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Unverhofft früh sind wir zurück in der Zivilisation. Keine Sorge es ist alles in Ordnung wir mussten die Tour nur wegen schlechtem Wetter etwas verkürzen. Wir werden nun die nächsten Tage Gällivare erkunden und bei im Moment strahlenstem Sonnenschein die ein oder andere Tagestour per Ski unternehmen. Vielleicht schaffen wir es auch unsere Telemarktechnik am Hausberg “Dundret” zu verbessern.

Bis bald Caro & Thomas

Hallo liebe Leser,

bevor wir uns ins Wintervergnügen verabschieden wünschen wir euch besinnliche Weihnachten, erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir melden uns dann hoffentlich gesund und munter pünktlich im neuen Jahr zurück :)

Es erwarten euch dann neben einem Reisebericht, Erfahrungsberichte zur Winterausrüstung  natürlich auch viele viele Fotos.

Liebe Grüße

Caro & Tomie

22.08.09 Die Anreise

Mit dem Auto ging es von Regensburg nach Sassnitz zur Fähre. Die Fahrt über die neue Ostseeautobahn sowie die neue Rügenbrücke stellte sich als sehr angenehm heraus. Nach nicht einmal 8 Stunden und einem Hörbuch später standen wir am Fährterminal. Hier mussten wir allerdings noch 3 Stunden auf die Fähre warten. Besser warten als verpassen dachten wir uns und versuchten noch etwas Schlaf zu bekommen.

Gegen 2.30 Uhr wurde der Schlaf in unserer Unterdeckkabine fortgesetzt. Die Überfahrt dauert zwar nur 4 Stunden, aber ein richtiges Bett ist nicht zu verachten. Der Aufpreis hierfür lag bei 30€ pro Fahrt für 2 Personen.

Weiter ging die Reise von Trelleborg nach Bromölla. Ein guter Freund + Familie wartete bereits hier auf uns. Damit war die Reisegruppe komplett. Ein lecker Abschlussgrillen und die letzte Nacht in einem richtigen Bett.

Am nächsten morgen war es dann soweit. Noch schnell gefrühstückt und von allen verabschiedet. Es lagen 1860km vor uns. Nikkaluokta unser Ziel. Gegen 9.00 Uhr hatten wir die ersten Kilometer hinter uns. An der Hauptstadt vorbei führte der Weg immer weiter Richtung Norden. Viele Orte waren uns schon aus früheren Reisen nach Schweden bekannt. Die ganze Strecke bis Kiruna kannten wir schon. Beim Abzweig Richtung Nikka betraten wir Neuland.


23.08.09 Weiterreise Nikka – Abisko – Abiskojaure

Gegen 7.00 Uhr rollten wir auf dem Parkplatz in Nikkaluokta ein. In der Nacht zuvor hatten wir kurz vor Kiruna noch schnell eine Stunde geschlafen. Keiner konnte bzw. wollte mehr fahren. Es war Nebel und Elche sowie Rentiere mussten wir nicht unbedingt im Auto haben. Zudem ist Tanken nachts mit Kreditkarte ohne Pincode dort oben nahezu unmöglich.

Der Bus nach Abisko sollte um 14.40 Uhr gehen. Wir hatten also noch ausgiebig Zeit zum Duschen, Frühstücken und Schlafen. Der Bus fuhr auch pünktlich nachdem wir die Fahrt wegen Unwissenheit um 12.15 Uhr verpasst hatten. Mit einmal umsteigen in Kiruna kamen wir pünktlich 16.00 Uhr an der Abisko Touriststation an.

Es regnete leicht und es sah auch nicht nach Besserung aus. Eigentlich sollte hier Endstation für diesen Tag sein. Wir fühlten uns aber FIT und so begann die Wanderung schon einen Tag früher. Nach dem obligatorischen Foto am Start waren die ersten Kilometer schnell vorbei. Landschaftlich hat dieser Teil nicht viel zu bieten. Birkenwald über Birkenwald. Die nächsten Tage entschädigen dafür umso mehr.

Es kam wie es kommen musste. Der wenige Schlaf und die lange Anreise forderten ihren Tribut. Mit der Zeit wurden die Knochen müder und der Rucksack schwerer. Es hatte zwar zwischenzeitlich aufgehört mit regnen aber an Büschen und Sträuchern entlang des Weges wurden unsere Hosen immer nasser und nasser. Die Gamaschen haben wir gut verstaut im Rucksack rumgetragen, statt sie anzuziehen – Faulheit muss eben bestraft werden.

Ca. 4 Stunden später erreichten wir unser Tagesziel – Abiskojauche.

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Das Zelt stand sehr schnell. Die nassen Klamotten wurden umgehend in den Trockenraum verbannt. Im Servicehaus noch schnell gemütlich im Trockenen bei Kerzenschein die erste Tütenmahlzeit zubereitet und dann nichts wie in den Schlafsack.

Alles hat ein Ende… Leider auch unsere Tour.

Wir melden uns also hiermit aus Schweden zurück. Der Reisebericht ist bereits in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen findet Ihr hier aber schon einmal die ersten Fotos.

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27.04. – Die Anreise

8:17 Uhr Die Reise in das für uns unbekannte Schottland beginnt. Eine liebe Freundin bringt uns zum Frankfurter Flughafen. Der Flug von unserem Kumpel ging bereits kurz nach 12. Wir (meine Frau und ich) mussten auf unseren allerdings noch bis 16.40 Uhr warten. Also genügend Zeit für die Gepäckaufgabe usw. Noch einmal lecker essen gehen und einen Cappu genießen (wer weis wann man den nächsten bekommt).

Zum Glück ging unser Flug pünktlich und so konnten auch wir im Zeitplan in Edinburgh landen. Unseren Reisebegleiter haben wir dann auch wie vereinbart an der Busstation getroffen. Noch keine 2 Stunden auf schottischem Boden, aber trotzdem gleich mal das nächste Pub besuchen. Die Stunde bis zum Bus nach Glasgow wollte ja sinnvoll überbrückt werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief eigentlich alles wie geplant. Doch alles kommt anders als gedacht.