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… in das neue Jahr 2011 wünschen wir allen Lesern.

Es gab zwar lange keine Neuigkeiten, aber das wird sich bald wieder ändern :)

Endlich ist es soweit – Urlaub! Am 23.07.2010 starten wir nach der Arbeit mit dem Auto gen Norden. Richtig, wir fahren mit dem Auto. Und weil wir unterwegs noch was für unsere Cachestatistik tun wollen, nehmen wir auch nicht die Fähre sondern fahren durch Dänemark und über die Öresundbrücke. Aber so weit sind wir noch nicht.

Anreise
Auf der Autobahn ist überraschend wenig los, sodass wir gut voran kommen und gegen 2:00 Uhr Kolding in Dänemark erreichen. Dort suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und versuchen im Auto ein wenig Schlaf zu bekommen – erholsam ist was anderes, deshalb entschließen wir nach ca. 5 Stunden das mit dem Schlafen aufzugeben und uns dem ersten Highlight unserer Reise zu widmen: dem Koldinger Powertrail.

Als kleine Einstimmung aufs Wandern werden so ungefähr 10km zurückgelegt. Ca. alle 200m muss man sich bücken, um einen Microcache aufzuheben und zu loggen. Das artet regelrecht in Stress aus – wir brauchen dringend einen Stempel! Logbucheintrag, im Gehen den Cache auf dem GPS als gefunden markieren und den nächsten anpeilen, nebenbei noch eine Fieldnote auf dem Ipod speichern – da kommt man schon mal ins stolpern und kaum ist man fertig, ist man schon am nächsten Cache angekommen. Zum Glück sind nicht mehr alle Dosen aktiv… Aber die Sonne scheint und nach den ersten 7 Caches hat man das Prozedere optimiert und kann auch die Landschaft ein wenig genießen. Gegen halb 11 sind unsere ersten 28 dänischen Caches gefunden und wir setzten unsere Fahrt mit dem Auto fort, schließlich haben wir noch einige Kilometer vor uns.

Nicht ganz 2 Stunden später sind wir zumindest schon mal im richtigen Land – Schweden! Hier nehmen wir die Inlandsstrasse, schließlich ist die Anreise schon Urlaub und wir haben Zeit.

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Pausen machen wir dort, wo das GPS auch einen Cache ankündigt bzw. wo es unser Hunger befiehlt. 22 Uhr biegen wir auf einen Rastplatz ab und stellen umzingelt von Mücken unser Zelt auf – die Nacht ist wesentlich bequemer und entspannender. Trotzdem treibt es uns am nächsten morgen um halb 7 weiter. Die Mücken fallen zur Begrüßung über uns her und wir verfluchen, das Deet so weit weggepackt zu haben. Heute liegen ca. 900km vor uns. Ziel ist Trollforsen bei Moskosel – eine der größten Stromschnellen Europas.

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Echt beeindruckend welche Wassermassen sich dort in kürzester Zeit ihren Weg suchen.

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Natürlich gibt es auch hier jede Menge Mücken, aber heute sind wir vorbereitet :P Es ist bewölkt und beginnt ab und zu zu nieseln.

Auch am nächsten Morgen werden wir nicht von einem atemberaubenden Sonnenaufgang geweckt, sondern bauen unser nasses Zelt gegen 7 Uhr ab und gegeben uns auf die letzten 400km im Auto.

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Ziel Nikkaluokta. Unterwegs rufen wir schon mal dort an und buchen das Boot für den nächsten Tag, um so 12km durch die Vistasvagge abkürzen zu können. Bevor wir endgültig in die Pampa abbiegen kaufen wir in Kiruna noch unsere Frühstücksverpflegung für die Tour, eine Packung Nudeln und 2 Bier fürs Abendessen. Dann verdrücken wir noch einen Burger mit Pommes zum Mittag – typisch schwedisches Essen eben ;)

14 Uhr erreichen wir den Ausgangspunkt für unsere Tour – Nikkaluokta. Wir melden uns an, bezahlen die Parkgebühren fürs Auto und unsere Bootsfahrt und bauen dann das Zelt auf. Nächste Amtshandlung ist eine ausgiebige Dusche. Wir legen sofort Mückenmittel auf und dann räumen wir das Auto aus, packen schon mal grob unsere Rucksäcke und sortieren den sonstigen Kram im Auto scheinbar ohne System und so ist es an diesem Tag nicht das letzte Mal, dass wir den Kofferraum komplett umräumen ;) Aber solange man sich bewegt wird man wenigstens von den Mücken verschont.

Zur Zubereitung des Abendessens haben sie uns so weit, wir packen das Mückennetz aus. Wir fangen damit an und alle anderen auf dem Zeltplatz ziehen nach. Allerdings kann man so weder essen noch Bier trinken, also ertragen wir die Mücken in unserem Gesicht und beeilen uns mit dem Verzehr von Nudeln und Bier ;) Danach geben wir uns geschlagen und verziehen uns ins Zelt, wenigstens hier hat man Ruhe vor den Biestern. Das kann ja lustig werden in der Vistasvagge…dann setzt der Regen ein und wir machen die Augen zu.

Tag 1: 27.07.2010
Am nächsten Morgen immerhin kein Regen, es ist bewölkt und ein leichter Wind geht, nahezu keine Mücken. Trocken wird das Zelt trotzdem nicht. Unsere Zeltnachbarn werden mich leise verfluchen, als ich versuche durch kräftiges Schütteln wenigstens einen Großteil des Wassers vom Zelt zu bekommen ^^ Danach nutzen wir noch ein letztes Mal für die nächsten Tage das Servicehaus, packen die Rucksäcke und Frühstücken. Ich werde erst auf den letzten Drücker fertig mit meinem Gepäck.

Punkt 8 Uhr sind wir am Bootsableger, wo ca. 3 Sekunden zuvor unser Fahrer eintrifft. Etwas herrisch und in einem Tonfall, der keinen Widerspruch erlaubt, weißt er Tomie an die Leinen los zu machen und ich soll mir die Schwimmweste anziehen. Nachdem Tomie seinen Teil erledigt hat und auch auf dem Boot ist, müssen wir uns alle auf eine Seite des Bootes lehnen (ob Bug- oder Steuerbord entzieht sich meiner Kenntnis), damit sich das Regenwasser an einer Stelle im Boot sammelt und abgeschöpft werden kann. Dies erledigt der “Kapitän” selbst und Tomie legt in der Zeit seine Schwimmweste an.

Dann geht die Fahrt los. Tomie ist begeistert und ruft mir zu: “Das ist ja wie in den Mangroven!” Ein paar Enten finden unsere Fahrt nicht so lustig und ergreifen die Flucht.

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Unverhofft früh sind wir zurück in der Zivilisation. Keine Sorge es ist alles in Ordnung wir mussten die Tour nur wegen schlechtem Wetter etwas verkürzen. Wir werden nun die nächsten Tage Gällivare erkunden und bei im Moment strahlenstem Sonnenschein die ein oder andere Tagestour per Ski unternehmen. Vielleicht schaffen wir es auch unsere Telemarktechnik am Hausberg “Dundret” zu verbessern.

Bis bald Caro & Thomas

Hallo liebe Leser,

bevor wir uns ins Wintervergnügen verabschieden wünschen wir euch besinnliche Weihnachten, erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir melden uns dann hoffentlich gesund und munter pünktlich im neuen Jahr zurück :)

Es erwarten euch dann neben einem Reisebericht, Erfahrungsberichte zur Winterausrüstung  natürlich auch viele viele Fotos.

Liebe Grüße

Caro & Tomie

22.08.09 Die Anreise

Mit dem Auto ging es von Regensburg nach Sassnitz zur Fähre. Die Fahrt über die neue Ostseeautobahn sowie die neue Rügenbrücke stellte sich als sehr angenehm heraus. Nach nicht einmal 8 Stunden und einem Hörbuch später standen wir am Fährterminal. Hier mussten wir allerdings noch 3 Stunden auf die Fähre warten. Besser warten als verpassen dachten wir uns und versuchten noch etwas Schlaf zu bekommen.

Gegen 2.30 Uhr wurde der Schlaf in unserer Unterdeckkabine fortgesetzt. Die Überfahrt dauert zwar nur 4 Stunden, aber ein richtiges Bett ist nicht zu verachten. Der Aufpreis hierfür lag bei 30€ pro Fahrt für 2 Personen.

Weiter ging die Reise von Trelleborg nach Bromölla. Ein guter Freund + Familie wartete bereits hier auf uns. Damit war die Reisegruppe komplett. Ein lecker Abschlussgrillen und die letzte Nacht in einem richtigen Bett.

Am nächsten morgen war es dann soweit. Noch schnell gefrühstückt und von allen verabschiedet. Es lagen 1860km vor uns. Nikkaluokta unser Ziel. Gegen 9.00 Uhr hatten wir die ersten Kilometer hinter uns. An der Hauptstadt vorbei führte der Weg immer weiter Richtung Norden. Viele Orte waren uns schon aus früheren Reisen nach Schweden bekannt. Die ganze Strecke bis Kiruna kannten wir schon. Beim Abzweig Richtung Nikka betraten wir Neuland.


23.08.09 Weiterreise Nikka – Abisko – Abiskojaure

Gegen 7.00 Uhr rollten wir auf dem Parkplatz in Nikkaluokta ein. In der Nacht zuvor hatten wir kurz vor Kiruna noch schnell eine Stunde geschlafen. Keiner konnte bzw. wollte mehr fahren. Es war Nebel und Elche sowie Rentiere mussten wir nicht unbedingt im Auto haben. Zudem ist Tanken nachts mit Kreditkarte ohne Pincode dort oben nahezu unmöglich.

Der Bus nach Abisko sollte um 14.40 Uhr gehen. Wir hatten also noch ausgiebig Zeit zum Duschen, Frühstücken und Schlafen. Der Bus fuhr auch pünktlich nachdem wir die Fahrt wegen Unwissenheit um 12.15 Uhr verpasst hatten. Mit einmal umsteigen in Kiruna kamen wir pünktlich 16.00 Uhr an der Abisko Touriststation an.

Es regnete leicht und es sah auch nicht nach Besserung aus. Eigentlich sollte hier Endstation für diesen Tag sein. Wir fühlten uns aber FIT und so begann die Wanderung schon einen Tag früher. Nach dem obligatorischen Foto am Start waren die ersten Kilometer schnell vorbei. Landschaftlich hat dieser Teil nicht viel zu bieten. Birkenwald über Birkenwald. Die nächsten Tage entschädigen dafür umso mehr.

Es kam wie es kommen musste. Der wenige Schlaf und die lange Anreise forderten ihren Tribut. Mit der Zeit wurden die Knochen müder und der Rucksack schwerer. Es hatte zwar zwischenzeitlich aufgehört mit regnen aber an Büschen und Sträuchern entlang des Weges wurden unsere Hosen immer nasser und nasser. Die Gamaschen haben wir gut verstaut im Rucksack rumgetragen, statt sie anzuziehen – Faulheit muss eben bestraft werden.

Ca. 4 Stunden später erreichten wir unser Tagesziel – Abiskojauche.

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Das Zelt stand sehr schnell. Die nassen Klamotten wurden umgehend in den Trockenraum verbannt. Im Servicehaus noch schnell gemütlich im Trockenen bei Kerzenschein die erste Tütenmahlzeit zubereitet und dann nichts wie in den Schlafsack.

Alles hat ein Ende… Leider auch unsere Tour.

Wir melden uns also hiermit aus Schweden zurück. Der Reisebericht ist bereits in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen findet Ihr hier aber schon einmal die ersten Fotos.

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27.04. – Die Anreise

8:17 Uhr Die Reise in das für uns unbekannte Schottland beginnt. Eine liebe Freundin bringt uns zum Frankfurter Flughafen. Der Flug von unserem Kumpel ging bereits kurz nach 12. Wir (meine Frau und ich) mussten auf unseren allerdings noch bis 16.40 Uhr warten. Also genügend Zeit für die Gepäckaufgabe usw. Noch einmal lecker essen gehen und einen Cappu genießen (wer weis wann man den nächsten bekommt).

Zum Glück ging unser Flug pünktlich und so konnten auch wir im Zeitplan in Edinburgh landen. Unseren Reisebegleiter haben wir dann auch wie vereinbart an der Busstation getroffen. Noch keine 2 Stunden auf schottischem Boden, aber trotzdem gleich mal das nächste Pub besuchen. Die Stunde bis zum Bus nach Glasgow wollte ja sinnvoll überbrückt werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief eigentlich alles wie geplant. Doch alles kommt anders als gedacht.

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