Ein langes Wochenende stand vor der Tür. Das Wetter sollte laut Wetterbericht auch besser werden. Also nichts wie weg… Schließlich hat man den freien Montag zur Erholung.

Als Reiseziel wurde spontan die Benediktenwand ausgesucht. Frei nach dem Motto “der frühe Vogel fängt den Wurm” sind wir am Samstag gegen 5.30 Uhr in Regensburg gestartet. Die Autobahn war entsprechend leer und so konnten wir bereits gegen 8.30Uhr mit dem Aufstieg Richtung Tutzinger Hütte beginnen. Ausgangspunkt unserer Wanderung war das Alpenwarmbad in Benediktbeuren.

Durch das Lainbachtal ging der Weg stetig, jedoch leicht bergan.

Benediktenwand Lainbachtal.JPG

Die angegebene Gehzeit von 2,5h konnten wir allerdings nicht ganz einhalten. Ein paar Fotopausen später erreichten wir die Tutzinger Hütte zur Mittagszeit und freuten uns auf ein frisches Radler ;)

Benediktenwand Tutzinger Hütte.JPG

Hier erholten wir uns und sammelten Kräfte für die letzten Höhenmeter zum Gipfel. Da es kurze Zeit vorher geschneit hatte, entschieden wir uns für den leichten Westanstieg. Der Hüttenwirt gab uns als Zeitvorgabe 1h. “Jaja”, dachte ich mir :) Eine kurze Fotopause mit Blick zurück auf die Hütte gab mir ein paar Verschnaufminuten.

Benediktenwand Westanstieg.JPG

Der Weg führte teilweise über kleinere Schneefelder immer weiter nach oben. Die Latschen wurden immer dichter und der Schneematsch auf dem Weg machte uns den Aufstieg nicht unbedingt leichter. In diesem Moment war ich auch froh mich für die Wanderstiefel und nicht für die Trekkingschuhe entschieden zu haben. Nach knapp 2h erreichten wir endlich den Gipfel….

Benediktenwand Gipfelkreuz.JPG

… und spielten ein wenig mit den Dohlen.

Benediktenwand 2.JPG

Dann wurde es aber auch langsam Zeit sich für die Nacht einzurichten. Das Schlafquartier war ja nicht weit entfernt ;)

Benediktenwand Schutzhütte.JPG
Benediktenwand Schutzhütte 2.JPG

Noch kurz ausgekehrt und den Müll in unserer Mülltüte entsorgt sah es schon fast wohnlich aus ;)

Benediktenwand_Schutzhütte Innenansicht.JPG

Später am Abend bekamen wir noch Besuch von 2 weiteren Wanderen. Da hatten wir wohl vergessen vorzureservieren ;) Es wurde also kuschlig in der Hütte.  Wir konnten aber trotzdem alle gut schlafen und wurden nur von heftigem Regen in der Nacht kurz geweckt. Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder besser aus. Noch einmal kurz die Sonne am Gipfel genießen und für den Abstieg stärken. Schöner kann ein Frühstück nicht sein. Auf dem Rückweg ins Tal kamen uns ziemlich viele Wanderer entgegen. Da waren wir froh bereits gestern die Ruhe am Gipfel genießen zu können. Nur die Sicht hätte besser sein können. Man kann eben nicht alles haben.

Für den Abstieg haben wir dann ab der Materialseilbahn der Tutzinger Hütte die Route über die Kohlstattalm gewählt. Landschaftlich deutlich reizvoller als der Weg entlang des Lainbachs, zumindest wenn man den Haupttrail meidet. Dort kann man zudem beim Blick über die Schulter noch eine ganze Weile zur Benediktenwand zurückschauen…

Benediktenwand Rückblick.jpg

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