Lange habe ich über eine gute Matratzenkombi nachgedacht. Sie sollte folgende Eigenschaften verbinden: Isolation und Komfort bei niedrigem Gewicht. Da kam mir die Therm-A-Rest Isomatte NeoAir gerade recht.
Meine Mattenkombi besteht nun aus einer Thermarest Ridge Rest (R) sowie einer NeoAir (S). Beide zusammen kommen zwar auf ein Gesamtgewicht von 680g. Der Schlafkomfort ist mir das aber in diesem Fall wert.
Wieso habe ich mich für diese Kombination entschieden? Eigentlich recht einfach. Auf eine reine mit Luft gefüllte Isomatte wollte ich mich nicht verlassen. Das Risiko war mir einfach zu groß dann irgendwann mitten im Fjäll auf dem puren Boden schlafen zu müssen. Die Ridge Rest als alleinige Matte ist sicher eine gute Wahl und man kann darauf auch problemlos schlafen. Aber die zusätzlichen 280g der NeoAir (inkl. Packsack) geben schon einen enormen Komfortgewinn.
Nach ein paar Nächten möchte ich darauf nicht mehr verzichten. Keinerlei Rückschmerzen am nächsten morgen. Das Material der NeoAir ist sicherlich empfindlicher als bei „normalen“ Isomatten. Es macht dennoch einen stabilen Eindruck. Auch raschelt es nicht so stark wie man es nach den ersten Testberichten vermuten würde. Man muss die Matte nur richtig aufblasen. Weil wir gerade beim Aufblasen sind. In der Größe (S) ist das ziemlich schnell erledigt. Desweiteren muss ich die Oberfläche positiv erwähnen. Sehr griffig und der Schlafsack bleibt da wo er hingehört – auf der Matte.
Dinge die man aber beachten sollte:
-
Die Neoair reagiert auf Temperaturschwankung recht stark. Ein volles Aufblasen sollte man daher in praller Sonne vermeiden. Bei Temperaturstürzen Nachts kann es dadurch auch vorkommen das sie etwas weicher wird.
-
Von einer Benutzung ohne zusätzliche Unterlage würde ich abraten. Auf Steine usw. reagiert sie nicht so gut.
Technische Details: in der Größe (S) small
-
Gewicht: 260g (ohne Packsack)
-
Breite: 51cm
-
Länge: 119cm
-
Höhe: 6,3cm
-
Packmass: 23*9cm
schön bequem
Packmass im Vergleich mit einer 1 Liter Nalgene Trinkflasche
Bei einem Preis um die 100€ sicherlich kein billiges Vergnügen. Aber man lebt ja nur einmal :)
Der Preis ist auch bis jetzt der einzige Nachteil den ich feststellen konnte.


