…oder wie lecker ist ein Outdoor Cheeseburger?
In Gedenken an unsere Erfahrungen mit Dosenfutter auf Trekkingtour und natürlich auch als Gag, haben wir zu unserem Geburtstag zwei Trekking Mahlzeiten Cheeseburger von Freunden geschenkt bekommen.
Am letzten Wochenende war es dann soweit. Der Ultimative Burgertest! Na dann, ran an die Semmeln bzw. die Burger. Getestet wurde der Cheeseburger der Marke Trek’N Eat.
Schnell die Gebrauchsanleitung checken und dann das benötigte Equipment raussuchen und bereit stellen. Wegen des richtigen Feelings musste natürlich der Gasbrenner und der Titan Kochtopf aufgebaut werden ;-)
Das Wasser wurde schnell zum kochen gebracht und der Burger konnte in das heiße Element hinab gelassen werden.
Jetzt nur noch 10 Minuten im Topf lassen und warten… Wir philosophieren über das mögliche Aussehen und natürlich über den möglichen Geschmack. Vorsichtshalber hol ich noch ein Glas Senf, um den Geschmack zu überdecken, wenn es gar zu schlimm wird.
3…2…1…und raus aus dem Wasser mit der Dose.
Die Spannung steigt. Klick und die Dose öffnet sich…ratsch und der Deckel ist ab. Sieht tatsächlich aus wie ein Cheeseburger.
Das war dann aber auch schon das einzige. Die Geruchsprobe lies keinen Apetit aufkommen. Nun kommt der mutigste Teil des Experiments – der Geschmackstest: Wir teilten den Burger in 4 gleichgroße Stücke. Jeder sollte schließlich etwas davon haben. Den Gesichtsausdruck der 4 Testesser kann ich eigentlich garnicht beschreiben. Es sah auf alle Fälle sehr lustig aus.
Wir haben es überlebt und es war nicht sooooo schrecklich, wie wir uns das ganze vorgestellt haben… zum Glück stand der Senf parat. Aber wir sind uns einig, dass es deutlich bessere Verpflegung für eine Trekkingtour gibt. Neben Gewicht und Verpackung ist das wichtigste Ausschlusskriterium der Geschmack, wobei das vermutlich hauptsächlich auf das “Fleisch” zurückzuführen ist. Nach einem Blick auf die Zutaten, war zumindest die Konsistenz des “Fleischstückes” zu erklären.
Fazit: Kann man essen, muss man aber nicht unbedingt! War auf jedenfall ein lustiger Nachmittag und eine tolle Erfahrung!
Kommen wir aber nun zum verteilen der Sterne:
Zubereitung: 4 von 5
Optik: 3 von 5
Geruch: 2 von 5
Geschmack: 1 von 5



Als einer der Testesser:
Analog- Fleisch mit Analog-Käse in einem “Brötchen” …
Besser auf der nächsten Tour einen überfahreren Igel auflesen und auskochen, dass dürfte besser – weil nach irgendetwas – schmecken ;)
Hatte das Teil vor einiger Zeit bei mir im Blog auch mal getestet. Von 4 Testern war nur der Haarige auf 4 Beinen mehr oder weniger begeistert ;-)
Das ihr der Optik sogar noch eine 3 gegeben habt !?- bei mir war es da schon fast mit dem Apetit vorbei ;-)
Ganz davon abgesehen, dass ich fast nicht von den Zutaten auf Anhieb erkennen/finden konnte.
Naja nach dem Auspacken sah er schon aus wie ein Cheeseburger :) Aus diesem Grund die note 3 auf die reine Optik.
Also ich finde das Teil schon etwas grenzwertig aus und mir würde der Appetit vergehen, wenn ich sowas in natura vor mir liegen hätte. Da sieht ja jeder Burger von McDoof besser aus, auch wenn er schon ne halbe stunde in der Theke liegt
Naja, auch mir schmeckte das “Teil” gar nicht… Hatte eine Dose aus reiner Neugierde gekauft.
Ich bin jedoch froh, dass ich den Burger zuhause getestet habe und nicht erst auf einer Tour! ;)
Hatte ihn auch mal zum “Spass” gekauft. Der verging aber recht schnell – allein schon beim Öffnen der Dose… :-)
Also, ich bin auch einer der oben beschriebenen Testesser und ich gestehe, ich habe mein Viertel nicht geschafft. (Nicht mal mit Senf, denn der vermochte nicht die unnachahmliche Konsistenz zu übertünchen) Ja, der Geschmack ist gruselig, aber vielleicht sollte man es doch etwas sportlich sehen, ist Trecking nicht auch ein klein wenig Überlebenstraining? Also wer sich von diesen Genüsslichkeiten beispielsweise zwei Tage ernähren kann, der steht unter Garantie jede Mount Evererst Tour durch, aus diesem Grunde: Danke Trek’N Eat für diesen günstigen Härtetest!
Ich gestehe, ich müßte noch üben, mmmh jammi….