Im August 2006 haben wir uns dazu entschieden 6 Tage lang den Müritz Nationalpark in der Mecklenburger Seenplatte mit dem Kajak zu erkunden. Ungefähr 100km haben wir in dieser Zeit auf dem Wasser zurückgelegt.

Die Nationalparktour hat den positiven Nebeneffekt, dass die meisten Seen für Motorboote gesperrt sind und man so in Ruhe paddeln und die herrliche Natur genießen kann.

Karte Tour




























Ausgangspunkt für unsere Kanutour war mal wieder Fleeth, da wir bereits im Vorjahr gute Erfahrungen mit der dortigen Kanustation Pack & Paddel gemacht hatten. Da sich ein Start an unserem Anreisetag nicht gelohnt hätte, denn die Ziele waren fest gesteckt und an diesem Tag wäre der erste Stopp nicht mehr erreichbar gewesen, haben wir die erste Nacht auf dem Naturcampingplatz am Mössensee (C25) verbracht.

IMG_0941

Der Platz verfügt über ein großes Sanitärgebäude und Kochgelegenheiten. Der Kiosk mit Imbiss bietet ein umfassendes Sortiment an Getränken und Verpflegung. Zum Baden im Mössensee gibt es einen schönen, sandigen Strandabschnitt und sogar ein kleines Volleyballfeld gibt es in Ufernähe. Der morgendliche Brötchenservice ist in Mecklenburg auf den Campingplätzen eigentlich Standard – bis zum Abend Brötchen bestellen und morgens frisch vom Kiosk abholen.

 

13.08. Fleeth – Drewensee

Nach einer angenehmen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg zur Kanustation gemacht. Auto abgestellt, Kajak nach kurzer Einweisung übernommen und mit unserem ganzen Kram beladen. Pünktlich zum Start unserer Tour hat ein heftiger Regenguss eingesetzt, der uns aber nicht aufhalten konnte. Die ersten Meter in Richtung Rätzsee waren leicht unkontrolliert, da ich die Lenkung noch nicht ganz im Griff hatte. So sind wir erstmal in Schlangenlinien den Kanal entlang gepaddelt.

Schon nach den ersten paar hundert Metern setzte die erste Unlust wegen des Regens und der anstrengenden, ungewohnten Bewegung ein. Aber unser Ziel Drewensee war gesetzt, ca. 28km. Nachdem der Rätzsee passiert war, konnten wir im Drosedower Bek etwas entspannen und uns leicht dahingleiten lassen. Auf dem Gobenowsee hatten wir dann endlich die richtige Technik raus und die paar Kilometer über den Klenzsee nach Wustrow waren ein Kinderspiel.

In Wustrow war dann Umtragen angesagt. Da die Transportwagen gerade alle im Einsatz waren, nutzten wir die Wartezeit um uns trocken zu legen und einen kleinen Mittagsrast zum Aufwärmen zu machen. Als wir wieder einigermaßen warm waren und einen Transportwagen hatten (1€ Gebühr + Ausweis als Pfand für den Wagen), haben wir uns sofort ans umtragen gemacht und sind voller Tatendrang den zweiten Teil unserer Tagesetappe angegangen.

Damit unser trockener Zustand diesmal auch bei einem Schauer von Dauer ist, haben wir auf die Kajaküberzüge verzichtet und unsere altbewährte Mülltütenmethode angewendet.

Auf dem Plätlinsee war kräftiger Gegenwind, aber die entspannte und landschaftlich reizvolle Fahrt durch die Schwanhafel entschädigte für unsere Mühen und ging wie von selbst. Während und nach einer langen Hitzeperiode kann es durchaus vorkommen, dass die Durchfahrt durch die Schwanhavel wegen zu niedrigem Wasserstand gesperrt ist. Die meisten Kanustationen können aber Auskunft geben, ob die Strecke befahrbar ist.

IMG_0948

Auf der Oberen Havel Wasserstrasse versuchen wir ein wenig Rückenwind zu nutzen, um unsere Kräfte etwas zu schonen. Die letzten Kilometer auf dem Drewensee zu unserem angepeilten Campingplatz waren richtig schwer gegen den Wind zu dem auch der Regen wieder einsetzte und uns die letzte Motivation nahm.

Erschöpft aber glücklich erreichen wir den Campingplatz am Drewensee (C10), der über ein gepflegtes Sanitärgebäude, Kiosk mit Brötchenservice, Frühstückspavillions mit Bänken und Tischen, Volleyballplatz, Strand und sogar einen Imbissstand verfügt. Nach der obligatorischen Anmeldung und dem Erwerb der Duschmarken (0,70€/5min) hörte der Regen pünktlich zum Zeltaufbau auf, so dass wir ganz entspannt unser Lager auf dem extra Bereich für Wasserwanderer erreichten konnten. ein stärkendes Abendbrot und eine heiße Dusche ließ uns im Anschluss selig im warmen Schlafsack einschlafen.



14.08. Drewensee – Useriner See

Am nächsten Morgen wurden wir von einem lauten peitschenden Rascheln geweckt. Die Montage unserer Zeltplane war nicht ganz für den Wind ausgelegt und hatte sich deshalb gelöst – war aber schnell wieder befestigt. Auch unsere Nachbarn waren sicher froh über die plötzliche Ruhe.

Nach dem Frühstück hieß es auch schon wieder alles abbauen und im Kajak verstauen. Dann haben wir den Zeltplatz auch schon wieder verlassen.

Das erste Stück war ziemlich schnell geschafft – auf dem Drewensee wieder zurück und die Obere – Havel – Wasserstrasse entlang, wo wir ein Reh am Kanalufer beobachten konnten, bis zur Schleuse Wesenberg. Dann war erstmal warten auf den nächsten Schleusgang angesagt, die Wartezeit überbrückten wir mit ausgiebigen Sonnenbad. Dank unserem guten Timing war diese gar nicht lang. Das übliche Prozedere: erstmal alle Boote hinaus fahren lassen, dann die Motorboote hinein fahren lassen und dann mit den Kajaks und Kanus auffüllen.

IMG_0949

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schleusen ging schnell und dann mussten wir quer über den Woblitzsee. Die Wellen dort waren ganz schön bedrohlich, denn bei dem Tiefgang den wir hatten, wurden wir immer mal wieder von kleinen Flutwellen in unserem Kajak erfrischt. Nachdem wir die Überfahrt ohne kentern (etwas übertrieben ;-)) gemeistert hatten, nutzten wir den schönen Rastplatz an der Einfahrt in den Kanal Richtung Großer Labussee für eine kleine Pause und ließen uns dann treiben um die schöne Natur und Landschaft zu genießen.

Schon in der Ausfahrt aus dem Kanal merken wir die starke Gegenströmung vom See her und dicke schwarze Gewitterwolken zogen sich am Himmel zusammen. Im Regen gepaart mit Gegenwind und hohen Wellen paddelten wir bis zum Campingplatz Zwenzow, an dem wir eigentlich die Tagestour beenden wollten. Das Flair des Campingplatzes – sicher schön für Dauercamper und Wohnmobile, traf nicht unseren Geschmack. Die Wartezeit an der Anmeldung (aufgrund der Öffnungszeiten) und das sich verbessernde Wetter ermutigte uns dann zur Weiterreise.

An der Schleuse Zwenzow setzten wir dann das erste mal mit einer Lore unser Kajak um, durchfuhren noch ein Stück vom Useriner See. Der See war ziemlich ruhig und roch leicht modrig, weil ab hier das befahren mit motorisierten Booten verboten ist. Schon kurz nach der Einfahrt in den See erblickten wir unseren nächsten Schlafplatz, den Campingplatz Useriner See (FKK) – die Weiterfahrt hat sich definitiv gelohnt. Der Campingplatz ist weitläufig und die Sanitärgebäude sind neu, sauber und gepflegt. Für Wasserwanderer gibt es einen extra abgegrenzten Bereich mit Steg und einer Feuerstelle. Bei der Anmeldung mit integriertem Kiosk kann man gleich die Brötchen für den nächsten Morgen bestellen und sich einen Duschschlüssel mieten und aufladen (0,60€/3min). Bei einem Spaziergang über den gesamten Platz entdeckten wir auch den Spühlraum und die Waschküche (mit Waschmaschine und Trockner). Danach hatten wir genug von diesem Tag und zogen uns in unser Zelt zurück.

IMG_0967


15.08. Useriner See – Käbelicksee

Die Geräusche, die wir am nächsten Morgen in unserem Zelt wahrnahmen, wiesen eindeutig auf Regen hin und so blieben wir etwas länger liegen, wie die meisten Camper, was sich beim Brötchen holen deutlich bemerkbar machte. Nach dem Frühstück mit zwei Enten als Gästen, die sich über ein paar Krümel freuten, bauten wir langsam unser Lager ab und machten das Kajak startklar.

Leider hatte sich der Wind wieder gegen uns verschworen und pustete uns kräftig auf dem Useriner See entgegen. Dann wurde es etwas geschützter und wir manövrierten uns entlang der grünen Bojen über den Zierzsee.

Anschließend wurden wir von einem Regenschauer auf dem Görtowsee überrascht.

IMG_0992

Bei der Vorbeifahrt an Blankenförde klarte der Himmel wieder auf und wir nutzten den Sonnenschein für einen Mittagsrast am dortigen Kanuwandererplatz und belohnten uns mit einem lecker Cappuccino vom Imbiss.

IMG_0968

 

 

 

 

 

 

Gut erholt und gestärkt ging es ohne weitere Zwischenstopps über den Jäthensee und auf der Havel entlang nach Babke. Dort war mal wieder Umsetzen angesagt. Zum Glück gibt es eine Lore, sonst hätten wir uns ganz schön abgeschleppt. Nicht nur wir hatten die Idee in diese Richtung weiterzufahren, deshalb mussten wir etwas warten. Wir nutzten die Zeit um den dort im Aufbau befindlichen Naturcampingplatz ein wenig in Augenschein zu nehmen – dort sollte man in ein paar Jahren mal wieder vorbeischauen, wird bestimmt schön.

Hinter Babke wird die Havel ziemlich eng und bewachsen, deshalb muss man sein Kajak gut im Griff haben um Kollisionen mit entgegenkommen-den Kanus und Kajaks zu vermeiden bzw. nicht im Gestrüpp zu landen.

Auf dem Zotzensee war mal wieder Gegenwind angesagt. Ohne kräftige Paddelschläge wären wir sicher rückwärts gefahren – besonders aufbauend waren die uns entgegenkommenden Paddler, die sich mit ihrem Schirm vom Wind über den See haben ziehen lassen.

Nach dem Knick des Pagelsees, der etwas geschützter von Wald umgeben ist, konnten wir mit geschicktem manövrieren den Wind stellenweise nutzen um uns treiben zu lassen und die Fischreiher zu beobachten. Langsam haben wir uns ans Ufer treiben lassen, denn wir wussten, dass nun ca. 700m an Land zurückzulegen waren.

IMG_0969

Glücklicherweise war nicht viel Betrieb an der der Umsetzstelle und die Loren standen auf der richtigen Seite, sodass wir uns das Holen von der anderen Seite schon mal sparen konnten. Also hieß es wieder Kajak aus dem Wasser wuchten, auf die Lore heben und dann lange schieben bis man an der anderen Seite angekommen ist. Dort mussten wir das Kajak erst über eine Strasse, die jedoch nicht stark befahren ist (wir haben kein Auto gesehen), und dann einen Hang hinunter tragen und dann das Gefährt in ziemlich flaches Gewässer lassen .

Die ersten Meter waren nur schwer ohne Aufsetzen zu überwinden. Im weiteren Verlauf der Havel wurde der Wasserstand höher und man konnte auch die Paddel wieder richtig einsetzen.

Später haben wir die Einfahrt in einem ziemlich zugewachsenen Abschnitt nicht gleich gefunden und mussten deshalb eine Ehrenrunde drehen, um dann doch bei der grünen Boje durch das Schilf zu fahren. Nach dieser Irrfahrt erreichten wir den Granziner See von dem aus wir in den von Bäumen eingerahmten Havelkanal abbogen. Dort war es wirklich schön und wir fühlten uns wie in den Everglades, bloß ohne Krokodile und andere fiese Tierchen…

IMG_1025

Ein letztes mal Gegenwind für diesen Tag beim Überqueren des Käbelicksees – leicht erschöpft sind wir am Campingplatz Naturfreund (Kratzeburg) angekommen. Zum Campingplatz: das Sanitärgebäude ist etwas einfacher, aber sauber. Das Klo ist auch nix für Leute mit Spinnenphobie und Klopapier sollte man unbedingt dabei haben. Der Spühlbereich befindet sich im freien mit kleiner Überdachung, aber erfüllt seinen Zweck, wenn auch nur mit kaltem Wasser. In der Anmeldung gibt es einen kleinen Kiosk bei dem man seine Vorräte wieder etwas auffüllen kann.

Nach dem Einchecken und Brötchen bestellen, haben wir unser Zelt aufgebaut. Da die Anlage sehr weitläufig ist, sollte man den Standort des Zeltes gut auswählen, um lange Wege zu vermeiden. Mit erhöhter Schwierigkeit wegen starkem Wind haben wir uns dann etwas zum Abendbrot gekocht. Als zu dem starken Wind auch noch Regen einsetzte bevorzugten wir es uns in unserem Zelt schlafen zu legen.

IMG_0971

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen hatten wir endlich einmal strahlenden Sonnenschein, sodass wir unser Frühstückslager mitten auf der Wiese ausbreiteten. Beim ersten Brötchen wurden wir dann allerdings von einem Schwan unterbrochen, der nicht unbedingt freundlich gesinnt schien, weshalb wir uns dann auch erstmal zurückgezogen haben. Nach ca. einer halben Stunde konnten wir unser Frühstück fortsetzen, da der Schwan die anderen Zelter auch etwas ärgern wollte. Besonders idyllisch war es dann nicht mehr, weil er rund um unsere Decke jede Menge “Andenken” hinterlassen hatte. Die Stimmung war dahin und so machten wir uns relativ schnell ans zusammenpacken und weiterpaddeln.

16.08. Käbelicksee – Leppinsee

Jetzt ging es erstmal wieder zurück Richtung Babke. Diesmal konnten wir uns auch ein wenig vom Rückenwind treiben lassen, aber spätestens zum Umtragen war wieder Anstrengung angesagt. Diesmal musste das Kajak schließlich nicht den Hang hinunter sondern herauf zu den Loren getragen werden.

An der Umsetzstrecke warteten vor uns schon ca. 6 Boote, die auch auf die andere Seite wollten. Leider wollte noch niemand in die andere Richtung und so hieß es erstmal Loren holen. Glücklicherweise passen 4 Boote auf eine Lore, da der Andrang an der Umsetzstation aber langsam zunahm packten wir zu 4 großen Kanus immer auch noch mindesten ein Einerkajak, was nicht nur einmal zu einer Entgleisung führte. Aber mit gemeinsamen Kräften hievten wir die Loren wieder in die Schienen und setzten unsere Boot um.

IMG_1036

Auf der restlichen Strecke zurück nach Babke ließen wir uns dahin gleiten – endlich mal kein Gegenwind. In Babke angekommen musste das Kajak erneut aus dem Wasser und einen ziemlich steilen Hang (befestigt mit Holzbohlen) hinauf. Von dort aus sollte es mit einem Transporter weitergehen, aber wir entschieden uns erst in dem Fischrestaurant ein ausgiebiges Mittag zu gönnen – der Fisch dort ist wirklich zu empfehlen.

IMG_0972

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem Restaurant trafen wir wieder auf zwei Bekannte von den ersten beiden Zeltplätzen. Da die beiden auch umsetzen wollten und bereits das Transporttaxi bestellt hatten, haben wir uns gleich mit angeschlossen und uns das Taxi und somit auch die Kosten geteilt. Die Kajaks wurden auf einen Anhänger verladen und dann ging’s auch schon los zum Leppinsee. Wer es etwas gemütlicher mag, kann sich auch von einer Pferdekutsche umsetzen lassen, allerdings sollte man dafür auch etwas mehr Zeit einplanen.

Nach wenigen Paddelschlägen war der Campingplatz Schillersdorf auch schon erreicht. Da wir relativ früh angekommen sind, konnten wir uns die besten Plätze aussuchen. Die Anlage liegt in einem Wald mit leichter Hanglage, deshalb sollte der Platz für das Zelt bestens gewählt sein, ist aber kein Problem. Die Sanitäranlagen sind neu und in einem gepflegten Zustand, zum Duschen brauch man einen Schlüssel, der mit Geld aufgeladen werden kann, lässt sich aber alles bei der Anmeldung regeln. Zu unserem Glück war an diesem Tag auch ein Gemüse- und Obsthändler auf dem Gelände, was wir dann natürlich auch nutzten. Brötchenservice gibt es auch, sollte aber wie schon geschrieben auf ziemlich allen Campingplätzen der Mecklenburger Seenplatte verfügbar sein. Neben dem Anlegesteg für die Boote gibt es auch einen kleinen Strand, der zum Baden einlädt.

Da dies unser vorletzter Abend war, sichteten wir unsere Vorräte und entschieden unsere letzten Eier zu Rührei mit Zwiebeln zu verarbeiten – super lecker mit frischem Brot.

IMG_1044

 

17.08. Leppinsee – Mössensee

Der folgende Paddeltag führte uns über den Großen Kotzower See vorbei an Granzow nach Mirow, wo unsere Tagestour eigentlich beendet werden sollte, damit wir für den letzten Tag auch noch einen kleinen Abschnitt vor uns haben.

Doch der Campingplatz der Kanustation Mirow war um das Sanitärgebäude herum ziemlich ungepflegt, ich erspar mir weitere Ausführungen. Die Campingfläche dort ist schön auf einer Anhöhe im Wald gelegen, sodass man an der richtigen Stelle eine super Aussicht hat, aber das war auch das einzig Positive was wir diesem Campingplatz abgewinnen konnten. Deshalb machten wir uns wieder aufs Wasser und fuhren weiter zum Campingplatz am Mössensee.

Da uns die Schlossinsel im Mirower See faszinierte, entschlossen wir uns die Insel aus der Nähe anzuschauen. Wir hielten uns links, um die Insel einmal zu umrunden, mussten wir die Brücke, die zum Schloss führt mit eingezogenen Köpfen durchfahren.

IMG_0973

Im Havelkanal ging es trotz erhöhtem Motorbootaufkommen relativ entspannt voran.

Auf dem Zotzensee waren viele Motorbootfahrer ziemlich rücksichtslos, deshalb war geschicktes Ausrichten notwendig um nicht ständig eine Ladung Wasser abzubekommen und die Bugwellen so gut wie möglich zu nutzen.

Nach weiteren 2 km haben wir den Campingplatz erreicht. So endete unsere Tour durch das Müritzer Naturschutzgebiet auf dem Campingplatz, auf dem der Urlaub begonnen hat. Ein letztes Mal haben wir uns ein schönes Plätzchen gesucht und unser Lager aufgeschlagen. Nach nun fast einer Woche Routine war das in wenigen Minuten erledigt und wir konnten den letzten Abend genießen und die Kajaktour noch mal Revue passieren lassen.

 

18.08. Mössensee – Fleeth

Am nächsten morgen haben wir unser Zelt relativ zeitig abgebaut und noch ein letztes Mal unser Gepäck im Kajak verstaut.

Die letzten 3 km waren spielend überwunden. Dann hieß es alles wieder ins Auto räumen, Kajak an der Kanustation abgeben und dann mit dem Auto gen Heimat.

Die Woche war wunderschön, aber viel zu schnell vorbei. Mit Sicherheit war das auch nicht der letzte Urlaub in Mecklenburg für uns. Auf ein baldiges Wiedersehen…

 

 

 

 

 

 

Leave a Reply