Neben dem Gaskocher hat mit dem Optimus Nova+ ein weiterer Kocher seinen Weg in unser Ausrüstungslager geschafft. Nötig wurde die Anschaffung durch die bevorstehenden Wintertouren. Bei Eis, Schnee und Kälte funktionieren die bekannten Gaskocher einfach nicht mehr. Der Nova+ spielt hier seine Stärken aus. Als Brennstoff stehen Benzin, Petrolium, Diesel, Kerozin & Rapsöl zur Verfügung. Für eine lange Lebensdauer und weniger Wartungsaufwand ist aber gereinigtes Benzin oder hochwertiges Petrolium von Vorteil.


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Optimus bietet den Nova in zwei Varianten an. Sie unterscheiden sich lediglich bei der Steuerung der Treibstoffzufuhr. Der Nova wir über einen Regler direkt am Kocher selbst geregelt. Der Nova+ über den Treibstoffschlauch direkt an der Flasche. Es ist nun Geschmacksache welche Variante man besser findet. Selbst wir konnten uns hier nicht einig werden, aber ich habe bestellt :)


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Bevor wir den Kocher anwerfen aber schnell noch die techischen Details:

  • Abmessung: 12,5cm x 8,6cm x 6.7cm
  • Leistung: 2850W
  • Gewicht: 425g

Vor dem Nutzen des Kochers wird nicht nur überprüft ob alle Verbindungen dicht sind sondern auch wie im Handbuch beschrieben, dass mitgelieferte Multitool zum reinigen der Düse verwendet. Wir gehen nun genau nach Lehrbuch vor :)


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Bei einer bis zur Markierung gefüllten Flasche pumpen wir nun ca. 15-25mal bis wir einen leichten Gegendruck verspühren. Wir drehen die Treibstoffzufuhr für ca. 2 bis 3 Sekunden auf so das etwas Treibstoff in den Brenner fließen kann. Dieser wird entzündet:


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Ca. 15 Sekunden später ist das Vorheizen (bei “normalen” Temperaturen) abgeschlossen.
Kurz bevor die Flamme wieder ausgeht

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öffnen wir die Treibstoffzufuhr langsam wieder. Das langsam sollte man hier ernst nehmen. Es gibt genügend Berichte über meterhohe Stichflammen. Bei unseren Versuchen hat aber alles problemlos funktioniert und die ersten Liter Wasser konnten gekocht werden.

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Als Alternative zum Optimus stand noch der MSR Whisperlite zur Diskussion. Der Nova gewann hier aber durch diverse Testberichte und der Tatsache das seine Pumpe aus Metall und nicht aus Kunststoff besteht wie beim Whisperlite.


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Es gibt aber auch ein paar Details, die uns nicht gefallen.

Nr. 1 ist der mitgelieferte Windschutz. Im Prinzip nicht mehr als etwas stärkere Alufolie. Im Sommer für Ultraleicht sicherlich einsetzbar, für den Winter wird aber hier noch ein “richtiger” Windschutz angeschaft.

Nr. 2 die fehlende Unterlage. Auf Erde, Stein usw. steht der Nova sehr sicher. Im Schnee & Eis gebe ich ihm allerdings keine Minute, dann dürfte er eingesunken bzw. versunken sein. Ist zwar nicht dramatisch aber wäre halt schön gewesen. Ein kleines Holzbrett wird uns hier Abhilfe schaffen.

Zusammengepackt macht er aber wieder eine gute Figur und lässt sich schön platzsparend verstauen.


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Der erste Eindruck ist durchweg positiv und wir machen über die Trinkwassergewinnung im Schnee keine Sorgen. Ein entsprechendes Reperaturkit kommt natürlich trotzdem mit.

2 Responses to “Optimus Nova+ Winterkocher”

  • [...] kleine Schrauben sorgen dafür das der Kocher an seinem Platz bleibt und das Regeln des Novas nun auch ohne schweren Topf darauf funktioniert. Auch der Windschutz findet seinen Standplatz auf [...]

  • Der OPTIMUS NOVA+ ist mein Lieblingskocher. Mittlerweile ist er im Trangia System eingebaut und faucht dort vor sich hin. Manchmal schwächle ich noch mit der Flaschenposition (bei 0,5l) und der Kocher geht ungewollt aus, aber Übung macht den Meister :-)

    Viel Spaß noch mit dem grünen Triebwerk
    Sascha

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