Nach der Tour ist vor Tour. Kaum wieder zuhause beginnen die Vorbereitungen für den Winter. Die Touren werden mit Ski und Pulka durch die weiße Pracht des hohen Nordens gehen. Soviel kann ich schon mal verraten. Später mehr dazu.
Natürlich unterscheiden sich Wintertouren von denen im Sommer. Hier spielt das Gewicht zwar noch immer eine Rolle aber die Priorität ist deutlich weiter hinten angesiedelt. Wir sprechen hier schließlich von möglichen -20 bis -40 Grad. Das muss kein Dauerzustand sein, kann aber durchaus vorkommen. Warme Kleidung muss her. Die lange Suche nach einer Daunenjacke hat mit dem Kauf der TNF Himalayan ein Ende genommen. Einem “günstigem” Angebot konnte ich nicht wiederstehen.
Eine Aussage über die Anwendung unter Realbedingungen kann ich an dieser Stelle noch nicht machen. Diese wird dann in Teil 2 nach unseren Touren folgen.
Welche Anforderungen stellte ich an dieses Kleidungstück?
- Temperaturen über -20 Grad stand halten.
- Die Jacke sollte eine Kapuze haben.
- Möglichst lang geschnitten sein.
Diese Funktionen werden zumindest laut technischer Beschreibung des Herstellers erfüllt. Punkt 2 & 3 kann ich jetzt schon bestätigen :) Zusätzlich verfügt die Daunenjacke über folgende Eigenschaften:
- 800er Gänsedaunenfüllung
- Gore Windstopper Aussenmaterial – 100% Nylon-Ripstop
- Kammersystem
- Daunenkragen
- 2 Innentaschen für Trinkflaschen
- Hobo Halbhandschuhe an den Ärmeln
- verstellbare Bündchen mit Klettverschluss
- Zugkordel im Saum
Die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Hätte ich aber auch nicht anders erwartet bei einer Jacke der TNF Summit Series in dieser Preisklasse.
Ob die Jacke jetzt vielleicht etwas überdemensioniert ist wird sich zeigen. Warm halten wird sie sicher und zusammengepackt wird sie ihren Platz in der Pulka finden.



Sehr feines Teil :) Ich bin auf den Praxistest gespannt …
[...] vor einiger Zeit habe ich euch hier meine ersten Eindrücke geschildert. Nach nun bereits (bzw. leider erst) 2 Touren im kalten Norden [...]