiterer Fluss wollte gequert werden und kurze Zeit später standen wir auf der Hauptroute zum Kebnekaise.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1034" title="TOM_9055_sw.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1037&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid181" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9055_sw.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Es wurde langsam Abend. Wir mussten uns also beeilen und hatten auch noch einige Höhenmeter vor uns. Das Wetter wurde schlechter und auf halber Höhe hatten wir kaum noch Sicht. Na Super. Dank GPS wurde die Topstuga aber noch gefunden.   Schnell rein dachten wir uns. Als wir den Zustand gesehen haben änderte sich die Meinung aber Schlagartig. Der reinste Müllberg. Wie oben schon beschrieben kann ich das nicht verstehen. Die Tagestouristen von der Fjällstation haben doch echt nicht viel Gepäck dabei. Es muss doch möglich sein das sie ihren Müll wieder mit nach unten nehmen, wenn sie ihn schon den ganzen Berg raufgeschleppt haben. Argh….  Wir entschlossen uns deshalb die andere Stuga aufzusuchen. Mit Nebel tasteten wir uns von Markierung zu Markierung und wurden in Kürze fündig. Auch hier war Müll aber bei weitem nicht so schlimm. Die Stuga ist kleiner aber für uns 3 Hansel ausreichend groß und man könnte sagen fast gemütlich.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1038" title="TOM_9057.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1041&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid182" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9057.jpg"/></a></div>
</p>
<p>Wir hatten nur ein Problem. Kein Trinkwasser.   Noch ca. 1 Liter für 3 Personen. Das warme Abendbrot musste heute ausfallen. Egal wir waren eh viel zu kaputt zum Essen. Wir schliefen mit der Hoffnung auf besseres Wetter für den nächsten Tag ein.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>29.08.09 Der Abstieg </strong></p>
<p><strong> </strong>Der Wettergott hat uns verlassen. Die Hütteninnentemperatur lag bei 5 Grad. Draußen eine Sicht von ca. 10 Meter oder weniger.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1042" title="TOM_9060.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1045&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid183" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9060.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Wind konnte man es nicht mehr nennen. Es war schon ein richtiger Sturm daraus geworden. Hinzu kam noch Regen. Zumindest war dadurch unser Wasserproblem gelöst. Ich brachte unseren Topf nach draußen und beschwerte ihn mit Steinen. Der Titantopf fliegt sonst noch wech :)</p>
<p>Was machen. Bis uns einfiel das es hier eigentlich mit dem Handyempfang wieder klappen müsste. Diesen hatten wir auch. Schnell wurden die lieben zu hause angerufen und nach dem aktuellen Wetterbericht gefragt. www.yr.no kann ich hier nur empfehlen.  Die Überlegung noch einen Tag + Nacht auszuharren für den „Gipfelsturm“ wurde schnell verworfen. Der Wind sollte noch stärker werden und am nächsten Tag wurde sogar Schneefall vorausgesagt.</p>
<p>Die Besteigung bei diesen Bedingungen empfanden wir zu riskant. Also mussten wir kurz vor dem Ziel umkehren. Keine schöne Situation. Wir packten uns warm ein. Verstauten alles im Rucksack und begannen über die glitschigen Steine den frustrierenden Abstieg. Der kleine Pfad wurde Stellenweise durch das Regenwasser zum Fluss und gab wenig halt. Der ein oder andere Sturz mit Rolle kam so zustande. Zum Glück ist nix passiert.</p>
<p>400Hm runter und gleich nochmal nach oben. Das motiviert echt. Sch… Wetter dachte ich mir ebenfalls als wir die vielen Steinmänchen am nächsten Berggipfel angetroffen haben. Davon gehört hatte ich schon durch andere Reiseberichte. Aber das muss man selbst erlebt haben. Im Nebel sieht das wirklich schaurig schön aus. Leider konnte ich von der gesamten Strecke keine Fotos machen. Es stürmte und regnete aus allen Richtungen.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass wir das schlimmste überstanden hätten. Dem war nicht so. Beim folgenden Abstieg rutschte mein Kumpel aus und verknackste sich den Knöchel. Das Weiterkommen ging nun entsprechend langsam voran. Unter Schmerzen Schritt für Schritt näher zur Fjällstation. Vorher stand allerdings noch eine kleine Flussquerung an. Bei schönem Wetter sicherlich klein. Der Regen machte daraus aber einen richtigen Fluss der sehr breit wurde und Knietief war. Hier hatten wir Glück im Unglück.</p>
<p>Eine Gruppe mit 2 Bergführern entdeckte uns. Einer dieser kam auf uns zu und erklärte, dass eine Querung hier nicht möglich ist. Die Markierung vom Weg war einfach bescheuert. (So in etwa hatte er es ausgedrückt). Die Gruppe kam von der Fjällstation und wollte eigentlich auf den Gipfel. Die Bergführer entschieden sich aber aufgrund der Wettersituation das Vorhaben abzubrechen. Weiter flussaufwärts hatten diese aber einen schönen Übergang gefunden. Wir hatten also das Glück nicht selber suchen zu müssen. Der Fluss war hier nicht so breit und alle Teilnehmer konnten sich gegenseitig absichern. Das Wasser ging trotzdem bis zum Knie und alle Schuhe waren danach abgesoffen. Zu diesem Zeitpunkt war mir das aber total egal. 5 mal noch das ganze Spiel und wir hatten das andere Ufer erreicht. Die Strömung war so stark das man wohl ohne fremde Hilfe nicht wieder aus dem Wasser rausgekommen wäre. Den Rucksack vor einer Flussquerung zu öffnen ist also nicht umsonst eine gute Idee. Auch hier sind Wanderstöcke eine sehr nützliche Sache.</p>
<p>Die letzten Kilometer quälten wir uns dann noch bis zur Kebnekaise Fjällstation und waren glücklich als wir diese erreichten. Zum Glück hatten wir ein Zimmer reserviert. Die Station war restlos ausgebucht. Keiner wollte bei dem Wetter ins Zelt. Wir beim besten Willen auch nicht. Keiner hatte mehr wirklich trockene Klamotten bis auf einen Satz Unterwäsche. Egal, wir hatten es geschafft. Genossen das lecker Abendmenü und verkrochen uns nach einer ausgiebigen Dusche ins Bett.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>30.08.09 Heliflug</strong></p>
<p>Auch am morgen danach merkten wir noch den Abstieg in unseren Knochen. Ich hatte an Stellen Muskelkater, wo ich nicht mal Muskeln vermutet hätte :)</p>
<p>Nach einem lecker Frühstück mit Köstlichkeiten wie Ei &amp; Käse starteten wir per Heli zurück nach Nikkaluokta.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1050" title="TOM_9066.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1053&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid184" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9066.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Dieser Flug war schon vor der Reise geplant und wurde nun durch den verknacksten Knöchel auch nötig. Es war ein interessantes Erlebnis. Durch den Wind etwas unruhig aber trotzdem schön.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1054" title="TOM_9073.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1057&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="398" id="IFid185" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9073.jpg"/></a></div>
</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p>Der Flug dauerte nur ungefähr 10 Minuten. Die lange Heimreise begann :(</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=1058" title="TOM_9074.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=1061&amp;g2_serialNumber=2" width="600" height="400" id="IFid186" class="ImageFrame_None" alt="TOM_9074.jpg"/></a></div>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wieder im Lande</title>
		<link>http://www.cathohi.de/home/2009/09/wieder-im-lande</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 17:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles hat ein Ende&#8230; Leider auch unsere Tour. Wir melden uns also hiermit aus Schweden zurück. Der Reisebericht ist bereits in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen findet Ihr hier aber schon einmal die ersten Fotos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles hat ein Ende&#8230; Leider auch unsere Tour.</p>
<p>Wir melden uns also hiermit aus Schweden zurück. Der Reisebericht ist bereits in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen findet Ihr <a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=571">hier</a> aber schon einmal die ersten Fotos.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=622" title="TOM_8735.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=625&amp;g2_serialNumber=2" width="640" height="425" id="IFid188" class="ImageFrame_None" alt="TOM_8735.jpg"/></a></div>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>[GB]Schottland &#8211;  West Highland Way &#8211; April / Mai 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CATHOHI</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[West Highland Way]]></category>

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		<description><![CDATA[27.04. &#8211; Die Anreise 8:17 Uhr Die Reise in das für uns unbekannte Schottland beginnt. Eine liebe Freundin bringt uns zum Frankfurter Flughafen. Der Flug von unserem Kumpel ging bereits kurz nach 12. Wir (meine Frau und ich) mussten auf unseren allerdings noch bis 16.40 Uhr warten. Also genügend Zeit für die Gepäckaufgabe usw. Noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>27.04. &#8211; Die Anreise</strong></p>
<p style="text-align: left;">8:17 Uhr Die Reise in das für uns unbekannte Schottland beginnt. Eine liebe Freundin bringt uns zum Frankfurter Flughafen. Der Flug von unserem Kumpel ging bereits kurz nach 12. Wir (meine Frau und ich) mussten auf unseren allerdings noch bis 16.40 Uhr warten. Also genügend Zeit für die Gepäckaufgabe usw. Noch einmal lecker essen gehen und einen Cappu genießen (wer weis wann man den nächsten bekommt).</p>
<p style="text-align: left;">Zum Glück ging unser Flug pünktlich und so konnten auch wir im Zeitplan in Edinburgh landen. Unseren Reisebegleiter haben wir dann auch wie vereinbart an der Busstation getroffen. Noch keine 2 Stunden auf schottischem Boden, aber trotzdem gleich mal das nächste Pub besuchen. Die Stunde bis zum Bus nach Glasgow wollte ja sinnvoll überbrückt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Bis zu diesem Zeitpunkt lief eigentlich alles wie geplant. Doch alles kommt anders als gedacht.</p>
<p><span id="more-28"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: left;">In der Wartezeit ist unser Freund in den nächsten Outdoorladen (BLACKS) um die Gaskartuschen zu besorgen. Ausgestattet mit einer Beschreibung von mir (Internetausdruck mit Typ und Bezeichnung usw.), ist er also losgezogen. Ganz stolz präsentierte er uns seinen Erwerb kurz vor Abfahrt des Busses. Der Typ im Laden hat ihm tatsächlich die falschen verkauft. Arrgghhh. Gut das konnten wir jetzt nicht mehr ändern. Erstens waren alle Läden bereits geschlossen und zweitens war unser BUS kurz vor der Abfahrt.</p>
<p style="text-align: left;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: left;">Gegen 22.00 Uhr sind wir dann auch in Glasgow angekommen und haben uns gleich Richtung Hostel aufgemacht. (Euro Hostel Glasgow) Auf dem Weg dahin sind wir an 2 Läden vorbei gekommen die Gaskartuschen im Angebot hatten. Leider waren die natürlich geschlossen und machten erst am nächsten morgen um 9.30 Uhr die Türen auf. Das war unser nächstes Problem, da der bereits gebuchte Bus nach Inverbeg um 7.00 Uhr geplant war. Da keiner von uns eine Ahnung hatte, ob wir auf unserem ersten Zeltplatz Kartuschen kaufen können, war diese Abfahrtszeit nicht zu halten.</p>
<p>Noch ein PINT und ab ins Bett.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>28.04 Glasgow &#8211; Beinglas Farm</strong></p>
<p>Immerhin konnten wir ausschlafen. Wenn man das in diesem Schuppen so nennen kann. Naja die Betten waren sauber und man hatte eine Dusche auf dem Zimmer. Nach den Hostels die wir später noch so kennengelernt haben purer Luxus.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Pünktlich 9.30 Uhr standen wir vor dem ersten Laden und haben nun die richtigen Kartuschen kaufen können. Unsere Bus-Tickets konnten wir dann zu unserer Überraschung ohne Probleme auf einen späteren Bus umbuchen. Gegen Mittag dann die Ankunft am Inverbeg Hotel. Hier sollte die Fähre abfahren in Richtung Rowardenan Lodge um 10.00 Uhr. Natürlich verpasst und die nächste würde erst 14.30 Uhr fahren. Dumm gelaufen. Solange wollten wir nicht warten, also wurde beschlossen den See auf westlicher Seite zu umrunden. Schließlich lagen noch einige Kilometer vor uns und die Tageszeit war schon recht weit fortgeschritten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die ersten 7 km bis Tarbet vergingen wie im Flug und Loch Lemond sieht auch von dieser Seite schön aus.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=102" title="Schottland 2009"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=121&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid218" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5580.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=125" title="TOM_5590.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=125&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid219" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5590.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Eine Pause hatten wir uns aber verdient. Die Touristeninformation in Tarbet inklusive öffentlicher Toilette war der Ideale Ort dafür. Zufällig war dort aber auch ein Boot am Steg zu sehen und zufällig wollte das auch eine kleine Rundtour starten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wir kurzerhand ein Onewayticket auf die andere Seeseite gebucht. Super der fährt auch noch in unsere Richtung. Die Anlegestelle war das Inversnaid Hotel. So sind wir doch noch zu unserer Bootsfahrt gekommen und wieder auf dem richtigen Weg.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nun begann aber auch mit Abstand der schwerste Teil des Tages. Die Strecke Inversnaid nach Inveranan ist doch nicht ganz ohne. Und das noch mit vollem Marschgepäck.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=128" title="TOM_5629.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=128&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid220" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5629.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=147" title="TOM_5635.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=147&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid221" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5635.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Aber was solls so werden wir wenigstens warm. Die paar kleineren Hügel bis zur Beinglas Farm haben wir dann aber auch noch geschafft. Es wurde schon leicht dunkel als wir angekommen sind. Ich persönlich war heil froh als das Zelt dann stand. Noch einen zusätzlichen Kilometer nach den 20 zurückliegenden hätte ich an diesem Tag glaube nicht mehr geschafft.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Obwohl es extrem lecker aus dem Restaurant gerochen hat, haben wir uns an diesem Abend mit einer Outdoormahlzeit begnügt. Der Rucksack muss einfach leichter werden. Noch kurz unter die Dusche und ab ins Zelt. Mit der Hoffnung das morgen die Schmerzen aus den Beinen verschwunden sind.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>29.4 Beinglas Farm – Tyndrum (Auchtertyre)</strong></p>
<p>08:45 Uhr Die Nacht war wirklich gut. Die meisten Wehwehchen konnten durch den Schlaf vernichtet werden. Das Müsli wurde schnell verhaftet und dann ging es auch schon wieder ans Packen. Ab diesen Tag ging das Packen immer richtig schnell. Wir mussten zu jedem Zeitpunkt mit Regen rechnen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=135" title="TOM_5649.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=135&amp;g2_serialNumber=1" width="398" height="600" id="IFid222" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5649.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Auf dem Weg kamen wir dann an eine recht lustige Stelle. Sicher ist diese auch schon mal in einem andern Reisebericht erwähnt worden. Auf alle Fälle hatten meine Mitwanderer einen riesen Spass, als ich mit meinem 1,93m hier durch musste.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=138" title="TOM_5672.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=138&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid223" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5672.jpg"/></a></div>
</div>
<p>An diesem Tag hatte sich dann das erste mal mein defektes Knie zu Wort gemeldet. Ab Kilometer 10 konnte ich es deutlich spüren. So kam es wie es kommen musste. Ca. 3,5km vor Tyndrum war noch ein anderer Campingplatz auf der Karte markiert. (Auchtertyre WigWam Superstore Campingplatz) Mir war klar das wir dadurch am nächsten Tag genau diese Kilometer mehr laufen müssten, dass war mir dann aber auch egal.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>In dem Shop gab es nix zu erwerben außer vergammelte Lebensmittel und das hinterlegen der WigWam Miete. Das „Personal“ war eher unfreundlich und die Sanitären Einrichtungen&#8230;. Sagen wir mal so: Ein Camp im Wald wäre besser gewesen. Die hatten nicht mal Bier SKANDAL. Nun schlafen kann ich aber überall und zum weiterlaufen hatte ich aus oben genannten gründen keinen Bock mehr. Wir bleiben also hier für diese Nacht. Und weil ich weich bin konnte ich meine Mitstreiter noch dazu überreden eines dieser super WigWams zu mieten. Naja immerhin konnten wir so gemeinsam im Trockenen unser Fertigfutter verarbeiten. Der am Tag zuvor handgepflückte Bärlauch vom Loch Lemond wurde gleich mit verkocht. (Zum Glück haben alle davon gegessen)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Und noch 2 Bilder von unterwegs. Leider konnten wir auch an diesem Tag wie so oft auf dieser Tour nicht viele Bilder machen durch den anhaltenden Schottischen Regen aus allen Richtungen. Aber es gehört halt auch irgendwie dazu.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=141" title="TOM_5678.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=141&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid224" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5678.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=144" title="TOM_5691.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=144&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid225" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5691.jpg"/></a></div>
</div>
<p><strong>30.4 Tyndrum – Bridge of Orchy</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>08:00 Autsch – und wieder habe ich mir den Kopf im zu kleinen WigWam angestossen. Damit war eine recht unruhige Nacht zu ende. Am Morgen habe ich dann auch festgestellt warum. Irgendwer hatte die Heizung angelassen und es war extrem warm im Innenraum.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Der erste Blick nach draußen lies aber für heute nichts gutes erwarten. Typisches Schottlandwetter war mein erster Gedanke. Das sollte auch den ganzen Tag so bleiben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nach den ca. 4 km bis zum „Supermarkt“ in Tyndrum entschlossen wir uns dann auch die Regenhosen anzuziehen. Bei mir wahrscheinlich eher nicht, aber bei meiner Frau haben sich die Bauarbeiter am Straßenrand über den kleinen Strip gefreut. Und nein, ich habe keine Fotos gemacht! Die weitere Strecke bis nach Bridge of Orchy verlief recht flach und wir kamen gut voran. Auch weil wir durch den starken Regen, sowie Wind nicht wirklich Lust auf Pause hatten. Nach 5 Minuten mussten wir meist weiter wegen der Kälte. Des weiteren geht es mir zumindest so, dass ich mit Rucksack lieber laufe als rumstehe. Da schmerzen die Füsse nicht so.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Auch an diesem Tag zogen wir das Bunkhouse dem Zeltpaltz vor. Nachdem wir geduscht und umgezogen waren, sowie die Klamotten zum Trocknen gehängt hatten, ging es sofort ins Pub bzw. Restaurant. Das Essen empfanden wir als sehr gut und an diesem Abend konnten wir auch die erste Begegnung mit unserem späteren Lieblingsbier machen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=150" title="TOM_5706.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=150&amp;g2_serialNumber=1" width="400" height="600" id="IFid226" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5706.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Am frühen Abend kam dann doch noch die Sonne raus. Das ging uns irgendwie oft in diesem Urlaub so. Tagsüber Regen ohne Ende. Am Abend dann Sonne als ob den ganzen Tag Bombenwetter gewesen wäre. Wir nutzen das schöne Wetter um noch den nächstgelegenen Geocache am Bahnhof zu machen, sowie für das ein oder andere Foto.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=153" title="TOM_5720.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=153&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid227" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5720.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=156" title="TOM_5730.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=156&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid228" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5730.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Mit schmerzendem Knie ging es dann an diesem Tag zeitig ins Bett.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>1.5 Bridge of Orchy – Kingshouse Hostel</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ein Tag den ich am liebsten schnell überspringen würde. Gleich nach dem aufwachen war ich schon fertig mit der Welt. Auch heute wieder Regen über Regen. Nun hatte ich ein größeres Problem.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Schon auf der Strecke gestern wo wir aufgrund des Wetters kaum Pausen machen konnten, ist mir mein Knie fast ausgestiegen. Heute stand aber die erste „echte“ Bergetappe an und mit 20km auch nicht gerade die kürzeste. Da ich noch etwas vom Urlaub haben wollte, entschied ich mich heute das ganze mit dem Bus abzukürzen. Das fiel mir nicht leicht. Fühlt sich so ein bißchen wie Selbstbetrug an. Meine Laune war somit auf dem Nullpunkt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Meine beiden Mitstreiter haben sich auf den Weg gemacht inklusive Gepäck. Schließlich wollen wenigstens Sie zum Schluss sagen alles geschafft zu haben. Die Kamera hatte ich allerdings dabei. Darum gibt es absolut 0,0 Bilder von der Strecke. Wäre bei dem „Sauwetter“ aber wohl eh mal wieder nicht möglich gewesen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Schon im Bus auf dem Weg zum Kingshouse Hotel war ich allerdings ganz froh diese Weg gewählt zu haben. Extremer Regen, Hagel und Wind. Wie sich später herausstellt war das die ganze Strecke so. Regelmäßige längere Erholungspausen wären also nicht drin gewesen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Immerhin erfüllte ich an diesem Tag noch einen nützlichen Zweck. Ich konnte das Zimmer klar machen. Meine Frau erzählte mir später, dass sie von zwei Wanderern überholt wurden (allerdings nur kurzfristig – quasi zu einem späteren Zeitpunkt wieder locker überholt), die sich schon leicht lustig gemacht haben. Nach dem Motto: „Beeilt euch mal das ihr noch ein Zimmer bekommt.“ Die wussten natürlich nicht von dem Joker in Form von meiner Person.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Tja, was habe ich den ganzen Tag gemacht&#8230;&#8230; Ich musste in diesem Raum vor dem warmen Kamin sitzen und ein Buch lesen.</p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=165" title="TOM_5746.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=165&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid229" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5746.jpg"/></a></div>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Von hier konnte ich beobachten wie sich das Wetter entwickelte. Sagen wir so: Es hat sich nichts verändert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>13.30Uhr&#8230; ich konnte meinen Augen kaum trauen, standen die beiden im Zimmer. Diese Strecke mal locker inklusive kurzer Pausen in 4 Stunden abgerissen. Ohne mich und getrieben vom Sauwetter waren sie einfach unschlagbar schnell. Meinen Respekt. Wir hatten also viel Zeit noch den Rest des Tages gemütlich zu chillen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Am Abend wie soll es anders sein hörte es auf zu Regnen. Ein paar andere Wanderer haben leider keine Zimmer mehr bekommen und mussten auf der Insel zelten, die kurz vor der Überflutung stand.<br class="spacer_" /></p>
<p>Bei einer Partie Billiard und einem lecker Abendbrot haben wir den Tag ausklingen lassen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=168" title="TOM_5757.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=168&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid230" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5757.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=171" title="TOM_5775.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=171&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid231" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5775.jpg"/></a></div>
</div>
<p><strong>2.5 Kingshouse Hotel &#8211; Kinlochleven</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Nacht war schnell vorbei und wir hatten alle recht gut geschlafen. Ich fühlte mich recht fit. Was wohl auch an meinem Tag Pause gestern lag. Nach dem Frühstück im Bett (Müsli wie immer) ging es dann auch schnell auf die Piste. Heute erwartete uns wieder eine recht bergige Strecke. Nach dem Aufbruch noch ein kurzer Blick zurück zum Kingshouse Hotel.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=174" title="TOM_5795.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=174&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid232" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5795.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Für mich war das heute der erste richtige Tag in den Highlands. Zumindest so habe ich sie mir vorgestellt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=177" title="TOM_5801.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=177&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid233" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5801.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Das einzige was uns wirklich langsam genervt hat, ist dass der Wanderweg fast ständig an irgendwelchen Strassen entlang führte. Manchmal hat man sie nicht gesehen, aber fast immer gehört. Das hat ein wenig die Stimmung „versaut“. Heute standen die Devil&#8217;s Staircase auf dem Programm. Da wir recht flott unterwegs waren und es bis zu diesem Zeitpunkt ausnahmsweise mal nicht geregnet hatte, es kam sogar mal kurz die Sonne raus, haben wir uns vor dem Anstieg noch eine kleine Pause gegönnt. Kurze Zeit später als wir fast oben waren gleich die nächste Pause. Zeit für ein paar Fotos zurück.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=180" title="TOM_5812.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=180&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid234" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5812.jpg"/></a></div>
</div>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=183" title="TOM_5815.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=183&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid235" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5815.jpg"/></a></div>
</div>
<p>Das war auch eine gute Entscheidung, weil diese ein paar Minuten später nicht mehr möglich gewesen wären. Kurz vor dem Gipfel war Schluss mit lustig. Innerhalb von Sekunden sahen wir aus wie Schneemänner bzw. -frauen. Hagel &amp; Sturm aus heiterem Himmel. Wetterwechsel im Minutentakt. Der wurde auch glücklicherweise beibehalten. Ca. 10 Minuten später. Den Gipfel hatten wir bereits überschritten sah es dann wieder so aus:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="g2image_normal">
<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=186" title="TOM_5829.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=186&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid236" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5829.jpg"/></a></div>
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<p>Und der Blick zurück zum „Sauwetter“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=189" title="TOM_5831.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=189&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid237" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5831.jpg"/></a></div>
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<p>Sieht eigentlich harmlos aus die Wolke ^^</p>
<p>Für mich kam aber nun der schwierigste Teil der Strecke. Bergab muss das Knie leiden. Gut das die Treckingstöcke hier schlimmeres verhindern können. Bis Kinlochleven ging es nun fast nur noch den Berg runter. Die Ortschaft wurde mit Ziel Campingplatz schnell durchquert. Der wurde auch bereits gegen 15.00 Uhr erreicht. Wir hatten also wieder genügend Zeit ein kurzes Sonnenloch abzuwarten und unser Zelt im Trockenen aufzubauen. Im Anschluss wurde der Aufwaschtrockenheizungsraum zum Kochen missbraucht. Von einem netten schottischen Angler haben wir dann auch gleich zur Begrüßung noch 2 Dosen Bier in Empfang nehmen dürfen. Ich erwähnte schon das die Schotten ein wirklich netten Völkchen sind? Der Abend wurde wie so oft im Pub abgeschlossen. Und die Dartscheibe hat noch für etwas Unterhaltung gesorgt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=192" title="TOM_5868.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=192&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="398" id="IFid238" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5868.jpg"/></a></div>
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<p><strong>3.5 Kinlochleven – Fort William (Campingplatz Glen Nevis)</strong></p>
<p>Auch dieser Tag wollte uns nicht mit Sonne begrüßen. Gut wir konnten uns nicht beschweren. Es hat nur leicht genieselt. Nach dem Frühstück schnell das Zelt zusammengebaut und dann ging es auch schon los. Schließlich erwartete uns heute mit 22km wieder eine recht lange Tour. Diese begann auch nicht ohne. Gleich am Start mussten einige Höhenmeter überwunden werden. Ich kann euch sagen nach diesem Anstieg war ich gut aufgewärmt und munter.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=195" title="TOM_5898.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=195&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid239" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5898.jpg"/></a></div>
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<p>Auch hier wieder ein kurzer Blick zurück. Aus diesem Tal sind wir gekommen. Ich hoffe man kann auf dieser Bildgröße auch gut die Regenwolken erkennen. Mal wieder Wetterwechsel im Minutentakt heute. Sonne, Regen und später noch mehr.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=198" title="TOM_5901.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=198&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid240" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5901.jpg"/></a></div>
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<p>Wir setzten also unseren Weg durch die schöne Landschaft fort.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=201" title="TOM_5906.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=201&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid241" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5906.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=204" title="TOM_5913.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=204&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid242" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5913.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=207" title="TOM_5914.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=207&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid243" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5914.jpg"/></a></div>
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<p>Ja auch etwas Schnee lag noch auf den Bergen:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=210" title="TOM_5925.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=210&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid244" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5925.jpg"/></a></div>
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<p>Das war dann schon fast am Ziel. Ich brauchte eine kurze Pause und in meinem Blickfeld tauchte das erstemal der Ben Nevis auf. (zumindest bewusst)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=213" title="TOM_5945.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=213&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="400" id="IFid245" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5945.jpg"/></a></div>
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<div class="wpg2tag-image"><a href="http://www.cathohi.de/home/wpg2?g2_itemId=216" title="TOM_5949.jpg"><img src="http://www.cathohi.de/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=216&amp;g2_serialNumber=1" width="600" height="312" id="IFid246" class="ImageFrame_None" alt="TOM_5949.jpg"/></a></div>
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<p>Im Anschluss ging es dann noch einige Kilometer durch den Wald. Was allerdings dann gekommen ist, hat mich geärgert. Der schöne Weg wurde wohl in der Wegführung geändert. Auf einmal verlief der WHW auf einer fetten im Bau befunden Strasse. Die letzten Kilometer bis zum Campingplatz waren also nicht mehr wirklich die schönsten. Angekommen sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein. Wir machten uns gleich an den Zeltaufbau und untersuchten die Sanitären Einrichtungen der Anlage. Die ganze Anlage machte einen sehr gepflegten Eindruck und man kann sie nur uneingeschränkt empfehlen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>4.5 <span style="text-decoration: line-through;">Ben Nevis</span> Glen Nevis &#8211; Fort William</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Heute stand der Ben Nevis auf unserem Programm. Aber wie heißt es so schön: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aufgrund unserer Erfahrung mit dem schottischen Wetter haben wir gestern, bevor es in die Zelte ging noch ausgemacht, dass wir bei Regen die Besteigung des Ben Nevis ausfallen lassen&#8230;jetzt ratet mal von was wir am morgen geweckt worden?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Trommeln der Regentropfen auf der Zeltwand hat mich förmlich aus meinem Schlaf gerissen und ich denke nur: &#8220;Danke Schottland, ich mag dich auch!&#8221; Bis Mittag hat es wie aus Kannen gegossen und vom Ben Nevis war außer Nebel nix zu sehen. So fiel unser Unternehmen sprichwörtlich ins Wasser. Den ganzen Tag wollten wir dann aber auch nicht auf dem Campingplatz verbringen und nutzen deshalb eine kleine Regenpause um den Endpunkt des West Highland Way zu erreichen. Nur 4km. Ein Klacks nach den vergangenen Tagen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Und dann liegen auch noch 3 Caches auf dem Weg nach Fort William. Ok, einen kleinen Umweg müssen wir einplanen. Deshalb haben wir mehrstimmig entschieden (Tomie war leider in der Unterzahl) den Cow Peak Path nach Fort William zu nehmen. Nach dem steilen Anstieg durch den Wald erwartete uns mal wieder Sturm und Regen über der Baumgrenze. Natürlich hatte keiner von uns seine Regenbekleidung dabei. Typisch! Nachdem alle Caches gefunden waren und wir genug von der eingeschränkten Aussicht auf Fort William und Glen Nevis hatten, ging es nur noch bergab.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Irgendwie wollte der Weg kein Ende nehmen. Aber dann tauchen Häuser vor uns auf und ich fand eine Abkürzung, die uns direkt in eine Wohnsiedlung in Fort William geführt hat. Unsere Hosen waren klatschnass und die Motivation am Boden, dazu hatten wir die Ortientierung total verloren, da kam der Bus vor uns wie gerufen. Alle rein und ab ins Zentrum von Fort William. Am Endpunkt angekommen, konnte man nur Erschöpfung in unseren Gesichtern ablesen – alle wollten einfach nur ins Trockene, jeder rang sich noch ein &#8220;YEAH, geschafft!&#8221; ab und dann stürmten wir den Souvenirstore.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Für heute hat es sich ausgelaufen, wir lassen uns mit dem Taxi zurück zum Campsite fahren und freuen uns auf unser Abendessen im Glen Nevis Resturant. Dort hatten wir jede Menge Spass, dank unseres trotteligen Kellners – wir sind noch immer am Zweifeln, ob der einen Whisky zuviel hatte, uns verarschen wollte oder einfach so drauf ist. Auf jeden Fall war das ein gelungener Abschluss unserer West Highland Way Tour.</p>
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