Die nächste Reise steht auf dem Plan. Am 10. März geht es mit dem Flugzeug über Stockholm nach Gällivare. Sollten uns die Lufthansapiloten hier keinen Strich durch die Rechnung machen. Für einen Teil unserer Ausrüstung ging die Reise bereits am Samstag los.

DPD_Paket_Inhalt

Per Paket wurden die verschiedensten Ausrüstungsgegenstände (Schneesäge, Messer, Schaufel, Thermosflaschen, Kocher …..) voraus geschickt. Inkl. Essen usw. brachte das gute Stück ca. 26kg auf die Waage.

Viele werden sich wahrscheinlich die berechtigte Frage stellen: Wieso schickt ihr einen Teil eurer Ausrüstung per Paket und nehmt nicht alles schön verpackt in der Pulka mit? Erstens weil wir mit dem Flugzeug anreisen und Sorge um unseren Kocher hatten – könnte ja aus Sicherheitsgründen bei irgendeiner Kontrolle aussortiert werden. Außerdem ist Übergepäck nicht gerade günstig und so haben wir neben dem Kocher eben auch noch das Essen und andere schwere Gegenstände dazugepackt, um so leicht wie möglich zu reisen. Macht somit hoffentlich die Logistik zum und auf dem Flughafen ein wenig entspannter. Die Lebenmittel hätte man auch Vorort kaufen können. Nur leider wäre das bei unserem Zeitfenster etwas stressig geworden. Wir werden uns aber Vorort umschauen um dies dann vielleicht so in Zukunft zu handhaben.

Natürlich ist jetzt auch nicht sicher, dass alles seinen Weg zu der angegebenen Adresse findet und dazu auch noch rechtzeitig. Deshalb haben wir nix verschickt, was sich nicht vor Ort schnell wieder ersetzen lässt und unbedingt überlebensnotwendig ist oder extrem investitionsintensiv ;-) Wir wünschen unserem Päckchen also eine gute Reise.

DPD_Paket_verpackt

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob wir mit dem Paket genug Gewicht in der Pulka gespart haben. In 3 Wochen hoffen wir das Paket unbeschadet wieder in unseren Händen halten zu können.


5 Responses to “Auf die Reise geschickt…”

  • Kocher, Schneesäge (für was, Iglo bauen?), Schaufel, Puukko, verstehe ich. Aber nicht das Essen. Finde es ganz schlechte Manieren essen in D einzukaufen und dann hoch zu schicken. Ja, es ist einfacher, und ja, man bekommt keinen Süßen Moment in Schweden, aber trotzdem wäre es mit Sicherheit kein Akt gewesen essen vor Ort zu kaufen – soviel Zeit nimmt das nun wirklich nicht in Anspruch.

    So ist es halt “Wir fahren nach Schweden, aber essen wie daheim”. Ich verstehe es ja auf der einen Seite, aber so haben die Schweden in dem Sinn ja nix davon das Ihr da seit, und werden sich vielleicht irgendwann sagen “Auf die ganzen Deutschen, die alles mitbringen, aber kein Geld hierlassen, dafür Ihren Müll und Emissionen da lassen, auf die können wir verzichten”.

    Ist nicht böse gemeint, aber nur um mal die andere Seite darzustellen.

  • CATHOHI:

    Naja im “Normalfall” kaufen wir auch alles Vorort.

    Aber ob ich dann alles genau so bekomme (Fertigfutter) auf die schnelle wie ich es brauch bei einem doch recht kurzem Aufenthalt weis ich eben nicht. Was ist wenn der Flug ein paar Stunden Verspätung hat? Den einzigen Bus weiter ins Zielgebiet dürfen wir nicht verpassen! Von daher ist es so zusammengestellt wie wir es auf Tour brauchen. Ich möchte ungern dann dort stehen und die paar Stunden Freizeit nach der langen Reise mit einkaufen verbringen. Ansonsten gebe ich dir recht.

    Die Schneesäge kann man gut für eine Windschutzmauer verwenden. Ein Iglo bauen wir sicher nicht :)

    VG Thomas

  • Sven:

    Ehrlich gesagt, kann ich sehr gut verstehen, dass man Lebensmittel aus Deutschland vorschickt. Hätte ich letztes Jahr auf dem Jakobsweg auch machen sollen. Die Nord-Spanier können nämlich leider nicht kochen. Nicht einmal eine einfache Pizza bekommen die da hin. Das Einzige, was die richtig gut zubereiten, ist Paella. Und das ist ein Resteessen. Das sagt ja wohl alles.

    Aber ungeachtet der geschmacklichen Vorlieben gibt es durchaus zwei wirklich gute Gründe, Essen vorzuschicken bzw. mitzunehmen. Erstens ist das immer eine Zeitfrage, inwieweit man vor Ort überhaupt noch die Möglichkeit hat, sich mit gefriergetrockneten Lebensmitteln einzudecken, und zweitens sind meines Wissens Nahrungsmittel in Schweden und Norwegen unglaublich teuer. Vom Restaurant-Besuch mal ganz zu schweigen.

    Sicher, der schwedische Tourismusverband hätte schon lieber, dass man sein Geld innerhalb des zu bereisenden Landes ausgibt, aber vorgeschrieben ist es nun mal nicht. Und es nicht zu tun, auch nicht moralisch verwerflich.

    Insofern hoffe ich, dass Euer Paket pünktlich zum Reiseanfang auch ankommen wird.

    Greets
    Sven

    PS: Wie lange fährt man eigentlich mit dem Bus von Stockholm nach Gällivare? Sind das nicht weit über 1000 Kilometer?

  • CATHOHI:

    Hallo,

    die Lebensmittel in Schweden sind nicht teuerer als in Deutschland. (für Norwegen würde das zutreffen) Im Gegenteil in Schweden einkaufen macht richtig Spass. Die Supermärkte da sind schon “schöner” als in Deutschland. Auch von der Auswahl. Allerdings fehlt uns in diesem Fall halt einfach die Zeit.

    Von Stockholm aus fliegen wir nach Gällivare. In Gällivare selbst geht es dann per Bus weiter zum Startort. Dieser fährt halt nur 1 x pro Tag. Von daher ein recht enger Zeitplan. Mehr Urlaub war auch nicht drin. :)

    VG Thomas

  • Snuffy:

    @Hendrik

    Ich glaub da machen sich viele eh falsche Vorstellungen. Vieles was man in Skandinavien kauft, kommt gar nicht von dort, sondern häufig aus Deutschland.
    Außerdem haben sie den großteil des Geldes sicher in Turmat investiert, welches ja aus Norwegen kommt.
    (Nehm jetzt einfach mal an, dass es auch dort produziert wird)

    Die Skandinavier selber machen es natürlich genau anders herum. Die nehmen bei der Heimfahrt soviel Alkohol mit wie nur tragen können ;)

    Snuffy

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